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	<title>Meuscha - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-27T13:28:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Linktext fehlt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meuscha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wüstung]] im Grenzbereich der Städte [[Dohna]] und [[Heidenau (Sachsen)|Heidenau]] im [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]], [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0160006 Dohna-Gamig. Seutter, Kirchenkreis Dresden, Mitte 18. Jh. (Sign., VII 43).jpg|mini|„Meusche“ auf einer Karte aus der Mitte des 18. Jahrhunderts (Bildmitte)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0750057 Dohna-Bosewitz und Gamig (Ortsteile). Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg|mini|„[[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerg]] Meusche“ auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert (oben rechts)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wüstung Meuscha befindet sich in der gleichnamigen [[Gemarkung]] auf dem Gebiet der Stadt Dohna. Sie liegt unmittelbar an der Grenze zu Heidenau, etwas nördlich des Zentrums des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Etwa anderthalb Kilometer weiter nordwestlich verläuft die Grenze der Landeshauptstadt [[Dresden]]. Der Bereich der alten Dorfstelle wird [[landwirtschaft]]lich genutzt. Er liegt an der Kuppe der &amp;#039;&amp;#039;Meuschaer Höhe&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|206|DE-NN|link=1}}), die nach Osten ins [[Müglitz (Fluss)|Müglitztal]] und nach Norden zum [[Elbtalkessel]] hin abfällt. Benachbarte, noch bestehende Siedlungen sind Dohna im Südosten und dessen Ortsteile [[Gamig]] im Süden und [[Bosewitz]] im Südwesten sowie die Heidenauer Ortsteile [[Wölkau (Heidenau)|Wölkau]] im Westen, [[Gommern (Heidenau)|Gommern]] im Norden und Heidenau selbst im Osten. Ungefähr einen Kilometer südlich der Wüstung führt die &amp;#039;&amp;#039;[[Grünbrücke]] Meuscha&amp;#039;&amp;#039; über den [[Landschaftstunnel Meuschaer Höhe]] ([[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;17]]). Zwischen Bosewitz und Meuscha befindet sich Blochwitz, eine weitere Wüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Meuscha war dem Namen nach eine [[Slawen|slawische]] Ortsgründung. Erstmals erwähnt wurde es 1378 als „Mischow“. Erklären lässt sich der Ortsname einerseits als Ableitung [[Rekonstruktion (Sprachwissenschaft)|*]]Mišov aus dem Kurznamen Miš eines [[Sorben|sorbischen]] Lokators, der sich wiederum auf den Vornamen „Milorad“ beziehen könnte. Andererseits könnte die Bezeichnung auch *Myšov zu [[Sorbische Sprachen|altsorbisch]] *Myš (Maus) bedeuten, also „Siedlung, wo es viele Mäuse gibt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Berlin 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der Jahrhunderte trat der Ortsname unter anderem in den Formen „Myschaw“, „Mischo“, „Meuschaw“, „Meischa“ und „Meusche“ auf. Bis in die Gegenwart blieben Flurnamen wie „Wüste Mark Meuscha“, „Meuschaer Seite“, „Meuschaer Stück“ und „Meuschaer Höhe“ erhalten. Sowohl in Heidenau als auch in Dohna weisen Straßen namens „Meuschaer Weg“ auf das frühere Dorf hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorläufer der heutigen Wüstung war ein über mehrere Jahrhunderte lang bestehendes Dorf, das als Meuscha 1393 und 1555 Erwähnung findet. Mitte des 16. Jahrhunderts lebten in Meuscha fünf [[Hufner|besessene Mann]], die dreieinhalb [[Hufe]]n bewirtschafteten, und acht [[Inwohner]]. Dieses Dorf war der [[Parochie|Pfarre]] Dohna zinspflichtig,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://repsax.isgv.de/repsax.php?a=11&amp;amp;o=681&amp;amp;gr=&amp;amp;r=4 |titel=Meuscha (Wstg.) w. Dohna: Abgaben |werk=Repertorium Saxonicum |hrsg=[[Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde]] (ISGV) |abruf=2014-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in die es auch eingepfarrt war, und gehörte verwaltungsmäßig zum [[Amt Dresden]]. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde es um 1640 durch [[Schweden|schwedische]] Truppen zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Dorf ging ein 1656 erstmals in den Urkunden genanntes [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] hervor. Dieses findet auch 1791, 1834 und darüber hinaus Erwähnung und hatte 1842 eine Guts[[blockflur]] mit einer Fläche von 95 Hektar. Wie schon das vormalige Dorf, war das Vorwerk Meuscha nach Dohna eingepfarrt. Seit dem 17. Jahrhundert war es mit dem [[Rittergut]] Gamig verbunden und gehörte deshalb verwaltungsmäßig zum [[Amt Pirna]]. Grundherren waren nacheinander die Herren von Bärenstein, die Herren von Hanau, [[Wolf Lorenz von Hofkirchen|Graf Wolf Lorenz von Hofkirchen]], die Herren von Heinicke, die [[Bose (Adelsgeschlecht)|Grafen von Bose]], die [[Vitzthum (Adelsgeschlecht)|Grafen von Vitzthum]] und die [[Lüttichau (Adelsgeschlecht)|Herren von Lüttichau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schlossarchiv.de/haeuser/m/ME/U/Meuscha.htm |titel=Meuscha w. Pirna – Rittergut/Vorwerk |werk=schlossarchiv.de |abruf=2014-02-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140220222540/http://www.schlossarchiv.de/haeuser/m/ME/U/Meuscha.htm |archiv-datum=2014-02-20 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-26 02:50:03 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage der [[Sächsische Landgemeindeordnung von 1838|Sächsischen Landgemeindeordnung von 1838]] wurde Meuscha wie auch das benachbarte Gamig Teil der [[Landgemeinde (Sachsen)|Landgemeinde]] Bosewitz. Auf Grund der räumlichen Nähe gründeten die heute zu Dresden zählenden Gemeinden [[Luga (Dresden)|Klein- und Großluga]] im Jahr 1841 einen gemeinsamen Schulverband mit Gommern, Meuscha und Wölkau. Das entsprechende eigene Schulhaus entstand bis Oktober 1841 in Großluga.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Sudost/Grossluga/grossluga.html|wayback=20230205141453 |text=&amp;#039;&amp;#039;Großluga&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Vorwerk Meuscha aufgegeben und die Gutsgebäude verfielen bis zum schlussendlichen Abriss. Die nun unbebaute Meuschaer Flur wurde als Teil von Bosewitz 1950 nach [[Gorknitz]] und 1993 wiederum nach [[Röhrsdorf (Dohna)|Röhrsdorf]] eingemeindet, gehört seit dessen [[Eingemeindung]] 1999 zu Dohna&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Bosewitz|Bosewitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und besteht als eigenständige Gemarkung bis heute fort. Nicht weit von der alten Dorfstelle entfernt, entstand 1921/22 das Heidenauer [[Albert-Schwarz-Bad]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.elbtal.com/heidenau/geschichte/geschichte3.html |titel=Geschichte Heidenau |werk=elbtal.com |archiv-url=https://web.archive.org/web/20041116210801/http://www.elbtal.com/heidenau/geschichte/geschichte3.html |archiv-datum=2004-11-16 |offline=1 |abruf=2014-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HOV|Meuscha}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/58/27|EW=13/51/2|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heidenau (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boor cocoa</name></author>
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