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	<title>Michael Koplanski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2023-03-07T16:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Koplanski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1934]] in [[Naußlitz (Ralbitz-Rosenthal)|Naußlitz]]; † [[24. Februar]] [[2010]] in [[Cottbus]]) war ein deutscher [[Politiker]] und  [[Funktionär]] der DDR-[[Blockpartei]] [[Demokratische Bauernpartei Deutschlands|DBD]] sowie Funktionär mehrerer Massenorganisationen. Er war Abgeordneter der [[Volkskammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Koplanski, Sohn eines Bauern, besuchte die [[Volksschule]], absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre und war anschließend als [[Landwirt]] tätig. 1950 trat er der [[Freie Deutsche Jugend|Freien Deutschen Jugend]] (FDJ) und der Demokratischen Bauernpartei Deutschlands (DBD) bei. 1951 wurde er Mitarbeiter beim Rat des Kreises [[Kamenz]]. Von 1952 bis 1959 war er Kreisinstrukteur der DBD in Kamenz, dann Mitarbeiter im Bezirksvorstand [[Bezirk Dresden|Dresden]] bzw. beim Parteivorstand der DBD. Von 1955 bis 1963 war er zudem Mitglied des Büros des Zentralrates der FDJ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957/58 absolvierte Koplanski ein Studium am Institut des ZK der SED zur Ausbildung von Funktionären für die sozialistische Landwirtschaft in [[Schwerin]]. 1961 begann er ein Fernstudium an der Fachschule für Landwirtschaft in [[Cottbus]] und schloss es 1964 als Staatlich geprüfter Landwirt ab. Von 1959 bis 1968 war er Sekretär und stellvertretender Vorsitzender, von 1968 bis 1971 Vorsitzender des Bezirksvorstandes der DBD [[Bezirk Cottbus|Cottbus]]. Er gehörte 1963 bis 1971 dem dortigen [[Bezirkstag (DDR)|Bezirkstag]] an und war 1965 bis 1971 Mitglied des Rates des Bezirks. Von 1971 bis 1976 fungierte er als Vorsitzender des DBD-Bezirksvorstandes [[Bezirk Neubrandenburg|Neubrandenburg]], war Abgeordneter des Bezirkstages und stellvertretender Vorsitzender der Ständigen Kommission für Land- und Nahrungsgüterwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1963 war er Kandidat, ab 1968 Mitglied des Parteivorstandes der DBD. Von 1969 bis 1974 qualifizierte er sich durch ein Fernstudium an der [[Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft|Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft]] zum Diplom-Staatswissenschaftler. In der DBD wurde er 1972 Mitglied des Präsidiums und ab 1976 Sekretär des Parteivorstandes. Im Dezember 1989 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden der DBD gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1976 bis März 1990 war er Abgeordneter der Volkskammer und zunächst stellvertretender DBD-Fraktionsvorsitzender sowie Vorsitzender des Ausschusses für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft. Ab November 1989 war er Vorsitzender der DBD-Fraktion der Volkskammer und Mitglied ihres Präsidiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1976 gehörte Koplanski als Mitglied dem Präsidium der Freundschaftsgesellschaft DDR – Italien an, von 1981 bis 1990 wirkte er als Präsident der Freundschaftsgesellschaft DDR – Finnland. Ab 1984 war er auch Mitglied des Zentralvorstandes der [[Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koplanski vertrat zusammen mit [[Georg Böhm (Politiker, 1923)|Georg Böhm]] und [[Günther Maleuda]] die DBD am [[Zentraler Runder Tisch|Zentralen Runden Tisch]] und gehörte zu den Einberufern der Arbeitsgruppe Neue Verfassung der DDR. Auf dem Sonderparteitag der DBD am 27./28. Januar 1990 in Berlin wurde er aus allen Parteigremien abgewählt, war jedoch bis zur Fusion mit der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] im September 1990 Hauptabteilungsleiter im Parteivorstand der DBD. Anschließend war er als hauptamtlicher Mitarbeiter der Land-Union der CDU tätig. Im Februar 1991 trat Koplanski aus der CDU aus. 1994 ging er in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze (1969), in Silber (1975) und in Gold (1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 421–422. &lt;br /&gt;
* Gerd-Rüdiger Stephan et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Parteien und Organisationen der DDR. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Dietz, Berlin 2002, ISBN 3-320-01988-0, S. 998.&lt;br /&gt;
* Theresia Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Blockpartei und Agrarrevolution von oben. Die Demokratische Bauernpartei Deutschlands, 1948–1963.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2003, ISBN 3-486-56703-9, S. 159, 164, 295 und 467.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=michael-koplanski|lemma=Koplanski, Michael|autor=[[Siegfried Kuntsche]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=1839}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende des Bezirksvorstandes Cottbus der DBD&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende des Bezirksvorstandes Neubrandenburg der DBD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-02-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koplanski, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DBD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koplanski, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher DBD-Funktionär, MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Naußlitz (Ralbitz-Rosenthal)|Naußlitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cottbus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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