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	<title>Metzlos-Gehaag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T10:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Grebenhain&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/29/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/24/42/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 403 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.63&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 129&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-09-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grebenhain.de/buergerservice-rathaus/gremien-und-institutionen/ortsvorsteher.html| titel=Einwohner HWS| werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Grebenhain |abruf=2020-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-08-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36355&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06644&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Ansicht Metzlos-Gehag.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Metzlos-Gehaag&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metzlos-Gehaag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Grebenhain]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Vogelsbergkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Metzlos-Gehaag liegt im östlichen [[Vogelsberg]] in einer Höhe von {{Höhe|403|DE-NN}}. Die Gemarkung von Metzlos-Gehaag hat eine Fläche von 363 ha und erstreckt sich über eine Höhe von 403 bis 514 m über NN. Durch den Ort fließt der [[Moosbach (Lüder)|Moosbach]], der bei [[Ober-Moos]] entspringt und zwischen Zahmen und Blankenau in die [[Lüder (Fluss)|Lüder]] mündet. Metzlos-Gehaag liegt in dem vom Moosbach durchflossenen Tal, dem &amp;#039;&amp;#039;Moosgrund&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Mooser Grund&amp;#039;&amp;#039; genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste urkundliche Erwähnung von Metzlos-Gehaag findet sich in einem [[Lehenbrief]] des Hermann II. [[Riedesel|Riedesel zu Eisenbach]] vom 9. Juni 1450, in dem dieser die Brüder Rupel und Contze Stoltze mit der Hälfte der Siedlung „Atzelngehauwe“ als [[Mannlehen]] belehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Erwin Becker: Riedeselsches Urkundenbuch. 1200–1500. Offenbach 1924.  Nr. 1355, S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus den Jahren 1463 und 1478 datieren zwei weitere Lehenbriefe der Riedesel an Mitglieder der in [[Brückenau]] ansässigen Familie Stoltz, die im Gegenzug für die Belehnung mit der Hälfte von Metzlos-Gehaag den Herren Riedesel zu Eisenbach Kriegsdienste leisten mussten. Der Ort wird 1482 als „Atzelngehauw“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Landau]]: Beschreibung des Gaues Wettereiba. Kassel 1855, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1537 als „Metzelngehaugk“&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichtsblätter für den Kreis Lauterbach 13 (1927). S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt. Auf eines Karte von 1582 steht „Metzelsgehaus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Edwin Becker u. a., Riedeselsches Urkundenbuch 2 Bände. 1923/61. Band I. S. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ursprüngliche Namensform „Atzelngehauwe“ leitet sich von dem mhd. Wort „atzel“ = nhd. Elster ab. Das zweite Grundwort „gehaou“ entstammt ebenfalls dem Mittelhochdeutschen und bezeichnet einen geschlagenen Waldteil. „Metzlos-Gehaag“ lehnt sich an das mhd. „(ge)hac“ an, was mit „abgegrenzter Gemarkung oder Siedlung“ zu erklären ist. Das Bestimmungswort wird mit der benachbarten Ortschaft Metzlos kombiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Zeitpunkt seiner ersten Erwähnung an bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts lag das Dorf stets im Herrschaftsbereich der Familie Riedesel. Gemeinsam mit [[Gunzenau]], [[Metzlos]], [[Nieder-Moos]] und Ober-Moos gehörte es zum Gericht &amp;#039;&amp;#039;Moos&amp;#039;&amp;#039;, dessen Schultheiß seinen Sitz in Nieder-Moos hatte. Das Gericht Moos gehörte bis 1338 zum Besitz der Herren von Blankenwald, einer Seitenlinie der [[Schlitz (Adelsgeschlecht)|Herren von Schlitz]], und kam dann als [[Kurpfalz|kurpfälzisches]] Lehen an die [[Eisenbach (Adelsgeschlecht)|Herren von Eisenbach]]. Mit deren Aussterben im Mannesstamm fiel der Besitz 1428 an die Riedesel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaften des Gerichts wurden in der [[Kloster Fulda|Fuldaer]] Stiftsfehde im Jahr 1467 verwüstet und zerstört. Erst 1482 wurde das Gericht wiederhergestellt. Ab 1715 wurde das Gericht Moos gemeinsam mit dem Gericht [[Freiensteinau]] durch einen riedeselischen Beamten mit Sitz im [[Schloss Freiensteinau|Amtshof von Freiensteinau]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Ein riedeselisches Verzeichnis über das Jahrholz von 1573 nennt 20 Berechtigte in &amp;#039;&amp;#039;Metzelngehauk&amp;#039;&amp;#039;. Auf einer Karte des Riedesellandes von 1582 wird der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Metzelsgehaus&amp;#039;&amp;#039; geschrieben. Im Lauf der Zeit glich sich die Schreibweise damit allmählich dem benachbarten Metzlos an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1540 wurde in Nieder-Moos erstmals eine Schule eingerichtet, die auch von den Kindern aus den anderen Filialorten des Kirchspiels besucht wurde. Erst 1735 erhielt Metzlos-Gehaag eine eigene Schule. Der Unterricht wurde zunächst in einem kleinen verschindelten Fachwerkhaus, dem 1979 abgerissenen &amp;#039;&amp;#039;Alten Schulhäuschen&amp;#039;&amp;#039;, in der Ortsmitte am Moosbach abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wütete 1629 die [[Pest]] im Moosgrund, die von durchziehenden Truppen eingeschleppt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Metzlos-Gehaag galten die [[Riedesel’sche Verordnungen|Riedesel’schen Verordnungen]] aus dem 18. Jahrhundert als [[Partikularrecht]]. Das [[Gemeines Recht|Gemeine Recht]] galt nur, soweit diese Verordnungen keine Bestimmungen enthielten. Dieses Sonderrecht behielt theoretisch seine Geltung auch während der Zugehörigkeit zum [[Großherzogtum Hessen]] im 19. Jahrhundert, in der gerichtlichen Praxis wurden aber nur noch einzelne Bestimmungen angewandt. Das Partikularrecht wurde zum 1. Januar 1900 von dem einheitlich im ganzen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] geltenden [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuch]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 29, Anm. 92 und S. 103, Anm. 14. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juli 1796 ereignete sich ein schwerer [[Hagel]]schlag, der fast die gesamte Ernte in Metzlos-Gehaag und Bannerod vernichtete. Diesem Ereignis wird in beiden Dörfern bis heute als &amp;#039;&amp;#039;Kieseltag&amp;#039;&amp;#039; gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1804 wurde durch 23 Siedlerfamilien aus Metzlos-Gehaag und [[Stockhausen (Herbstein)|Stockhausen]] sowie dem nördlichen [[Taunus]] die Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Dillingen (Friedrichsdorf)|Dillingen]]&amp;#039;&amp;#039;, seit 1916 ein Stadtteil von [[Friedrichsdorf]] im Taunus, gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.friedrichsdorf.de/lebeninfriedrichsdorf/unserestadt/geschichte/friedrichsdorf/dillingen.php |wayback=20151124072632 |text=Stadt Friedrichsdorf, Dillingen |archiv-bot=2019-05-01 07:38:51 InternetArchiveBot }}. Abgerufen am 21. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Mediatisierung]] beim Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation]] im Jahr 1806 wurde der Ritterschaftsstaat der Freiherren Riedesel zu Eisenbach dem [[Großherzogtum Hessen]] einverleibt. Seit diesem Jahr ist Metzlos-Gehaag hessisch und wurde zunächst als Teil des Amtes Freiensteinau verwaltet. Nach dem Inkrafttreten der neuen hessischen Gemeindeordnung und Kreisordnung 1821 gehörte Metzlos-Gehaag zunächst zum [[Landratsbezirk Herbstein]] (ab 1825 Landratsbezirk Lauterbach). 1848 wurde das Dorf Teil des kurzlebigen [[Regierungsbezirk Alsfeld|Regierungsbezirks Alsfeld]] und kam nach dessen Auflösung 1852 zum [[Landkreis Lauterbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der geringen Ortsbürgerzahl hatte die Gemeinde Metzlos-Gehaag zunächst noch keinen eigenen Bürgermeister, sondern bildete zusammen mit Metzlos und Nieder-Moos eine gemeinsame [[Bürgermeisterei (Großherzogtum Hessen)|Bürgermeisterei]]. Zwischen 1875 und 1885 war ein Ortsbürger aus Metzlos-Gehaag Bürgermeister der drei Gemeinden. Erst im Jahr 1913 erhielt Metzlos-Gehaag einen eigenen Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1823 wurde das heute noch existierende [[Backhaus|Gemeindebackhaus]] und von 1845 bis 1847 die erste Steinbrücke über den Moosbach gebaut. 1900 erfolgte der Bau eines neuen Schulhauses und 1911 der Bau einer zentralen Wasserleitung. Seit 1923 wird Metzlos-Gehaag von elektrischem Strom versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] hatte Metzlos-Gehaag 6 Gefallene und 2 Vermisste zu beklagen. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] waren es ebenfalls 6 Gefallene und dazu noch 5 Vermisste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch wurde Metzlos-Gehaag, wie die gesamte Vogelsbergregion, im späten [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreich]] durch die [[Otto Böckel|antisemitische Bewegung]] und in der [[Weimarer Republik]] zunächst durch den [[Hessischer Bauernbund|Hessischen Bauernbund]] geprägt. Zu Beginn der 1930er Jahre erfolgte die Durchsetzung des [[Nationalsozialismus]] mit der Gründung einer [[NSDAP-Ortsgruppe]] vor Ort (Anfang 1932), die ihren Einzugsbereich auch auf die benachbarten Dörfer im Moosgrund ausdehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zwischen 1951 und 1953 die Wasserleitung erneuert und im Jahr 1953 ein neues [[Feuerwehrhaus]] eingeweiht. 1954 wurde die Ortskanalisation gebaut. In den Jahren 1961 bis 1969 wurde in der Gemarkung Metzlos-Gehaag eine [[Flurbereinigung]] durchgeführt. 1965–1966 erfolgte der Bau des [[Dorfgemeinschaftshaus]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einklassige [[Volksschule]] im Ort musste 1968 infolge der [[Schulreform]] in Hessen zugunsten der neuen [[Mittelpunktschule]] (&amp;#039;&amp;#039;Oberwaldschule&amp;#039;&amp;#039;) in Grebenhain geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebietsreform ===&lt;br /&gt;
Auch nach der Gründung der Großgemeinde Grebenhain am 31. Dezember 1971 infolge der [[Gebietsreform in Hessen]] blieb die Gemeinde Metzlos-Gehaag zunächst noch für einige Monate selbstständig. Erst am 1. August 1972 erfolgte kraft [[Landesgesetz]] die [[Eingemeindung|Eingliederung]] in die Großgemeinde Grebenhain und zugleich in den neugebildeten Vogelsbergkreis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Alsfeld und Lauterbach (GVBl. II 330-12) |nr=17 |jahr=1972 |datum=1972-08-01 |seite=1 |seiten=215 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;6 |kbytes=1190}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=367 und 368}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=367 und 368}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für alle 15 Ortsteile von Grebenhain wurden je ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.grebenhain.de/fileadmin/pdf/satzungen/Hauptsatzung.pdf#page=3 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Grebenhain |format=PDF;&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2020-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Inkrafttreten der Gebietsreform erfolgte von 1976 bis 1977 der Ausbau der Ortsdurchfahrt und der [[Kreisstraße]], 1987 die Erdverkabelung des Stromnetzes und von 1994 bis 1996 der Bau einer [[Kläranlage|Gemeinschaftskläranlage]] für die Ortsteile Heisters, Metzlos, Metzlos-Gehaag, Wünschenmoos und Zahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr/Datum&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Dezember 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 252&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Dezember 1840 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 209&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Dezember 1846 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 197&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Dezember 1852 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 178&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Dezember 1858 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 192&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. Dezember 1864 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 196&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 187&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1875 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 171&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 183&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. Dezember 1895 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 193&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 171&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Dezember 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 175&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. Juni 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 184&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. Mai 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 167&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 29. Oktober 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 257&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. September 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 227&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. September 1956 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 199&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. Juni 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 191&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 30. Juni 1967 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 170&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. Mai 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 178&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. Januar 1987 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 163&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: 168 evangelische (= 87,96 %), 23 katholische (= 12,04 %)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Metzlos-Gehaag|width=410|maxEinwohner=250&lt;br /&gt;
|252|209|197|178|192|196|187|171|183|193|171|175|184|167|257|227|199|191|170&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,178)(1987,163)(2011,147)(2015,150)(2020,158)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Grebenhain: [https://web.archive.org/web/20161224031241/http://www.grebenhain.de/buergerservice-rathaus/gremien-und-institutionen/ortsvorsteher.html webarchiv]; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=40 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2020-11 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,9&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=40 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-15 06:09:08 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte Metzlos-Gehaag zu dem 1011 gegründeten Kirchspiel Crainfeld. 1524 setzten die Riedesel eigenmächtig einen Pfarrer in Nieder-Moos ein und spalteten damit die im Mooser Grund gelegenen Ortschaften, darunter auch Metzlos-Gehaag, von ihrer auf hessischem Boden gelegenen Mutterkirche ab. 1528 wurde die [[Reformation]] in der neugegründeten Pfarrei eingeführt. Bis 1945 war Metzlos-Gehaag rein evangelisch. 1946 wurden zahlreiche Familien von katholischen Heimatvertriebenen aus dem [[Sudetenland]] in das Dorf eingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Ortsvorsteher]]in von Metzlos-Gehaag ist Gabriele Koenig &amp;lt;small&amp;gt;(Stand 2021)&amp;lt;/small&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
In Metzlos-Gehaag bestehen heute folgende Vereine und Vereinigungen (Gründungsjahr in Klammern):&lt;br /&gt;
* [[Obst- und Gartenbauverein]] Metzlos-Gehaag (1900)&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Metzlos-Gehaag (1934)&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Landfrauenverband|Landfrauenverein]] Metzlos-Gehaag (1964)&lt;br /&gt;
* [[Burschenschaft (Dorfverein)|Jugendgruppe]] Metzlos-Gehaag (1970)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Kulturdenkmäler in Metzlos-Gehaag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmern ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar an der Straße von Metzlos-Gehaag nach Metzlos befindet sich das frühere Stammwerk der 2015 insolvent gegangenen &amp;#039;&amp;#039;robbe Modellsport GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;. Keimzelle dieser Firma war die örtliche &amp;#039;&amp;#039;Birkenmühle&amp;#039;&amp;#039;, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in ein Sägewerk umgewandelt wurde. 1921 gingen Mühle und Sägewerk in den Besitz von Robert Becker aus [[Oberkirch (Baden)|Oberkirch]] in [[Republik Baden|Baden]] über. 1958 nahm sein Sohn Hubert Becker die Fertigung von Modellspielwaren auf. 1971 gab er das Sägewerk auf und konzentrierte sich fortan ausschließlich auf die Entwicklung und Produktion von funkferngesteuerten Auto-, Schiffs- und vor allem Flugzeugmodellen (→ [[RC-Modellbau]]). 1981 verkaufte Hubert Becker die Firma aus gesundheitlichen Gründen an die [[Köln]]er Schwarzhaupt-Firmengruppe. Nach der weitgehenden Auslagerung der eigentlichen Produktion beschäftigte Robbe Modellsport im Jahr 2012 am Standort Metzlos-Gehaag noch etwa 100 Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-09 |url=http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/grebenhain/11925349.htm |text=Lauterbacher Anzeiger vom 2. Mai 2012 |archivebot=2019-09-22 11:07:09 InternetArchiveBot}}. Abgerufen am 21. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Februar 2015 meldete das Unternehmen [[Insolvenz]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fuldaerzeitung.de/artikelansicht/artikel/3572959/robbe-modellsport-insolvent-investoren-gesucht |wayback=20150223163734 |text=Fuldaer Zeitung vom 9. Februar 2015 |archiv-bot=2022-03-26 02:45:44 InternetArchiveBot }}. Abgerufen am 3. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolgende Bemühungen um eine Sanierung und Fortführung durch einen neuen Investor waren nicht erfolgreich. Am 1. Mai 2015 wurde das Insolvenzverfahren für Robbe Modellsport eingeleitet und mit der Abwicklung des Unternehmens begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/lauterbach/keine-hoffnung-mehr-fuer-robbe_15304020.htm |wayback=20160404151905 |text=Lauterbacher Anzeiger vom 7. Mai 2015 |archiv-bot=2019-09-22 11:07:09 InternetArchiveBot }}. Abgerufen am 3. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis/kleine-sanierung-oder-kosmetik_15462520.htm |wayback=20150814031606 |text=Lauterbacher Anzeiger vom 29. Mai 2015 |archiv-bot=2022-03-26 02:45:44 InternetArchiveBot }}. Abgerufen am 3. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Markenrechte wurden durch die von einigen früheren robbe-Mitarbeitern neugegründete Firma AvioTiger mit Sitz in München übernommen. Jedes Jahr findet auf einer Rennstrecke über dem ehemaligen Werksgelände ein Rennen mit Robbe Modellautos statt. Seit 2019 sind drei Hallen des Gewerbeparks an unterschiedliche Unternehmen vermietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis/von-der-kleinen-zur-mikro-loesung_15912805.htm |titel=Keine Windräder in der &amp;quot;Werschbach&amp;quot; |werk=Oberhessische Zeitung |datum=2015-07-25 |zugriff=2017-03-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170302195803/http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis/von-der-kleinen-zur-mikro-loesung_15912805.htm |archiv-datum=2017-03-02 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-26 02:45:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windpark ===&lt;br /&gt;
Seit 2013 befand sich ein [[Windpark]] mit ursprünglich bis zu acht und zuletzt noch drei [[Windkraftanlage]]n in den Gemarkungen von Zahmen, Metzlos-Gehaag und Metzlos nahe der Grenze zum Landkreis Fulda in der Planung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-09 |url=http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/aus-der-nachbarschaft/grebenhain/12555231.htm |text=Lauterbacher Anzeiger vom 1. November 2012 |archivebot=2019-09-22 11:07:09 InternetArchiveBot}}. Abgerufen am 21. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sollte durch die HessenEnergie, eine Tochtergesellschaft der [[Oberhessische Versorgungsbetriebe|OVAG]], betrieben werden. Aufgrund der Streichung des örtlichen [[Vorranggebiet]]es &amp;#039;&amp;#039;Werschbach&amp;#039;&amp;#039; aus dem &amp;#039;&amp;#039;Teilregionalplan Energie Mittelhessen&amp;#039;&amp;#039; Ende 2016 konnte der Windpark jedoch nicht mehr realisiert werden, weshalb die Planungen eingestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/grebenhain/keine-windraeder-in-der-werschbach_17718695.htm |titel=Keine Windräder in der &amp;quot;Werschbach&amp;quot; |werk=Lauterbacher Anzeiger |datum=2017-03-01 |zugriff=2017-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Metzlos-Gehaag führt die [[Liste der Kreisstraßen im Vogelsbergkreis#K 250|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;250]] von Nieder-Moos bis zur Kreisgrenze bei Zahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mobil ===&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt seit Juli 2021 über ein Mobilfunknetz. Der Gewerbepark verfügt schon länger über eine eigene Glasfaserleitung. Im Ort begann der Glasfaser-Ausbau im Juli 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Harnischfeger: &amp;#039;&amp;#039;Metzlos-Gehaag. Geschichte und Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, Metzlos-Gehaag 1996&lt;br /&gt;
* {{HessBib |HBP=grebenhain metzlos gehaag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.grebenhain.de/tourismus-freizeit-leben/unsere-doerfer/metzlos-gehaag.html |titel=Ortsteil Metzlos-Gehaag |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Grebenhain |zugriff=2020-05 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|titel=Metzlos-Gehaag, Vogelsbergkreis |DB=OL |ID=535007100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|titel=Metzlos-Gehaag, Vogelsbergkreis |DB=OL |ID=535007100 |datum=2020-05-25}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Grebenhain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogelsbergkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogelsbergkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Grebenhain)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1450]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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