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	<title>Mezgit Kalesi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T08:27:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mezgit_Kalesi&amp;diff=2840781&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-13T12:15:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |article=/|map=right|maptype=relief|name=Mezgit Kalesi|NS=36/28/02/N|EW=34/01/37.5/E|type=landmark |region=TR-33}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MezgitKale1.jpg|mini|Mezgit Kalesi von Süden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mezgit Kalesi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mezgitkale&amp;#039;&amp;#039;, auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Mausoleum des furchtlosen Königs, {{TrS|Korkusuz Kral Mezarı}})&amp;#039;&amp;#039; ist ein römisches Tempelgrab im &amp;#039;&amp;#039;Rauen [[Kilikien]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem 2. oder 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im [[İlçe|Landkreis]] [[Silifke]] der [[Türkei|türkischen]] Provinz [[Mersin (Provinz)|Mersin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Mezgit Kalesi liegt beim Dorf [[Öztürkmenli]] etwa zehn Kilometer westlich von [[Kızkalesi]] und etwa genausoweit nördlich von Silifke. Im Badeort [[Atakent (Silifke)|Atakent]] (dem antiken [[Korasion]], früher Susanoğlu) zweigt am östlichen Ortsausgang von der Küstenstraße D-400 eine Straße nach Norden in Richtung [[İmamlı]] ab. Sie erreicht nach etwa elf Kilometern die römischen Ruinen von [[Paslı]], wo eine weitere Straße rechts nach Öztürkmenli abbiegt. Nach weiteren zwei Kilometern erreicht sie Mezgit Kalesi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Grab hat die Form eines [[Griechischer_Tempel#Grundriss|Tetraprostylos]] und steht auf einer Grundfläche von etwa 9,2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;7,7 Metern zuzüglich einer nicht mehr vorhandenen Freitreppe von 2,5&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe. Die Höhe beträgt 7,8&amp;amp;nbsp;Meter, die Grabkammer ist etwa quadratisch mit einer Seitenlänge von 4,9&amp;amp;nbsp;Metern. Die vier vorgelagerten Säulen und die [[Ante (Architektur)|Anten]] haben [[Korinthische Ordnung|korinthische Kapitelle]] mit glatten, nicht ausgearbeiteten Blättern. An der linken Treppenwange befindet sich ein [[Phallus]]relief, das als [[Olbische Zeichen|Olbisches Zeichen]] gilt und für [[Hermes]] in seiner Funktion als [[Psychopompos]] steht. Im Giebelfeld ist ein rechteckiger Rahmen erhalten, der vielleicht ein Medaillon oder eine Inschrift trug. Auf dem rückwärtigen Giebelfeld sind drei Reliefs zu erkennen, die ein Schwert, einen Schild und möglicherweise einen Skorpion darstellen&amp;lt;ref&amp;gt;Celâl Taşkıran: &amp;#039;&amp;#039;Silifke (Seleukeia am Kalykadnos) und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Sim Matbaası, Ankara 1999 S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Hansgerd Hellenkemper]] und [[Friedrich Hild (Byzantinist)|Friedrich Hild]] halten eine Deutung der Reliefs als Wehrgehänge für möglich, weisen allerdings auf schlechte Lichtverhältnisse hin. Von den Säulen kragen auf halber Höhe vier Konsolen hervor, die vermutlich Büsten oder Statuen der Grabinhaber trugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grabkammer waren in zwei Ebenen die Grablegen angeordnet, von denen nichts erhalten ist. Lediglich die Konsolen, auf denen die obere Ebene auflag, sind noch vorhanden. Die Kammer wurde wohl in der frühen Neuzeit als Wohnraum genutzt. Dazu wurde auf den Konsolen eine Decke aus Holzbalken eingezogen sowie an der Rückwand ein Kamin eingemauert. Dessen Abzug wurde in die Rückwand des Grabhauses gebrochen. Diese Art der Nachnutzung ist aus mittelalterlicher Zeit von Burgen in [[Kilikien]] bekannt, bei antiken Bauten allerdings erst aus der Zeit der Neubesiedlung durch türkische Halbnomaden im 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. &lt;br /&gt;
An die Rückseite des Grabbaus schließen Mauern an, die zu einem mindestens zweistöckigen Gebäude gehören. Weitere Mauerreste in der näheren Umgebung sowie Zisternen und die Ruinen einer Ölmühle lassen sich einem landwirtschaftlichen Gut der spätrömisch-frühbyzantinischen Zeit zuordnen.&lt;br /&gt;
Hellenkemper und Hild datieren das Grab, wie die meisten römischen Grabbauten im Rauen Kilikien, ins 2. oder die erste Hälfte des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worauf die oft gebrauchte volkstümliche Bezeichnung „Mausoleum des furchtlosen Königs“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oocities.org/hotel_kilikya/german/gerkizkalesi.htm Kizkalesi und Cilicia]&amp;lt;/ref&amp;gt; zurückgeht, lässt sich nicht klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
MezgitKale2.jpg|Phallusrelief&lt;br /&gt;
MezgitKale6.jpg|Frontgiebel&lt;br /&gt;
MezgitKale4.jpg|Rückwärtige Giebelfront mit Reliefs&lt;br /&gt;
MezgitKale3.jpg|Innenraum mit Kamin&lt;br /&gt;
MezgitKale5.jpg|Rückseite von Nordwesten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hansgerd Hellenkemper, Friedrich Hild: &amp;#039;&amp;#039;Neue Forschungen in Kilikien.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen der Kommission für die [[Tabula Imperii Byzantini]] Band 4, [[Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]], Wien 1986 S.&amp;amp;nbsp;57–58 ISBN 3700107714&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://turquie-culture.fr/pages/photographies/sites-archeologiques/mezgit-kalesi-la-mausolee-du-roi-sans-peur.html Mezgit kale, le mausolée du roi sans peur] (Bilder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kilikien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Grabstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Silifke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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