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	<title>Mettauertal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mettauertal&amp;diff=392770&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Wirtschaft */</title>
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		<updated>2025-04-14T23:06:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Mettauertal 2023.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Mettauertal COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 2018-Mettau-Zentralverwaltung.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Gemeindehaus in Mettau&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Laufenburg&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Laufenburg&lt;br /&gt;
| BFS = 4184&lt;br /&gt;
| PLZ = 5273 [[Oberhofen AG|Oberhofen]]&amp;lt;br /&amp;gt;5274 [[Mettau]]&amp;lt;br /&amp;gt;5275 [[Etzgen]]&amp;lt;br /&amp;gt;5276 [[Wil AG|Wil]]&amp;lt;br /&amp;gt;5277 [[Hottwil]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.56106&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.13255&lt;br /&gt;
| HÖHE = 350&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 21.59&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Christian Kramer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.mettauertal.ch/politik/gemeinderat/ |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.mettauertal.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mettauertal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈmætəbərtɑːl}}) ist eine [[politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Laufenburg]] und liegt im Nordosten der Region [[Fricktal]] an der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]], rund fünf Kilometer östlich des Bezirkshauptorts. Mettauertal entstand 2010 durch die Fusion der Gemeinden [[Etzgen]], [[Hottwil]], [[Mettau]], [[Oberhofen AG|Oberhofen]] und [[Wil AG|Wil]]. Mit einer Fläche von über 21&amp;amp;nbsp;km² ist diese Gemeinde die flächenmässig drittgrösste des Kantons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geographischen Sinne ist das &amp;#039;&amp;#039;Mettauertal&amp;#039;&amp;#039; eine Talschaft, die vom [[Etzgerbach]] und dem Mettauerbach durchflossen wird. Am oberen Ende des Mettauerbachs liegt die Gemeinde [[Gansingen]], die sich nicht mit den übrigen Gemeinden im Tal zusammengeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt inmitten des [[Tafeljura]]s zwischen [[Aare]]- und [[Rhein]]tal und besteht aus fünf Dörfern sowie mehreren verstreut liegenden Weilern und Einzelhöfen. Hauptabfluss ist der [[Etzgerbach]]. Er entspringt bei Hottwil ({{Höhe|415|CH|link=true}}), fliesst anschliessend in nordwestlicher und westlicher Richtung durch Wil ({{Höhe|381|CH}}) und Mettau ({{Höhe|347|CH}}), passiert Etzgen ({{Höhe|336|CH}}) und mündet in den Rhein. Oberhofen ({{Höhe|364|CH}}) liegt in einem Seitental am Mettauerbach; dieser fliesst in nördlicher Richtung und mündet bei Mettau in den Etzgerbach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1049, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Seiten sind die im Talgrund liegenden Dörfer von Hügeln umgeben. Diese steigen in der Regel im unteren Bereich steil an und gehen in gering ansteigende Hochebenen über. Nur bei Hottwil sind die Steigungen weitgehend gleichmässig. Nördlich von Etzgen weitet sich der schmale Uferstreifen entlang des Rheins zu einer bis zu 500 Meter breiten Ebene aus. Die wichtigsten Erhebungen sind Ebni ({{Höhe|505|CH}}) bei Etzgen, Ischlag ({{Höhe|508|CH}}) und Egghalde ({{Höhe|566|CH}}) bei Mettau, Weisstannenkopf ({{Höhe|566|CH}}), Ebnet ({{Höhe|535|CH}}) und Obere Rüti ({{Höhe|605|CH}}) bei Wil, Meiershalde ({{Höhe|562|CH}}) bei Oberhofen sowie [[Laubberg]] ({{Höhe|649|CH}}), Hottwilerhorn ({{Höhe|646|CH}}), Wessenberg ({{Höhe|605|CH}}) und Beiberg ({{Höhe|585|CH}}) bei Hottwil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 2159 [[Hektar]]en, davon sind 872 Hektaren bewaldet und 165 Hektaren überbaut. Mettauertal ist somit die flächenmässig grösste Gemeinde des Kantons Aargau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die höchste Stelle ist der Gipfel des Laubbergs, die tiefste Stelle befindet sich auf {{Höhe|300|CH}} am Rhein südwestlich von Etzgen. Das Gemeindegebiet von Mettauertal ist Teil des [[Jurapark Aargau|Juraparks Aargau]], einem «Regionalen Naturpark von nationaler Bedeutung». Nachbargemeinden sind [[Schwaderloch]] im Norden, [[Leibstadt]] im Nordosten, [[Leuggern]] und [[Mandach]] im Osten, [[Villigen]] im Südosten, [[Remigen]] im Süden, [[Gansingen]] im Südwesten sowie [[Laufenburg AG|Laufenburg]] im Westen. Im Nordwesten grenzt Mettauertal an die deutschen Gemeinden [[Albbruck]] und [[Laufenburg (Baden)]] im Bundesland [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mettauertal Hottwil 064.jpg|mini|Ehemalige Untervogtei in Hottwil]]&lt;br /&gt;
Eine 1922 in Mettau gefundene Goldmünze weist darauf hin, dass während der [[Römisches Reich|Römerzeit]] ein Weg von [[Vindonissa]] durch das Mettauertal zum Rhein existierte. Während des 4. Jahrhunderts bildete der [[Rhein]] die Nordgrenze des Römischen Reichs. Die [[Legio VIII Augusta]] baute im Jahr 371 bei Etzgen drei Wachttürme, von denen allerdings keine Spuren erhalten geblieben sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=168, 182 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 5. Jahrhundert besiedelten die [[Alamannen]] die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter wurden vier der fünf Dörfer erstmals urkundlich erwähnt (Hottwil 1150, Mettau 1254, Wil 1318, Etzgen 1448). In den Dörfern Etzgen, Mettau und Wil übten die Grafen von [[Habsburg-Laufenburg]] die Landesherrschaft aus, ab 1386 die ältere Linie der [[Habsburg]]er. Ab 1468 waren die Dörfer an die [[Haus Burgund|Burgunder]] verpfändet, kamen aber 1477 wieder zu [[Vorderösterreich]]. Die österreichische Herrschaft endete 1797 mit der Besetzung des Fricktals durch französische Truppen. Die Region bildete ab Februar 1802 den [[Kanton Fricktal]], der sich im August der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] anschloss und dadurch schweizerisch wurde. Einen anderen Verlauf nahm die Geschichte Hottwils: Die Habsburger verpfändeten das Dorf 1316 an die [[Wessenberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Wessenberg]]. Im [[Waldshuterkrieg]] wurde das Dorf von den [[Bern]]ern erobert, die 1528 auch die [[Reformation]] einführten. Bis zur Eroberung durch die Franzosen im Jahr 1798 lag Hottwil im [[Berner Aargau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1800 entstand das Dorf Oberhofen als Ausbausiedlung. 1803, im Jahr der Gründung des Kantons Aargau, gehörten Wil, Oberhofen und Etzgen zur Gemeinde Mettau. Wil bildete umgehend eine eigenständige Gemeinde, Oberhofen folgte 1832, Etzgen ein Jahr darauf. Hottwil war seit jeher eigenständig; im Gegensatz zu den übrigen Gemeinden gehörte es nicht zum [[Bezirk Laufenburg]], sondern zum [[Bezirk Brugg]]. Zwar siedelten sich in Etzgen nach der Eröffnung der [[Bahnstrecke Koblenz–Stein-Säckingen]] im Jahr 1892 einzelne Industriebetriebe an, die Gemeinden an Etzgerbach und Mettauerbach blieben jedoch weitgehend landwirtschaftlich geprägt und entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu Wohngemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. März 2008 beschlossen die Gemeindeversammlungen von Etzgen, Hottwil, Mettau, Oberhofen und Wil die Fusion zur Gemeinde Mettauertal. Dieser Entscheid wurde bei Urnenabstimmungen am 1. Juni 2008 mit klaren Mehrheiten bestätigt. Der Zusammenschluss erfolgte am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2010, die Verwaltung der neuen Gemeinde befindet sich in Mettau. Die Gemeinde Gansingen, die zunächst ebenfalls am Fusionsprojekt beteiligt gewesen war, hatte am 21.&amp;amp;nbsp;September 2007 die Fusion klar abgelehnt, woraufhin die übrigen Gemeinden ein neues (und letztlich erfolgreiches) Projekt ausarbeiteten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aargauer Zeitung]]: Fünf deutliche Ja zur Fusion, 21. März 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Mettauertal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Blau über zwei weissen Wellenbalken ungesichtete strahlende gelbe Sonne.»&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stiftungswf.ch/fusion-ag-mettauertal.htm |titel=Gemeindefusion im Kanton Aargau: Mettauertal |hrsg=Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen |zugriff=2009-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wappen wurde am 27. November 2009 an der ersten Gemeindeversammlung der neuen Gemeinde von den anwesenden Stimmberechtigten genehmigt, wobei zwei Vorschläge zur Auswahl standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Die folgenden Angaben beruhen auf den Summen der fünf fusionierten Gemeinden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 2062 || 1471 || 1446 || 1537 || 1520 || 1496 || 1532 || 1709 || 1869 || 1931 || 2067&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4184}} Menschen in Mettauertal, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4184}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 49,0 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 18,2 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 32,8 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an (Hottwil ist mehrheitlich reformiert, die übrigen Dörfer sind mehrheitlich römisch-katholisch).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-11 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 96,0 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der siebenköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Laufenburg zuständig. Mettauertal gehört zum Friedensrichterkreis X (Mettau).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Mettauertal gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 800 Arbeitsplätze, davon 18 % in der Landwirtschaft, 45 % in der Industrie und 37 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-08 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Industriearbeitsplätze konzentrieren sich auf Etzgen, wo die Metall verarbeitende Industrie mit mehreren Betrieben vertreten ist. Die vier übrigen Dörfer sind landwirtschaftlich-gewerblich geprägt. Zahlreiche Erwerbstätige sind Wegpendler und arbeiten in den grösseren Gemeinden des Fricktals und des unteren [[Aaretal]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Weinbau]] ist von grosser Bedeutung, wobei sich der grösste Teil der [[Weinberg|Rebberge]] auf den Südhang der Ebnet oberhalb von Wil und auf den Westhang des Wessenbergs oberhalb von Hottwil konzentriert. Hingegen sind die Anbauflächen in Etzgen und Oberhofen minimal. Insgesamt war im Jahr 2018 eine Fläche von 15,1 Hektaren mit Reben bestockt. Es werden rund zwei Dutzend Sorten angebaut, es überwiegen [[Pinot noir|Blauburgunder]], [[Müller-Thurgau|Riesling × Sylvaner]] und [[Sauvignon Blanc]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf |titel=Weinlesekontrolle 2018 Kanton Aargau |hrsg=Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg |datum=2019 |abruf=2019-06-19 |format=PDF, 2,4 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Den geographischen Begebenheiten der Gemeinde entsprechend sind die Verkehrswege auf drei Hauptachsen ausgerichtet. Durch die Industriezone von Etzgen führen dem Rhein entlang die [[Hauptstrasse 7]] und die [[Bahnstrecke Koblenz–Stein-Säckingen]]. Von Etzgen aus verläuft die Kantonsstrasse 277 via Mettau, Oberhofen, Gansingen und weiter über den [[Bürersteig]] in Richtung [[Brugg]]. Südöstlich von Mettau zweigt die Kantonsstrasse 444 ab, die Wil und Hottwil erschliesst und auf dem Bürersteig auf die Kantonsstrasse nach Brugg trifft. Nebenstrassen verbinden Hottwil mit Gansingen, [[Mandach]] und [[Villigen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Laufenburg AG|Laufenburg]] aus, wo Anschluss an die [[S-Bahn Basel]] besteht, wird das Gemeindegebiet mit zwei [[Postauto]]linien erschlossen. Die erste Linie führt über Etzgen und [[Leibstadt]] nach [[Döttingen]], die zweite verbindet alle Dörfer der Gemeinde miteinander und verkehrt weiter zum [[Bahnhof Brugg]]. Die Rheintal-Bahnlinie mitsamt dem Bahnhof Etzgen ist seit 1994 zwischen Laufenburg und [[Bahnhof Koblenz (CH)|Koblenz]] für den Personenverkehr stillgelegt. Mettauertal gehört wie alle Gemeinden des Bezirks Laufenburg zum [[Tarifverbund Nordwestschweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In den Dörfern Etzgen und Wil gibt es je ein Schulhaus mit [[Primarschule]] und [[Kindergarten]]. Die Schulstandorte Hottwil und Mettau wurden bereits 2006 aufgehoben, in Oberhofen erfolgte dieser Schritt mit Ende des Schuljahres 2009/10. Die [[Bezirksschule]], die [[Sekundarschule]] und die [[Realschule]] können im Schulzentrum Blauen in [[Laufenburg AG|Laufenburg]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien befinden sich in [[Aarau]] ([[Alte Kantonsschule Aarau|Alte Kantonsschule]] und [[Neue Kantonsschule Aarau|Neue Kantonsschule]]); aufgrund einer interkantonalen Vereinbarung können Jugendliche aus Teilen des Fricktals das Gymnasium auch in [[Muttenz]] ([[Kanton Basel-Landschaft]]) oder in [[Basel]] absolvieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mettauertal.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Mettauertal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Laufenburg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16076044-6|VIAF=148498716}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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