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	<title>Michael Grzimek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Grzimek&amp;diff=334225&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-16098-22: /* Filme */</title>
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		<updated>2026-03-13T20:47:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filme&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michael Grzimek.jpg|mini|Michael Grzimek, Porträtzeichnung von Tereza Samková (2010)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Christian Maria Bernhard Grzimek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Familienname gesprochen [{{IPA|ˈgʒɪmɛk}}]; * [[12. April]] [[1934]] in [[Berlin]]; † [[10. Januar]] [[1959]] in der Salei-Ebene, [[Serengeti]] in [[Tanganjika]], heute [[Tansania]]) war ein deutscher [[Tierfilm]]er. Er studierte [[Zoologie]] und [[Naturwissenschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Michael Grzimek war der zweite Sohn des Tierarztes, Verhaltensforschers und damaligen Landwirtschaftsreferenten [[Bernhard Grzimek]] aus [[Nysa|Neisse]] in [[Oberschlesien]] und dessen Ehefrau [[Hildegard Grzimek]], geborene Prüfer, aus [[Kattowitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete am 26. Mai 1955 Erika Schoof (* 31. Juli 1932; † 9. Februar 2020) und hatte mit ihr die beiden Söhne Stephan Michael (*&amp;amp;nbsp;1956) und Christian Bernhard (*&amp;amp;nbsp;1959). Letzterer wurde erst nach dem Tod seines Vaters geboren und führte, zunächst gemeinsam mit seiner Mutter, das von seinem Vater gegründete Bildarchiv [[Okapia KG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michaels Vater Bernhard Grzimek trennte sich 1973 von seiner ersten Ehefrau Hildegard Grzimek; die Ehe wurde 1977 geschieden. Er heiratete 1978 die Witwe seines Sohnes Michael und adoptierte deren beide Söhne (und seine Enkel) Stephan Michael und Christian Bernhard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Schon als kleiner Junge half Michael seinem Vater bei Versuchen mit Wölfen und Hunden. Die letzten Jahre des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] lebte er mit der Mutter und seinem älteren Bruder Rochus in einem alten Bauernhaus im [[Allgäu]], das sein Vater in den 1930er-Jahren gekauft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Alter von 16&amp;amp;nbsp;Jahren begleitete Michael Grzimek 1951 seinen Vater, der seit 1945 Direktor des [[Zoo Frankfurt|Frankfurter Zoos]] war, an die [[Elfenbeinküste]]. Nach dem Erfolg des Buches &amp;#039;&amp;#039;Kein Platz für wilde Tiere&amp;#039;&amp;#039;, das die Eindrücke der [[Kongo (Fluss)|Kongo]]-Expedition 1954 schildert, überredete Michael seinen Vater, das Buch in Farbe zu verfilmen. Für den gleichnamigen Film mussten die Grzimeks mit über 100.000&amp;amp;nbsp;[[D-Mark|DM]] in Haftung gehen. Unerwartet gewann &amp;#039;&amp;#039;[[Kein Platz für wilde Tiere (Film)|Kein Platz für wilde Tiere]]&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1956|Internationalen Filmfestspielen Berlin 1956]] zwei [[Goldener Bär|Goldene Bären]], wurde in 63 Ländern (u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Ostblock]], in der [[Volksrepublik China]] und in [[Japan]]) gezeigt und brachte hohe Einnahmen ein. Michael bot den Teil des Filmerlöses, der auf seinen Vater und ihn fiel, der [[Britische Kolonien | britischen Kolonialverwaltung]] [[Tanganjika | Tanganjikas]] an, um Land anzukaufen und es den Schutzreservaten einzugliedern. Doch Peter Molley, Direktor der [[Nationalpark | Nationalparks]] in Tanganjika, schlug vor, eine Bestandsaufnahme der wandernden Tiere durchzuführen, um die Grenzen des [[Serengeti | Serengeti-Nationalparks]] neu zu bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch umfangreiche Untersuchungen über die jährlichen [[Tierwanderung]]en der letzten großen Savannen-Tierherden Afrikas, die zugleich Vorbereitung auf Michael Grzimeks Doktorarbeit waren, konnten erstmals die Wanderrouten nachvollzogen werden. Auch die Zahl der in der Serengeti lebenden Großtiere wurde mit einem neu entwickelten Zählungsverfahren aus der Luft bestimmt: 367.000 – nur ein Drittel der ursprünglich angenommenen Zahl.&lt;br /&gt;
[[Datei:Do 27 D-ENTE.JPG|mini|Die [[Dornier Do 27]], mit der Michael Grzimek verunglückte]]&lt;br /&gt;
Für die Forschungsarbeiten in der Serengeti lernten Michael und Bernhard Grzimek 1957 das Fliegen und kauften eine speziell ausgerüstete [[Dornier Do 27]], die mit auffallenden Zebrastreifen lackiert wurde und das Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;D-ENTE&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Nachleben ===&lt;br /&gt;
Am 10. Januar 1959 kollidierte Michael Grzimek in seiner [[Dornier Do 27]] mit einem [[Altweltgeier|Geier]]. Durch die Beschädigung einer [[Tragfläche]] verlor Grzimek die Kontrolle über sein Flugzeug, stürzte ab und kam dabei ums Leben. Noch am gleichen Tag wurde er am Rande des [[Ngorongoro|Ngorongoro-Kraters]] begraben; später stiftete die Regierung [[Tansania]]s eine Steinpyramide als Denkmal über seinem Grab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Grzimeks Forschungsarbeiten zu den Tierwanderungen in der Serengeti, die zum Zeitpunkt des Absturzes fast abgeschlossen waren, wurden von Bernhard Grzimek posthum zusammengefasst und veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Grzimek, Bernhard Grzimek: &amp;#039;&amp;#039;Sonderheft: A study of the Game of the Serengeti Plains.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Säugetierkunde.&amp;#039;&amp;#039; (heute: &amp;#039;&amp;#039;Mammalian Biology.&amp;#039;&amp;#039;) Band 25, 1960, S. 1–61&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bewirkten die Vergrößerung des Serengeti-Nationalparks. Zudem schloss Vater Bernhard die Arbeiten an dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Serengeti darf nicht sterben]]&amp;#039;&amp;#039; ab, der die Menschen in Europa und Amerika wachrütteln sollte. Der Film wurde zum Welterfolg: er gewann 1960 als erster deutscher Film einen [[Oscar/Bester Dokumentarfilm|Oscar]]. Zurück in Deutschland vollendete Vater Bernhard Grzimek außerdem das Buch &amp;#039;&amp;#039;Serengeti darf nicht sterben&amp;#039;&amp;#039; auf Grundlage eines schon während der Arbeiten in Afrika von Michael begonnenen Manuskripts über die Arbeiten und Forschungen in der Serengeti. Es wurde in 23&amp;amp;nbsp;Sprachen übersetzt und erreichte Millionenauflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Vaters in Frankfurt am Main im Jahr 1987 wurde dessen Urne nach Tansania überführt und neben seinem Sohn Michael am Ngorongoro-Krater beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ehren Michael Grzimeks wurden Schulen in Frankfurt am Main, Berlin und [[Nairobi]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[File:Grab von Michael und Bernhard Grzimek.jpg|mini|Grab von Michael Grzimek und Bernhard Grzimek, am [[Ngorongoro]]]]&lt;br /&gt;
* Michael-Grzimek-Schule (Grundschule in [[Frankfurt am Main]])&lt;br /&gt;
* Michael-Grzimek-Grundschule (Grundschule in [[Berlin]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Michael Grzimek Memorial Laboratory&amp;#039;&amp;#039; (Hauptgebäude des &amp;#039;&amp;#039;Serengeti Research Institute&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Michael-Grzimek-Schule (Deutsche Schule Nairobi; deutsche [[Auslandsschule]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dsnairobi.de |titel=Deutsche Schule Nairobi / Michael-Grzimek-Schule |werk=www.dsnairobi.de |zugriff=2019-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am Rande des [[Ngorongoro|Ngorongoro-Kraters]] errichtete die Regierung [[Tansania]]s eine Steinpyramide über dem Grab Michael Grzimeks, mit der Inschrift:&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;HE GAVE ALL HE POSSESSED&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;INCLUDING HIS LIFE&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;FOR THE WILD ANIMALS OF AFRICA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: „Er gab alles, was er hatte, sogar sein Leben, für die wilden Tiere Afrikas“&lt;br /&gt;
: Die gleiche Inschrift trägt ein neun Tonnen schweres Denkmal aus Stahl, das sich seit 2004 im Miami Woods Park in der Stadt [[Cincinnati]] in [[Ohio]] befindet, nachdem es ursprünglich im Oktober 1969 im Cincinnati Zoo in seinem Gedenken errichtet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hamiltonparks.net/single-post/2015/12/14/sculpture-in-the-parks-spotlight-helios-guardians-at-miami-woods |titel=Artikel zur Geschichte der Skulptur &amp;quot;Helios Guardians&amp;quot; bei der Hamilton Parks Conservancy |werk=www.hamiltonparks.net |zugriff=2025-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kein Platz für wilde Tiere&amp;#039;&amp;#039; (1956)&lt;br /&gt;
* [[Serengeti darf nicht sterben]] (Nach seinem Tod von [[Bernhard Grzimek]] fertiggestellt) (1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serengeti darf nicht sterben&amp;#039;&amp;#039; (Nach seinem Tod von Bernhard Grzimek fertiggestellt) (1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Grzimek: &amp;#039;&amp;#039;Wir lebten mit den Baule : Flug ins Schimpansenland&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Ullstein 1963&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Ina Claus|Titel=Michael &amp;amp; Bernhard Grzimek|TitelErg=Zwei Leben für die Wildnis Afrikas|Ort=Jena / Plauen / Quedlinburg|Verlag=VNL, Verlag Neue Literatur|Jahr=2009|ISBN=978-3-940085-20-7}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Grzimek, [[Rupprecht Grzimek]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Grzimek aus Oberglogau in Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Geßner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Familienarchiv. Ein Genealogisches Sammelwerk. Band 10.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Degener &amp;amp; Co., Neustadt an der Aisch 1959, {{ISSN|0012-1266}}; 4. erweiterte und überarbeitete Ausgabe, Herder-Institut, Reutlingen 2000.&lt;br /&gt;
* Claudia Sewig: &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der die Tiere liebte. Bernhard Grzimek. Biografie.&amp;#039;&amp;#039; Lübbe, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-7857-2367-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118698680}}&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.staatsbibliothek-berlin.de:8080/DB=1/SET=1/TTL=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Grzimek%2C+Michael Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [http://www.serengeti.org/deutsch_neu/p_grzimek_m.html Ein Porträt von Michael Grzimek] von Alan Root&lt;br /&gt;
* [http://www.zobodat.at/biografien/Grzimek_Michael_Zeitschrift_Saeugetierkunde_23.pdf Ein Nachruf] in der Zeitschrift für Säugetierkunde; PDF-Datei, 101&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
* [https://fzs.org/de/ueber-uns/bernhard-grzimek/michael-grzimek/ Kurz-Biografie Michael Grzimeks] Zoologische Gesellschaft Frankfurt&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118698680|titel=Grzimek, Michael Christian|datum=2023-04-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118698680|LCCN=n/85/815782|NDL=00522230|VIAF=22936119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grzimek, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernhard Grzimek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Grzimek|Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grzimek, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe und Tierfilmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Serengeti]], Tanganjika&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-16098-22</name></author>
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