<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Michael_Krupp</id>
	<title>Michael Krupp - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Michael_Krupp"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Krupp&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T22:23:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Krupp&amp;diff=2194247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben */ Formulierung - ein israelischer Personalausweis ist 10 Jahre gültig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Krupp&amp;diff=2194247&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-07T07:50:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Formulierung - ein israelischer Personalausweis ist 10 Jahre gültig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Krupp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1938]] in [[Elbląg|Elbing]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Evangelische Theologie|evangelischer Theologe]] und [[Judaistik|Judaist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Michael Krupp verlebte seine frühe Kindheit im ostpreußischen Elbing. Seine Eltern waren aktive Gegner des [[Nationalsozialismus]]. Krupps Vater Gerhard war [[Superintendent|Dekan]] der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] und wurde für mehrere Monate wegen seiner Kritik an der Judenverfolgung inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Familie vertrieben. Die Kinder wurden zunächst zu Verwandten in den Harz geschickt, später zog die Familie nach Essen. [[Hans-Jürgen Krupp]] ist sein älterer Bruder. Zwei jüngere Schwestern Krupps starben an den Strapazen des Nachkriegshungers und aufgrund fehlender Medikamente. Krupp fand Trost in der Bibel, insbesondere den Schriften des [[Altes Testament|Alten Testaments]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Gründung der [[Bundeswehr]] im Jahr 1955 wurde er zur Musterung aufgefordert. Als einziger Schüler an seinem Gymnasium verweigerte er den Kriegsdienst. Krupp beschäftigte sich in dieser Zeit intensiv mit dem Staat [[Israel]] und lernte etwas [[Ivrit|Neuhebräisch]]. Nach Aufnahme des Studiums der Theologie an der [[Berlin|West-Berliner]] [[Freie Universität Berlin|Freien Universität]] besuchte er einen Kurs über [[Zionismus]]. Im Jahr 1959 reiste er zum ersten Mal nach Israel und lebte einige Zeit als Freiwilliger in einem [[Kibbuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr gehörte Krupp zu den Gründerinnen und Gründern der [[Deutsch-Israelische Studiengruppen|Deutsch-Israelischen Studiengruppe]] an der [[Kirchliche Hochschule Berlin|Kirchlichen Hochschule Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jonas Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsch-Israelischen Studiengruppen und die frühen studentischen Kontakte mit Israel 1948–1972,&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2025, S. 77f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben setzte sich Krupp innerhalb linker politischer Gruppierungen, wie dem [[Sozialistischer Deutscher Studentenbund|Sozialistischen Deutschen Studentenbund]], für den Staat Israel ein. Neben Theologie studierte Krupp Judaistik und [[Islamwissenschaften]]. 1966 promovierte er bei [[Helmut Gollwitzer]]. Kurz darauf heiratete er seine Frau Danièle, eine aus [[Algerien]] stammende französische Jüdin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Ehe mit einer jüdischen Frau wurde Krupp von der [[Evangelische Kirche im Rheinland|Evangelischen Kirche im Rheinland]] nicht als Pastor eingestellt. Die West-Berliner [[Evangelische Kirche der Union]] hingegen ordinierte Krupp und entsandte ihn 1970 nach [[Jerusalem]], um ein kirchliches Begegnungszentrum aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jerusalem betreute Krupp deutsche Theologiestudenten an der [[Hebräische Universität|Hebräischen Universität]], leitete das Büro von [[Aktion Sühnezeichen]], war Beauftragter für das interkonfessionelle Gespräch und später Vorsitzender der Israel-Interfaith-Association. 1978 gehörte er zu den Mitbegründern des Programms [[Studium in Israel]], dessen Studienleiter er seit Gründung war und bis ins Jahr 2003 blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Krupp brach mit der [[Antijudaismus|antijüdisch-antisemitischen]] Tradition der christlichen Kirche. Das Judentum gilt in seiner Theologie nicht als verstockte religiöse Gemeinschaft, die [[Jesus Christus]] nicht als den Messias anerkennt, sondern als religiöses Gegenüber. [[Judenmission]] lehnt Krupp strikt ab. Diese Einstellung hat sich inzwischen weitgehend in der [[Evangelische Kirche in Deutschland|Evangelischen Kirche]] durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krupp schrieb mehrere Bücher über den [[Talmud]] und über den Zionismus. Seit 2002 gibt er die [[Mischna]] in einer deutsch-hebräischen Version heraus. Nach seiner Pensionierung als evangelischer Pfarrer in Jerusalem baute er eine deutsche evangelische Gemeinde in [[Belgrad]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danièle und Michael Krupp sind die Eltern vier jüdischer Kinder. Im Sommer 2003 erhielt Krupp erstmals einen israelischen Personalausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Mount Zion Award]] (2019)&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande (2025)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ekd.de/verleihung-des-bundesverdienstkreuzes-am-bande-an-michael-krupp-88864.htm &amp;#039;&amp;#039;Pionier christlich-jüdischer und interreligiöser Begegnung mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet&amp;#039;&amp;#039;], Meldung vom 7. März 2025, abgerufen am 13. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Vergesse ich dein, Jerusalem. Von der Zionssehnsucht zu Israels Wiedergeburt |Verlag=Sternberg |Ort=Metzingen |Datum=1962 |DNB=452612128}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Zionismus und Staat Israel. Ein geschichtlicher Abriss |Auflage=3. |Verlag=Gütersloher Verlagshaus |Ort=Gütersloh |Datum=1992 |ISBN=3-579-00791-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Geschichte der Juden im Land Israel. Vom Ende des Zweiten Tempels bis zum Zionismus |Verlag=Gütersloher Verlagshaus |Ort=Gütersloh |Datum=1993 |ISBN=3-579-00765-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Den Sohn opfern? Die Isaak-Überlieferung bei Juden, Christen und Muslimen |Verlag=Gütersloher Verlagshaus |Ort=Gütersloh |Datum=1995 |ISBN=3-579-00289-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Als Herausgeber |Titel=Qumran-Texte. Zum Streit um Jesus und das Urchristentum |Auflage=2. |Verlag=Gütersloher Verlagshaus |Ort=Gütersloh |Datum=1996 |ISBN=3-579-01304-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Der Talmud |Auflage=2. |Verlag=Gütersloher Verlagshaus |Ort=Gütersloh |Datum=1999 |ISBN=3-579-00772-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Geschichte des Zionismus |Verlag=Gütersloher Verlagshaus |Ort=Gütersloh |Datum=2001 |ISBN=3-579-01212-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Als Herausgeber |Titel=Die Mischna. Textkritische Ausgabe mit deutscher Übersetzung und Kommentar |Verlag=Verlag der Weltreligionen |Ort=Frankfurt |Datum=2007 |Kommentar=Neuauflage der Ausgabe Jerusalem 2002 ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Die Geschichte des Staates Israel. Von der Gründung bis heute |Auflage=2. |Verlag=Gütersloher Verlagshaus |Ort=Gütersloh |Datum=2004 |ISBN=3-579-06401-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Als Herausgeber |Titel=Die Pessach-Haggada |Verlag=Lee Achim Sefarim |Ort=Jerusalem |Datum=2006 |ISBN=965-7221-38-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/2841 Michael Krupp - Der alte Grenzgänger], [[Jüdische Allgemeine]] vom 8. Mai 2008&lt;br /&gt;
* [http://www.imdialog.org/md2003/06/0603_08.htm Michael Krupp - ein Pionier des christlich-jüdischen Dialogs], Arbeitskreis Kirche und Israel in der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau&lt;br /&gt;
* [http://db.swr.de/upload/manuskriptdienst/eckpunkt/ep20041216_2858.rtf Ein Porträt des Grenzgängers Michael Krupp], Südwestrundfunk (RTF, 32 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.tvt-verlag.de/autoren.html Bücher von Michael Krupp im TVT-Verlag mit Inhaltsangabe]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120480573|NAME=Michael Krupp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120480573|LCCN=n85125749|VIAF=113736636}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krupp, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judaist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krupp, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ḳrup, Mikhael Avi Yonah&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-israelischer Theologe und Judaist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elbląg|Elbing]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
	</entry>
</feed>