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	<title>Michael Herrlich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T02:16:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Herrlich&amp;diff=2287719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-07-21T15:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stift Göttweig Grabplatte Michael Herrlich.JPG|miniatur|Grabplatte für Abt Michael Herrlich in der Benediktinerabtei Stift Göttweig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Herrlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1539]] in [[Weinheim]], damals [[Kurpfalz]],  heute [[Baden-Württemberg]]; † [[23. März]] [[1609]] in [[Stift Göttweig]]) war ein  katholischer [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Benediktiner]] und [[Abt]] des Stiftes Göttweig; er gilt als dessen zweiter Gründer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=MpMJAAAAIAAJ&amp;amp;q=Herrlich+weinheim&amp;amp;dq=Herrlich+weinheim&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=pk-8Ta3_L82l4Qbsw9H-BQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result Quelle zur Bezeichnung als 2. Stifter von Göttweig]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das frühe Leben des Kurpfälzers ist nichts Näheres bekannt. Er war ursprünglich [[Konvent (Kirche)|Konventuale]] im [[Stift Melk]], wo er seine Ordens[[profess]] ablegte und 1559 die Priesterweihe empfing. Schon früh fungierte er dort als [[Prior]] des  Benediktinerklosters und wurde dann Pfarrer zu [[Ravelsbach]] im [[Weinviertel]]. Hier erhielt er 1564 den Ruf, als Abt das völlig entvölkerte Stift Göttweig wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses war durch die Zeitumstände praktisch aufgelöst und besaß keine Konventualen mehr. Die Oberen der umliegenden Klöster und zwar Abt Leopold Lasperger von [[Stift Altenburg|Altenburg]], Abt Johannes Schröttl vom [[Schottenstift]] in Wien, sowie Propst Johann Pölzer von [[Stift Herzogenburg|Herzogenburg]], wählten Michael Herrlich am 28. Juni 1564, im Beisein der kaiserlichen Beauftragten, Franz Baron von Sinzendorf und Georg Beyer, zum Abt von Göttweig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wljZAAAAMAAJ&amp;amp;q=Michael+Herrlich&amp;amp;dq=Michael+Herrlich&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=RmK9Tcr2GIuTswbl1aiUBg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result Zu den wählenden Geistlichen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahl wurde am 2. August des Jahres vom damaligen päpstlichen Legaten zu [[Wien]], [[Titularbischof]] Zacharias Delphinus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?ei=wV28TfS3DImA4QbZzNC-BQ&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=CFYOAQAAIAAJ&amp;amp;dq=Zacharias+Delphinus&amp;amp;q=geb%C3%BCrtiger+Venezianer&amp;amp;hl=de  Zu Zacharius Delphinus]&amp;lt;/ref&amp;gt; bestätigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stift Göttweig 1649.jpg|miniatur|Stift Göttweig 1649, nach dem Wiederaufbau durch Abt Michael Herrlich]]&lt;br /&gt;
Abt Michael Herrlich wurde zum zweiten Gründer des verlassenen Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?ei=C0CoTaOCJ4zItAaI-MiJCA&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=Ol4dAQAAMAAJ&amp;amp;dq=Michael+Herrlich+G%C3%B6ttweig&amp;amp;q=Ravelsbach&amp;amp;hl=de Zur Wiedergründung unter Abt Herrlich]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Unter seinem Vorgänger Abt Leopold Rueber (1543–1556) waren die meisten Güter und Rechte von Göttweig entweder verkauft oder verpfändet worden. Kaiser [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] hatte schließlich den Propst zu Herzogenburg zum Göttweiger Administrator bestimmt, der auch am Wahlakt beteiligt war und dessen Nachfolge Michael Herrlich nun antrat. Er zog neue Ordensbrüder herbei, konsolidierte nach und nach die Finanzen, renovierte die Gebäude und erwirkte bei Kaiser [[Maximilian II. (HRR)|Maximilian II.]] unter dem 19. Februar 1565, bei Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolph II.]] am 17. Juni 1578 die Bestätigung der bisherigen Freiheiten, Rechte und Güter des Stifts. Innerhalb von 10 bis 15 Jahren erneuerte er sein Kloster spirituell und finanziell vollkommen. 1580 brannte die Anlage ab, wurde aber unter dem tatkräftigen Abt Herrlich wieder glanzvoll aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?ei=0IuoTfnIMMvEsgbszbScCA&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=0AswAQAAIAAJ&amp;amp;dq=G%C3%B6ttweig+Abt+Herrlich&amp;amp;q=Herrlich&amp;amp;hl=de Zum Brand des Klosters, 1580]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 40-jähriger Tätigkeit als Abt trat Michael Herrlich am 11. November 1603 von seinem Amt zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=9o8JAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA376&amp;amp;dq=Michael+Herrlich+G%C3%B6ttweig&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=4zyoTfKHII7DswbOl-WDBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Zur Resignation als Abt]&amp;lt;/ref&amp;gt;  Zu seinem Nachfolger wählte man Georg Schedler. An [[Darstellung des Herrn|Mariä Lichtmess]] (2. Februar) 1609 feierte er im Schottenstift Wien noch sein 50-jähriges Priesterjubiläum, aber er starb schon kurz danach, am 23. März des Jahres. Michael Herrlich wurde in der Gotthardkirche im Stift Göttweig bestattet; nach dem Abbruch der Gotthardkirche wurden die Gebeine am Michael-Altar der Stiftskirche beigesetzt. Die Grabplatte ist in der Vorhalle der Stiftskirche erhalten (früher im sogenannten Apothekergang, dem Südflügel des Kreuzganges, aufgestellt), weiters die Darstellung einer knienden Figur des Abtes (Holztafel mit Temperafarben).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?ei=70KoTY_SD5HMtAalheC4Ag&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=WVNFAAAAYAAJ&amp;amp;dq=Michael+Herrlich+G%C3%B6ttweig&amp;amp;q=Michael+Herlich&amp;amp;hl=de Zum Grabmal ]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist außerdem eine Silbermedaille mit dem bärtigen Porträt des Abtes bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der alten Hellerhofkapelle St. Johannes der Täufer, der Pfarrei [[Hellerhof (Paudorf)|Paudorf-Göttweig]] schuf der Künstler Leo Pfisterer 2002 zwei Bronzestelen, die sogenannten „Göttweiger Allerheiligenstelen“. Die rechte, sogenannte „Salvator-Stele“ zeigt auch eine moderne Gestalt von Abt Michael Herrlich als Wiederbegründer des Stifts Göttweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Franz Keiblinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Benedictiner-Stiftes Melk in Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1851  [https://books.google.de/books?id=tU1BAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA783&amp;amp;dq=Herrlich+Weinheim&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=cU68TeXyNs3e4wagr-HABQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=Herrlich%20Weinheim&amp;amp;f=false Scan des Kapitels über Abt Michael Herrlich]&lt;br /&gt;
* Joseph Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Medaillen auf berühmte und ausgezeichnete Männer des oesterreichischen Kaiserstaates vom XVI. bis zum XIX. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1857 [https://books.google.de/books?id=9lU_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA19&amp;amp;dq=Michael+Herrlich+G%C3%B6ttweig&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=cj6oTcudKsresgbQm5GFBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=Michael%20Herrlich%20G%C3%B6ttweig&amp;amp;f=false Scan des Kapitels über Michael Herrlich]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Stiftes Göttweig 1083–1983. Festschrift zum 900-Jahr-Jubiläum&amp;#039;&amp;#039;. EOS-Verlag, St. Ottilien 1983 (Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktiner-Ordens und seiner Zweige, Bd. 94, H. I–II)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Stift Göttweig 1083–1983. Ein Donaustift als Repräsentant benediktinischer Kultur, Katalog zur Jubiläumsausstellung&amp;#039;&amp;#039;, Stift Göttweig, Eigenverlag, 1983, Seite 491 und 760.&lt;br /&gt;
* Clemens Anton Lashofer: &amp;#039;&amp;#039;Professbuch des Benediktinerstiftes Göttweig&amp;#039;&amp;#039;. EOS-Verlag, St. Ottilien 1983 (Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktiner-Ordens und seiner Zweige, Erg.-Bd. 26), Seite 129–137.&lt;br /&gt;
* Udo Eduard Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Abt Michael Herrlich. Zweiter Gründer des Stiftes Göttweig, Namensgeber der laten Altmanni-Kirche&amp;#039;&amp;#039;, Paudorf 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.newadvent.org/cathen/06682b.htm Das Stift Göttweig, mit Erwähnung von Michael Herrlich, in der Catholic Encyklopedia von 1909]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1065018630|VIAF=313420082}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Herrlich, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Göttweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1609]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Herrlich, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Benediktinerabt in Stift Göttweig, Österreich&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1539&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weinheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1609&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stift Göttweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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