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	<title>Michael Kutscheid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Kutscheid&amp;diff=2236775&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2: siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Redaktion_Geschichte#Diskussion_%C3%BCber_die_Verwendung_der_digitalisierten_NSDAP-Mitgliederkartei</title>
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		<updated>2026-04-28T08:16:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Redaktion_Geschichte#Diskussion_%C3%BCber_die_Verwendung_der_digitalisierten_NSDAP-Mitgliederkartei&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Kutscheid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1923]] in [[Gillenfeld]]; † [[22. Februar]] [[2009]] in [[Trier]]) war ein deutscher Kommunal- und Landespolitiker ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Kutscheid wuchs, als ältestes von neun Kindern, in einer landwirtschaftlichen Familie auf. Er besuchte zunächst die Volksschule in seinem Heimatort Gillenfeld, später die Berufsschule in [[Daun]] und die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in [[Trier]]. Von 1937 bis 1940 absolvierte er die Verwaltungslehre bei der [[Bürgermeisterei Gillenfeld|Amtsverwaltung Gillenfeld]]. Nach dem Abschluss und kurzer Tätigkeit als Kassenangestellter in der Kommunalverwaltung zog er 1941 in den Reichsarbeitsdienst und als Soldat in den Zweiten Weltkrieg. Er geriet in US-amerikanische Gefangenschaft, aus der er im Oktober 1945 entlassen wurde. Nach der Entlassung arbeitete er zunächst im Landwirtschaftsbetrieb seiner Eltern und besuchte die Landwirtschaftsschule. 1947 kehrte er in den Kommunaldienst zurück und war zunächst Angestellter, später Beamter in der [[Amt Klüsserath|Amtsverwaltung Klüsserath]]. Dort blieb er bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
1950 wurde Kutscheid Mitglied der CDU und der [[Junge Union|Jungen Union]]. Von 1950 bis 1959 war er Kreisvorsitzender der JU Trier-Land. 1958 wurde er Kreisvorsitzender der CDU Saarburg, nach der Kreisreform war er bis 1981 Vorsitzender der CDU Trier-Saarburg, danach war er deren Ehrenvorsitzender. Daneben gehörte er dem Bezirksvorstand der CDU an und war seit 1981 Bezirksschatzmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalpolitik ===&lt;br /&gt;
Er gehörte den Kreistagen der [[Landkreis Trier|Landkreise Trier]] und [[Landkreis Saarburg|Saarburg]] bzw. nach der Kreisreform dem Kreistag des [[Landkreis Trier-Saarburg|Landkreises Trier-Saarburg]] an. Von 1966 bis 1974 war Fraktionsvorsitzender der CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1957 wurde Kutscheid zum Bürgermeister der Gemeinde [[Konz]] gewählt, welche am 6. Juni 1959 zur Stadt erhoben wurde. Ab dem 1. September 1960 war er auch Bürgermeister des Amtes bzw. ab 1968 der [[Verbandsgemeinde Konz]] und führte beide Ämter in Personalunion aus. In seiner Amtszeit setzte er sich für die wirtschaftliche Entwicklung und eine Reihe von Baumaßnahmen ein. Unter seiner Führung wurden 1969/70 mehrere Nachbarorte auf freiwilliger Basis eingemeindet. 1970 wurde er erneut zum Bürgermeister der Stadt und der ebenfalls vergrößerten Verbandsgemeinde gewählt. Am 15. Mai 1975 schied er aus dem Bürgermeisteramt aus, da es Landtagsabgeordneten aufgrund einer Neuregelung nicht mehr erlaubt war, zugleich ein hauptamtliches Bürgermeisteramt auszuüben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://volksfreund.trauer.de/MEDIASERVER/content/LH77/obi/fb4743e9-03e1-11de-b671-af5dd7ebe1a8_PDF_FULL.jpg |titel=Traueranzeige der Stadt und der Verbandsgemeinde Konz |datum=2009-02-26 |abruf=2026-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinem Hauptamt bekleidete Kutscheid weitere ehrenamtliche Funktionen: 1973 wurde er Vorstandsmitglied des [[Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz|Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz]], im Jahr darauf der [[Allgemeine Ortskrankenkasse|Allgemeinen Ortskrankenkasse]] Trier-Saarburg. 1990 wurde er Sachverständiger in der Enquete-Kommission „Finanzierung kommunaler Einrichtungen“. Daneben gründete er 1969 den Kreisverband Trier-Saarburg der [[Bundesvereinigung Lebenshilfe|Lebenshilfe]], war dort Vorstandsmitglied und von 1989 bis 2006 dessen Vorsitzender,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://volksfreund.trauer.de/MEDIASERVER/content/LH77/obi/e62717b3-03e1-11de-b671-af5dd7ebe1a8_PDF_FULL.jpg |titel=Traueranzeige der Lebenshilfe Trier-Saarburg |datum=2009-02-26 |abruf=2026-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; außerdem Vorsitzender des Verwaltungsrats der Lebenshilfe-Behindertenwerkstätte Trier und des [[Deutsches Rotes Kreuz|DRK]]-Ortsvereins Konz, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Trier-Saarburg und des Finanzausschusses des [[Deutscher Städte- und Gemeindebund|Deutschen Städte- und Gemeindebundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landtag ===&lt;br /&gt;
Seit dem 18. Mai 1971 gehörte er dem [[Landtag Rheinland-Pfalz|Landtag von Rheinland-Pfalz]] an. Seit 1980 war er dort Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion. Zeitweise war er Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses, außerdem gehörte er den Untersuchungsausschüssen „Wein“ (9. WP) und „Parteispenden“ (10. WP) an. In der 11. Wahlperiode war er Alterspräsident und eröffnete am 3. Juni 1987 die konstituierende Sitzung des Landtags.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dokumente.landtag.rlp.de/landtag/plenarprotokolle/PLPR-Sitzung-11-001.pdf |titel=1. Sitzung des Landtags Rheinland-Pfalz, Mittwoch, 3. Juni 1987 |abruf=2026-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. März 1990 nahm er letztmals an einer Landtagssitzung teil,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dokumente.landtag.rlp.de/landtag/plenarprotokolle/PLPR-Sitzung-11-076.pdf |titel=76. Sitzung des Landtags Rheinland-Pfalz, Freitag, 23. März 1990 |abruf=2026-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am 15. April 1990 legte er sein Mandat offiziell nieder. Für ihn rückte [[Josef Reinert]] in den Landtag nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 gehörte er der [[Liste der Mitglieder der 8. Bundesversammlung (Deutschland)|8. Bundesversammlung]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1977: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1983: St.-Sebastianus-Ehrenschild der Schützenbruderschaften&lt;br /&gt;
* 1986: Fördermedaille des Landesmusikverbands Rheinland-Pfalz in Gold&lt;br /&gt;
* 1988: Goldenes Feuerwehrehrenzeichen am Bande&lt;br /&gt;
* 1990: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* [[Freiherr-vom-Stein-Plakette (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
* Ehrenbrief des Landkreises Trier-Saarburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Goldenes Ehrenzeichen der Lebenshilfe&lt;br /&gt;
* 1994: Ehrenbürger von Konz&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volksfreund |url=https://www.volksfreund.de/region/konz-saarburg-hochwald/konzer-institution_aid-5568930 |titel=Konzer Institution |datum=2008-01-29 |sprache=de |abruf=2026-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: Benennung eines Weges in Konz&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Benennung der Rue Michael Kutscheid in [[Brienon-sur-Armançon]], Partnergemeinde von Konz&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|GND=1074971957|Abruf=2026-04-27}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.konz.de/index.php?id=653 | titel=Altbürgermeister Michael Kutscheid verstorben | hrsg=Konz (Rathaus) | datum=2013 | abruf=2020-05-03 | archiv-url=https://archive.today/20130206191447/http://www.konz.de/index.php?id=653 | abruf-verborgen=1 | archiv-datum=2013-02-06 | kommentar=Originalwebseite nicht mehr verfügbar}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/konz-saarburg-hochwald/unermuedlicher-schaffer_aid-5473258 |titel=Unermüdlicher Schaffer |titelerg=Nachruf |werk=[[Trierischer Volksfreund]] |abruf=2020-04-11 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1074971957|VIAF=317277671}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kutscheid, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Trier-Saarburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Freiherr-vom-Stein-Plakette (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Trier-Saarburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kutscheid, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gillenfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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