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	<title>Michael F. Huse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:56:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Michael_F._Huse&amp;diff=1324577&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kommasetzung</title>
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		<updated>2025-05-18T09:59:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommasetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michael F. Huse.jpg|mini|Michael F. Huse 2018]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Fritz Huse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. August]] [[1957]] in [[Hamburg-Bergedorf]]) ist ein deutscher [[Filmregisseur]], Drehbuchlektor und [[Buchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur an der [[Tellkampfschule]] in Hannover beteiligte sich Michael F. Huse zunächst an Deutschlands erster umfassenden [[Alfred Hitchcock|Hitchcock]]-Retrospektive im [[Kino am Raschplatz]] von [[Hans-Joachim Flebbe]]. Mit erfolgreichem Abschluss des Studiums der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation, insbesondere bei [[Bernward Wember]], an der [[Universität der Künste Berlin|HdK Berlin]] 1984, gründete er gemeinsam mit [[Reiner Bumke]] vom [[Café Swing]], Stephan Guntli und [[Horst Weidenmüller]] (Mick) die unabhängige Video- und Fernsehproduktion [[Studio K7]] – audiovisuelle Kommunikation. Die wirtschaftlich relativ unabhängige Konstruktion ermöglichte neuartige Mischformen von Konzertaufzeichnung und Szene-Reportage sowie eigenwillige Art- und [[Musikclip]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst in künstlerischer Zusammenarbeit mit [[Stephan Guntli]] realisierte Huse zahlreiche vom [[Mainstream]] unabhängige Projekte als Bildregisseur, Editor und Produzent in der Berliner Musik-, Kunst- und Kulturszene. Darunter die 1983 und 1984 von [[Dimitri Hegemann]] veranstalteten &amp;#039;&amp;#039;Berlin Atonal&amp;#039;&amp;#039; Konzerte zur [[Nonkonformismus|nonkonformen]] Musik, u.&amp;amp;nbsp;a. mit &amp;#039;&amp;#039;[[Z’ev]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;La Loora&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Psychic TV]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Weiteren experimentelle Konzertmitschnitte von &amp;#039;&amp;#039;[[Einstürzende Neubauten]]&amp;#039;&amp;#039; im Berliner [[Neues Schauspielhaus (Berlin-Schöneberg)|&amp;#039;&amp;#039;Metropol&amp;#039;&amp;#039;]] und im sog. &amp;#039;&amp;#039;Goldenen Saal&amp;#039;&amp;#039; in der Tribüne auf dem [[Zeppelinfeld]] in [[Nürnberg]]. 1987 folgte der Videosampler &amp;#039;&amp;#039;Kings of Independence&amp;#039;&amp;#039; zum Konzert von &amp;#039;&amp;#039;[[Swans]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nick Cave]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Crime &amp;amp; the City Solution|Crime and the City Solution]]&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Knopf’s Music Hall&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Reeperbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als persönlicher Assistent von [[Wolf Donner (Filmpublizist)|Wolf Donner]] arbeitete Huse für die [[ARD]] Live-Berichterstattung: &amp;#039;&amp;#039;Berlinale Aktuell&amp;#039;&amp;#039; der Jahre 1986 bis 1989. Für die französische Fernseh-Dokumentation: &amp;#039;&amp;#039;Berlin&amp;#039;&amp;#039; (1987) des Regisseurs [[Philippe J. Grandrieux]] war er ausführender Produzent. Der 210-minütige Film führt durch die drei [[Westsektor]]en auf die [[Aussichtsplattform]]en an der [[Berliner Mauer|Mauer]]. Es kommen Menschen zu Wort, die sich entschieden hatten, in West-Berlin zu leben, oder die der [[Mauerbau]] aufzwang, sich auf den Westteil der Stadt zu beschränken. Im Dialog mit [[Hanns Zischler]] erzählen sie von ihren Realitäten, Träumen und Erwartungen. Das Projekt entstand für &amp;#039;&amp;#039;La Sept&amp;#039;&amp;#039;, seit 1992 [[ARTE]] France, und gilt als einer der ersten Themenabende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1987 engagierte sich Michael F. Huse vor allem als Regisseur für Film und Fernsehproduktionen.&lt;br /&gt;
Das Kinoprojekt der Theater-[[Trailer]] des Filmregisseurs [[Hans Peter Clahsen]] führte Huse zum [[Theater an der Ruhr]] von [[Roberto Ciulli]] nach Nordrhein-Westfalen. In der Folge entstanden Dokumentarfilme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Augenblick Polen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Clowns in der Nacht]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;C’est la vie – la Wallonie&amp;#039;&amp;#039; sowie zahlreiche Theateradaptionen, u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Der kroatische Faust]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nachtasyl (Gorki)|Nachtasyl]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Macbeth (Shakespeare)|Macbeth]]&amp;#039;&amp;#039;, bei denen er in unterschiedlichen Funktionen tätig war. Insbesondere flossen seine Erfahrungen mit [[entfesselte Kamera|entfesselten Bühnenkameras]] bei Konzertaufzeichnungen prägend in die filmische Übersetzung von Theaterstücken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist Michael F. Huse Regisseur der Kinofilme &amp;#039;&amp;#039;[[Im Westen alles nach Plan]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Exclusion&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsame Regie mit [[Hans Peter Clahsen]]) sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Story von Monty Spinnerratz]]&amp;#039;&amp;#039;, dem ersten Kinoprojekt der [[Augsburger Puppenkiste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1998 folgten dramaturgische Bearbeitungen von Drehbüchern und Theateradaptionen (Kino, Fernsehen, Arthouse) und diverse Kameraarbeiten, u.&amp;amp;nbsp;a. für [[Peter Kreysler]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Verbotene Früchte]]&amp;#039;&amp;#039; (2002) im [[Iran]]. Im Weiteren arbeitete Huse als Regisseur im Bereich [[Wirtschaftskommunikation]] und als Lektor für internationale Filmfonds (insbesondere für das &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bank, Kompetenzteam Film und Fernsehen&amp;#039;&amp;#039; und die RMC). Parallel unterrichtete er bis 2004 an der [[Fachhochschule Gelsenkirchen|FH Gelsenkirchen]] als Gastdozent im Fachbereich [[Betriebswirtschaftslehre]] mit den Vorlesungsschwerpunkten &amp;#039;&amp;#039;[[Wertschöpfungskette]] bei Kinofilm&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;rezeptionsorientierte Stoffentwicklung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Regiearbeiten für Moana, &amp;#039;&amp;#039;Cherchez La Femme, Virtual Beats&amp;#039;&amp;#039; (1999 und 2000) am städtischen Theater Remscheid (seit 2001 [[Teo Otto Theater]]), auch mit der Entwicklung und Pilotregie für die spanischen TV-Serie &amp;#039;&amp;#039;Es Verdad&amp;#039;&amp;#039; (2005, Mediterranean Audiovisual Center) auf Ibiza und der Zusammenarbeit mit [[Kang Moon-suk|Moon Suk]] bei ihren Berliner Talkshows im [[Stilwerk]] sowie ihrer erotischen Lesung im Bangaluu (2007) knüpfte Michael F. Huse an seine Arbeit im anspruchsvollen, zugleich publikumsorientierten Entertainment an. Für die Tanzkursshow &amp;#039;&amp;#039;Come Dancing&amp;#039;&amp;#039; (DVD, 2007) inszenierte er die unterhaltsame Didaktik des Tanzlehrers [[Markus Schöffl]] zu den Big Band Einlagen des &amp;#039;&amp;#039;Last Ballroom Orchestra&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von [[Werner Last jr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008, mit der Regie für die Produkteinführung des [[VW Jetta]] in Indien, entwickelte Michael F. Huse besonderes Interesse am [[Hindi-Film]]. Ermöglicht wurde ihm der Zugang durch die &amp;#039;&amp;#039;Advise Film &amp;amp; TV Production&amp;#039;&amp;#039;, Berlin und [[Mumbai]] von Nils Visé, inzwischen bei [[Endemol]]-Shine. Neben Konzeption und Realisation von [[Werbespot]]s und [[Imagefilm]]en lag ihr Fokus in der Stoffentwicklung für deutsch-indische Spielfilme und deren Koproduktion. Parallel in Deutschland arbeitete der Regisseur für Unternehmen aus den Bereichen der Finanzdienstleistung ([[Berliner Sparkasse]]) und Logistik ([[General Logistics Systems Germany|GLS]]) sowie für den [[Innovationspreis Berlin-Brandenburg]]. Für [[Bertram Kropac|Kropac Media]] schrieb er Konzepte und realisierte [[Industriefilm]]e insbesondere für die [[Audi]] sowie [[Porsche]] AG und deren Zulieferbetriebe.&lt;br /&gt;
2011 war er Mitglied der Fachjury für den 24. [[Deutscher Jugendvideopreis|Deutschen Jugendvideopreis]] und im selben Jahr eines der Gründungsmitglied des [[Fun-For-Writing]] gem. e.V. Mit seinem Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Half Past India – time to reset&amp;#039;&amp;#039; (2015) erinnerte Huse an die zunächst irrtümliche Interpretation des neu entdeckten Amerikas als indischer Subkontinent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2017 erschien sein erster Roman: &amp;#039;&amp;#039;CODEX 177. Ein Jahr mit [[Blutmond]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.velbrueck.de/Belletristik/Spannung/Codex-177-Ein-Jahr-mit-Blutmond.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittels der taffen Protagonistin Teresa Wagner verknüpft die Handlung rund um das Mittelmeer verschiedene Elemente der [[frühmittelalter]]lichen Religionsgeschichte des achten Jahrhunderts mit der aktuellen Diskussion über [[Christentum]] und [[Islam]] in Europa, im Weiteren den Wertewandel in einer zunehmend digitalisierten Welt. Der [[Thriller]] versteht sich als Huses Beitrag zum [[interreligiöser Dialog|interreligiösen Dialog]] und entstand vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Autors aus den Filmarbeiten in Polen, dem Iran, Indien, den USA und andernorts; der umfangreiche Anhang zitiert neben anderen Quellen auch aus der [[Wikipedia]]. „Seine zahlreichen Auslandsaufenthalte, vor allem die Begegnungen mit den Menschen vor Ort, führten Michael F. Huse zur intensiven Beschäftigung mit den wechselseitigen Abhängigkeiten und gegenseitigen Beeinflussungen in einer wirtschaftlich wie medial nahezu perfekt, kulturell jedoch nur unzureichend vernetzten Welt.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.velbrueck.de/Michael-F-Huse.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael F. Huse lebt mit Ehefrau Esther und ihrem Sohn Maximilian vor allem in Berlin und Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{IMDb|nm0403871}}&lt;br /&gt;
*{{crew united Name|13591}}&lt;br /&gt;
*[https://codex177.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1059788039|VIAF=311194259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Huse, Michael F}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augsburger Puppenkiste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Medien, Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Huse, Michael F.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Huse, Michael Fritz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmregisseur, Drehbuchlektor, Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. August 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Bergedorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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