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	<title>Mhardeh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE        = 35/14/52/N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 36/34/34/E&lt;br /&gt;
|NAME          = Mhardeh&lt;br /&gt;
|AMT-NAME      = {{arF|محردة|d=Maḥarda}}&lt;br /&gt;
|AMT-NAME2     = Mharda&lt;br /&gt;
|KARTE         = &lt;br /&gt;
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|M-FLÄCHE      = &lt;br /&gt;
|M-EINWOHNER   = &lt;br /&gt;
|M-STAND       = &lt;br /&gt;
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|ISO-CODE      = SY-HM&lt;br /&gt;
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|BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
|BM-TITEL      =&lt;br /&gt;
|PARTEI        = &lt;br /&gt;
|BILD          = Ancient Roman bridge in Maharda.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     = [[Römisches Reich|Römische]] Brücke in Mhardeh&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mhardeh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Muhradah&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Mharda&amp;#039;&amp;#039;, {{arS|محردة|w=Maharda|d=Maḥarda}}) ist eine Stadt im [[Gouvernement Hama]] in [[Syrien]]. Sie hat 22.183 Einwohner (Berechnung 2009),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gazetteer.de/wg.php?x=1147111047&amp;amp;men=gcis&amp;amp;lng=fr&amp;amp;des=gamelan&amp;amp;dat=200&amp;amp;geo=-202&amp;amp;srt=pnan&amp;amp;col=aohdqcfbeimg&amp;amp;geo=-3389 |wayback=20160901195632 |text=World Gazetteer |archiv-bot=2024-03-19 01:14:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; großenteils [[Christentum in Syrien|Christen]], mehrheitlich [[Griechisch-Orthodoxes Patriarchat von Antiochien|griechisch-orthodox]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mhardeh liegt am [[Orontes (Fluss)|Orontes]], etwa 23 km nordwestlich der Stadt [[Hama (Syrien)|Hama]], nahe der Burg [[Schaizar]], im Zentrum des Mantiqa Mhardeh (&amp;#039;&amp;#039;Mantiqa&amp;#039;&amp;#039; = Bezirk), einer von fünf Bezirken Hamas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Traditionell lebte Mhardeh fast ganz vom [[Weinbau]], und Abnehmer des Weins waren sowohl die Kirchen als auch die zahlreichen christlichen Familien. Mit zunehmender Urbanisierung ging der Weinbau zurück und hat auch durch den [[Bürgerkrieg in Syrien seit 2011|Bürgerkrieg]] gelitten, ist aber immer noch präsent.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://raseef22.com/article/44133-%D9%85%D9%88%D8%A7%D8%B7%D9%86-%D8%A7%D9%84%D8%AE%D9%85%D8%B1-%D8%A7%D9%84%D8%B3%D9%88%D8%B1%D9%8A-%D9%88%D8%A3%D9%87%D9%84%D9%87 أماني الشيخ، لجمعة 9 سبتمبر 2016، مواطن الخمر السوري وأهله] (Amani al-Sheikh, 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Weinbau ist der Anbau von [[Olivenbaum|Olivenbäumen]], verschiedenen [[Obstbau|Obstbäumen]], Gemüse, [[Baumwolle]] und [[Weizen]] hinzugekommen. Im industriellen Bereich gibt es Lebensmittelindustrie, Getränkeproduktion und Reparaturbetriebe für landwirtschaftliche Maschinen, die Aufträge aus ganz Syrien annehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;climate&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://go-for-climate.com/?p=756 100 Solarsysteme für die nötigste Stromversorgung in Maharda.]&amp;#039;&amp;#039; Go for Climate, 16. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der hohen Auswandererquote ist Mhardeh eine relativ wohlhabende Stadt. Das Hauptziel der Auswanderer war früher [[Südamerika]], heutzutage arbeiten die meisten Exilanten in afrikanischen Staaten südlich der [[Sahara]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus der Zeit der [[Neo-hethitische Staaten|neo-hethitischen Staaten]] stammt die [[Luwische Sprache|hieroglyphen-luwische]] Grabinschrift (?) eines Königs namens Taitas, aus dem nahegelegenen Schaizar ist die Grabstele seiner Frau bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[John David Hawkins]]: &amp;#039;&amp;#039;Corpus of Hieroglyphic Luwian Inscriptions.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Inscriptions of the Iron Age&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur indogermanischen Sprach- und Kulturwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; NF 8,1). Walter de Gruyter, Berlin/New York 2000, S. 415–419, ISBN 3-11-010864-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mhardeh stammt aus der hellenistischen Periode [[Apameia am Orontes|Apameas]]. Das wichtigste archäologische Überbleibsel dieser Zeit ist ein alter Tempel mit Steintoren und Säulen mit korinthischen Kapitellen, der später in eine Kirche umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bürgerkrieg in Syrien]] nahmen islamistische Rebellen im März 2015 die etwa 100&amp;amp;nbsp;km nördlich liegende Stadt [[Idlib]] ein, und das an das Gouvernement Hama grenzende [[Gouvernement Idlib]] geriet unter die Kontrolle der Rebellen, unter denen bald die radikale „Organisation zur Befreiung der Levante“ ([[Haiʾat Tahrir asch-Scham]]) dominierte. Die Front verlief direkt nördlich von Mhardeh, das regelmäßig unter starken Artilleriebeschuss geriet. Einwohner des Ortes stellten eine Miliz im Rahmen der [[Nationale Verteidigungskräfte Syriens|Nationalen Verteidigungskräfte]] (NDF, {{ar|قوات الدفاع الوطني|d=Quwwāt ad-Difāʿ al-Waṭanī}}) auf, die an der Seite der [[Streitkräfte Syriens|syrischen Armee]] zum Einsatz kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Fahmi: &amp;#039;&amp;#039;[https://cadmus.eui.eu/bitstream/handle/1814/55924/RSCAS_2018_04.pdf#page=11 The Future of Syrian Christians after the Arab Spring.]&amp;#039;&amp;#039; European University Institute (Robert Schuman Centre for Advanced Studies), Badia Fiesolana, San Domenico di Fiesole (FI, Italien) 2018. S. 9 (auf PDF: S. 11).&amp;lt;/ref&amp;gt; Allein bei einem Angriff auf Mhardeh am 7. September 2018 wurden 13 Menschen getötet, in der Mehrzahl spielende Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.soschretiensdorient.fr/index.php/en/item/730-mahardah-the-unbearable-pain-of-a-grandmother-in-mourning Mahardah - The unbearable pain of a grandmother in mourning.]&amp;#039;&amp;#039; SOS Chrétiens d’Orient, 1. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt 160 Bewohner des Ortes starben durch die Kämpfe bis Ende Juli 2019, sowohl Milizionäre als auch zahlreiche Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder. Viele Bewohner flohen wegen des Krieges ins Ausland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;charles-de-meyer&amp;quot;&amp;gt;Charles de Meyer: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.soschretiensdorient.fr/index.php/en/item/1102-mahardah-a-light-of-hope-for-the-christians-in-the-middle-east Mahardah, a light of hope for the Christians in the Middle East.]&amp;#039;&amp;#039; SOS Chrétiens d’Orient, 29. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch gilt Mhardeh als Ort, den die meisten Bewohner nicht verlassen wollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;climate&amp;quot; /&amp;gt; Von April bis Ende Juli 2019 konnten die christliche Miliz und die syrische Armee mit Unterstützung der [[Russische Luftstreitkräfte|russischen Luftwaffe]] Geländegewinne bei Mhardeh erzielen, und im August 2019 feierten Einwohner der Stadt in Hoffnung auf ein Ende der Bedrohung die Erfolge von Miliz und Armee gegen die Islamisten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.damas-times.com/?page=8&amp;amp;page_id=44395 أبناء محردة يحيّون الجيش العربي السوري]&amp;#039;&amp;#039; Damas Times, 23. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Messe und einer großen Prozession dankten an diesem Tag Gläubige unter Leitung des griechisch-orthodoxen Erzbischofs von Hama [[Nikolaus Baalbaki]] für den Sieg über die Dschihadisten und gedachten gleichzeitig der vielen Kriegstoten, ihrer Familienangehörigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;charles-de-meyer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In Mhardeh gibt es mehrere Kirchen. Als älteste Kirche gilt die [[Frauenkirche von Mhardeh|Frauenkirche]] ({{ar|كنيسة السيدة العذراء|b=Kirche unserer Frau Jungfrau}} oder kurz „Frauenkirche“ {{ar|كنيسة السيدة}}) der [[Griechisch-Orthodoxes Patriarchat von Antiochien|Griechisch-Orthodoxen Kirche]], die auf den Grundmauern eines alten griechischen Tempels errichtet worden sein soll. Weitere Kirchen sind unter anderen die Kirche St. Georg ({{ar|كنيسة مار جرجس}}), die Kirche Joachim und Anna ({{ar|كنيسة يواكيم وحنة}}) sowie die Kirche St. Elias ({{ar|كنيسة مار الياس}}). In der Nähe liegt das Dorf [[Schaizar]], dessen Burg Ausflügler und Touristen anzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mhardeh-Staudamm ==&lt;br /&gt;
3 km nördlich der Stadt Mhardeh befindet sich der 1960 fertiggestellte Mhardeh-Staudamm mit einer Dammhöhe von 41 m und einem Speicherraum von 67 Mio. m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen]] (FAO): [https://www.fao.org/nr/water/aquastat/dams/middle_east_dams.xls &amp;#039;&amp;#039;Middle East Dams&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 11. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Stausee]] hat eine Wasseroberfläche von 4,5 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;. Der Staudamm dient vor allem der Bewässerung, außerdem der [[Stromerzeugung]] aus [[Wasserkraft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Ghada Shouaa]] (* 1972), die erste syrische Athletin, die eine olympische Goldmedaille gewann&lt;br /&gt;
* [[Ignatius IV.]] (1921–2012), griechisch-orthodoxer Patriarch von Antiochien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1027642772}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Syrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement Hama]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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