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	<title>Metzerlen-Mariastein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-08-05T15:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Metzerlen-Mariastein&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Metzerlen-Mariastein 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Coat of arms of Metzerlen-Mariastein.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Metzerlen.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Strasse nach Metzerlen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SO&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Dorneck|Dorneck]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Dorneck&lt;br /&gt;
| BFS = 2477&lt;br /&gt;
| PLZ = 4115 Mariastein&amp;lt;br&amp;gt;4116 Metzerlen&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.46667&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.466676&lt;br /&gt;
| HÖHE = 526&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 8.50&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.metzerlen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metzerlen-Mariastein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (mundartlich: &amp;#039;&amp;#039;Mätzerle, im Stäi&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Dorneck]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Solothurn|Solothurn]] in der [[Schweiz]]. Der heutige Gemeindename wurde erst 2003 zur offiziellen Bezeichnung erklärt, vorher hiess die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Metzerlen&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Mariastein&amp;#039;&amp;#039; mit dem gleichnamigen [[Kloster Mariastein|Benediktinerkloster Mariastein]] ist ein bedeutender Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Metzerlen-LBS H1-013339.tif|mini| Luftbild (1950)]]&lt;br /&gt;
Metzerlen-Mariastein liegt auf {{Höhe|526|CH}}, 14&amp;amp;nbsp;km südwestlich der Stadt [[Basel]] (Luftlinie). Das Haufendorf Metzerlen erstreckt sich an einem leicht nach Norden geneigten Hang am Nordfuss der [[Blauen (Jura)|Blauenkette]], über dem Hochplateau von Metzerlen, in der solothurnischen [[Exklave]] des hinteren [[Leimental]]s, nahe der Grenze zu [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 8,5&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des nördlichen [[Jura (Gebirge)|Juras]]. Die nördliche Grenze verläuft auf dem waldbedeckten Kamm des &amp;#039;&amp;#039;Usserholzes&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|581|CH}}), einer der Blauenkette vorgelagerten Jurafalte. Von hier erstreckt sich der Gemeindeboden südwärts über die teilweise mehr als 1&amp;amp;nbsp;km breite Längsmulde von Metzerlen-Mariastein. Sie bildet eine [[Synklinale]], welche seit dem [[Tertiär (Geologie)|Tertiär]] mit Erosionsmaterial aufgefüllt und mit [[Löss]] bedeckt wurde. Die östliche Gemeindegrenze liegt dabei auf der Felskante vor dem Steilabfall zu der Schlucht eines Quellbachs des [[Schliefbach|Binnbachs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich an das Plateau von Metzerlen schliesst die [[Antiklinale]] der Blauenkette an. Deren Nordhang ist im Bereich von Metzerlen untergliedert in die harte [[Kalkstein|Kalkgesteinsschicht]] des &amp;#039;&amp;#039;Chöpfli&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|701|CH}}) und des &amp;#039;&amp;#039;Gobenrain&amp;#039;&amp;#039; und die weicheren, stärker erodierten Ton- und Mergellagen des &amp;#039;&amp;#039;Bättetals&amp;#039;&amp;#039;. Auf dem Kamm der Blauenkette verläuft die südliche Gemeindegrenze; mit {{Höhe|875|CH}} wird auf der &amp;#039;&amp;#039;Challplatten&amp;#039;&amp;#039; der höchste Punkt von Metzerlen-Mariastein erreicht. Die westliche Abgrenzung bildet das am Strassenpass der &amp;#039;&amp;#039;Challhöchi&amp;#039;&amp;#039; beginnende Tal eines Quellbachs des [[Birsig]]. Von der Gemeindefläche entfielen 2014 8 % auf Siedlungen, 46 % auf Wald und Gehölze und 46 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metzerlen-Mariastein besteht aus den Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Metzerlen&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|526|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Mariastein&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|512|CH}}), auf dem Plateau westlich der im Einzugsbereich des Binnbachs gelegenen Schlucht, und einigen Einzelhöfen. Nachbargemeinden von Metzerlen-Mariastein sind [[Hofstetten-Flüh]] und [[Rodersdorf]] im Kanton Solothurn, [[Blauen BL|Blauen]], [[Dittingen]], [[Röschenz]] und [[Burg im Leimental]] im [[Kanton Basel-Landschaft]] sowie [[Biederthal]] und [[Leymen]] im angrenzenden Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-SO|2477}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-SO|TIMESTAMP}}) gehört Metzerlen-Mariastein zu den kleineren Gemeinden des Kantons Solothurn. Davon wohnen 194 Personen im Ortsteil Mariastein. Von den Bewohnern sind 96,6 % deutschsprachig, 0,7 % englischsprachig und 0,6 % sprechen Französisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Metzerlen-Mariastein belief sich 1850 auf 482 Einwohner, 1900 auf 522 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl langsam aber kontinuierlich an (1980 wurden 720 Einwohner gezählt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Metzerlen-Mariastein war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Noch heute haben der [[Ackerbau]], der [[Obstbau]] (überwiegend Kirschbäume) sowie die [[Viehzucht]] und die [[Milchwirtschaft]] einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung, obwohl die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe seit 1950 stark zurückgegangen ist. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In Metzerlen-Mariastein sind heute Betriebe des Baugewerbes, der Elektrotechnik und der Informationstechnologie ansässig. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf zu einer Wohngemeinde entwickelt. Die meisten Erwerbstätigen sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in der Region Basel arbeiten. Das [[Kloster Mariastein]] ist neben dem [[Kloster Einsiedeln]] der zweitwichtigste Wallfahrtsort der Schweiz, weswegen der Ortsteil Mariastein auf Wallfahrts- und Pilgertourismus ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen an einer Verbindungsstrasse von [[Oberwil BL|Oberwil (BL)]] über die Challhöchi nach [[Laufen BL|Laufen]]. Durch einen [[Postauto]]kurs, welcher die Strecke vom Bahnhof Flüh nach Metzerlen bedient, ist das Dorf an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden. Zu gewissen Tageszeiten verkehrt ein Postauto von Mariastein nach Laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Metzerlen-Mariastein war bereits während der [[Eisenzeit]] besiedelt, was durch mehrere Funde nachgewiesen werden konnte. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1194 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mezherlon&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Metzerlon&amp;#039;&amp;#039; (1213), &amp;#039;&amp;#039;Meiszerlo&amp;#039;&amp;#039; (1278), &amp;#039;&amp;#039;Mezerlon&amp;#039;&amp;#039; (1280) und &amp;#039;&amp;#039;Metzerlenn&amp;#039;&amp;#039; (1290). Der Ortsname geht auf das lateinische Wort &amp;#039;&amp;#039;maceriolum&amp;#039;&amp;#039; (Mäuerchen) zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] war Metzerlen Teil der Herrschaft [[Rotberg (Adelsgeschlecht)|Rotberg]]. Diese Herrschaft hatte über lange Zeit den Rang eines freien [[Reichslehen]]s, das direkt dem Kaiser unterstand, weswegen Metzerlen als eines der sieben freien Reichsdörfer am Blauen galt. Durch Kauf kam die Herrschaft Rotberg im Jahr 1515 an Solothurn und wurde in der Folge der Vogtei Dorneck und dem Gerichtskreis Leimental zugeordnet. Nach langen Verhandlungen gestattete Solothurn die Verlegung des Benediktinerklosters vom abgeschiedenen [[Beinwil SO|Beinwil]] nach Mariastein. Im Jahr 1645 wurde der Grundstein zum Bau des neuen Klosters gelegt. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] (1798) gehörte Metzerlen während der [[Helvetik]] zum Distrikt Dornach und ab 1803 zum Bezirk Dorneck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grosse Armut unter den Handwerkern und Taglöhnern führte im 19. Jahrhundert zu einer Auswanderungswelle. Im Zuge des [[Kulturkampf in der Schweiz|Kulturkampfes]] wurde das Kloster Mariastein 1874 per Volksabstimmung aufgehoben, und die Mönche übersiedelten nach [[Delle]] in Frankreich. Mit einer weiteren Volksabstimmung im Jahr 1970 wurde der Klosterbetrieb offiziell wiederhergestellt. Als die Einwohnergemeinde und die Bürgergemeinde von Metzerlen auf den 1. Januar 2003 zur Einheitsgemeinde fusionierten, wurde der Gemeindename Metzerlen in Metzerlen-Mariastein geändert, womit nun auch der weitherum bekannte Ortsteil Mariastein Eingang in die Gemeinderegister fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Metzerlen-Mariastein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster Mariastein.jpg|miniatur|Klosterkirche Mariastein]]&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Remigius in Metzerlen wurde 1819 neu erbaut anstelle einer alten Kirche ausserhalb des Dorfes am Weg nach Burg. Im Ortsteil [[Kloster Mariastein|Mariastein]] steht das ab 1645 erbaute [[Benediktiner]]kloster. Die ursprüngliche Ausstattung im Stil des Barocks ging um 1800 verloren. 1899 bis 1906 wurde der Kirchenraum neu gestaltet in neubarockem Stil&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Blank, Die Baugeschichte des Klosters Mariastein. In: Beiträge zu Archäologie und Denkmalpflege im Kanton Solothurn 4, Die Restaurierungsgeschichte des Klosters Mariastein. 2015 S. 9ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. An der nordöstlichen Gemeindegrenze steht die Sankt Annakapelle, die 1691 errichtet wurde. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende [[Burg Rotberg]] war schon im 16. Jahrhundert nicht mehr bewohnt. Die zur Ruine zerfallene Burg wurde in den Jahren von 1934 bis 1936 wiederaufgebaut und als Jugendherberge eingerichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Meyer: Burgen von A bis Z. Burgenlexikon der Regio. Basel 1981 S. 220f.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unterhalb der Burg ist noch der Landwirtschaftsbetrieb, der einst zur Burg gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;In Gelb schwarzer Querbalken. Das Wappen lehnt sich an das der Herren von Rotberg an&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Höhle bei Mariastein.JPG|miniatur|Höhle beim Kloster Mariastein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottlieb Loertscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Solothurn, Band III: Die Bezirke Thal, Thierstein, Dorneck.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 38). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1957, {{DNB|750089342}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.metzerlen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Metzerlen-Mariastein]&lt;br /&gt;
* {{HLS|11487|Beinwil-Mariastein|Autor=Lukas Schenker}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1102|Metzerlen-Mariastein|Autor=Lukas Schenker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Dorneck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Kanton Solothurn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Solothurn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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