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	<title>Metro Kiew - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Metro_Kiew&amp;diff=173185&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kiew86: /* Chronik der Streckeneröffnungen */ Link eingefügt</title>
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		<updated>2025-06-30T10:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Chronik der Streckeneröffnungen: &lt;/span&gt; Link eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Bahn&lt;br /&gt;
|Name            = Metro Kiew&lt;br /&gt;
|Logo            = [[Datei:Kyiv Metro logo.svg|30px]]&lt;br /&gt;
|Farbe           = #0664ab&lt;br /&gt;
|Farbe2          = #ffffff&lt;br /&gt;
|Netzplan        =&lt;br /&gt;
|Netzplantext    = Stand: 2020&lt;br /&gt;
|Lage            = [[Kiew]], [[Ukraine]]&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund = &lt;br /&gt;
|Betreiber       = Kiewer Stadtrat&lt;br /&gt;
|Eröffnung       = 6. November 1960&lt;br /&gt;
|Linien          = 3&lt;br /&gt;
|Streckenlänge   = 67,6 km&lt;br /&gt;
|Stationen       = 52&lt;br /&gt;
|Fernbf          = &lt;br /&gt;
|Tunnelbf        = &lt;br /&gt;
|Fahrgastzahl    = 526,65 Mio. (2012)&lt;br /&gt;
|Fahrzeuge       = [[U-Bahnwagen 81-717/714|81-717/714]], 81-553, 81-554 und 81-555, 81-7021/7022&lt;br /&gt;
|Spurweite       = 1520 mm&lt;br /&gt;
|Strom           = 825 V [[Gleichstrom|DC]] [[Stromschiene]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kiewer Metro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS|Київський метрополітен|Kyjiwskyj metropoliten}}; {{ruS|Киевский метрополитен}}), umgangssprachlich auch {{lang|uk|Підземка|Pidsemka}} „Untergrundbahn“ genannt, wurde 1960 eröffnet und war die erste [[U-Bahn|Untergrundbahn]] in der [[Ukraine]] und die dritte in der [[UdSSR]]. Sie ist die Hauptverkehrsader der ukrainischen Hauptstadt [[Kiew]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zoloti Vorota metro station Kiev 2010 01.jpg|mini|Mittelgang in der Station Soloti Worota]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Киев, Метро, Станция &amp;quot;Золотые Ворота&amp;quot;.jpg|mini|Detail der Dekoration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inf board metro.JPG|mini|Richtungsschild an einer Metrostation der blauen Linie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kiev-metro-tokens.jpg|mini|[[Straßenbahnmünze|Wertmarken]] für die Metro]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Khreschatyk metro station Kiev 2011 01.jpg|mini|[[U-Bahnhof Chreschtschatyk|Metro-Station Chreschtschatyk]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Politekhnichnyi instytut metro station Kiev 01.jpg|mini|Metro-Station Politechnitschnyj Instytut]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Syrets metro station Kiev 2010 01.jpg|mini|Metro-Station Syrez]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kiev-metro 01.jpg|mini|Metro-Schild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ernennung Kiews zur Hauptstadt der [[Ukrainische SSR|Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik]] im Jahre 1934 hat man mit Planungen für ein Schnellbahnsystem in der Stadt begonnen. Bereits 1941 waren die Pläne für eine U-Bahn in Kiew ausgearbeitet. Durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konnte jedoch erst 1949 die Projektgruppe gebildet werden, die den Namen „Kiewmetroprojekt“ erhielt. Damit begannen auch die ersten Bauarbeiten für das künftige Metronetz der Hauptstadt der damaligen ukrainischen Teilrepublik. Da sich das Zentrum der Stadt auf wassergesättigten Sandböden befindet, die auf ein altes Flussbett des [[Dnepr]] zurückzuführen sind, musste neben chemischen Bodenverfestigungen, Druckluft bis zu 4&amp;amp;nbsp;bar und Vereisung auch die neue, nach den Bodenverhältnissen entwickelte Schildbohrmaschine „Kiewer Schürfscheibenbagger“ angewandt werden. Nach einer elfjährigen Bauzeit wurde am 6.&amp;amp;nbsp;November 1960 die erste Strecke mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Swjatoschinsko–Browarska&amp;#039;&amp;#039; (Святошинсько–Броварська лінія) zwischen &amp;#039;&amp;#039;[[U-Bahnhof Dnipro|Dnipro]]&amp;#039;&amp;#039; (Дніпро) und &amp;#039;&amp;#039;Woksalna&amp;#039;&amp;#039; (Вокзальна), dem Hauptbahnhof, eröffnet. Diese 5,4&amp;amp;nbsp;km lange Strecke führte in Ost-West-Richtung unter dem Stadtzentrum hindurch und umfasste damals fünf Stationen. Zwei Jahre später führte die auf den Plänen in Rot gekennzeichnete Linie, die seit 2006 als Linie 1 bezeichnet wird, bereits zwei Stationen weiter nach Westen bis &amp;#039;&amp;#039;Schuljawska&amp;#039;&amp;#039; (Шулявська). Wiederum zwei Jahre später, 1965, fuhren die Züge weiter gen Osten. Hier verlässt die Strecke an der Station &amp;#039;&amp;#039;Dnipro&amp;#039;&amp;#039; (Дніпро) den Tunnel, um die Dnepr-Brücke zu überqueren und dann bis nach &amp;#039;&amp;#039;Darnizja&amp;#039;&amp;#039; (Дарниця) weiterzuführen, wo der Betriebshof errichtet wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Metro nämlich ohne ein reguläres Depot auskommen müssen. Weitere Verlängerungen der roten Linie waren 1971 bis zur westlichen Station &amp;#039;&amp;#039;Swjatoschin&amp;#039;&amp;#039; (Святошин) und &amp;#039;&amp;#039;Tschernihiwska&amp;#039;&amp;#039; (Чернігівська) (Osten). Am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 2003 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Swjatoschinsko-Browarska&amp;#039;&amp;#039;-Linie um weitere 3,3&amp;amp;nbsp;km bis zur heute westlichsten Station &amp;#039;&amp;#039;Akademmistetschko&amp;#039;&amp;#039; (Академмістечко) erweitert. Daraus resultiert die heutige (Stand 2025) Gesamtlänge der Linie von 22,7&amp;amp;nbsp;km mit 18&amp;amp;nbsp;Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Dezember 1976 wurde die 3,1 km lange blaue &amp;#039;&amp;#039;Kureniwsko–Tscherwonoarmijska&amp;#039;&amp;#039;-Linie (Куренівсько–Червоноармійська лінія) zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;[[U-Bahnhof Majdan Nesaleschnosti]]&amp;#039;&amp;#039; (Майдан Незалежності) und &amp;#039;&amp;#039;Kontraktowa Ploschtscha&amp;#039;&amp;#039; (Контрактова площа) eröffnet. Diese Linie trägt seit 2006 die Nummer&amp;amp;nbsp;2. Eine Besonderheit ist seitdem, dass hier – im Gegensatz zu vielen anderen U-Bahn-Netzen der Welt – die jeweiligen Bahnsteige an Umsteigebahnhöfen verschiedene Namen haben. So kann man von einem Zug der &amp;#039;&amp;#039;Kureniwsko-Tscherwonoarmijska&amp;#039;&amp;#039;-Linie an der Station &amp;#039;&amp;#039;[[U-Bahnhof Majdan Nesaleschnosti|Majdan Nesaleschnosti]]&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;[[U-Bahnhof Chreschtschatyk]]&amp;#039;&amp;#039; (Хрещатик) der roten Linie umsteigen. Weiterhin wurde die blau gekennzeichnete Linie in den 1980er Jahren deutlich verlängert. So gingen weitere Tunnelabschnitte bis zu den heutigen Endstationen &amp;#039;&amp;#039;Wasylkiwska&amp;#039;&amp;#039; (Васильківська) und &amp;#039;&amp;#039;Herojiw Dnipra&amp;#039;&amp;#039; (Героїв Дніпра) in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1989 wurde die dritte Kiewer U-Bahn-Linie mit drei Bahnhöfen zwischen &amp;#039;&amp;#039;Soloti Worota&amp;#039;&amp;#039; (Золоті ворота) und &amp;#039;&amp;#039;Klowska&amp;#039;&amp;#039; (Кловська) eröffnet. Sie bekam den Namen &amp;#039;&amp;#039;Syrezko–Petscherska&amp;#039;&amp;#039; (Сирецько–Печерська лінія) und war 3,1&amp;amp;nbsp;km lang. Auch diese Linie wurde in den darauf folgenden Jahren mit Nachdruck ausgebaut. Die letzte Erweiterung war am 23.&amp;amp;nbsp;Mai 2008 zwischen &amp;#039;&amp;#039;Boryspilska&amp;#039;&amp;#039; (Бориспільська) und &amp;#039;&amp;#039;Tscherwonyj Chutir&amp;#039;&amp;#039; (Червоний хутір). Heute (Stand 2025) ist die grüne Linie, seit 2006 als Linie&amp;amp;nbsp;3 bezeichnet, 23,9&amp;amp;nbsp;km lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem zu Beginn der [[COVID-19-Pandemie in der Ukraine]] am 16. März 2020 die ersten Fälle von [[SARS-CoV-2|Corona-Virus]]-Infektionen in Kiew auftraten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rbc.ua/ukr/news/kieve-zafiksirovan-pervyy-sluchay-koronavirusa-1584113696.html Die ersten beiden Fälle von Coronavirus wurden in Kiew registriert], auf rbc-Ukraine vom 16. März 2020; abgerufen am 29. März 2020 (ukrainisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;, war auf Anordnung des [[Präsident der Ukraine|Präsidenten]] [[Wolodymyr Selenskyj]] die Metro Kiew vom 18. März 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rbc.ua/ukr/news/koronavirus-ukraine-mire-izvestno-16-marta-1584306040.html Coronavirus in der Ukraine und der Welt: Was am 16. März bekannt ist], auf rbc-Ukraine vom 16. März 2020, abgerufen am 29. März 2020 (ukrainisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zum 25. Mai 2020 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.pravda.com.ua/news/2020/05/25/7252995/ Die U-Bahn hat in Kiew geöffnet] auf &amp;#039;&amp;#039;pravda.com.ua&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Mai 2020, abgerufen am 27. Dezember 2020 (ukrainisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenhang mit der [[Schlacht um Kiew (2022)|Schlacht um Kiew]] beim [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|russischen Überfall auf die Ukraine im Frühjahr 2022]] wurden Metrostationen zu [[Luftschutz|Luftschutzräumen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-02/russland-ukraine-krieg-kiew-u-bahn-schutz-fs Auf der Suche nach Schutz]&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Die Zeit#Zeit Online|Zeit.de]], 25. Februar 2022, abgerufen am 25. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den führenden Architekten des Kiewmetroprojekts (ab 1994 PI Ukrmetrotonnelprojekt) gehörte [[Tamara Alexejewna Zelikowskaja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronik der Streckeneröffnungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Datum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abschnitt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;+Strecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;=Strecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[6. November]] [[1960]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #F12B2E&amp;quot;| S-B&lt;br /&gt;
| Woksalna ↔ [[U-Bahnhof Dnipro|Dnipro]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 5,2 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 5,2 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[5. November]] [[1963]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #F12B2E&amp;quot;| S-B&lt;br /&gt;
| Woksalna ↔ [[U-Bahnhof Schuljawska|Schuljawska]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 3,3 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 8,5 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[5. November]] [[1965]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #F12B2E&amp;quot;| S-B&lt;br /&gt;
| Dnipro ↔ Darnyzja&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 4,2 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 12,7 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[4. Oktober]] [[1968]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #F12B2E&amp;quot;| S-B&lt;br /&gt;
| Darnyzja ↔ Tschernihiwska&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1,3 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 14,0 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[5. November]] [[1971]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #F12B2E&amp;quot;| S-B&lt;br /&gt;
| Schuljawska ↔ [[U-Bahnhof Swjatoschin|Swjatoschyn]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 4,2 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 18,2 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[17. Dezember]] [[1976]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #0A9CDA&amp;quot;| K-T&lt;br /&gt;
| [[U-Bahnhof Majdan Nesaleschnosti|Majdan Nesaleschnosti]] ↔ Kontraktowa Ploschtscha&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 2,3 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 20,5 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[5. Dezember]] [[1979]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #F12B2E&amp;quot;| S-B&lt;br /&gt;
| Tschernihiwska ↔ Lissowa&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1,2 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 21,7 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[19. Dezember]] [[1980]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #0A9CDA&amp;quot;| K-T&lt;br /&gt;
| Kontraktowa Ploschtscha ↔ Obolon&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 4,4 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 26,1 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[19. Dezember]] [[1981]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #0A9CDA&amp;quot;| K-T&lt;br /&gt;
| Majdan Nesaleschnosti ↔ Respublikanskyj Stadion&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 2,1 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 28,2 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[6. November]] [[1982]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #0A9CDA&amp;quot;| K-T&lt;br /&gt;
| Obolon ↔ Herojiw Dnipra&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 2,2 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 30,4 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[30. Dezember]] [[1984]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #0A9CDA&amp;quot;| K-T&lt;br /&gt;
| Respublikanskyj Stadion ↔ Lybidska&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 2,3 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 32,7 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[31. Dezember]] [[1989]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #00A166&amp;quot;| S-P&lt;br /&gt;
| Soloti Worota ↔ Klowska&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1,9 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 34,6 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[29. Dezember]] [[1991]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #00A166&amp;quot;| S-P&lt;br /&gt;
| Klowska ↔ Wydubytschi&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 4,4 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 39,0 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[30. Dezember]] [[1992]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #00A166&amp;quot;| S-P&lt;br /&gt;
| Wydubytschi ↔ Osokorki&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 4,2 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 43,2 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[30. Dezember]] [[1994]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #00A166&amp;quot;| S-P&lt;br /&gt;
| Osokorki ↔ Charkiwska&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 2,6 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 45,8 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[30. Dezember]] [[1996]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #00A166&amp;quot;| S-P&lt;br /&gt;
| Soloti Worota ↔ Lukjaniwska&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 3,1 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 48,9 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[30. März]] [[2000]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #00A166&amp;quot;| S-P&lt;br /&gt;
| Lukjaniwska ↔ Dorohoschytschi&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 2,7 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 51,6 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[24. Mai]] [[2003]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #F12B2E&amp;quot;| S-B&lt;br /&gt;
| Swjatoschyn ↔ Akademmistetschko&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 3,3 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 54,9 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[14. Oktober]] [[2004]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #00A166&amp;quot;| S-P&lt;br /&gt;
| Dorohoschytschi ↔ Syrez&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1,4 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 56,3 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[23. August]] [[2005]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #00A166&amp;quot;| S-P&lt;br /&gt;
| Charkiwska ↔ Boryspilska&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 2,5 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 58,8 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[23. Mai]] [[2008]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #00A166&amp;quot;| S-P&lt;br /&gt;
| Boryspilska ↔ Tscherwonyj Chutir&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1,1 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 59,9 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[15. Dezember]] [[2010]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #0A9CDA&amp;quot;| K-T&lt;br /&gt;
| Lybidska ↔ Wasylkiwska&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 3,8 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 63,7 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[27. Dezember]] [[2011]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #0A9CDA&amp;quot;| K-T&lt;br /&gt;
| Wasylkiwska ↔ Wystawkowyj Zentr&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1,48 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 65,18 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[25. Oktober]] [[2012]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #0A9CDA&amp;quot;| K-T&lt;br /&gt;
| Wystawkowyj Zentr ↔ Ipodrom&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 0,92 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 66,1 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| [[6. November]] [[2013]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;color: white; background: #0A9CDA&amp;quot;| K-T&lt;br /&gt;
| Ipodrom ↔ Teremky&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1,5 km&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 67,6 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linien ==&lt;br /&gt;
{{veraltet|seit=2018 (?)|2=Die &amp;#039;&amp;#039;Kureniwsko – Tscherwonoarmijska&amp;#039;&amp;#039;-Linie heißt offenbar mittlerweile &amp;#039;&amp;#039;Obolonsko-Teremkiwska&amp;#039;&amp;#039;, vermutlich (?) wegen Entsowjetisierung der Benennung (?)}}&lt;br /&gt;
Die Metro hat drei Linien mit 52 Stationen und etwa 67,6 km Länge:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;background:#F8F8FF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;font-weight:bold;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Linie&lt;br /&gt;
| Farbe&lt;br /&gt;
| Strecke&lt;br /&gt;
| Eröffnung&lt;br /&gt;
| Länge&lt;br /&gt;
| Stationen&lt;br /&gt;
| Fahrzeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sviatoshyn-Brovary || style=&amp;quot;color: white; background: #F12B2E&amp;quot; | Rot || Akademmistechko ↔ Lisova || 1960 || 22,8 km || 18 || 38m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Obolon-Teremky || style=&amp;quot;color: white; background: #0A9CDA&amp;quot; | Blau || Heroiv Dnipra ↔ Teremky || 1976 || 20,95 km || 18 || 34m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Syretsko-Pecherska || style=&amp;quot;color: white; background: #00A166&amp;quot; | Grün || Syrets ↔ Chervonyi Khutir || 1989 || 23,9 km || 16 || 32m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kyiv Metro Website |Titel=Київський метрополітен |Sammelwerk=Вікіпедія |Datum=2022-01-28 |Online=http://metro.kyiv.ua/node/101 |Abruf=2022-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Hauptverkehrszeit]] wird im 90-Sekunden-Takt gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Схема загруженности станций Киевского метрополитена.png|mini|Verkehrslast der Stationen (2012)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arsenalna metro station Kiev 2010 02.jpg|mini|Rolltreppen der Station &amp;#039;&amp;#039;Teatralna&amp;#039;&amp;#039; der Swjatoschinsko–Browarska-Linie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Днепр (станция метро) 08.jpg|mini|Station &amp;#039;&amp;#039;Dnipro&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Ähnlich der [[Metro Moskau|Moskauer Metro]] und anderen Metrosystemen der ehemaligen Sowjetunion wurden in Kiew viele U-Bahn-Stationen als 3-Röhren-Stationen angelegt und liegen teilweise sehr tief unter der Erdoberfläche. Die Lage ergibt sich aus der [[Gelände|Topographie]] Kiews. An der [[U-Bahnhof Dnipro|Station Dnipro]] musste ungefähr das [[Höhe|Höhenniveau]] des [[Dnepr]] erreicht werden, um diesen mit einer [[Brücke]] queren zu können. Das rechte Ufer ragt jedoch bis 80 m über den Dnepr auf. Aufgrund der kurzen Haltestellenabstände konnte durch [[Steigung|Steigungen]] kein nennenswerter Höhenunterschied gewonnen werden. Diese Gegebenheiten erzwangen bei der Planung und Realisierung des ersten Bauabschnitts der Metro die tiefe Lage der Stationen, die gleichzeitig auch als Schutzeinrichtung in Kriegszeiten genutzt werden können. Mit rund 105&amp;amp;nbsp;Metern unter der Oberfläche gehört der [[U-Bahnhof Arsenalna]] ({{lang|uk|Арсенальна}}) zu den tiefstgelegenen der Welt. Daher sind diese Tunnelstationen mit ungewöhnlich langen [[Fahrtreppe|Rolltreppen]] ausgestattet; die längste überbrückt einen Höhenunterschied von rund 65&amp;amp;nbsp;Metern. Da dies zur Überbrückung der Höhenunterschiede in vielen Fällen nicht ausreichte, haben einige Stationen eine durch ein Zwischengeschoss geteilte Rolltreppenanlage. Die Zwischengeschosse wurden an der Erdoberfläche montiert und dann in den Schacht abgesenkt. Dieses zuerst 1958 beim Bau der [[U-Bahnhof Universität (Kiew)|Station Universität]] angewandte Verfahren war neu im sowjetischen Metrobau. Lediglich die Stationen der Swjatoschinsko–Brovarska-Linie östlich des Dneprs und die am Westufer des Flusses liegende Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Dnipro&amp;#039;&amp;#039; (Дніпро) sind in Hochlage ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Stationen, die in den 1960er Jahren eröffnet wurden, sind mit aufwändiger architektonischer Ausgestaltung versehen, die Elemente des [[Sozialistischer Klassizismus|Nachkriegsstalinismus]] mit denen der traditionellen ukrainischen Kultur verband. Dies ist vor allem bei den im Zentrum liegenden Stationen der Swjatoschinsko–Brovarska-Linie der Fall. So sollten diese im Tunnel liegenden Stationen mit ihrer monumentalen Architektur und ihren Verzierungen den Stolz der Arbeiterklasse ausstrahlen und Aspekte der ukrainischen Kultur wiedergeben. Oftmals sind diese Stationen auch in den Verteilergeschossen [[Ladenpassage|passagenartig]] ausgestaltet, so dass man dort auch ein vielfältiges Warenangebot in den dort befindlichen Läden vorfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er Jahre übernahm die Funktionalität entscheidenden Einfluss auf die Architektur der Metro in Kiew. Erst in den 1970er Jahren wurde die Anwendung der dekorativen Architektur wieder begonnen, um eine schnelle Wiederaufnahme des alten Architekturstils zu erreichen. Die Stationen neueren Datums heben sich mit ihren dem [[Futurismus]] ähnelnden Gestaltungsmerkmalen deutlich von der Architektur und Gestaltung der sowjetischen Metrostationen ab, obgleich die Anordnung von Zugängen und Rolltreppen beibehalten wurde. Damit haben die Stationen der Kiewer Metro eine recht abwechslungsreiche Architektur, die von traditioneller sowjetischer bis hin zu moderner Metro-Architektur reicht. Sämtliche Stationen haben eine ukrainische und eine russische Bezeichnung (Name nur in [[kyrillisch]] in der Station).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumeist haben die Stationen nur einen Ausgang. Die Bahnhofsnamen werden pro Strecke vergeben; Kreuzen sich zwei Strecken, so hat jeder Bahnsteig (Bahnhof einer Strecke) einen eigenen Namen. Diese Ausgänge liegen auch weit voneinander entfernt.&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Stationen der Metro Kiew}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Е-КМ-Гб депо Дарница.jpg|mini|Typ Е-КМ (81-7080) der Kiewer Metro]]&lt;br /&gt;
[[Datei:First 81-7021 Kyiv.jpg|mini|Zugtyp 81-7021 ([[Waggonbau Krjukiw]]) in der Station Boryspilska]]&lt;br /&gt;
Der Fahrzeugpark der Metro Kiew umfasst rund 600 Wagen. Eingesetzt werden dabei hauptsächlich die Wagentypen [[U-Bahnwagen 81-717/714|81-717/714]], die auch in anderen U-Bahn-Netzen der ehemaligen Sowjetunion zu finden sind. Die Fahrzeuge dieser Generation haben eine Länge von 18,17&amp;amp;nbsp;m, verfügen über vier Doppelschiebetüren pro Seite, 44&amp;amp;nbsp;Sitz- und 22&amp;amp;nbsp;Stehplätze und weisen eine Motorleistung von 110&amp;amp;nbsp;kW auf. Die Kiewer Variante dieses Typs zeichnet sich durch eine blaue Lackierung mit einem gelben Streifen unterhalb der Fenster aus. Weitere verwendete Baureihen sind unter anderem Züge der Typen „E“ und „Еж“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist eine zweite, neuere Fahrzeuggeneration in Erprobung, deren Wagen die Typenbezeichnungen 81-553, 81-554 und 81-555 tragen. Diese Generation wird von dem Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Wagonmasch&amp;#039;&amp;#039; aus [[Sankt Petersburg]] hergestellt und weist erhebliche technische Verbesserungen gegenüber der ersten Serie auf. So wurde die Motorleistung auf 170&amp;amp;nbsp;kW erhöht, der Strombedarf um 30 % verringert und die Bremsenergie zur [[Rekuperation (Technik)|Stromrückgewinnung]] genutzt. Außerdem wurde die Geräuschentwicklung verringert. Für den Benutzer der Metro sind diese Wagen durch einen moderneren Innenraum erkennbar. Die Fahrzeugsteuerung wird nun teilweise von Computersystemen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die U-Bahnen Kiews fahren in 5-Wagen-Formationen und können damit 330 Passagiere pro Fahrzeug aufnehmen. Alle Fahrzeuge haben die in der ehemaligen Sowjetunion übliche [[Breitspur]] von 1520&amp;amp;nbsp;mm, die Stromversorgung findet über eine [[Stromschiene]] mit einer Spannung von 825&amp;amp;nbsp;Volt [[Gleichstrom]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zukunft ist der Bau von Doppeltriebzügen in Leichtbauweise in der ukrainischen [[Waggonbau Krjukiw|Waggonfabrik &amp;#039;&amp;#039;Krjukiw&amp;#039;&amp;#039;]] in [[Krementschuk]] geplant. Das Werk hat bereits seit Ende 2003 Aufträge für die U-Bahn in Kiew erfüllt, die sich bisher jedoch lediglich auf Rolltreppen beschränkten, Erfahrungen im Bau von U-Bahn-Fahrzeugen kann das Unternehmen noch nicht vorweisen. Diese Aufträge sollen die Abhängigkeit der ukrainischen Metro von russischen Waggonbaufabriken reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {{siehe auch|Fahrzeugbestand der Metro Kiew}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
Ein kleines Museum am U-Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Politechnitschnij Institut&amp;#039;&amp;#039; (Політехнічний інститут) informiert über Planung, Bau und Betrieb des ukrainischen Metronetzes. Ausgestellt sind sowohl alte Fotografien, Fahrscheine als auch kleine Stationsmodelle sowie Gleisteile. Das Museum hat an vier Tagen der Woche geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunftsplanungen ==&lt;br /&gt;
Die Kiewer Metro wird seit Ende der 1990er Jahre wieder ausgebaut, offiziell belaufen sich die Zahlen auf einen bis drei weitere Kilometer U-Bahn-Strecke pro Jahr. Das Kiewer Stadtparlament hat 2005 einen Entwicklungsplan für das städtische Verkehrsnetz bis 2020 bestätigt, wonach auch weiterhin ein umfassender Ausbau der Metro zu erwarten ist, der mit einem Investitionsaufwand von 4,8&amp;amp;nbsp;Milliarden [[Hrywnja|Ukrainische Hrywnja]] (rund 790&amp;amp;nbsp;Millionen Euro) verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die rote Linie als fertig ausgebaut gilt, wurde die blaue Nord-Süd-Linie erweitert und sollte ab 2009 bis &amp;#039;&amp;#039;Wystawkowyj Zentr&amp;#039;&amp;#039; führen. Die Bauarbeiten begannen dort 2002. Es wurden (Stand 2013) noch zwei weitere Stationen angefügt, „Ipodrom“ und „Teremky“. Bis 2009 soll eine weitere Station mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Wynogradar&amp;#039;&amp;#039; der grünen Linie in Betrieb gehen. Längerfristig sind zwei neue Linien geplant. Zum einen ist eine neue Ost-West-Linie vorgesehen, die auch den [[Dnepr]] queren soll. Diese soll den Namen &amp;#039;&amp;#039;Podilsko-Wyhuriwska&amp;#039;&amp;#039; (Подільсько-Вигурівська лінія) erhalten und die braune Linienkennfarbe zugewiesen bekommen. Ein Teil der geplanten Strecke dieser Linie ist bereits durch eine [[Schnellstraßenbahn]] abgedeckt. Erst bei Überlastung dieser wird über den Bau der neuen U-Bahn-Strecke entschieden. Die zweite neue U-Bahn-Strecke soll eine neue Nord-Süd-Linie sein, die ausschließlich die östliche Flussseite erschließen wird. Außerdem sollen die grüne und die blaue Linie weiter ausgebaut werden. Bei der blauen Linie ist südlich eine Verzweigung geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 beförderte die U-Bahn der ukrainischen Hauptstadt rund 504 Millionen Fahrgäste,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nrcu.gov.ua/index.php?id=475&amp;amp;listid=139033&amp;amp;lng_id=470 |wayback=20111221122811 |text=nrcu.gov.ua |archiv-bot=2019-05-01 07:04:24 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Planungen seitens des Stadtparlaments sehen eine Erhöhung der Passagierzahlen auf 690&amp;amp;nbsp;Millionen pro Jahr vor. Damit stiege der Anteil der Metro am städtischen Nahverkehr von 36,5 % im Jahr 2004 auf 42,5 % im Jahr 2010 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Metros der Welt&amp;#039;&amp;#039;. Transpress, 2. ergänzte Auflage, Berlin 1992, ISBN 3-344-70715-9, S. 158–161&lt;br /&gt;
* Walter J. Hinkel, Karl Treiber, Gerhard Valenta, Helmut Liebsch: &amp;#039;&amp;#039;U-Bahnen – gestern-heute-morgen – von 1863 bis 2010&amp;#039;&amp;#039;. N.J. Schmid Verlagsgesellschaft, Wien 2004, ISBN 3-900607-44-3 (Kapitel „Kiew“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kyiv Metro|Metro Kiew|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.metro.kyiv.ua/ Offizielle Seite der Kiewer Metro &amp;#039;&amp;#039;(ukrainisch)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.metro.kyiv.ua/sites/default/files/images/metro-kiev_shema2013.jpg Liniennetz von 2013 auf der offiziellen Seite]&lt;br /&gt;
* [http://www.metrosoyuza.net/ Metro Soyuza – Bilder von allen sowjetischen Metros &amp;#039;&amp;#039;(deutsch, russisch)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://metroworld.ruz.net/index.htm Fanseite der Metro Kiew &amp;#039;&amp;#039;(russisch)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://metropoliten.kiev.ua/ Weitere Fanseite &amp;#039;&amp;#039;(russisch)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
** [http://metropoliten.kiev.ua/video/video.php?lang=0 Sechs Videos der Kiewer U-Bahn; jeweils zwischen 0,5 und 5,5 MB; AVI-Format]&lt;br /&gt;
* [http://www.urbanrail.net/eu/ua/kiev/kyiv.htm Die Kiewer Metro bei Urbanrail &amp;#039;&amp;#039;(English)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste U-Bahnen in der Ukraine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Bahn-System|Kiew]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Kiew]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 1524 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metro Kiew| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kiew86</name></author>
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