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	<title>Meura - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meura&amp;diff=366033&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rubikon79: /* Politik */ Belege aktualisiert</title>
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		<updated>2026-02-21T19:00:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; Belege aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Meura.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/35/06/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/12/35/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Meura in SLF.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saalfeld-Rudolstadt&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Schwarzatal&lt;br /&gt;
|Höhe              = 550&lt;br /&gt;
|PLZ               = 98744&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036701&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16073055&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Markt 5&amp;lt;br /&amp;gt;Ortsteil Oberweißbach&amp;lt;br /&amp;gt;98744 Schwarzatal&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.meura.de/ www.meura.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Marina Kasimir&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = Freie Wähler Meura&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meura&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lokal auch &amp;#039;&amp;#039;de Meire&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Saalfeld-Rudolstadt]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Meura liegt im [[Thüringer Schiefergebirge]], in einer Höhenlage von 500 – 700 m ü. NN, am Hang des [[Sorbitz]]tales im [[Naturpark]] [[Naturpark Thüringer Wald|Thüringer Wald]]. Die Gemeinde gehört der [[Verwaltungsgemeinschaft Schwarzatal]] an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt [[Schwarzatal]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Name „Meura“ ist von „mûra“ bzw. „muere“ (den althochdeutschen Bezeichnungen für „Mauer“) abgeleitet. Es wird vermutet, dass ein enger Zusammenhang zu den in der Nähe liegenden Meurasteinen besteht. Die Felsen ragen mauerartig am Gebirgshang empor und bilden eine natürliche Abgrenzung zum Schlagetal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Namensdeutung wird auf die Lage der Gemeinde zurückgeführt: In den vergangenen Jahrhunderten wurde Meura als Grenzort bezeichnet. Die Gemarkungsgrenze im Süden und Osten der Gemeinde bildete eine territoriale und politische Mauer zu anderen Landesherren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1370 wurde Meura als &amp;#039;&amp;#039;Meire&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Zur Markung des Ortes zählten insbesondere ausgedehnte Wäldereien, so dass im 17.&amp;amp;nbsp;und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der Holzhandel der bestimmende Erwerbszweig war, außerdem auch der [[Olitäten]]handel. Auch Bergbau wurde in geringem Umfang betrieben. In Anwendung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse, insbesondere des Wissens um die Heilkräfte natürlicher und pflanzlicher Rohstoffe, waren 1762 im Ort 45 Olitätenhändler, 13 Betreiber von „Brandewein-Blasen“, 6 Laboranten und ein Apotheker tätig.&lt;br /&gt;
1812 wurden 606 Einwohner gezählt. In der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kam es verstärkt zur Auswanderung nach Amerika. Seit 1930 wurde der Ort zum Ziel von Fremdenverkehr, seit den 1960er Jahren bis 2015 war Meura ein staatlich anerkannter [[Erholungsort]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor = Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft |url = https://parldok.thltcloud.de/parldok/dokument/61255/6_3368_kur_und_erholungsorte_in_thueringen |titel = Kur- und Erholungsorte in Thüringen |titelerg = Drucksache 6/3368, Antwort auf Kleine Anfrage von Knut Korschewsky (DIE LINKE) vom 09.12.16 |werk = Thüringer Landtag, Parlamentsdatenbank |datum = 2017-01-27 |seiten = 15 |sprache = de |abruf = 2025-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort zählte zum Fürstentum [[Schwarzburg-Rudolstadt]] ([[Schwarzburg-Rudolstädter Oberherrschaft|Oberherrschaft]]), seit 1920 zum [[Kreis Rudolstadt]], seit 1952 zum [[Kreis Neuhaus am Rennweg|Kreis Neuhaus]] und seit der Kreisreform 1994 zum [[Landkreis Saalfeld-Rudolstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten hatte Meura die Postleitzahl 6421.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirchengemeinde Meura gehört zum Kirchspiel Döschnitz-Lichte mit den Kirchengemeinden Döschnitz, Meura, Sitzendorf, Unterweißbach, Schwarzburg, Lichte-Wallendorf, Piesau und Schmiedefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfarstelleninhaber sind seit 1995 Gerd und Esther Fröbel, eine Tochter von [[Oskar Brüsewitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.idea.de/artikel/gedenken-an-selbstverbrennung-von-pfarrer-bruesewitz |titel=Gedenken an Selbstverbrennung von Pfarrer Brüsewitz |werk=[[Evangelische Nachrichtenagentur idea|idea.de]] |datum=2021-08-19 |abruf=2021-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Rat der Gemeinde Meura besteht aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren. Seit der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Gemeinderatswahl am 26. Mai 2024]] hat er folgende Zusammensetzung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=073&amp;amp;gemnr=73055&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=x&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-1&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart= |titel=Wahlen in Thüringen, Gemeinderatswahlen 2024 in Thüringen, Gemeinde Meura |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2026-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Freie Wähler Meura: 5 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]/Freie Liste: 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeisterin ===&lt;br /&gt;
Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Marina Kasimir (Freie Wähler Meura) wurde am 28. September 2025 gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=073&amp;amp;gemnr=73055 |titel=Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahl 2025 in Thüringen, Gemeinde Meura |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2026-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 24. Januar 1995 durch das Thüringer Landesverwaltungsamt genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Halbgeteilt und gespalten; oben vorn in Grün eine goldene Arnikablüte, unten vorn von Gold und Grün durch Spitzenschnitt geteilt, hinten in Gold eine halbe grüne Linde am Spalt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Heraldiker &amp;#039;&amp;#039;Frank Diemar&amp;#039;&amp;#039; gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Angerlinde&amp;#039;&amp;#039; in der Ortsmitte ist ein Relikt der mittelalterlichen Gerichtsbarkeit.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirche&amp;#039;&amp;#039; wurde 1731 errichtet und weist eine Innenbemalung im Stil des [[Barock]] auf. {{Hauptartikel|Dorfkirche Meura}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Maifeuer mit Fackelumzug durch das Dorf&lt;br /&gt;
* Traditionskirmes in Meura&lt;br /&gt;
* Große Sommer Haflinger Gestütsparade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Haflingergestüt Meura ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haflingergestuet.jpg|mini|links|Weideauftrieb im Haflingergestüt]]&lt;br /&gt;
In Meura befindet sich seit vielen Jahren das größte [[Gestüt|Haflingergestüt]] Europas. Auf einer 3,5 Hektar großen Gesamtfläche werden über 350 Pferde gezüchtet, wofür im Sommer auch umfangreiche Weideflächen auf brachen Ackerterrassen auf den Hochflächen des Thüringer Schiefergebirges in einem Umkreis von etwa 15&amp;amp;nbsp;km um das Gestüt genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde das Haflinger Gestüt Meura im Jahr 1969 als staatlich anerkannter Haflingerzuchtbetrieb der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]]. 1976 wurde es [[volkseigenes Gut]]. Bis 1990 wurde es von Dr. Siegfried Sendig (* 27. Januar 1935; † 21. August 2011) geleitet. Seit 1993 ist das Gestüt Familienbetrieb der Familie Sendig, durch die [[Deutsche Reiterliche Vereinigung]] (FN) anerkannt, anerkannter Ausbildungsbetrieb und zertifizierter familienfreundlicher Reiterhof und seit 1992 Stutenleistungsprüfungsstation im Auftrag der Thüringer Landesregierung. Daneben ist das Gestüt ein anerkannter Betrieb zur Gewinnung von [[Stutenmilch]] und von kosmetischen Produkten auf der Grundlage von Stutenmilch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde das Gestüt durch die Veredelung schwerer, für den Neuaufbau der Landwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg  importierter [[Haflinger]] zum vielseitigen sportlichen Kleinpferd. Durch die zunehmende Motorisierung der Landwirtschaft waren einerseits Wirtschaftskleinpferde als Arbeitstiere überflüssig geworden, während andererseits der [[Reitsport]] populärer wurde. Im Rahmen einer Zuchtbuchumstellung 2006–2007 schloss sich das Gestüt dem Zuchtbuch und dem Stutbuch der neuen Rasse [[Edelbluthaflinger]] und der Interessengemeinschaft Edelbluthaflinger an. Heute werden in Meura moderne Kleinpferde gezüchtet, die im [[Dressurreiten]], [[Springreiten]], [[Fahrsport]] oder [[Freizeitreiten]] eingesetzt werden können und die je nach Blutanteil zur Rasse Haflinger oder zur Rasse Edelbluthaflinger gezählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Meura-Panorama.jpg|900|Panoramablick auf Meura vom Meuraberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Wennrich: &amp;#039;&amp;#039;Steuern und Abgaben 1679 in Meura.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rudolstädter Heimathefte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 53, Heft 1/2, 2007, {{ISSN|0485-5884}}, S. 46–48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://vg-schwarzatal.de/ Website der Verwaltungsgemeinschaft]&lt;br /&gt;
* [https://www.meura.de/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://vg-schwarzatal.de/Mitgliedsgemeinden/Meura/ Gemeinde Meura bei der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzatal]&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/kvmeura/ Website des Meierschen Kirmesverein e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://kirchspiel-doeschnitz.org Website des Kirchspiels Döschnitz-Lichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4691461-4}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Naturpark Thüringer Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meura| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1370]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger staatlich anerkannter Erholungsort in Thüringen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rubikon79</name></author>
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