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	<title>Michael Koth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:23:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kabelschmidt: /* „Nationalkommunist“ mit engen Verbindungen zur extremen Rechten */</title>
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		<updated>2025-06-09T17:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;„Nationalkommunist“ mit engen Verbindungen zur extremen Rechten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Koth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Oktober]] [[1955]] in [[Berlin-Steglitz]]) ist ein deutscher [[Nationalbolschewismus|Nationalbolschewist]]. Er war ca. 15 Jahre lang Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Westberlins|Sozialistischen Einheitspartei Westberlins]] (SEW) und längere Zeit als hauptamtlicher Parteisekretär in der Kreisleitung [[Berlin-Steglitz|Steglitz]] tätig. Anschließend war er Funktionär weiterer verschiedener [[Kommunistisch|kommunistischer]] Gruppen. Im Rahmen einer [[Querfront]]-Strategie war er seit 1999 führend im 2008 aufgelösten [[neonazistisch]]en [[Kampfbund Deutscher Sozialisten]] (KDS) tätig, deren Webauftritt und [[Youtube]]-Kanal er danach weiterführte. Heutzutage tritt er als sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Antiimperalistische Plattform&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Antiimperalistische Plattform Berlin&amp;#039;&amp;#039; in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionär verschiedener kommunistischer Parteien ==&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Michael Koth wurde in [[Berlin-Steglitz|Steglitz]] geboren. Als Schüler einer Steglitzer Realschule kam er in Kontakt mit der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW) und wurde Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Westberlins#Jugendorganisation|Freien Deutschen Jugend Westberlins]] (FDJW). Seine Berufslehre absolvierte er bei der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]], die auch die in [[West-Berlin]] verkehrende [[S-Bahn Berlin]] betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eigener Aussage wurde er 1979 wegen Opposition gegen die Politik [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Michail Gorbatschows]] aus der SEW ausgeschlossen; allerdings war in diesem Jahr nicht Gorbatschow, sondern [[Leonid Iljitsch Breschnew|Leonid Breschnew]] Parteichef der KPdSU. Koth wechselte zur [[Kommunistische Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten|KPD/ML]] und wurde deren Vorsitzender in West-Berlin. Nach der Vereinigung der sich inzwischen „KPD“ nennenden Partei mit der [[Gruppe Internationale Marxisten|GIM]] zur [[Vereinigte Sozialistische Partei|VSP]] führte Koth in Berlin eine sich wieder KPD/ML nennende Splittergruppe an, die beanspruchte, Nachfolger der alten KPD/ML zu sein. Diese Gruppe schloss sich dann im Februar 1994 der [[Kommunistische Partei Deutschlands (Ost)|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD-Ost) an, wodurch Koth in deren Zentralkomitee aufgenommen wurde.  Nach eigener Darstellung wurde er 1996 aus der KPD „gesäubert“. Anlass des Parteiausschlusses seien [[Neostalinismus|neostalinistische]] Äußerungen Koths gewesen (die KPD-Ost bezieht sich allerdings selbst positiv auf [[Josef Stalin]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mauerfall]] und der [[Wende (DDR)|Wende in der DDR]] zog Koth nach [[Berlin-Weißensee]], wo er Kontakt zu Verbänden des ehemaligen [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] und einigen ehemaligen Repräsentanten der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] aufnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://aw.antifa.de/archiv/aw_texte_kds_03.html | wayback=20071201164506 | text=Antifa Weißensee (2003)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Koth behauptet häufig, dass er der letzte gewesen sei, der den ehemaligen DDR-Staatschef [[Erich Honecker]] und seine Frau [[Margot Honecker|Margot]] vor deren Abflug nach Moskau in [[Beelitz-Heilstätten|Beelitz]] und bis zu Honeckers Ausreise nach Chile im Untersuchungsgefängnis Moabit besucht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koth engagierte sich im „Erich-Honecker-Solidaritätskomitee“ und war darüber hinaus beim &amp;#039;&amp;#039;Nationalkomitee Freie DDR&amp;#039;&amp;#039; (NKFDDR), beim Komitee „Freiheit für [[Erich Mielke]]“ sowie im Freundeskreis Sporthaus Ziegenhals tätig. Als Vorstandsmitglied eines „Mauerbaukomitées“ trat er für den Wiederaufbau der [[Berliner Mauer]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Nationalkommunist“ mit engen Verbindungen zur extremen Rechten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens nach dem Parteiausschluss vertrat Koth offen [[Nationalkommunismus|nationalkommunistische]] beziehungsweise [[nationalrevolutionär]]e Ansichten und näherte sich der [[Rechtsextremismus|extremen Rechten]] an. Er war Vorsitzender der von 1995 bis 1998 bestehenden Partei der Arbeit Deutschlands (PdAD), die politisch bedeutungslos blieb. Eng mit der Partei verbunden war die &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zum Studium und Verbreitung der [[Chuch’e-Ideologie]] in Deutschland (deutsch-koreanische Freundschaft)&amp;#039;&amp;#039;; beide Organisationen wurden maßgeblich von Koth initiiert. Die Gruppe orientierte sich an der [[Partei der Arbeit Koreas]], deren Politik die PdAD als [[Nationalkommunismus|nationalkommunistisch]] verstand. Laut Michael Koth war die PdAD eine Organisation, „in der sowohl ehemalige [[FDJ]]- und [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]]-Mitglieder, als auch Nationalrevolutionäre und [[Nationaler Sozialismus|nationale Sozialisten]] aktiv“ waren.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach http://www.heiko-schomberg.de/promotionsweb/doktorarbeit_stand_12042001.html#_ftnref234&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe habe sich als „Bündnis von Nationalkommunisten und nationalen Revolutionären“ bezeichnet und sich „im Geist von [[Gregor Straßer|Straßer]], [[Ernst Niekisch|Niekisch]] und [[Anton Ackermann]]“ gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.labournet.de/diskussion/rechten/wahlen.html labournet.de: Sozial und Rechts?]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die PdAD war nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Henrik Steglich „eine obskure Kleinstgruppe, die vor allem mit Hymnen auf die [[Nordkorea|nordkoreanischen]] Diktatoren [[Kim Il Sung]] und [[Kim Jong Il]] auftritt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Henrik Steglich: &amp;#039;&amp;#039;Die NPD in Sachsen. Organisatorische Voraussetzungen ihres Wahlerfolgs 2004.&amp;#039;&amp;#039; Berichte und Studien Nr. 49. Göttingen 2005. S. 77 Anmerkung 275.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Politisch blieb die PdAD bedeutungslos. Die Partei näherte sich allmählich dem [[neonazistisch]]en Spektrum an, so waren Anhänger der PdAD häufig auf den [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]]-Demonstrationen vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://aw.antifa.de/archiv/aw_texte_kds_03.html | wayback=20071201164506 | text=Antifa Weißensee (2003)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Koth konnte die PdAD unter anderem auf einem eigenen Informationsstand während des Bundestagswahlkongresses der NPD am 7. Februar 1998 in der Passauer Nibelungenhalle vorstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://jungle-world.com/artikel/1999/10/31538.html |wayback=20141205114526 |text=Links? Rechts? – Revolutionär!   }}&amp;#039;&amp;#039; Jungle World vom 10. März 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Juli 1998 wurde Koth zusammen mit einer Delegation des NPD-Parteivorstandes, darunter auch [[Hans Günter Eisenecker]], und des [[NPD Sachsen|NPD-Landesverbandes Sachsen]] in der [[Nordkoreanische Botschaft in Berlin| diplomatischen Vertretung Nordkoreas in Berlin]] durch den Botschafter [[Ri San Yu]] empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zuvor war Koth durch engen Kontakt zur Neonazi-Szene aufgefallen, da er unter anderem die Homepage des [[Rechtsrock]]ers [[Arnulf Priem]] betrieb und regelmäßig in Organen der NPD veröffentlichte. So versuchte er 1996 zusammen mit den Herausgebern des Querfront-Blattes „&amp;#039;&amp;#039;Sleipnir&amp;#039;&amp;#039;“ einen Infotisch am Rande der [[Liebknecht-Luxemburg-Demonstration]] in Berlin aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitbegründer und Führungskader des neonazistischen KDS ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Michael Koth.jpg|mini|Michael Koth als Redner auf einer Neonazi-Kundgebung am 1. September 2007 in Neuruppin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 gründete Koth zusammen mit den Neonazis [[Thomas Brehl]] (Langen, Hessen), [[Michael Thiel (KDS)|Michael Thiel]] ([[Duisburg]]) und [[Frank Hübner (Politiker)|Frank Hübner]] ([[Cottbus]]) den Kampfbund Deutscher Sozialisten. Koth wurde Mitglied der Organisationsleitung und erster Sekretär der Bezirksleitung Berlin/Gau Brandenburg. Eine Zeit lang war er auch als Redakteur („Schriftleiter“) der KDS-Zeitschrift „Gegenangriff“ tätig. Gegenwärtig gibt er &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrheit&amp;#039;&amp;#039; als „Organ der Bezirksleitung Berlin“ heraus. Außerdem tritt er als Redner bei Neonazi-Kundgebungen und Demonstrationen auf, so zuletzt am 1. September 2007 in [[Neuruppin]] mit etwa 60 Teilnehmern anlässlich des [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] im Jahr 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strategie ==&lt;br /&gt;
Koth praktiziert die [[Querfront]]-Strategie. Er ist der Meinung, dass der „&amp;#039;&amp;#039;internationale [[Sozialismus]]&amp;#039;&amp;#039;“ gescheitert sei, und vertritt einen sogenannten „&amp;#039;&amp;#039;[[Nationaler Sozialismus|Nationalen Sozialismus]]&amp;#039;&amp;#039;“. Laut Koths Auffassung ist die [[SED]] nicht an der sozialen, sondern an der „&amp;#039;&amp;#039;nationalen Frage&amp;#039;&amp;#039;“ gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Koth, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SEW-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD/ML-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied einer neonazistischen Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutscher Nationalismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalbolschewismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koth, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kabelschmidt</name></author>
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