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	<title>Metochien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von 2A02:3100:46F8:200:212F:EF9A:938D:859D (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.12)</title>
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		<updated>2025-03-14T18:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A02:3100:46F8:200:212F:EF9A:938D:859D&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A02:3100:46F8:200:212F:EF9A:938D:859D&quot;&gt;2A02:3100:46F8:200:212F:EF9A:938D:859D&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2A02:3100:46F8:200:212F:EF9A:938D:859D&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2A02:3100:46F8:200:212F:EF9A:938D:859D (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.12)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Map of geographical regions of Kosovo.png|mini|Metochien (gelb) innerhalb des Kosovo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dukagjin Plain Panorama Kosovo.jpg|mini|Blick über die Ebene beim [[Radonjić-See]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metochien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Region auf dem westlichen [[Balkanhalbinsel|Balkan]], die den westlichen Teil des [[Kosovo]] umfasst. Ihre Bezeichnung im offiziellen Sprachgebrauch [[Serbien]]s lautet {{srS|Метохија|&amp;#039;&amp;#039;Metohija&amp;#039;&amp;#039;}}, während sie auf {{sqS|&amp;#039;&amp;#039;Rrafsh/i i Dukagjinit&amp;#039;&amp;#039;}} oder kurz {{lang|sq|&amp;#039;&amp;#039;Dukagjin&amp;#039;&amp;#039;}} bzw. {{lang|sq|&amp;#039;&amp;#039;Dukagjini&amp;#039;&amp;#039;}} genannt wird. Die offizielle serbische Bezeichnung für das Kosovo lautet „Autonome Provinz [[Kosovo und Metochien]]“ ({{lang|sr-Latn|&amp;#039;&amp;#039;Autonomna pokrajina Kosovo i Metohija&amp;#039;&amp;#039;}}). In der [[Verfassung des Kosovo|Verfassung der Republik Kosovo]], die 2008 ihre Unabhängigkeit von Serbien erklärte, wird Metochien hingegen nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet Metochiens ist ein von hohen Gebirgen umgebenes Tiefland. Es ist im Osten durch den [[Crnoljeva]], einen niedrigen Gebirgszug, vom [[Amselfeld]] (Kosovo polje) getrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexma&amp;quot;&amp;gt;&amp;quot;Metohija&amp;quot;, [[Lexikon des Mittelalters]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metochien oder {{lang|sq|Rrafsh i Dukagjinit}} besteht im serbischen Verständnis aus den Bezirken [[Okrug Peć|Peć]] und [[Okrug Prizren|Prizren]] und hat eine Fläche von 3340&amp;amp;nbsp;Quadratkilometern. Die Bevölkerung belief sich 2002 auf 790.272, oder 40&amp;amp;nbsp;Prozent der Gesamtbevölkerung des Kosovo von 1.956.194. Inoffizielle Hauptstadt (Zentrum und größte Stadt) ist [[Prizren]]. Metochien ist an der breitesten Stelle 23&amp;amp;nbsp;Kilometer breit und etwa 60&amp;amp;nbsp;Kilometer lang. Die durchschnittliche Meereshöhe beträgt 550&amp;amp;nbsp;Meter. Der Hauptfluss ist der [[Drin|Weiße Drin]], einer der Arme des [[Drin]]. Eingekreist ist die Region vom Gebirge [[Mokra Gora (Gebirge)|Mokra Gora]] im Norden, des [[Prokletije]] oder {{lang|sq|&amp;#039;&amp;#039;Bjeshkët e Nemuna&amp;#039;&amp;#039;}} im Westen, der [[Šar Planina]] im Süden und der [[Drenica]] im Osten, welches auch die ungefähre Grenze zum Amselfeld bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß kosovarischer Auffassung besteht Metochien aus den Bezirken [[Bezirk Peja|Peja]], [[Bezirk Gjakova|Gjakova]] und [[Bezirk Prizren|Prizren]] und macht eine Fläche von 4471 Quadratkilometern aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung leitet sich vom griechischen &amp;#039;&amp;#039;[[metochi]]&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|variant=mittel|μετοχή}} ‚klösterliche Gemeinschaft‘) ab und knüpft an die [[mittelalter]]lichen klösterlichen Gemeinschaften, die einen Großteil des Landes in dieser Gegend Kosovos besaßen. Entstanden ist die Bezeichnung im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, als das Gebiet noch zum [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] gehörte. Die früheren serbischen Bezeichnungen für Metochien waren &amp;#039;&amp;#039;Hvosno&amp;#039;&amp;#039; für die nördlichen, &amp;#039;&amp;#039;Patkovo&amp;#039;&amp;#039; für die mittleren und &amp;#039;&amp;#039;Prizrener Land&amp;#039;&amp;#039; für die südlichen Gebiete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft, die im Mittelalter noch nicht den Namen Metohija trug, war in mehrere [[Gespanschaft|Župe]] (Gaue) gegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexma&amp;quot; /&amp;gt; Um 1180 geriet das Gebiet unter die Herrschaft der [[Nemanjić|Nemanjiden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexma&amp;quot; /&amp;gt; Metochien war das am weitesten entwickelte Gebiet im mittelalterlichen Serbien. In Metochien befanden sich zwei Bischofssitze, der Sitz des [[Serbisch-Orthodoxe Kirche#Patriarchat von Peć|serbisch-orthodoxen Erzbischofs in Peć]], sowie zahlreiche [[Kloster|Klöster]], Kirchen und Märkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexma&amp;quot; /&amp;gt; In Prizren, einem bedeutenden Handels- und Gewerbezentrum, befand sich einer der Höfe des [[Geschichte Serbiens#Das Serbische Königreich und Zarentum der Nemanjiden|serbischen Zaren]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Metochien“ wurde offiziell in Serbien erst seit 1945 verwendet. Der serbische König [[Peter I. (Jugoslawien)|Petar]] sprach in einer Proklamation „An das serbische Volk“ bei der Beendigung des [[Zweiter Balkankrieg|Zweiten Balkankriegs]] von „Altserbien“, womit alle von Serbien und Montenegro in den Balkankriegen eroberten Gebiete gemeint waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Petritsch]], Karl Kaser u.&amp;amp;nbsp;a.: Kosovo/Kosova. Mythen, Daten, Fakten, Klagenfurt/Celovec 1999, ISBN 3-85129-304-5, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt; Österreichische Quellen des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bezeichnen mit „Altserbien“ und „Türkisch-Serbien“ die vormals serbischen Länder im Osmanischen Reich, einschließlich des Kosovo und Metochiens.&amp;lt;ref&amp;gt;Rajko L. Veselinović, Die &amp;quot;Albaner&amp;quot; und &amp;quot;Klimenten&amp;quot; in den österreichischen Quellen zu Ende des 17. Jahrhunderts. In: Mitteilungen des österreichischen Staatsarchivs, Bd. 13, Wien 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg über das Osmanische Reich in den [[Balkankriege]]n wurde das Gebiet zwischen Serbien und Montenegro aufgeteilt, die Umgebung der Städte Peć und Đakovica fiel an [[Montenegro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Königreich SHS]], seit 1929 Jugoslawien, gehörte das Gebiet zur [[Zetska banovina]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verfassung des Königreiches Jugoslawien 1931, Artikel 83&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste offizielle Dokument, in dem der Name &amp;#039;&amp;#039;Metohija&amp;#039;&amp;#039; zum Teil auftaucht, ist das Protokoll der II.&amp;amp;nbsp;Tagung des [[AVNOJ]] am 29.&amp;amp;nbsp;September 1943; dort wurde die Schaffung eines „Autonomen Gebiets &amp;#039;&amp;#039;Kosmet&amp;#039;&amp;#039;“ (Abkürzung für Kosovo-Metohija, siehe BiH für Bosna i Hercegovina) beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Reuter, Die Albaner in Jugoslawien, München 1982, ISBN 3-486-51281-1, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet gehörte zu diesem Zeitpunkt zum erst italienischen, dann deutschen Satellitenstaat [[Großalbanien]]. Um die [[Kosovo-Albaner]] für den Partisanenkampf einzunehmen, stellten Vertreter der [[Kommunistische Partei Jugoslawiens|KPJ]] nach der [[Konferenz von Bujan]] im Januar 1944 eine Vereinigung des ganzen Kosovo mit Albanien in Aussicht und sprachen in deren Abschlussdokument von „Kosovo und der Dukagjin-Ebene“.&amp;lt;ref&amp;gt;Petritsch, Kaser 1999, S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beschlüsse der Konferenz wurden auf Verlangen [[Josip Broz Tito|Titos]] aber rückgängig gemacht und das Gebiet wurde im November 1945 als Bestandteil des &amp;#039;&amp;#039;Autonomen Gebiets Kosmet&amp;#039;&amp;#039; (seit 1963 Autonome Provinz Kosmet) im serbischen Staatsverband an Jugoslawien angeschlossen. Die Albaner lehnten die Bezeichnung ab, weil sie an den umfangreichen serbischen Kirchenbesitz in Metochien erinnerte und das Gebiet vorher nie so geheißen hatte. Nach der Entmachtung des jugoslawischen Innenministers [[Aleksandar Ranković (Politiker)|Aleksandar Ranković]] wurde die Provinz 1967 in Kosovo umbenannt. Serben, die mit der von Tito verfolgten Kosovo-Politik nicht einverstanden waren, verwendeten seitdem bewusst den Terminus „Kosmet“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Reuter, Konrad Clewing, Der Kosovo-Konflikt, Klagenfurt/Celovec 2000, ISBN 3-85129-329-0, S. 148&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 80er Jahren verwendete auch die [[Serbisch-Orthodoxe Kirche]] in einem an die serbische Regierung gerichteten „Appell zum Schutz der geistigen und biologischen Existenz der Serben im Kosovo“ den Begriff „Metochien“ nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Miloš Nikolić, The Tragedy of Yugoslavia, Baden-Baden 2002, ISBN 3-7890-7759-3, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[SANU-Memorandum]] von 1986 wurde jedoch wiederholt von „Kosovo und Metohija“ gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert bei Petritsch, Kaser 1999, S. 164 f&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der 1989 und 1990 in Serbien vorgenommenen Verfassungsänderungen, mit denen die Autonomierechte des Kosovo weitgehend aufgehoben wurden, erhielt die Provinz wieder den voll ausgeschriebenen Namen „Kosovo-Metohija“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 ist Metochien Teil der Republik Kosovo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte ==&lt;br /&gt;
*[[Dečani|Deçan/Dečani]]&lt;br /&gt;
*[[Gjakova|Gjakova/Đakovica]]&lt;br /&gt;
*[[Istog|Istog/Istok]]&lt;br /&gt;
*[[Rahovec|Rahovec/Orahovac]]&lt;br /&gt;
*[[Peć|Pejë/Peć]]&lt;br /&gt;
*[[Junik]]&lt;br /&gt;
*[[Prizren]]&lt;br /&gt;
*[[Suhareka|Suhareka/Suva Reka]]&lt;br /&gt;
*[[Klina]]&lt;br /&gt;
*[[Malisheva|Malisheva/Mališevo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115126-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Serbien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kosovo)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[pl:Kosowo#Metochia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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