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	<title>Mia Seeger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:57:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mia_Seeger&amp;diff=1658375&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Datum ergänzt</title>
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		<updated>2025-01-21T18:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Datum ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Margarete „Mia“ Seeger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1903]] in [[Cannstatt]]; † [[14. Mai]] [[1991]] in [[Stuttgart]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karin Kirsch |Hrsg=Birgit Knorr und Rosemarie Wehling |Titel=Mia Seeger – Ein Leben im Sog der Moderne |Sammelwerk=Frauen im deutschen Südwesten, Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs |Band=20 |Verlag=Kohlhammer Verlag |Ort=Stuttgart/Berlin/Köln |Datum=1993 |ISBN=3-17-012089-1 |Seiten=145–151}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine deutsche [[Kulturmanager]]in, [[Ausstellungsmacher]]in, [[Design]]theoretikerin und [[Autor]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Leistungen ==&lt;br /&gt;
Sie wuchs auf in [[Jüterbog]] bei Berlin, im elsässischen [[Zabern]] (heute Saverne) sowie in Cannstatt. 1921 studierte sie an der Württembergischen Staatlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Friedrich Hermann Ernst Schneidler|Ernst Schneidler]] und [[Albert Mueller (Maler)|Albert Mueller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1924 arbeitete sie für den [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbund]] und wirkte in der Folge bei wichtigen Werkbund-Ausstellungen im In- und Ausland in herausgehobener Position mit. Dadurch erhielt sie in z.&amp;amp;nbsp;T. freundschaftlichen Kontakt zu den bedeutenden Vertretern der modernen Gestaltung, darunter [[Ludwig Mies van der Rohe]], den Brüdern Bodo und [[Heinz Rasch]], [[Marcel Breuer]], [[Walter Gropius]], [[Ludwig Hilberseimer]], [[Egon Eiermann]], [[Hans Schwippert]] und [[Wilhelm Wagenfeld]], deren Werk sie hilft international bekannt zu machen. Auch zu Politik und Wirtschaft knüpft sie früh relevante Kontakte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 arbeitet sie an der Ausstellung „Die Form ohne Ornament“ in Stuttgart mit. 1927 an der Ausstellung „Die Wohnung“, die an zwei Standorten parallel zur Einweihung der [[Weißenhofsiedlung]] in Stuttgart gezeigt wurde. 1930 war sie Mitarbeiterin des Künstlerischen Leiters der Deutschen Abteilung der Internationalen Kunstgewerbeausstellung in Monza, [[Ludwig Hilberseimer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=N.N. |Titel=Unter der Lupe – Die deutsche Abteilung auf der Monza-Ausstellung 1930. |Sammelwerk=Die Form, Zeitschrift für gestaltende Arbeit |Nummer=4 |Verlag=Reckendorf-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1931 |Seiten=154–156}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mitarbeiterin des Deutschen Werkbundes war sie an den Vorbereitungen der [[Kochenhofsiedlung]] in Stuttgart beteiligt. Als Paul Schmitthenner die Leitung des Projektes 1933 übernahm und die Herausgabe der Akten vom Werkbund beanspruchte, lehnte Seeger ab, weiter am Projekt mitzuarbeiten und wurde arbeitslos.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Stephan |Titel=Mia Seeger – Kein Buch, Theoretische Diplomarb. im Studiengang Industrial Design, HfbK Hamburg |Band=Kassette 1, Seite 1 |Ort=Hamburg |Datum=1987-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934–1936 war sie freiberuflich in der Abteilung Sammlungen des Landesgewerbeamts Stuttgart tätig, die damals [[Hermann Gretsch]] leitete. 1932 arbeitete sie an der Ausstellung „Der Wohnbedarf“ der Württembergischen Arbeitsgemeinschaft des Deutschen Werkbundes mit. Für die Zeitschrift „Moderne Bauformen“ stellte sie 1932 und 1935 Produkte in der Rubrik „Der neue Wohnbedarf“ vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Lingohr |Hrsg=Museumsverband des Landes Brandenburg |Titel=Die letzte ideologiefreie Bastion – Der nationalsozialistische Angriff auf den Haushalt |Sammelwerk=Entnazifizierte Zone? Zum Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus in ostdeutschen Stadt- und Regionalmuseen |Verlag=transcript |Datum=2015 |ISBN=978-3-8394-2706-4 |Seiten=97}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Serie fasst sie in ihrem Buch „Der neue Wohnbedarf – 321 ausgewählte Industrieerzeugnisse“, in dem sie funktionale und preiswerte Gebrauchsgüter zusammenstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Mia Seeger: „Der neue Wohnbedarf“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1937 bis 1953 war sie als Lektorin und Redakteurin für den [[Julius Hoffmann Verlag|Verlag Julius Hoffmann]] in Stuttgart, einem Fachverlag für Architektur und Bauen. 1938 war sie Mitwirkende der vom [[Kunstdienst der evangelischen Kirche|Kunstdienst]] herausgegebenen [[Deutsche Warenkunde|Deutschen Warenkunde]], deren Ausgabe von 1939 im Auftrag der Reichskammer der Bildenden Künste erschien. Durch [[Ludwig Erhard]] wurde sie für die Jahre 1954–1966 zur Geschäftsführerin in den [[Rat für Formgebung]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archivportal-d.de/item/LP4AYHDASTR2OEUETYFAGOJLQW736CMO |titel=Detailseite - Archivportal-D |abruf=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie organisierte zahlreiche Präsentationen deutschen Designs auf internationalen Veranstaltungen wie der Triennale in Mailand, sowie Sonderschauen in englischen und schwedischen Museen. Ab 1955 erschien – zum Teil mit denselben Mitarbeitern wie bereits 1939 – die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Warenkunde&amp;#039;&amp;#039; als Bildkartei des Deutschen Werkbundes und mit Unterstützung des Rat für Formgebung. Neben organisatorischen und unterstützenden Maßnahmen für zeitgemäße Gestaltung leistete Mia Seeger einen bleibenden Beitrag 1986 durch die Gründung ihrer Stiftung, die ihren Namen trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mia-seeger.de/ |titel=Mia Seeger Stiftung |sprache=de |abruf=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mia-Seeger-Preis ==&lt;br /&gt;
Mia Seeger hat 1986 die nach ihr benannte Stiftung ins Leben gerufen. Zweck der Stiftung ist „die Förderung der Bildung im Bereich Gestaltung“. Die Stiftung konzentriert sich auf die Förderung herausragender Design-Diplomanden. Der Mia-Seeger-Preis wird bundesweit ausgeschrieben. Das Motto lautet „was mehr als einem nützt“. Es solle also gesellschaftlich relevante, soziale und nachhaltige Projekte ausgezeichnet werden. Als besonders förderungswürdig werden Konzepte angesehen, die ganz im Geiste Mia Seegers gängigen Klischees widersprechen. Seit 2023 ist Vorstandsvorsitzende Brigitte Thamm, Beiratsvorsitzende Marion Ascherl, die erste Preisträgerin 1988. Sitz der Stiftung ist das Design Center Baden-Württemberg. Die Geschäftsführung hat UP Design Center, Stuttgart. Das [[Design-Center Stuttgart]] führt die Geschäfte der Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://design-center.de/de/mia-seeger-stiftung-13.html |titel=Design Center Stuttgart » Mia Seeger Stiftung |sprache=de |abruf=2018-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1963 wurde Seeger mit der [[Johann-Heinrich-Merck-Ehrung]] der Stadt Darmstadt ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 erhielt sie die [[Heinrich-Tessenow-Medaille]] in Gold,&amp;lt;ref&amp;gt;http://heinrich-tessenow.de/medaille/02-preistraeger/ Heinrich-Tessenow Medaille&amp;lt;/ref&amp;gt; einen Architekturpreis, der seit 1963 vergeben wird. Sie wurde 1981 zum Ehrenmitglied der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stuttgart wurde eine Straße nach Mia Seeger benannt. Die Nachwuchsförderung des Design-Centers des Landesgewerbeamtes führt ihren Namen ebenso wie ein Saal im Haus der Wirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriele Katz |Titel=Stuttgarts starke Frauen |Verlag=Theiss |Ort=Darmstadt |Datum=2015 |Seiten=141}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der neue Wohnbedarf – 321 ausgewählte Industrieerzeugnisse; Als Ratgeber beim Einkauf auf Grund d. Werkbundausstellung „Wohnbedarf“.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Julius Hofmann, Stuttgart 1935.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gute Möbel, schöne Räume&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Julius Hofmann, Stuttgart 1953.&lt;br /&gt;
* mit Stephan Hirzel (Hrsg.): Deutsche Warenkunde – Eine Bildkartei des Deutschen Werkbundes / hrsg. mit Unterstützung d. Rates f. Formgebung. Red.: Heinz Löffelhardt, Vier Bände als Loseblattsammlung, Verlag Gerd Hatje, Stuttgart, erschienen 1955 (Bd. 1), 1956 (Bd. 2) und 1961 (Bd. 3+4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marion Ascherl: &amp;#039;&amp;#039;Mia Seeger. Advokatin der Dinge.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Talente einer höheren Tochter&amp;#039;&amp;#039;. In: Stadtgruppe Stuttgart Deutscher Werkbund (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Werkbundsiedlung am Weißenhof. Vom Neuen Sitzen und Gestalten&amp;#039;&amp;#039;. avedition, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-89986-386-4, S. 74–79.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.museumderdinge.de/werkbund_archiv/protagonisten/mia_seeger.php Biografie] bei [[Werkbundarchiv – Museum der Dinge|museumderdinge.de]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012385418|VIAF=172077807}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seeger, Mia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Designer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seeger, Mia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seeger, Maria Margarete&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Designerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cannstatt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Mai 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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