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	<title>Michael Ignaz Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mn1310: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-07-30T15:06:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michael Ignaz Schmidt1.jpg|mini|hochkant|Michael Ignaz Schmidt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michael ignaz schmidt.jpeg|mini|hochkant|Porträt-Kupferstich 1785]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Ignaz Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1736]] in [[Arnstein (Unterfranken)|Arnstein]]; † [[1. November]] [[1794]] in [[Wien]]) war ein deutscher [[Priester (Katholizismus)|katholischer Priester]], [[Katechet]], Historiker und Archivar, der vor allem durch seine &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Deutschen&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Michael Ignaz Schmidt wurde geboren als Sohn eines bischöflich würzburgischen Oberzöllners und Waldrechnungsführers in Arnstein und hatte noch drei Brüder, die alle Geistliche wurden. Einer davon war der [[Bistum Speyer|Speyerer Weihbischof]] [[Philipp Anton Schmidt]] (1734–1805).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte die Schule seiner Geburtsstadt, dann das Gymnasium und die [[Universität Würzburg]], wo ihn die Jesuiten ausbildeten. Danach trat er in das bischöfliche [[Klerikalseminar]] ein und wurde Priester. Zunächst amtierte Schmidt als Kaplan in [[Haßfurt]], danach als Erzieher im Dienst des fürstbischöflich Bambergischen Obersthofmeisters Graf [[Johann Alexander von Rottenhan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1769 berief man ihn zurück nach [[Würzburg]], wo er Rektor des [[Studienseminar Julianum|Seminarium Nobilium]] (Adeliges Seminar) und 1771 Universitätsbibliothekar wurde. 1773 ernannte man ihn aufgrund seiner historischen Interessen zum Professor der deutschen Reichsgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Fürstbischof [[Adam Friedrich von Seinsheim]] wirkte Schmidt an der Erneuerung des Schulwesens im [[Hochstift Würzburg]], wobei er auch an der Gründung eines Schullehrerseminars beteiligt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Michael Ignaz Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Entwurf der Wirzburger Schulen Einrichtung. Hrsg. auf […] Befehl […] Adam Fridrichs Bischof zu Bamberg und Wirzburg […].&amp;#039;&amp;#039; Göbhard, Würzburg 1774.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1778 erschienen die beiden ersten Bände seiner „Geschichte der Teutschen“, welche insgesamt elf Bände umfasste und unvollendet blieb. Dieses Werk machte Michael Ignaz Schmidt überregional bekannt. Kaiserin [[Maria Theresia]] wurde auf ihn aufmerksam und wollte ihn als Historiker nach Wien holen. Das scheiterte, da Fürstbischof [[Franz Ludwig von Erthal]] nicht bereit war, in Würzburg auf Schmidt zu verzichten. Allerdings konnte er nicht verhindern, dass man den Geistlichen zu Studienzwecken nach Wien einlud, was schließlich doch zu seiner dauerhaften Übersiedlung führte. Schmidts Nachfolger in Würzburg wurde der Geistliche [[Christian Bönicke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt avancierte zum [[Hofrat]] sowie 1780 zum Direktor des [[Österreichisches Staatsarchiv|Haus- und Staatsarchivs]], mit einem ansehnlichen Gehalt. Nebenbei konnte er sich ungehindert seinen historischen Studien widmen und gab weitere Bände seiner „Geschichte der Teutschen“ heraus. Kaiser [[Joseph II.]]  engagierte ihn überdies als Geschichtslehrer seines Neffen und einstigen Nachfolgers [[Franz II. (HRR)|Franz II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Ignaz Schmidt starb am 1. November 1794 in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Berühmt wurde er durch seine bereits genannte „Geschichte der Deutschen“ (ab 1778). In Arnstein ist die Staatliche Realschule nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Büste]] fand Aufstellung in der [[Ruhmeshalle (München)|Ruhmeshalle]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Peter Baumgart]]: &amp;#039;&amp;#039;Michael Ignaz Schmidt (1736-1794),&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Historiker und Theologe.&amp;#039;&amp;#039; In: ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder bedeutender Würzburger Professoren&amp;#039;&amp;#039; (= Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Würzburg, Bd. 8). Verlag Degner, Neustadt/Aisch 1995, S. 1–19, ISBN 3-7686-9137-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Peter Baumgart]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Michael Ignaz Schmidt (1736–1794) in seiner Zeit. Der aufgeklärte Theologe, Bildungsreformer und „Historiker der Deutschen“ aus Franken in neuer Sicht. Beiträge zu einem Symposion vom 27. bis 29. Oktober 1994 in Würzburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Würzburg&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 9). Degener, Neustadt an der Aisch 1996, ISBN 3-7686-9143-8.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Michael Ignaz Schmidt als Katechet, ein Beitrag zur Geschichte der Katechese im Aufklärungszeitalter.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 1921 (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Philosophie und Religion.&amp;#039;&amp;#039; Band 20).&lt;br /&gt;
* [[Franz Oberthür]]: &amp;#039;&amp;#039;Michael Ignaz Schmidt’s, des Geschichtsschreibers der Deutschen Lebens-Geschichte. Ein so wichtiger als reichhaltiger Beytrag zur Kulturgeschichte der Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Hahn, Hannover 1802 ([http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11236223.html Digitalisat] der Bayerischen Staatsbibliothek) – die maßgebliche Biografie&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Schmidt, Michael Ignaz|30|303|308}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|32|6|8|Schmidt, Michael Ignaz|[[Franz Xaver von Wegele]]|ADB:Schmidt, Michael Ignaz}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archive-url=https://www.bbkl.de/index.php/frontend/lexicon/s/Schm/schmidt-michael-ignaz-68489|autor=Silvia Wimmer|artikel=SCHMIDT, Michael Ignaz|band=9|spalten=471-473}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|210|211|Schmidt, Michael Ignaz|[[Uwe Puschner]]|119056151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Michael Ignaz Schmidt}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119056151}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119056151}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Michael+Ignaz+Schmidt%22 Michael Ignaz Schmidt] im Internet Archive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119056151|LCCN=n/89/627752|VIAF=3272409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt, Michael Ignaz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katechet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1736]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1794]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Michael Ignaz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Priester und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1736&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Arnstein (Unterfranken)|Arnstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1794&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mn1310</name></author>
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