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	<title>Meton - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-04-21T14:41:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altgriechische Sprache|griechisch]] Μέτων &amp;#039;&amp;#039;Métōn&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Astronomie der Antike|antiker griechischer Astronom]]. Er lebte im fünften Jahrhundert v. Chr. in [[Athen]]. Auf seinen Namen geht der Begriff [[Meton-Zyklus (Astronomie)|Meton-Zyklus]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meton, der Sohn von Pausanias, wird allgemein als Athener bezeichnet. [[Claudius Aelianus]] sagt aber, er sei ein [[Lakonien|Lakonier]], wie die [[Sparta]]ner auch genannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudius Aelianus, &amp;#039;&amp;#039;Varia historia&amp;#039;&amp;#039; 10,7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Name seines Vaters Pausanias war ursprünglich ein spartanischer Name. In der Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Vögel (Aristophanes)|Die Vögel]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Aristophanes]], einem Zeitgenossen Metons, sagt Pisthetairos zu ihm: &amp;#039;&amp;#039;Man treibt hier, wie in Sparta, die Fremden aus! Schon mancher ward beseitigt, und Prügel regnet&amp;#039;s in der Stadt!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Literatur/M/Aristophanes/Kom%C3%B6dien/Die+V%C3%B6gel/2.+Szene Aristophanes, &amp;#039;&amp;#039;Die Vögel&amp;#039;&amp;#039;, 2. Szene].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies stützt Aelians Angabe, zumal Athen sich zu dieser Zeit im [[Peloponnesischer Krieg|Krieg]] mit Sparta befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metons Wirken ==&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meton war ein Schüler von [[Phaeinos von Athen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theophrastos von Eresos]], &amp;#039;&amp;#039;Über das Wetter&amp;#039;&amp;#039; 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Meton selbst sind keine Aufzeichnungen erhalten. Er galt als einer der ersten Astronomen im antiken Griechenland. An ihn wird dauerhaft durch die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Meton-Jahr, Meton-Periode&amp;#039;&amp;#039; und&amp;#039;&amp;#039; Meton-Zyklus&amp;#039;&amp;#039; erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ammianus Marcellinus]], &amp;#039;&amp;#039;Res gestae&amp;#039;&amp;#039; 26,18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der [[Pnyx]] errichtete er eine Sonnenuhr, auch Heliotropion genannt, von der die Fundamente heute direkt neben dem Altar des [[Zeus]] Agoraios vermutet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philochoros]], &amp;#039;&amp;#039;Schol. ad Aristophanem&amp;#039;&amp;#039; Av 997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Meton-Zyklus]] gilt in der modernen historischen Literatur eine Zeitdauer von 19 Jahren beziehungsweise von 6.940 Tagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Neugebauer]]: &amp;#039;&amp;#039;A History of Ancient Mathematical Astronomie&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 1975, S. 623.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ist eine indirekte Festlegung der Länge des Sonnenjahres, die Meton benötigte, um auf dem von ihm auf dem Hügel [[Kolonos Agoraios]] in der Nähe der [[Agora (Athen)|Athener Agora]] errichteten [[Parapegma]] allgemeine Angaben über das Wetter in den vom Sonnenjahr abhängigen Jahreszeiten zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lucius Iunius Moderatus Columella|Columella]], &amp;#039;&amp;#039;De re rustica&amp;#039;&amp;#039; 18,8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Anfang einer solchen 19-jährigen Periode wählte er die Sommersonnenwende des Jahres 432&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr., die er zusammen mit [[Euktemon]] am 13. [[Skirophorion]] (22.&amp;amp;nbsp;Juni) dieses Jahres beobachtete.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/ptext?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0084&amp;amp;layout=&amp;amp;loc=12.36.1 Diodor, &amp;#039;&amp;#039;Bibliothéke historiké&amp;#039;&amp;#039; 12,36,1]; [[Ptolemäus]], &amp;#039;&amp;#039;Almagest&amp;#039;&amp;#039; III,I.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zusammenhang, dass 19 Sonnenjahre auch annähernd gleich lang wie 235 [[Lunation|synodische Monate]] sind, war den Babyloniern bekannt und wurde von ihnen seit dem 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. für die [[Einschaltung (Zeitrechnung)|Interkalation]] ihres zivilen [[Lunisolarkalender]]s benutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuge&amp;quot;&amp;gt;[[Otto Neugebauer]]: &amp;#039;&amp;#039;A History of Ancient Mathematical Astronomie&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 1975, S. 622.&amp;lt;/ref&amp;gt; Meton und Euktemon hatten vermutlich Kenntnis davon, brauchten ihn aber nicht anzuwenden, da sie keinen neuen Lunisolarkalender aufstellen wollten (unter anderem begann kein neuer realer Mondmonat zusammen mit dem ersten Meton-Zyklus am Tage der Sommersonnenwende des Jahres 432&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;neuge&amp;quot; /&amp;gt; Diese Gleichheit der Periodendauern ganzzahliger Vielfacher von zwei Orbitalbewegungen unter sich und mit einer ganzen Zahl von Tagen wurde nachweislich konsequent als Prototyp für spätere Anwendungen (zum Beispiel bei der [[Osterrechnung]]) in der [[Seleukidische Ära|Seleukidischen Ära]] für die Interkalation eines Lunisolarkalenders benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Neugebauer]]: &amp;#039;&amp;#039;A History of Ancient Mathematical Astronomie&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 1975, S. 355, 1065.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brauch, die von Meton benutzte Zeitdauer von 19 Jahren als Zyklus zu bezeichnen, ist missverständlich. Ihre korrekte Bezeichnung wäre Meton-Periode. Korrekt ist hingegen, die Folge der sich alle 19 Jahre wiederholenden Zusammentreffen von Sonne und Mond vor denselben Sternen als Meton-Zyklus zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Überlieferungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 415 v. Chr. sollte Metons Sohn an der [[Peloponnesischer Krieg#Alkibiades und die Sizilienexpedition|Sizilienexpedition]] teilnehmen. Da Meton vorausahnte, dass diese ein Desaster werde – manche behaupteten, er hätte das an einer ungünstigen Sternenkonstellation erkannt – versuchte er die Teilnahme seines Sohnes zu verhindern. Deshalb zündete er sein eigenes Haus an und gab Wahnsinn vor. Nun bat er wegen seines großen Unglücks seinen Sohn vom Militärdienst zu befreien und hatte damit schließlich Erfolg.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudius Aelianus, &amp;#039;&amp;#039;Varia historia&amp;#039;&amp;#039; 13,12; [[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Alkibiades&amp;#039;&amp;#039; 17,4; [[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Nikias&amp;#039;&amp;#039; 13,5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lustspiel &amp;#039;&amp;#039;Die Vögel&amp;#039;&amp;#039;, das 414&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. erstmals aufgeführt wurde, tritt Meton als „Geometer“ auf und führt absurde Handlungen aus, darunter den Versuch, die [[Quadratur des Kreises]] zu lösen. Allerdings wäre es riskant, aus dieser satirischen Darstellung Rückschlüsse auf Metons tatsächliche mathematische Interessen zu ziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald J. Toomer: &amp;#039;&amp;#039;Meton.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Scientific Biography&amp;#039;&amp;#039;, Band 9, New York 1981, S. 337–340, hier: 339.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm wurde der [[Meton (Mondkrater)|Mondkrater Meton]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pedro Pablo Fuentes González: &amp;#039;&amp;#039;Méton de Leuconoé.&amp;#039;&amp;#039; In: Richard Goulet (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des philosophes antiques&amp;#039;&amp;#039;. Band 4, CNRS Éditions, Paris 2005, ISBN 2-271-06386-8, S. 487–498.&lt;br /&gt;
* [[Gerald J. Toomer]]: &amp;#039;&amp;#039;Meton.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Dictionary of Scientific Biography]].&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Charles Scribner’s Sons, New York 1981, ISBN 0-684-16967-3, S. 337–340.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.tmth.edu.gr/en/aet/5/69.html | wayback=20090210204246 | text=Meton of Athens}}&lt;br /&gt;
* [http://www-groups.dcs.st-and.ac.uk/~history/HistTopics/Greek_astronomy.html Greek Astronomy]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/biotron/120707424/ Fundament der Sonnenuhr des Meton auf der Pnyx]&lt;br /&gt;
* [https://www.athensinfoguide.com/wtsphilopappou.htm Philopappos Hügel mit Plan der Pnyx, der die Lage des Heliotropion zeigt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=69321361|GND=102399492}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 5. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 5. oder 4. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meton von Athen; Μέτων ο Ἀθηναῖος (griechisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Mathematiker, Astronom, Geometer und Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 415 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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