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	<title>Mianowice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Polarlys: https</title>
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		<updated>2024-05-24T20:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Mianowice&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Słupski&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Słupski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Damnica&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Damnica&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 27&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 41&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 12&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 44&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 317&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GSL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga krajowa 6|DK6]]: [[Stettin]]–[[Danzig]]-[[Praust]]&lt;br /&gt;
| Straße2         = [[Główczyce]]–[[Damno (Damnica)|Damno]] → Mianowice&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk|Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Danzig]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bahnstation: [[Damnica]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mianowice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Mahnwitz&amp;#039;&amp;#039;, [[kaschubische Sprache|kaschubisch]] &amp;#039;&amp;#039;Manowic&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf im Nordwesten der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]]. Es gehört zur [[Gmina|Landgemeinde]] [[Gmina Damnica|Damnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Hebrondamnitz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Słupski]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Mianowice liegt in [[Hinterpommern]], in einer Ebene östlich von [[Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) und 17 Kilometer von der Kreisstadt entfernt. Weite, fruchtbare Ackerflächen umgeben das Dorf, das im Süden vom früher sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Mahnwitzer Forst&amp;#039;&amp;#039; begrenzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Mianowice liegt an der bedeutenden polnischen [[Droga krajowa 6|Landesstraße 6]] (ehemalige deutsche [[Reichsstraße 2]], heute auch [[Europastraße 28]]), die von [[Stettin]] über [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) und Słupsk bis nach [[Danzig]] und weiter nach [[Pruszcz Gdański]] (&amp;#039;&amp;#039;Praust&amp;#039;&amp;#039;) führt. Im Dorf zweigt eine Nebenstraße ab, die über [[Damno (Damnica)|Damno]] (&amp;#039;&amp;#039;Dammen&amp;#039;&amp;#039;) bis nach [[Główczyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Glowitz&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Droga wojewódzka 213|Woiwodschaftsstraße 213]] verläuft. Die nächste Bahnstation ist das sieben Kilometer entfernte [[Damnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Hebrondamnitz&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk|Bahnstrecke von Stargard Szczeciński nach Danzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Um 1575 kommt die Namensform &amp;#039;&amp;#039;Menewitz&amp;#039;&amp;#039; vor, 1738 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Mahnwitz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mianowice, war ehemals ein altes Lehen der Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Massow (Adelsgeschlecht)|Massow]]&amp;#039;&amp;#039;, die das Rittergut bereits 1496 besaß. &amp;#039;&amp;#039;Tönnies Massow&amp;#039;&amp;#039; war 1555 Besitzer auf Mahnwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1738 verkaufte &amp;#039;&amp;#039;Kaspar Otto von Massow&amp;#039;&amp;#039; den Besitz an Major &amp;#039;&amp;#039;Franz Jakob von [[Zitzewitz]]&amp;#039;&amp;#039;. Um 1784 gab es hier ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], eine Wassermühle, sieben Bauern, zwei [[Kossät]]en, einen Krug, eine Schmiede und einen Schulmeister bei insgesamt 23 Haushaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA985 S. 985, Nr. 87.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Im Jahre 1803 war Mahnwitz Teil des umfangreichen Besitzes, den &amp;#039;&amp;#039;Kaspar Heinrich von Zitzewitz&amp;#039;&amp;#039; auf [[Domaradz (Damnica)|Dumröse]] hinterließ. Von dessen Ehefrau kaufte es am 1. April 1812 &amp;#039;&amp;#039;[[Christian Ludwig Friedrich von Gottberg|Ludwig Friedrich von Gottberg]]&amp;#039;&amp;#039;, der Landrat des [[Landkreis Stolp|Kreises Stolp]], 1842 kaufte es sein Sohn &amp;#039;&amp;#039;[[Hans Hugo Erdmann von Gottberg|Hans von Gottberg]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Döhring und Franz v. Gottberg: &amp;#039;&amp;#039;Rückblick auf die Entwicklung des Geschlechts v. Gottberg.&amp;#039;&amp;#039; Gerth &amp;amp; Oppenheimer, Gera 1895. S. 25–26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzten Besitzer waren Angehörige der Familie &amp;#039;&amp;#039;Schultz&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Geschwister Schultz&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahre 1938 hatte das Rittergut eine Betriebsgröße von 1167 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1910 zählte der Ort 199 Einwohner. Im Jahr 1925 standen in dem Dorf 13 Wohngebäude. Die Anzahl der Einwohner stieg bis 1933 auf 244 und betrug 1939 noch 232.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 war Mahnwitz eine Gemeinde im [[Landkreis Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]]  der [[Provinz Pommern]]. Auf der 1.190 [[Hektar]]  großen Gemeindefläche war Mahnwitz der einzige Wohnort. Das Dorf war Sitz des Amts- und [[Standesamt]]sbezirks Mahnwitz und gehörte zum [[Gendarmerie]]bezirk [[Wieliszewo|Velsow]] (Wieliszewo) im [[Amtsgericht]]sbereich [[Słupsk|Stolp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Herannahen der [[Rote Armee|Roten Armee]] im März 1945 verließen die Bewohner von Mahnwitz panikartig das Dorf. Ein vom Bürgermeister angeführter Treck brach nach [[Damnica|Hebrondamnitz]] (Damnica) und weiter in Richtung Osten auf, wurde aber in [[Grapice|Grapitz]] (Grapice) überrollt. Um Mahnwitz selbst ist gekämpft worden, es gab mehrere Tote. Bereits im Juli 1945 kamen Polen in das Dorf, besetzten Gehöfte und [[Vertreibung|vertrieben]] die ersten Dorfbewohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kp&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 724 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Mahnwitz_Pagel.pdf Online; PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurden in der [[Bundesrepublik Deutschland]] 123 und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 53 aus Mahnwitz vertriebene Dorfbewohner ermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kp&amp;quot; /&amp;gt; Mahnwitz wurde unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt und in &amp;#039;&amp;#039;Mianowice&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Für Kinder von Familien aus Mahnwitz und Umgebung, die zurückgeblieben waren, gab es seit 1951/52 für mehrere Jahre eine fünfklassige deutsche Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist heute Teil der [[Gmina]] [[Damnica]] im [[Powiat Słupski]] in der [[Woiwodschaft Pommern]] (1975 bis 1998 [[Woiwodschaft Słupsk]]). Hier leben jetzt mehr als 300 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Vor 1945 war die Bevölkerung von Mahnwitz überwiegend [[evangelisch]]er Konfession. Der Ort war Teil des [[Kirchspiel]]s [[Zagórzyca|Sageritz]] (heute polnisch: Zagórzyca), das zum [[Kirchenkreis]] [[Słupsk|Stolp-Altstadt]] im Ostsprengel der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] in der [[Kirche der Altpreußischen Union]] gehörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 leben überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Einwohner in Mianowice. Weiterhin besteht die kirchliche Verbindung nach [[Zagórzyca]] (&amp;#039;&amp;#039;Sageritz&amp;#039;&amp;#039;), wo eine – nun freilich katholische – Pfarrei errichtet wurde. Sie ist Teil des [[Dekanat]]s [[Główczyce]] (&amp;#039;&amp;#039;Glowitz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Pelplin]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]]. Hier lebende evangelische Kirchenglieder gehören jetzt zur [[Kreuzkirche (Słupsk)|Kreuzkirchengemeinde in Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in  Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Bereits um 1784 gab es in Mahnwitz einen Schulmeister. In der im Jahre 1932 einstufigen Volksschule unterrichtete ein Lehrer 43 Kinder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder zurückgebliebener deutscher Familien in und um Mianowice gab es nach 1951/52 für mehrere Jahre noch eine fünfklassige deutsche Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeit des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Hugo Erdmann von Gottberg]] (1812–1890), Rittergutsbesitzer und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 722–724 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Mahnwitz_Pagel.pdf Download &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Mahnwitz&amp;#039;&amp;#039;.]) (PDF; 568&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Hans Glaeser-Swantow: &amp;#039;&amp;#039;Das Evangelische Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, Stettin 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: {{Webarchiv | url=http://gemeinde.mahnwitz.kreis-stolp.de/ | wayback=20190916192431 | text=Die Gemeinde Mahnwitz im ehemaligen Kreis Stolp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Damnica}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4634409-3|VIAF=248732052}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Damnica]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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