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	<title>Meyerburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meyerburg&amp;diff=1391890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KorrekTOM: /* Geschichte */ Sprachlich bearbeitet (Redundanzen, Synonyme), wikiLinks</title>
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		<updated>2026-01-21T10:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Sprachlich bearbeitet (Redundanzen, Synonyme), wikiLinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meyerburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landsitz Meyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist ein Wohnhaus in der [[Mohrenstraße (Radebeul)|Mohrenstraße]] 5 im Ortsteil [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]]. Es wurde 1910/1911 im Auftrag des [[Dresden|Dresdner]] Fabrikanten Otto Meyer nach Entwürfen des Architekturbüros [[Schilling &amp;amp; Graebner]] erbaut.&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Meyerburg2012.jpg|mini|Meyerburg, vom [[Weinbergstadion]] aus (Südwest-Ecke), davor [[Altfriedstein (Straße)|Altfriedstein]] 15]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Meyerburg.jpg|mini|Meyerburg (Südseite)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Meyerburg Mätressenschlösschen vom Wasserturm 01.jpg|mini|Meyerburg, vom [[Wasserturm (Radebeul)|Wasserturm]] aus, dahinter das [[Mätressenschlösschen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Meyerburg von Norden 04.jpg|mini|Meyerburg (Nordseite)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:18130-Radebeul-1914-Kötzschenbroda Blick von der Friedensburg-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|[[Villenkolonie Altfriedstein]] 1914, auf der Hangspitze rechts die Meyerburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Meyerburg Pavillon.jpg|mini|Pavillon an der südwestlichen Grundstücksecke der Meyerburg, links oben deren Turmspitze; Blick die Straße [[Altfriedstein (Straße)|Altfriedstein]] hinunter]]&lt;br /&gt;
Das große, schlossartige Landhaus im „strengen [[Jugendstil]]“, als besonders repräsentatives Beispiel dieser Stilrichtung im [[Dehio-Handbuch]] aufgeführt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-422-03043-3|Seite=730–739}}&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt auf einer Hangspitze, vom Tal aus gesehen rechts des [[Mätressenschlösschen]]s. Es wurde auf sechs Parzellen der [[Villenkolonie Altfriedstein]] von der einheimischen Baufirma [[F. W. Eisold]] realisiert. Die mit Gartenlaube, Garten, Stützmauern, Terrassierung und Einfriedungen unter Denkmalschutz stehende Villa ist „singulär unter den Villenbauten der Architekturfirma, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaldatenbank&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950740||Zusatz=Landhaus Meyer; »Meyerburg«|Abruf=2021-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweigeschossige Bau sitzt auf einer hohen Bruchsteinterrasse und wird von zwei zum Tal blickenden, geknickten Giebeln geprägt, überragt von einem markanten quadratischen Turm mit [[Zeltdach]]. Der wenig gegliederte Putzbau zeigt einige figürliche [[Bauplastik]]en, oben am Turm befinden sich über den Fenstern Schlusssteine, die das [[Dachtraufe|Traufgesims]] aufbiegen. Die detaillierte Baubeschreibung von Wolf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Michael Wolf |Titel=Die Villenkolonie Altfriedstein in Niederlößnitz/Radebeul: Werk der Dresdner Architektenfirma Schilling &amp;amp; Graebner |Verlag=Vdm Verlag Dr. Müller |Datum=2008 |ISBN=978-3-8364-7587-7 |Seiten=104–111}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „belegt jedenfalls ihre singuläre Stellung unter den insgesamt 15 hier [in der Villenkolonie] von Schilling &amp;amp; Graebner realisierten Villenprojekten“. Die Baukosten von etwa 200.000&amp;amp;nbsp;Mark lagen in ähnlicher Höhe wie diejenigen der vom gleichen Architektenduo stammenden [[Lutherkirche (Radebeul)|Lutherkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Andert |url=http://www.stadtapotheke-radebeul.de/fileadmin/user_upload/doc/apothekenspiegel/Koetzschenbrodaer_Geschichten_50.pdf |titel=100 Jahre »Meyerburg« |titelerg=Teil 50 |werk=Kötzschenbrodaer Geschichten |datum=2011 |format=PDF; 96&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2011-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundstück der Meyerburg liegt im [[Kulturlandschaftsschutz|Denkmalschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Volker Helas (Bearb.) |Hrsg=Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Stadt Radebeul |Titel=Stadt Radebeul |Reihe=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen. |Verlag=SAX-Verlag |Ort=Beucha |Datum=2007 |Seiten=219 sowie beiliegende Karte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie im [[Landschaftsschutzgebiet Lößnitz|Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Lößnitz&amp;#039;&amp;#039;]]; der Garten gilt als &amp;#039;&amp;#039;[[Gartendenkmalpflege|Werk der Landschafts- und Gartengestaltung]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaldatenbank&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits nach knapp vier Jahren kam die Villa in die Zwangsversteigerung. Ab 1917 wechselte die Meyerburg mehrere Male ihren Besitzer, darunter 1919 der Geheime Hofrat Max Barbe gen. Richards. 1927 erwarb sie der aus Philadelphia stammende Kaufmann Richard Ernst Schletter. 1937 wohnte dort laut Adressbuch im Erdgeschoss unter Schletter der promovierte Jurist [[Walter Helbig (Kunstsammler)|Walter Helbig]], der dann 1940 als Eigentümer eingetragen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;meyerburg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manfred Richter |url=http://www.ndlz.keepfree.de/bauwerke/meyerburg/meyerburg.htm |titel=Meyerburg |werk=Niederlößnitz von anno dazumal |abruf=2011-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helbig nutzte die Meyerburg zur Unterbringung seiner privaten Kunstsammlung, die zu den größten ihrer Art in ganz Deutschland zählte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Michael Wolf |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |Titel=Die Villenkolonie am Altfriedstein |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul |Ort=Radebeul |Datum=2006}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Sammlung gehörten Gemälde, Möbel, andere Einrichtungsgegenstände, Porzellan, Glas, Bücher und weitere Gegenstände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;meyerburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Helbig am 9. Juni 1971 sein Anwesen einem [[DDR]]-Verwaltungsangestellten in [[Karl-Marx-Stadt]] notariell geschenkt hatte, durfte er mitsamt seiner Kunstsammlung in die [[Deutschland|Bundesrepublik]] übersiedeln. Der Angestellte übertrug kurz darauf das Anwesen in [[Volkseigentum]] und fungierte also als [[Strohmann]] – der Vorgang ist folglich als verdeckte [[Enteignung]] zu bewerten. Am 22. Dezember des Jahres kaufte der [[Rat des Bezirkes]] Dresden die Meyerburg, die daraufhin als Internat des &amp;#039;&amp;#039;[[Institut für Lehrerbildung „Edwin Hoernle“|Instituts für Lehrerbildung „Edwin Hoernle“]]&amp;#039;&amp;#039; diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erneuerung des Turmkopfes und der Neueindeckung des Dachs 1974 wurde eine Kupferhülse gefunden, die ein von der Ehefrau des Bauherrn 1911 handgeschriebenes Dokument enthielt, in dem sie den Bauablauf schilderte und ihre „Hoffnung auf viele glückliche Jahre in der neuerbauten Villa“ dokumentierte. Die beteiligten Instituts-Mitarbeiter fügten der Rolle [[Tageszeitungen der DDR|Tageszeitungen]], Geld und eine Internatsordnung bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;meyerburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] wurde die Meyerburg rückübertragen. &amp;lt;!-- Wem? Den Erben Meyers? - Wohl eher den Erben Helbigs als letztem Besitzer. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Tobias Michael Wolf&lt;br /&gt;
   |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt;&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Villenkolonie am Altfriedstein&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul&lt;br /&gt;
   |Ort=Radebeul&lt;br /&gt;
   |Datum=2006}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Tobias Michael Wolf&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Villenkolonie Altfriedstein in Niederlößnitz/Radebeul: Werk der Dresdner Architektenfirma Schilling &amp;amp; Graebner&lt;br /&gt;
   |Verlag=Vdm Verlag Dr. Müller&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8364-7587-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Manfred Richter |url=http://www.ndlz.keepfree.de/bauwerke/meyerburg/meyerburg.htm |titel=Meyerburg |werk=Niederlößnitz von anno dazumal |abruf=2011-08-29}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Manfred Richter |url=http://www.ndlz.keepfree.de/strassen/altfriedstein-str/altfriedstein-str.htm |titel=Altfriedstein (Straße) |werk=Niederlößnitz von anno dazumal |abruf=2015-01-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/6/56.75/N |EW=13/37/43/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internat in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schilling &amp;amp; Graebner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisold (Baumeisterfamilie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Jugendstils in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederlößnitz (Radebeul)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KorrekTOM</name></author>
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