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	<title>Michael Gazzaniga - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T23:18:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ChristophDemmer: /* Schriften */</title>
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		<updated>2025-08-23T19:11:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MichaelGazzaniga.jpg|mini|Michael Gazzaniga]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Saunders Gazzaniga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1939]]) ist ein US-amerikanischer [[Neurowissenschaft]]ler. Er war bis 2006 Professor am [[Dartmouth College]], wo er Direktor des Zentrums für [[kognitive Neurowissenschaft]] war. 2006 verließ er Dartmouth, um eine Professur an der [[University of California, Santa Barbara]] zu übernehmen. Hier leitet er nun das SAGE Zentrum für Neurowissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1961 schloss Gazzaniga sein Studium am Dartmouth College ab. Ein Jahr später erwarb er am [[California Institute of Technology]] den Grad eines Doktors der Philosophie (Ph. D.) in [[Psychobiologie]]. Dort arbeitete er unter Anleitung [[Roger Sperry]]s, wobei seine Hauptverantwortlichkeit darin lag, Untersuchungen über die Vorgänge in den beiden menschlichen Gehirnhälften („[[Split Brain|split-brain]] research“) zu initiieren. In der Folge gelangen ihm wichtige Fortschritte im Verständnis der [[Funktionale Lateralisierung|funktionalen Lateralisierung]] des Gehirns und hinsichtlich der Art und Weise, wie die beiden Gehirnhälften miteinander kommunizieren. Bereits 1967&amp;lt;ref&amp;gt;[[George A. Miller]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörter. Streifzüge durch die Psycholinguistik.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von [[Joachim Grabowski]] und [[Christiane Fellbaum]]. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 1993; Lizenzausgabe: Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995; 2. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-86150-115-5, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte er mit Sperry zeigen können, dass jede Gehirnhälfte ihr eigenes [[mentales Lexikon]] haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1978 war er Professor für Psychologie an der [[SUNY Stony Brook|State University of New York at Stony Brook]], von 1977 bis 1988 Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Division of Cognitive Neuroscience&amp;#039;&amp;#039; an der [[Cornell University]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1982 ist er Präsident des &amp;#039;&amp;#039;Cognitive Neuroscience Institute&amp;#039;&amp;#039; und er wurde 1993 Gründer der &amp;#039;&amp;#039;Cognitive Neuroscience Society&amp;#039;&amp;#039;. 1997 wurde er in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt, 2011 in die [[National Academy of Sciences]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde er mit dem [[George A. Miller Prize in Cognitive Neuroscience]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Michael Gazzanigas zahlreiche Publikationen schließen viele auch für Laien verständliche Bücher mit ein, darunter &amp;#039;&amp;#039;Das erkennende Gehirn. Entdeckungen in den Netzwerken des Geistes&amp;#039;&amp;#039; sowie weitere Titel, die bisher noch nicht ins Deutsche übersetzt worden sind. Es sind gerade diese Bücher, die, zusammen mit Gazzanigas Auftritten im amerikanischen Fernsehen (&amp;#039;&amp;#039;The Brain and The Mind&amp;#039;&amp;#039;), Informationen über die Gehirnfunktion einem breiten Publikum zugänglich gemacht haben. Er ist Herausgeber von &amp;#039;&amp;#039;The Cognitive Neurosciences&amp;#039;&amp;#039;, einem Werk, das die Arbeit von beinahe 200 Wissenschaftlern enthält und als Grundlagenwerk auf diesem Wissenschaftsgebiet angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gazzaniga ist auch für seine Lehre und Mentorentätigkeit bekannt. So startete er nicht nur die Zentren für kognitive Neurowissenschaft an der [[University of California, Davis]], dessen Direktor er von 1992 bis 1996 war, und am Dartmouth College. Er begleitet auch die Arbeit vieler Nachwuchswissenschaftler und gründete das &amp;#039;&amp;#039;Journal of Cognitive Neuroscience&amp;#039;&amp;#039;, als dessen Herausgeber er sich betätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist vielgefragter Redner und hat bereits vor der angesehenen [[Royal Institution of Great Britain]] gesprochen, wo er die berühmten Freitagabend-Vorträge präsentierte, die von [[Michael Faraday]] eröffnet worden waren. Michael Gazzaniga ist außerdem Mitglied des President’s Council on Bioethics. Gazzaniga hat bedeutende Beiträge zur Entwicklung der [[Neuroethik]] geleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The social brain: Discovering the networks of the mind.&amp;#039;&amp;#039; Basic Books, New York 1985, ISBN 0-465-07850-8.&lt;br /&gt;
** Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Das erkennende Gehirn: Entdeckungen in den Netzwerken des Geistes.&amp;#039;&amp;#039; Junfermann, Paderborn 1989, ISBN 3-87387-290-0&lt;br /&gt;
* (mit Richard B. Ivry, [[George R. Mangun]]) &amp;#039;&amp;#039;Cognitive Neuroscience: The Biology of the Mind.&amp;#039;&amp;#039;  W.W. Norton, New York 1998, ISBN 0-393-97219-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The ethical brain.&amp;#039;&amp;#039; Dana Press, New York 2005, ISBN 1-932594-01-9.&lt;br /&gt;
** Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Wann ist der Mensch ein Mensch? Antworten der Neurowissenschaft auf ethische Fragen.&amp;#039;&amp;#039; Patmos, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-491-36008-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Who’s in charge? Free will and the science of the brain.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, New York 2009, ISBN 978-0-06-190610-7.&lt;br /&gt;
** Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Die Ich-Illusion: Wie Bewusstsein und freier Wille entstehen.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2012, ISBN 978-3-446-43011-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Consciousness Instinct: Unraveling the Mystery of How the Brain Makes the Mind.&amp;#039;&amp;#039; Macmillan 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11060007X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11060007X|LCCN=n79107722|NDL=00440662|VIAF=108455024}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gazzaniga, Michael}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurobiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuropsychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kognitionswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hanover, New Hampshire)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of California, Santa Barbara)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of California, Davis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Stony Brook University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gazzaniga, Michael&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gazzaniga, Michael Saunders&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Neurowissenschaftler, Professor für kognitive Neurowissenschaft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChristophDemmer</name></author>
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