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	<title>Micha Josef Lebensohn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:21:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-17T08:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Micha Josef Lebensohn.jpg|mini|Micha Josef Lebensohn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Micha Josef Lebensohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch kurz &amp;#039;&amp;#039;Michal&amp;#039;&amp;#039; genannt = M. I. Kohen Lebensohn; * [[22. Februar]] [[1828]] in [[Vilnius|Wilna]]; † [[17. Februar]] [[1852]] ebenda) war ein [[Hebräische Sprache|hebräischer]] [[Dichter]] und Übersetzer in die hebräische Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Micha Josef Lebensohn wurde von seinem Vater, dem hebräischen Dichter und Aufklärer [[Abraham Dob Lebensohn]], in [[Bibel]], [[Talmud]], profanen Wissenschaften und Sprachen unterrichtet. Eine sehr früh festgestellte [[Tuberkulose]] des Sohnes und die Aussicht auf einen nicht allzu fernen Tod trieben diesen alsbald in einen nihilistischen Pessimismus. Im Jahr 1847 siedelte er nach [[Berlin]] über, wo er [[Leopold Zunz]] kennenlernte und [[Friedrich Wilhelm Joseph Schelling|Schelling]] hörte, der Lebensohns mittlerweile in Richtung [[Pantheismus]] weiterentwickelte Weltanschauung bestärkte. 1851 kehrte Lebensohn nach Wilna zurück, wo er, nicht einmal 24 Jahre alt, ein Jahr später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micha Josef Lebensohn übersetzte verschiedene Werke der Weltliteratur (vor allem Klassische Antike – worunter besonders eine Nachdichtung der [[Aeneis]] hervorragt – und [[Weimarer Klassik]]) ins Hebräische, wandte sich aber auch auf Drängen seiner Freunde biblischen Stoffen (hier verdient besonders sein bestes Epos &amp;#039;&amp;#039;Schlomo we-Kohelet&amp;#039;&amp;#039; Erwähnung) zu. Seine hochstehende Dichtung war nicht zweckgebunden oder sentimental-philosophierend – wie häufig die seines Vaters –, sondern reine Lyrik, in der sich der Einfluss [[Heinrich Heine|Heines]] geltend macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater gab nach Lebensohns Tod einen Teil der nachgelassenen Gedichte und Übersetzungen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Kinnor bat Zion&amp;#039;&amp;#039; heraus. Kulturgeschichtlich wertvoll sind auch Lebensohns Briefe. Eine Auswahl seines Gesamtwerkes erschien 1924 im Verlag &amp;#039;&amp;#039;Ajanot&amp;#039;&amp;#039; in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Simon Rawidowicz: &amp;#039;&amp;#039;LEBENSOHN, Micha Josef.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdisches Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;III, Berlin 1927, Sp.&amp;amp;nbsp;1001–1002.&lt;br /&gt;
* [[Salomon Wininger]]: &amp;#039;&amp;#039;Große Jüdische National-Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;IV, Druckerei Orient, Czernowitz 1930, S.&amp;amp;nbsp;2–3.&lt;br /&gt;
* [[Günter Stemberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Jüdischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; München 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Micah Joseph Lebensohn|Micha Josef Lebensohn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142381209|LCCN=nr92001733|VIAF=73714746}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lebensohn, Micha Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Hebräisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lebensohn, Micha Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lebensohn, Michal Josef; Lebensohn, M. I. Kohen; Lebensohn, Micah Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=hebräischer Dichter und Übersetzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1828&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vilnius|Wilna]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1852&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vilnius|Wilna]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HistorianoftheMarch</name></author>
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