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	<title>Michael Kehlmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Kehlmann&amp;diff=432951&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2025-06-22T09:43:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Kehlmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. September]] [[1927]] in [[Wien]]; † [[1. Dezember]] [[2005]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Regisseur]] und [[Schauspieler]]. Sein Sohn ist der [[Schriftsteller]] [[Daniel Kehlmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Michael Kehlmann war der Sohn des Wiener Beamten und Schriftstellers [[Eduard Kehlmann]]. Sowohl sein Vater als auch seine Mutter waren zum Christentum konvertierte Juden. Durch falsche Angaben hinsichtlich ihrer Abstammung –&amp;amp;nbsp;Originaldokumente waren bei einem Archivbrand zerstört worden, weshalb Ersatzdokumente ausgestellt werden mussten&amp;amp;nbsp;– deklarierten sich Michael Kehlmanns Eltern zu „[[Halbjude]]n“, um die Zeit des [[Nationalsozialismus]] besser zu überstehen. Dennoch wurde Michael Kehlmann nach dem [[Anschluss (Österreich)|„Anschluss“ Österreichs]] als [[Jüdischer Mischling|„jüdischem Mischling“]] der Besuch eines Gymnasiums verwehrt. Stattdessen absolvierte er notgedrungen eine Lehre in einem Industriebetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Engel: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.cicero.de/kultur/%E2%80%9Ewie-judisch-bin-ich%E2%80%9C/40360 Wie jüdisch bin ich?]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cicero (Zeitschrift)|Cicero]]&amp;#039;&amp;#039;, Dezember 2009, Interview mit Daniel Kehlmann&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verkehrte in Kreisen des österreichischen Widerstandes und wurde 1944 bei einem abendlichen Treffen verhaftet und in ein Nebenlager des [[KZ Mauthausen|KZs Mauthausen]], das Lager [[Maria-Lanzendorf]], gebracht, das er erst kurz vor Ende des Krieges mithilfe von Bestechung verlassen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Sobczynski: &amp;#039;&amp;#039;Hilfe, ich werde porträtiert!&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 42/2008. Porträt Daniel Kehlmanns.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er absolvierte 1945 die [[Matura]] und studierte anschließend an der [[Universität Wien]] Germanistik und Philosophie. 1950 begann er zusammen mit [[Helmut Qualtinger]] und [[Carl Merz]], im von ihm geleiteten &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Theater im Konzerthaus&amp;#039;&amp;#039; [[Kabarett]] zu spielen. Daraus entstand die heute als &amp;#039;&amp;#039;[[Namenloses Ensemble]]&amp;#039;&amp;#039; bekannte Kabarettgruppe, zu der dann später [[Gerhard Bronner]], [[Peter Wehle]], [[Georg Kreisler]], [[Louise Martini]] und viele andere, häufig wechselnde Mitglieder stießen. Er spielte in den Programmen &amp;#039;&amp;#039;Blitzlichter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Brettl vor’m Kopf&amp;#039;&amp;#039; sowie der [[Persiflage]] &amp;#039;&amp;#039;Reigen&amp;amp;nbsp;51&amp;#039;&amp;#039; auf [[Arthur Schnitzler|Schnitzlers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Reigen (Drama)|Reigen]]&amp;#039;&amp;#039; mit. Kehlmann verließ 1953 Wien und ging zum [[NDR]] als [[Fernsehregisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als [[Theaterregisseur]] machte er sich einen Namen. Mehrmals war Kehlmann als Regisseur am [[Burgtheater]] tätig; 1975 war er neben [[Thomas Bernhard]] einer der Kandidaten für die Nachfolge von [[Gerhard Klingenberg]] als Direktor des Burgtheaters.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Maria Fialik]]: Der konservative Anarchist - Thomas Bernhard und das Staatstheater, Löcker Verlag 1991, S.&amp;amp;nbsp;122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuletzt inszenierte er 1985 [[Carl Zuckmayer]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Hauptmann von Köpenick&amp;#039;&amp;#039; mit [[Heinz Reincke]] in der Titelrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Daniel Kehlmann]] erklärt dazu, von Klaus Nüchtern 2009 interviewt:&lt;br /&gt;
:: […] habe ich aber auch die Relativität des Phänomens Ruhm an meinem Vater erlebt, der in den sechziger, siebziger und bis anfangs der achtziger Jahre einer der berühmtesten österreichischen Regisseure war, aber dann aus verschiedenen Gründen hierzulande überhaupt nicht mehr arbeiten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &amp;#039;&amp;#039;Warum?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:: Weil er als „werktreu“ geltender Regisseur am Theater nicht mehr gefragt war und die Art von Literaturverfilmung, für die er stand, vom Fernsehen nicht mehr gemacht wurde. […]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &amp;#039;&amp;#039;… Ihr Vater selbst Theaterdirektor hätte werden sollen, und zwar in der [[Theater in der Josefstadt|Josefstadt]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:: Er […] hatte einen abgeschlossenen Vertrag, weshalb wir auch von München nach Wien gezogen sind. Das wurde allerdings dann vom mittlerweile heiliggesprochenen [[Helmut Zilk]] hintertrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Beim Nasenbohren sieht jeder hin!“ Daniel Kehlmann ist der erfolgreichste Schriftsteller Österreichs. Ein Gespräch über Ruhm – und „Ruhm“&amp;#039;&amp;#039;, Interview: Klaus Nüchtern. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Falter (Wochenzeitung)|Falter]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 3/09 vom 14. Jänner 2009, S. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1987 bis zu seiner Pensionierung 1990 war er Leiter der Fernsehspielabteilung des [[ORF]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehlmann war in erster Ehe mit der Schauspielerin [[Hertha Martin]], in zweiter Ehe mit der Schauspielerin [[Dagmar Mettler]] verheiratet. Er wurde am [[Friedhof Mauer]] (Grabdaten: Gruppe 46/Reihe 10/Nummer 1) in Wien bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste&lt;br /&gt;
|breite = 35em&lt;br /&gt;
|anzahl = &lt;br /&gt;
|abstand = &lt;br /&gt;
|liste = * 1952: [[Abenteuer in Wien]] (Buch und Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1953: [[Einmal keine Sorgen haben]] (Schauspieler)&lt;br /&gt;
* 1956: Der Verrat von Ottawa (Regie)&lt;br /&gt;
* 1957: [[Eurovision Song Contest 1957]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1959: [[Johanna aus Lothringen]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1959: [[Kasimir und Karoline (1959)|Kasimir und Karoline]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1960: [[Fährten (1960)|Fährten]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1960: [[Schatten der Helden (Film)|Schatten der Helden]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1960: [[Brücke des Schicksals]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1961: [[Jack Mortimer]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1961: [[Der jüngste Tag (1961)|Der jüngste Tag]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1962: [[Einen Jux will er sich machen (1962)|Einen Jux will er sich machen]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1962: [[Das Leben beginnt um acht]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1963: [[Der Tod des Handlungsreisenden (1963)|Der Tod des Handlungsreisenden]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1963: [[Die Grotte]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1964: [[Sergeant Dower muß sterben]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1964: [[Die Verbrecher]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1964: [[Geschichten aus dem Wienerwald (1964)|Geschichten aus dem Wienerwald]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1965: [[Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie (Film)|Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1965: [[Radetzkymarsch (1965)|Radetzkymarsch]]&lt;br /&gt;
* 1966: [[Italienische Nacht (Film)|Italienische Nacht]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1966: [[Portrait eines Helden]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Kurzer Prozeß (1967)|Kurzer Prozeß]]&lt;br /&gt;
* 1967: [[Bericht eines Feiglings]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1967: [[Umsonst (1967)|Umsonst]] (Regie und Gesangstexte)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Schloß in den Wolken]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Madame Legros (Film)|Madame Legros]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1969: [[Ein Dorf ohne Männer (1969)|Ein Dorf ohne Männer]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1969: Das Trauerspiel von Julius Caesar&lt;br /&gt;
* 1969: Ende eines Leichtgewichts (Regie und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1969–1970: [[Die Perle – Aus dem Tagebuch einer Hausgehilfin]] (Regie, Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1971: [[Chopin-Express]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1971: Augenzeugen müssen blind sein (Regie und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1972: [[Galgentoni]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1972: [[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]]: [[Tatort: Münchner Kindl]] (Regie und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1973: [[Nichts als Erinnerung]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]]: [[Tatort: 3:0 für Veigl|3:0 für Veigl]] (Regie und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1977: [[In freier Landschaft]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1977: [[Der Fall Winslow (1977)|Der Fall Winslow]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1979: [[Hiob (1978)|Hiob]] (dreiteilige Verfilmung nach Joseph Roth)&lt;br /&gt;
* 1980: Die weiße Stadt (Regie)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Glaube Liebe Hoffnung (1980)|Glaube Liebe Hoffnung]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Land, das meine Sprache spricht (1980)|Land, das meine Sprache spricht]] (Regie und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1981: [[Quartett bei Claudia]] (Regie, Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1981: Tarabas (Regie, Fernsehfilm) &lt;br /&gt;
* 1983: Mich wundert, daß ich so fröhlich bin (Regie)&lt;br /&gt;
* 1984–1985: [[Die Flucht ohne Ende]]&lt;br /&gt;
* 1986: [[Tatort: Riedmüller, Vorname Sigi]] (Regie)&lt;br /&gt;
* 1987: [[Tatort: Pension Tosca oder Die Sterne lügen nicht]] (Regie und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1988: [[Geheime Reichssache (Film)|Geheime Reichssache]] (Regie, Fernsehzweiteiler)&lt;br /&gt;
* 1990: [[Der Meister des Jüngsten Tages (Film)|Der Meister des Jüngsten Tages]] (Regie und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1991: Heldenfrühling (Regie, Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1992: [[Bartolomé de Las Casas (Film)|Bartolomé de Las Casas]] (Regie und Drehbuch)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Qualtinger. Ein Porträt.&amp;#039;&amp;#039; Fotografien von [[Franz Hubmann]] u.&amp;amp;nbsp;a., Kremayr u. Scheriau  Wien 1987, ISBN 3-218-00458-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung ==&lt;br /&gt;
* [[Kainz-Medaille]] (1966)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien]] in Gold (1988)&lt;br /&gt;
* [[Axel-Corti-Preis]] im Jahr 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0444946}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|5aec3272667b4cecb84420cdc2838bba}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Kehlmann,_Michael}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116092580}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/nc/type/8000/searchQuery/1176/hash/zqVJ0zJe/ Audioaufnahmen mit Michael Kehlmann] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (Interviews, Lesungen, Radiobeiträge, …)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116092580|LCCN=n88054607|VIAF=263645668}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kehlmann, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michael Kehlmann| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Daniel Kehlmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Axel-Corti-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Kainz-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kehlmann, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Regisseur und Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. September 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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