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	<title>Michael Felix Korum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:57:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_Felix_Korum&amp;diff=882877&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Bischof */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-10-10T15:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bischof: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Korum|Zur Band siehe [[Korum (Band)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Felix Korum Trier JS1.jpg|mini|hochkant|Bischof Michael Felix Korum, Firmbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischof Korum, Trier JS.jpg|mini|hochkant|Bischof Michael Felix Korum 1895]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Dom BW 10.JPG|mini|hochkant|Trierer Dom, [[Neuromanik|Neoromanisches]] Grabdenkmal für Michael Felix Korum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Korum-Büste im Priesterseminar Trier.jpg|mini|hochkant|Porträtbüste von [[Anton Nagel (Bildhauer)|Anton Nagel]] im Trierer Priesterseminar]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Felix Korum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. November]] [[1840]] in [[Wickerschwihr|Wickerschweier (Elsass)]]; † [[4. Dezember]] [[1921]] in [[Trier]]) war ein [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Geistlicher]] und von 1881 bis 1921 [[Bischof]] von [[Bistum Trier|Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Michael Felix Korum stammte aus einer Lehrerfamilie und wuchs in [[Colmar]] auf. Nach dem Besuch des [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminars]] in [[Straßburg]] studierte er an der Hochschule der Jesuiten in Innsbruck und wurde im November 1865 zum [[Doctor theologiae|Dr. theol.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Am 23. Dezember 1865 empfing er in Straßburg die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. 1869 wurde er [[Professor]] der Kirchengeschichte, ab 1872 als Lehrstuhlinhaber für [[Dogmatik]] und neutestamentliche [[Exegese]] am Straßburger Priesterseminar. Später wurde er zum französischen [[Domprediger]] am [[Straßburger Münster]] und 1880 zum Dompfarrer der Kathedrale, Dom[[kapitular]] und [[Geistlicher Rat|Geistlichen Rat]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischof ==&lt;br /&gt;
Das Werben einiger auswärtiger Bischöfe um Michael Felix Korum weist auf sein enormes Wissen und sein Beharrungsvermögen hin. So gelang es den Bischöfen [[Paul Dupont des Loges]] von [[Bistum Metz|Metz]] und [[Andreas Räß]] von [[Erzbistum Straßburg|Straßburg]] nicht, ihn in ihre [[Diözese]]n zu ziehen. Erst im Jahr 1881 einigten sich der [[Heiliger Stuhl|Vatikan]] und [[Preußen]], während des allmählichen Rückgangs des [[Kulturkampf]]es, den seit 1876 vakanten [[Bischofssitz]] in Trier zu besetzen. Der Kandidat von [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm I.]] für das Bischofsamt war [[Franz Xaver Kraus]], er wurde aber zur Zustimmung für Korum überredet. Schließlich war es [[Papst]] [[Leo XIII.]], der den Kandidaten Korum am 12. August 1881 bestimmte und damit das Wahlrecht des Trierer [[Domkapitel]]s überging, das Kapitel verzichtete daraufhin auf sein Mitbestimmungsrecht. Bereits am 14. August empfing Michael Felix Korum in [[Rom]] von [[Kardinal]] [[Raffaele Monaco La Valletta]] die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]]. [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren der [[Vizegerent]] des [[Bistum Rom|Bistums Rom]], Erzbischof [[Giulio Lenti]], und [[Kurienbischof]] [[Francesco Marinelli (Bischof, 1807)|Francesco Marinelli]] [[Augustinerorden|OESA]]. Die preußische Anerkennung, und somit die erste Zustimmung zu einer Bischofsernennung während des Kulturkampfes in Preußen, erfolgte am 30. August 1881, die Amtseinführung fand am 25. September 1881 statt. Korums [[Wahlspruch#Kirchliche Würdenträger|Wahlspruch]] war: &amp;#039;&amp;#039;In patientia possidibitis animas&amp;#039;&amp;#039; (Durch Geduld werdet ihr eure Seelen retten; {{Bibel|Lk|21|19}}: Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Trierer Bischof entwickelte sich nun aber nicht zum friedfertigen Mittelsmann zwischen Rom und Preußen. Er verteidigte die kirchlichen Freiheiten mit großer Hartnäckigkeit und wurde im deutschen [[Bischofskonferenz|Episkopat]] der Stimmführer gegen die preußische Religionspolitik.&amp;lt;sup&amp;gt;Quellenbeleg fehlt!&amp;lt;/sup&amp;gt; Anders im [[Gewerkschaftsstreit]]: hier trat er als integrativer Vertreter auf und vermittelte zwischen [[Gewerkschaft]]en und [[Katholischer Arbeiterverein|katholischen Arbeitervereinen]].&amp;lt;sup&amp;gt;Quellenbeleg fehlt!&amp;lt;/sup&amp;gt; Die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Unità Cattolica&amp;#039;&amp;#039; zitierte Korum mit dem Ausspruch: „Wenn ich noch Professor in Straßburg und nicht Bischof in Trier wäre, würde ich der [[Kölnische Volkszeitung|Kölnischen Volkszeitung]] den Krieg bis aufs Messer erklären.“&amp;lt;ref&amp;gt;Neue Sturmgenossen gegen Köln, in: Rheinisch-Westfälische Zeitung, 7. Februar 1912, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Korums Amtsantritt im September 1881 waren in der Diözese Trier von 731 [[Pfarrei|Pfarrstellen]] 230 nicht besetzt, und die Zahl der [[Priester (Christentum)|Priester]] war von 816 auf 510 abgesunken. Bischof Korum begann mit dem Wiederaufbau der bischöflichen Organe, ebenso wurden 42&amp;amp;nbsp;Pfarreien und 30 selbständige [[Vikariat (katholisch)|Vikarien]] aufgebaut. Zwischen 1881 und 1921 entstanden 250 neue [[Pfarrkirche]]n, 80 größere [[Filialkirche]]n, zusätzlich kirchliche und klösterliche Anstaltsgebäude sowie viele Um- und Erweiterungsbauten. Mit Korums Unterstützung begann der Wiederaufbau und die Neugründung der [[Benediktiner]]klöster [[Abtei Maria Laach|Maria Laach]] (1892) und [[Benediktinerabtei St. Matthias|St. Matthias]] in Trier (1921), des [[Zisterzienser]]klosters [[Kloster Himmerod|Himmerod]] (1921) und der Trierer [[Josefsschwestern]] (1888). In diese Zeit des Aufschwungs fiel die Gründung des [[Bischöfliches Knabenseminar|Knabenseminars]] in [[Prüm]] (1889), es fanden mehrere Pastoralkonferenzen statt, und 1889 erschien erstmals die theologische Zeitschrift „Pastor bonus“, später „Trierer Theologische Zeitschrift“. Bischof Korum war die Gründung des [[Deutscher Caritasverband|Caritasverbandes]] (1916) zu verdanken, und er berief 1920, nach 400 Jahren, die erste [[Diözesansynode]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass des so genannten Trierer Schulstreits&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche hierzu [[Enzyklika]] [[Licet multa]] über den Belgischen Schulstreit.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der vermittelnden Haltung im Gewerkschaftsstreit kam es zwischen Korum und dem Vatikan zu deutlichen Meinungsverschiedenheiten, die Korum zum Rücktrittsgesuch veranlassten; seinem Gesuch wurde jedoch nicht stattgegeben. Korum verstand es, auf seinen [[Visitation]]sreisen auf die Gläubigen zuzugehen und mit dem [[Klerus]] guten Kontakt zu pflegen, was ihm den Ruf eines volksnahen Oberhirten eintrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Weihbischof|Weihbischöfe]] [[Johann Jakob Kraft]] (bis 1884), [[Heinrich Feiten]] (1887–1892), [[Karl Ernst Schrod]] (1894–1914) und [[Antonius Mönch]] (seit 1915) standen Korum unterstützend zur Seite. Während seiner Amtszeit war Bischof Korum Konsekrator der Bischöfe Heinrich Feiten, Karl Ernst Schrod, [[Willibrord Benzler]] [[Benediktiner|OSB]] und Antonius Mönch. Bei den Bischöfen [[Georg von Kopp]], [[Henri-Victor Altmayer]] [[Dominikaner|OP]], [[Christian Roos (Bischof)|Christian Roos]], [[Adolf Fritzen]], [[Karl Marbach (Bischof)|Karl Marbach]] und [[Wilhelm Schneider (Bischof)|Wilhelm Schneider]] fungierte er als Mitkonsekrator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhestätte fand er am 9. Dezember 1921 im [[Trierer Dom]]. Auf dem neoromanischen Grabdenkmal an der Nordwand des Domes zeigt die vom Münchener Bildhauer [[Georg Busch (Bildhauer)|Georg Busch]] geschaffene Darstellung, wie Korum von Petrus zu Jesus Christus geführt wird, der ihm die aufgeschlagene Bibel mit einer Textstelle aus der [[Offenbarung des Johannes]] zeigt: „Wer siegt, der darf mit mir auf meinem Thron sitzen, so wie auch ich gesiegt habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.“ ({{B|Offb|3|21}}). Die lateinische Inschrift des Grabmals lautet übersetzt: „Michael Felix Korum, 40 Jahre lang (1881–1921) Bischof von Trier, er starb am 4. Dezember 1921, er möge in Frieden ruhen“. Darunter findet sich eine Bibelinschrift aus dem Lob des Hohenpriesters im Buch [[Jesus Sirach]]: „Wie angezündeter Weihrauch im Räuchergefäß“ ({{B|Sir|50|9}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine rund 10.000 Bände umfassende Privatbibliothek vermachte Korum dem Trierer Priesterseminar, in dessen Bibliothek die Bücher heute noch vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1896 wurde Korum durch Papst [[Leo XIII.]] zum [[Päpstlicher Thronassistent|Päpstlichen Thronassistenten]] und [[Römischer Graf|Römischen Grafen]] (&amp;#039;&amp;#039;Comes Romanus&amp;#039;&amp;#039;) ernannt. 1915 erhielt er die [[Liste der Ehrenbürger von Trier|Ehrenbürgerwürde]] der Stadt Trier. Am 1. März 1916 wurde er mit dem [[Pallium]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jakob Treitz: &amp;#039;&amp;#039;Michael Felix Korum. Bischof von Trier 1840–1921. Ein Lebens- und Zeitbild.&amp;#039;&amp;#039; Theatiner-Verlag, München 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe von Trier seit 1802. Festgabe für Bischof Dr. Hermann Josef Spital zum 70. Geburtstag am 31. Dezember 1995.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag des Bischöflichen Generalvikariates hrsg. v. [[Martin Persch]] u. [[Michael Embach]]. (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Bistumsarchivs Trier&amp;#039;&amp;#039; Bd. 30). Paulinus Verlag, Trier 1996, S. ?.&lt;br /&gt;
* Heinz Monz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Korum, Michael Felix&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Trierer Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftlicher Verlag Trier, 2000, ISBN 3-88476-400-4, S.&amp;amp;nbsp;232–233.&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|605|606|Korum, Felix|Hubert Schiel|118715100}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20060317225801/http://www.bautz.de/bbkl/k/Korum.shtml |band=4|spalten=528-535|autor=Martin Persch|artikel=Korum, Michael Felix}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118715100}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bkorum}}&lt;br /&gt;
* [[Joachim Conrad (Theologe, 1961)|Joachim Conrad]]: {{SaarBiogr |218 |Korum Michael Felix}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/rosen_bi.htm |titel=Rosen – Duftrosen Bi – Bischof Dr. Korum |werk=welt-der-rosen.de |abruf=2021-03-22 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Matthias Eberhard (Bischof)|Matthias Eberhard]]|NACHFOLGER=[[Franz Rudolf Bornewasser]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bischöfe von Trier|Bischof von Trier]]|ZEIT=1881–1921}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118715100|VIAF=22936491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Korum, Michael Felix}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Päpstlicher Thronassistent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domprediger am Straßburger Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Korum, Michael Felix&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher, Bischof von Trier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. November 1840&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wickerschwihr|Wickerschweier (Elsass)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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