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	<title>Micha Bar-Am - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:56:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Micha_Bar-Am&amp;diff=1629452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulf Heinsohn: kat spezifiziert</title>
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		<updated>2025-04-05T23:44:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kat spezifiziert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Micha Bar-Am.jpg|hochkant|mini|Micha Bar-Am (2013)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Micha Bar-Am&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|מִיכָה בַּר-עַם&amp;amp;lrm;}}; geboren als &amp;#039;&amp;#039;Michael Anguli&amp;#039;&amp;#039; [[26. August]] [[1930]] in [[Berlin]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Rüter |url=https://lfi-online.de/ceemes/de/blog/glueckwunsch-zum-90-geburtstag-2241.html |titel=Micha Bar-Am: Glückwunsch zum 90. Geburtstag! |werk=[[Leica Fotografie International]] (LFI) |datum=2020-08-26 |abruf=2023-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[israel]]ischer [[Fotografie|Fotograf]]. Seine bekanntesten Fotos stammen aus dem [[Sechstagekrieg]]; er konzentrierte sich dabei nicht so sehr auf das Kampfgeschehen selbst, sondern auf das alltägliche Leben in dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bar-Am ist Mitglied der Fotografengenossenschaft [[Magnum Photos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre seiner Kindheit verbrachte Michael Anguli ab 1932&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Hübner-Dick |Titel=Von fern grüßt Doktor Freud. Tiefgründige Botschaften aus einem heiß umkämpften Land |Sammelwerk=Südwest Presse |Ort=Ulm |Datum=2000-11-06 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit seinen Eltern Max und Berta Anguli und den Schwestern Eva und Dina in [[Ulm]], wo sein Vater Mitinhaber und Geschäftsführer des Kaufhauses &amp;#039;&amp;#039;Wohlwert/Volksbedarf&amp;#039;&amp;#039; war. Schon im März 1933 war das Kaufhaus Wohlwert von Boykottaufrufen der Nazis betroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ulm vor 80 Jahren: Wie die Verfolgung der Juden begann |Sammelwerk=swp.de |Datum= |Online=[https://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/ulm-vor-80-jahren_-wie-die-verfolgung-der-juden-begann-7870474.html online] |Abruf=2017-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 flüchtete die Familie nach [[Mandatsgebiet Palästina|Palästina]]. Sie schifften sich in [[Triest]] auf der „Galiläa“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Hübner-Dick |Titel=Es begann mit einem Schnappschuß. Nach mehr als 60 Jahren kam er als berühmter Fotograf zum ersten Mal zu Besuch |Sammelwerk=Südwest Presse |Ort=Ulm |Datum=1999-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zentralrat der Juden in Deutschland |url=https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10097 |titel=Ausstellung: Israels Bildchronist {{!}} Jüdische Allgemeine |sprache=en |abruf=2017-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micha Bar-Am wuchs in [[Haifa]] und in einem [[Kibbuz]] auf und begann, das Kibbuzleben mit einer geliehenen Kamera zu dokumentieren. Aktiv im Untergrund, wurde er 1948 zum Militär eingezogen und Mitglied des [[Palmach]]. Bar-Am zählte in den 1950er Jahren zu den Mitbegründern des Kibbuz [[Malkijja]] nahe der libanesischen Grenze im Norden Israels. Dort arbeitete er als Schweißer und Schlosser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronist&amp;quot;&amp;gt;Susanne Mayer: [https://www.zeit.de/2011/27/Fotograf-Micha-Bar-Am &amp;#039;&amp;#039;Die Wunde, die wir sind. Chronist Israels: Ein Besuch bei dem Fotografen Micha Bar-Am in Tel Aviv.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 27 vom 30. Juni 2011, S. 23, abgerufen am 7. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Militärdienst hatte er verschiedene Jobs, bevor er ernsthaft zu fotografieren begann, unter anderem den Krieg im Sinai 1956. Bekannt geworden sind seine Bilder von den Schützengräben in der Wüste [[Negev]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronist&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Veröffentlichung seines ersten Buches mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Across Sinai&amp;#039;&amp;#039; bekam er das Angebot, in der Redaktion des israelischen Armeemagazins &amp;#039;&amp;#039;[[Bamachane]]&amp;#039;&amp;#039; zu arbeiten, für das er von 1957 bis 1967 als Fotograf und Autor tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 und 1960 wurde er mit dem [[Robert Capa|Robert-Capa]]-Award ausgezeichnet. 1966 begann Bar-Am, freiberuflich zu arbeiten. Im selben Jahr nahm er das weit verbreitete Bild des ersten Premiers Israels, [[David Ben Gurion]], auf, wie er auf einer Straße in den Abend geht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronist&amp;quot; /&amp;gt; 1967 dokumentierte er den [[Sechstagekrieg]]. Ab Mitte der 1960er Jahre war er zusammen mit [[Cornell Capa]] Kurator für mehrere Ausstellungen und Bücher, darunter &amp;#039;&amp;#039;Israel: The Reality&amp;#039;&amp;#039;, ausgestellt 1968 im [[Jewish Museum (New York City)|Jüdischen Museum New York]], 1970 als Buch erschienen. Ihr Projekt &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem: city of mankind&amp;#039;&amp;#039; erschien 1974 als Buch und wurde 1973 und 1974 im [[Israel-Museum]] in Jerusalem und im Jüdischen Museum New York gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1968 arbeitet Micha Bar-Am als Bild-Korrespondent für [[Magnum Photos|Magnum]] sowie als Israel-Korrespondent und leitender Fotograf für die [[New York Times]], für die er bis 1992 tätig war. Anschließend war er Nahost-Korrespondent der [[The Times|Times]]. 1974 half er Capa bei der Errichtung des [[International Center of Photography]] in [[New York City|New York]] und wurde aktiver Kurator. Von 1977 bis 1993 war er Kurator für Fotografie im [[Tel Aviv Museum of Art]]. Seine Reportagen über Israel sind in zahlreichen Magazinen und Büchern erschienen. Er gilt als einer der Chronisten der Geschichte Israels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA und in Israel wurde Micha Bar-Am mit großen Einzelausstellungen gewürdigt, etwa 1975 im [[Israel-Museum]] in Jerusalem, 1978 und 1981 im [[Beit Hatefutsot]], dem [[ANU – Museum des Jüdischen Volkes|Nahum Goldmann Diaspora Museum]] in Tel Aviv sowie 1982 und 1998 im von Cornell Capa gegründeten [[International Center of Photography]] in New York, in dessen Sammlung auch einige seiner Arbeiten eingingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Micha Bar-Am |Sammelwerk=International Center of Photography |Datum=2016-03-02 |Sprache=en |Online=[https://www.icp.org/browse/archive/constituents/micha-bar-am?all/all/all/all/0 online] |Abruf=2017-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Micha Bar-Am: Israel Diary, 1956-1982 |Sammelwerk=International Center of Photography |Datum=2016-02-23 |Sprache=en |Online=[https://www.icp.org/exhibitions/micha-bar-am-israel-diary-1956-1982 online] |Abruf=2017-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Micha Bar-Am: An Israeli Photobiography |Sammelwerk=International Center of Photography |Datum=2016-02-23 |Sprache=en |Online=[https://www.icp.org/exhibitions/micha-bar-am-an-israeli-photobiography online] |Abruf=2017-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2000 veranstaltete das [[Stadthaus Ulm]] die bis dahin umfassendste Ausstellung des Werkes von Micha Bar-Am in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadthaus.ulm.de/archiv/micha-bar-am |titel=Stadthaus Ulm |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |archiv-bot= |abruf=2025-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadthaus.ulm.de/micha-bar-am |titel=Micha Bar-Am – Stadthaus Ulm |werk=stadthaus.ulm.de |datum=2000-09-17 |abruf=2023-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem Anlass kehrte er erstmals in die Stadt seiner Kindheit zurück. Im selben Jahr erhielt er den [[Israel-Preis]], die höchste Auszeichnung für kulturelles Schaffen des Staates Israel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micha Bar-Am lebt in [[Ramat Gan]]. Er ist mit der Künstlerin Orna Bar-Am verheiratet. Sie haben drei Söhne: Ahuvia, Barak und Nimrod Bar-Am.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1341 Bilder von Krieg und Liebe&amp;#039;&amp;#039; (1341 Frames of Love and War). Dokumentarfilm, Israel, Großbritannien, USA 2022, 89 Min., Buch und Regie: Ron Tal. Das Porträt wurde bei auf der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2022|Berlinale 2022]] in der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Berlinale Special&amp;#039;&amp;#039; uraufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/mit-der-kamera-an-vorderster-front-5419507.html |titel=Doku über Kriegsfotograf bei der Berlinale: Mit der Kamera an vorderster Front |werk=[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] |datum=2022-02-17 |abruf=2023-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=I have adopted Robert Capa’s saying: “If your photographs aren’t good enough, you weren’t close enough.” But in retrospect I add a corollary: If you’re too close, you lose perspective. It is not easy to be fair with the facts and keep your own convictions out of the picture. It is almost impossible to be a participant as well as the observer, witness and interpreter of an event. The effort brings great frustration, and equally great reward.&lt;br /&gt;
 |Autor=Micha Bar-Am&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Ich habe mir den Spruch von Robert Capa zu eigen gemacht: „Wenn deine Fotos nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“ Aber im Blick zurück füge ich eine Ergänzung hinzu: Wenn du zu nahe am Geschehen bist, verlierst du die Perspektive. Es ist nicht leicht, den Tatsachen gerecht zu werden und seine eigenen Überzeugungen außen vor zu lassen. Es ist fast unmöglich, sowohl Beteiligter als auch Beobachter, Zeuge und Deuter eines Ereignisses zu sein. Die Anstrengung bringt große Frustration, aber auch große Belohnung.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Rüter |Titel=Micha Bar-Am |Sammelwerk=Leica Fotografie International. English Edition |Nummer=7 |Verlag=Umschau |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2020 |Seiten=17 |Sprache=en |Kommentar=mit zahlreichen Fotos |Online=[http://www.michabaram.com/LFI_E_07_2020_BarAm.pdf Digitalisat] |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- {{Zitat|Autor=Micha Bar-Am |Heute kann man mit Worten die Bedeutung von Bildern ändern. Es ist überhaupt nicht so, wie man sagt, ein Bild komme 1000 Worten gleich, sondern ein Bild braucht manchmal viel mehr als 1000 Worte, um den Kontext und Inhalt zu erklären. Ansonsten lässt sich zu viel hineinlesen.}} auskommentiert, da keine Quelle gefunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121859266}}&lt;br /&gt;
* [https://katalog.arthistoricum.net/?tx_find_find&amp;amp;#91;q&amp;amp;#93;&amp;amp;#91;default&amp;amp;#93;=Micha+Bar-Am#tx_find Einträge] im [[Arthistoricum.net]]&lt;br /&gt;
* [https://www.magnumphotos.com/photographer/micha-bar-am/ &amp;#039;&amp;#039;Micha Bar-Am&amp;#039;&amp;#039;], bei Magnum Photos&lt;br /&gt;
* [https://collections.artsmia.org/search/artist:%22Micha%20Bar-Am%22 Werke] von Micha Bar-Am am [[Minneapolis Institute of Art]]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm5658876}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121859266|LCCN=n82099613|VIAF=10053060}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:BarAm, Micha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsreporter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Palästinakrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Sechstagekrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Israel-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Palästina zur Mandatszeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bar-Am, Micha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=בר-עם, מיכה (hebräisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Fotograf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. August 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulf Heinsohn</name></author>
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