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	<title>Meyenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meyenburg&amp;diff=981774&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-02T20:22:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Meyenburg.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/18/46/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/14/35/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Meyenburg in PR.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Prignitz&lt;br /&gt;
|Amt               = Meyenburg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 82&lt;br /&gt;
|PLZ               = 16945&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033968&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12070280&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Freyensteiner Straße 42&amp;lt;br /&amp;gt;16945 Meyenburg&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amtmeyenburg.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=53497 www.amtmeyenburg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Falko Krassowski (parteilos) &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meyenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] im [[Landkreis Prignitz]] in Brandenburg (Deutschland) und Verwaltungssitz des gleichnamigen [[Amt Meyenburg|Amtes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Meyenburg liegt am Südufer des Elbe-Nebenflusses [[Stepenitz (Elbe)|Stepenitz]] und grenzt im Norden an [[Mecklenburg]]. Bei Meyenburg entspringt außer der Stepenitz die [[Dosse]], deren Oberlauf die Landesgrenze zu [[Mecklenburg-Vorpommern]] bildet. Nordöstlich von Meyenburg, in [[Altenhof (Mecklenburg)]] entspringt die [[Elde]]. Trotz der kaum gegliederten Landschaft fließen die drei Flüsse in unterschiedliche Richtungen, die Stepenitz zunächst nach Westen, die Dosse nach Süden und die Elde  nach Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Zu Meyenburg gehören der Ortsteil [[Schmolde]], die bewohnten Gemeindeteile [[Bergsoll]], [[Buddenhagen (Meyenburg)|Buddenhagen]], [[Griffenhagen]], [[Penzlin (Meyenburg)|Penzlin]], [[Penzlin-Süd]] und [[Schabernack (Meyenburg)|Schabernack]], der Wohnplatz [[Ziegelei (Meyenburg)|Ziegelei]] sowie die Wüstung [[Kiebitzberg (Meyenburg)|Kiebitzberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120705006280-meyenburg |titel=Meyenburg {{!}} Service Brandenburg |abruf=2024-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{GeoQuelle|DE-BB|VIEWER}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Meyenburg liegt nahe der mecklenburgischen Grenze am Oberlauf der Stepenitz an einer alten großen Handelsstraße, ursprünglich im Schutze einer [[Mark Brandenburg|markgräflichen]] Burg, die hier vor 1285 erbaut wurde. An diese Burg lehnte sich südlich die Siedlung an, die um 1300 [[Stadtrecht]] erhielt. Der in Rippenform angelegte Stadtgrundriss entwickelte sich zu beiden Seiten der von Süd nach Nord ziehenden Straße. In der Mitte der Hauptstraße ist ein rechteckiger Marktplatz ausgespart. Auf der weniger tiefen östlichen Hälfte der Stadt liegen Schloss und Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtiger Grenzort war Meyenburg stets auch ein von den [[Herzog zu Mecklenburg|mecklenburgischen Herzögen]] begehrter Besitz. Schließlich gelangte Meyenburg in der Mitte des 14. Jahrhunderts (vor 1364) als markgräfliches Lehen an die aus Bayern stammenden Herren [[Rohr (Adelsgeschlecht)|von Rohr]]. Die Geschichte Meyenburgs ist seither eng mit der Familie von Rohr verbunden. Sie stellte seit 1350 zwölf Vögte bzw. seit dem 15. Jahrhundert Hauptmänner der Prignitz und stand damit lange Zeit neben den [[Gans zu Putlitz|Edlen Gans]] und den [[Quitzow (Adelsgeschlecht)|von Quitzow]] an der Spitze des Prignitzer und Ruppiner Adels. Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1373 werden neben den Edlen Gans zu Putlitz, denen von Bosel und denen von Quitzow nur noch die Herren von Rohr als “&amp;#039;&amp;#039;nobiles&amp;#039;&amp;#039;” (Adelige) der Prignitz besonders hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die außerhalb der Stadt Meyenburg gelegene Burg wurde wahrscheinlich Anfang des 14. Jahrhunderts aufgegeben. Aus dieser Zeit stammen die ältesten Teile des heutigen Schlosses. Der in Teilen aus der Stadtmauer hervorgegangene und im Kern mittelalterliche vielgliedrige Schlossbau ist erst von der Familie von Rohr erbaut worden, die hier vor allem vom 15. bis zum 19. Jahrhundert zwei getrennte Wohnsitze hatte. Erst der Ritterschaftsdirektor Otto von Rohr (1810–1892) ließ die beiden nebeneinander stehenden mittelalterlichen Wohnhäuser vom Berliner Baumeister [[Friedrich Adler (Baurat)|Friedrich Adler]] 1865–1866 durch einen Verbindungsbau sowie den Anbau eines kurzen symmetrisch gegliederten Westflügels zu einem eindrucksvollen langgestreckten Schlossgebäude im Stil der [[Neorenaissance]] vereinigen und bedeutend erweitern. Das Meyenburger Schloss gehört heute zu den herausragenden profanen Baudenkmälern in der Prignitz. Im Zuge dieser Umbaumaßnahmen wurden auch die sich südlich an das Schloss anschließenden Wirtschaftsgebäude niedergelegt. Das Gelände wurde durch den Hofgärtner Finck in den 1860er Jahren zu einem ausgedehnten Landschaftspark entlang der Stepenitz umgestaltet, der sich bis an die Straße nach Freyenstein hinzog und eine Fläche von 30 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war Meyenburg vollständig entvölkert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christopher Clark]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußen: Aufstieg und Niedergang 1600–1947&amp;#039;&amp;#039; (= Bundeszentrale für Politische Bildung: Schriftenreihe, 632). Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn, 2007, ISBN 978-3-89331-786-8; S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus mittelalterlicher Zeit sind in Meyenburg nur noch die Reste der aus Feldsteinen errichteten Stadtmauer im Osten und Nordosten, das Schloss und die im Kern spätmittelalterliche Kirche erhalten. Der backsteinerne Kirchturm stammt aus dem Jahre 1850. Alle übrigen Gebäude, überwiegend [[Giebel- und traufständig|traufständige]] zweigeschossige Fachwerkbauten, stammen im Wesentlichen aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand von 1795. Die beiden Stadttore wurden im 19. Jahrhundert abgetragen. In den Gründerjahren kam es zu einer Stadterweiterung entlang der Straßen nach Pritzwalk und Freyenstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StPR&amp;quot;&amp;gt;Edeltraud Pawelka, Torsten Foelsch, Rolf Rehberg: &amp;#039;&amp;#039;Städte der Prignitz&amp;#039;&amp;#039;. Sutton Verlag, Erfurt 2004, ISBN 3-89702-707-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anbindung der Stadt an die Bahnstrecken nach [[Bahnstrecke Neustadt–Meyenburg|Neustadt (Dosse)]] und [[Bahnstrecke Güstrow–Meyenburg|Güstrow]] am 11. Dezember 1887 kam es zu einem bescheidenen wirtschaftlichen Aufschwung. Als Verbindung von Bahnhofstraße und Stadt wurde der von Gründerzeitbauten geprägte dreieckige Wilhelmsplatz geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StPR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyenburg gehörte seit 1817 zum [[Landkreis Ostprignitz|Kreis Ostprignitz]] in der [[Provinz Brandenburg]] und ab 1952 zum [[Kreis Pritzwalk]] im DDR-[[Bezirk Potsdam]]. Seit 1993 liegt die Stadt im brandenburgischen Landkreis Prignitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Eingemeindungen&lt;br /&gt;
Buddenhagen gehört seit dem 1. Januar 1974 zu Meyenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Schmolde wurde am 31. Dezember 2001 eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 1 587&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 1 690&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 1 950&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 2 134&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 2 234&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2 222&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 3 329&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 3 254&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 3 039&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 3 009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 2 880&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 2 866&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2 682&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2 556&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 2 323&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2 506&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2 305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2 124&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2 111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2 125&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2 063&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 2 101&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2 061&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-12_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz&amp;#039;&amp;#039;]. S. 22–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung von Meyenburg besteht aus 12 Stadtverordneten und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 59,5 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120705006280.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#70806280 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Meyenburger Wählergemeinschaft (MWG) || 48,6 % || 6 || || 59,1 % || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Unabhängige Wählergruppe „Bürger für Meyenburg“ (UWG BfM) || 29,6 % || 3 || || 32,0 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Manfred Kreibich || {{0}}5,8 % || 1  || || {{0}}4,8 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}3,7 % || – || || {{0}}4,1 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || {{0}}6,8 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || {{0}}5,5 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2003: Michael Kenzel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321035.de | wayback=20180414172423 | text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Prignitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2003: Falko Krassowski&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/BVII3-6_2003_ehrenamtlicheBuergermeister.pdf Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen], S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krassowski wurde in der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 ohne Gegenkandidat mit 90,6 % der gültigen Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120705006280 Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Meyenburg am 9.6.24]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#73 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Meyenburg&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Silber eine zweitürmige rote Burg; die bezinnten Türme sind mit je zwei silbern gerahmten, schwarzen Spitzbogenfenstern und rot-beknauften blauen Spitzdächern versehen; über dem geschlossenen blauen Tor wächst aus einem gemauerten Stufengiebel ein vierblättriger grüner Zweig mit einem linksgewendeten auffliegenden schwarzen Vogel.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde vom [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Uwe Reipert]] gestaltet und am 21. Juli 1999 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-der-stadt-meyenburg-336841 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&lt;br /&gt;
|Begründung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meyenburg palace.jpg|mini|Schloss]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Meyenburg]] mit Modemuseum, Bibliothek, Schlossmuseum und Schlosspark&lt;br /&gt;
* [[Stadtkirche Meyenburg|Evangelische Pfarrkirche]] mit in der Grundsubstanz spätgotischem Saalbau und Chor. Der [[Neugotik|neugotische]] freistehende Turm aus Backstein wurde 1848–50 durch den Baumeister Rosainsky errichtet. Auf dem Grabstein des 1589 verstorbenen Helmut von Rohr befindet sich ein großes Wappen der Familie [[Rohr (Adelsgeschlecht)|von Rohr]].&lt;br /&gt;
* Mahnmalsanlage von 1946/47 auf dem Wilhelmsplatz zur Ehrung des Widerstands gegen den [[Faschismus]]&lt;br /&gt;
* Gedenkstein von 1948 vor der katholischen Kapelle St. Maria Hilf an der Straße nach [[Freyenstein]] zur Erinnerung an die Opfer des [[Todesmarsch]]es von [[Konzentrationslager|KZ-Häftlingen]] im April 1945&lt;br /&gt;
* Gedenkmauer an der Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere denkmalgeschützte Häuser sind in der [[Liste der Baudenkmale in Meyenburg]] verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Hauptwirtschaftszweig in der Region um Meyenburg ist die Möbelindustrie mit dem Meyenburger Möbel Werk, welches hier seit 1946 (in der DDR unter dem Namen [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Meyenburger Möbel) ansässig ist. Die etwa 450 Mitarbeiter produzieren Möbel auf einer Fläche von etwa 4000&amp;amp;nbsp;m². Hergestellt werden unter anderem die [[Billy (Regalsystem)|Billy-Regale]] für das schwedische Möbelhaus [[IKEA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 existiert im Ortsteil Penzlin-Süd das Gestüt Meyenburg, in dem [[Trakehner]], [[Oldenburger]] und [[Hannoveraner (Pferd)|Hannoveraner]] Sportpferde gezüchtet werden. Es sind ca. 20 Zuchtstuten vorhanden. Die aus dem Gestüt stammenden Pferde sind inzwischen in ganz Europa und auch in anderen Ländern der Erde zu finden. Die Pferde werden in der Freizeit und im Pferdesport genutzt und sind teilweise bis zur schweren Klasse in der [[Dressurreiten|Dressur]] erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Meyenburg liegt an der [[Bundesstraße 103]] zehn Kilometer nördlich der Autobahn [[Bundesautobahn 24|A 24]] [[Berlin]]–[[Hamburg]] ([[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] &amp;#039;&amp;#039;Meyenburg&amp;#039;&amp;#039;). Über die B&amp;amp;nbsp;103 und die nördlich der Stadt abzweigende [[Bundesstraße 198|B&amp;amp;nbsp;198]] besteht auch eine Verbindung zur Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;[[Röbel/Müritz|Röbel]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 19|A&amp;amp;nbsp;19]] Berlin–[[Rostock]]. Die [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen in Brandenburg#L 14|L&amp;amp;nbsp;14]] verbindet Meyenburg mit [[Parchim]] und [[Wittstock/Dosse|Wittstock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der [[Bahnstrecke Neustadt–Meyenburg]]. Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Meyenburg&amp;#039;&amp;#039; wird von der [[Regionalbahn]]linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Brandenburg und Berlin#RB 74|RB&amp;amp;nbsp;74]] [[Pritzwalk]]–Meyenburg (saisonal an Wochenenden weiter bis [[Bahnhof Plau am See|Plau am See]]) der [[Hanseatische Eisenbahn|Hanseatischen Eisenbahn (HANS)]] zweistündlich bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Richtung [[Berlin]] gab es die [[Bahnstrecke Kremmen–Meyenburg]] der früheren [[Ruppiner Eisenbahn]], die seit 1967 zwischen Wittstock und Meyenburg nicht mehr existiert. Die [[Bahnstrecke Güstrow–Meyenburg]] wird seit 2004 im Personenverkehr nicht mehr bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Wilde]] (1829–1881), Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Hugo Hermes]] (1837–1915), Mitglied des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhauses]], [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]]sabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Otto Hermes (Politiker)|Otto Hermes]] (1838–1910), Direktor des [[Berliner Aquarium Unter den Linden|Berliner Aquariums Unter den Linden]], Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Paul Schraermeyer]] (1884–1955), [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Landkreis Hechingen|Landkreises Hechingen]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Hermann Wilhelm]] (1892–1975), Schriftsteller, geboren in Buddenhagen&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wanckel]] (1895–1953), Arzt in Parchim&lt;br /&gt;
* [[Martin Schmidt (Bauingenieur)|Martin Schmidt]] (1928–2003), Wasserbauingenieur&lt;br /&gt;
* [[Hans-Georg Kempfert]] (* 1945), Bauingenieur, Professor für [[Geotechnik]]&lt;br /&gt;
* [[Heidrun Möller]] (* 1945), Politikerin ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]), Mitglied des [[Landtag des Saarlandes|Landtags Saarland]]&lt;br /&gt;
* [[Jörg A. Hoppe]] (* 1952), TV-Produzent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – A–M | TitelErg=Bearbeitet von [[Lieselott Enders]] | Hrsg=[[Klaus Neitmann]] | Sammelwerk=Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) – Band 3 | WerkErg=Begründet von [[Friedrich Beck (Archivar)|Friedrich Beck]] | Verlag=Verlag Klaus-D. Becker | Ort=Potsdam | Datum=2012 | Seiten=566ff | ISBN=978-3-88372-032-6}}&lt;br /&gt;
* Torsten Foelsch: &amp;#039;&amp;#039;Schloß Meyenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Gärten der Mark.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Sibylle Badstübner-Gröger]], Berlin 2002 (2. Aufl. 2010).&lt;br /&gt;
* Claus-Peter Golberg: &amp;#039;&amp;#039;Meyenburg/Prignitz. Beiträge zur Geschichte seiner Einwohner aus [[Genealogie|familiengeschichtlicher]] Sicht. Die Stadtprotokoll-Bücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;1736-1809.&amp;#039;&amp;#039; AMF, Leipzig 2007 (= Schriftenreihe der [[Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung|AMF]] 47).&lt;br /&gt;
* Edeltraut Pawelka, Torsten Foelsch, Rolf Rehberg: &amp;#039;&amp;#039;Städte der Prignitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archivbilder.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amtmeyenburg.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=53497 Stadt Meyenburg auf der Website des Amts Meyenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/prignitz/aktuell_20140126_schmolde.html Schmolde] in der RBB-Sendung Landschleicher vom 26. Januar 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meyenburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Prignitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Brandenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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