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	<title>Metilstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:32:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Metilstein&amp;diff=1299254&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni: /* Bauliches */</title>
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		<updated>2026-04-01T10:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauliches&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Metilstein&lt;br /&gt;
|Alternativname = Mädelstein&lt;br /&gt;
|Bild = 2017 Thüringer Wald 049 Mädelstein Burgruine Metilstein.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Metilstein (Blick von der Wartburg)&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1200 (?)&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = bearb. Felspartien und Zisterne erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adel&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Eisenach]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/58/13.88/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/18/23.89/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 380&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Metilstein Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metilstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Mädelstein oder historisch Mittelstein, ist ein 380,0&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;[[Normalhöhennull|NHN]] hoher [[Berg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Topographische Karte 1:10000 Blatt 5027-NO Eisenach |Hrsg=Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation |Datum=2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Thüringer Wald#Nordwestlicher Thüringer Wald|Nordwestlichen Thüringer Wald]]. Er befindet sich zwischen [[Eisenach]] im Norden und der [[Wartburg]] im Süden. Die nördliche Nebenkuppe des Metilsteins, der Schindersberg (320,6&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NHN), grenzt unmittelbar an Eisenachs [[Historischer Stadtkern|Altstadt]]. Auf dem Berg befinden sich Reste einer mittelalterlichen [[Höhenburg]] und Befestigungsanlage, die als [[Bodendenkmal]] geschützt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach älteren Überlieferungen entstand Burg Metilstein bereits vor 1200 und diente einer von den [[Treffurt (Adelsgeschlecht)|Treffurter Rittern]] abstammenden Seitenlinie als Wohnsitz.&lt;br /&gt;
Für diese Theorie spricht der Umfang der vorgefundenen Bausubstanz, im Gegensatz zu den sonstigen Belagerungsburgen finden sich deutliche Spuren von massiven Steinbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Thüringisch-hessischer Erbfolgekrieg|thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg]] (1247–1263) entstand ein Ring von Belagerungs- und Befestigungsanlagen um die [[Wartburg]]. Diese sollen nach dem Eisenacher Chronisten [[Johannes Rothe]] von den Bürgern der Stadt Eisenach und den angreifenden hessischen und braunschweigischen Truppen angelegt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1261 begann Landgraf [[Heinrich der Erlauchte]] von seinem Stützpunkt auf der Wartburg und mit herbeigeführten Truppen die gegen ihn errichteten Belagerungsburgen Metilstein, [[Frauenburg bei Eisenach|Frauenburg]] und [[Eisenacher Burg]] und auch die Stadt Eisenach selbst zu stürmen; er eroberte und zerstörte daraufhin alle feindlichen Stellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits aufgegebene Anlage wurde im Wettiner Hauskrieg dann noch einmal, 1306 von revoltierenden Eisenachern gegen die Wartburg teilweise neu errichtet, in den folgenden Kämpfen mehrfach attackiert und mit der Niederlage der Eisenacher im Jahr 1308 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ausgehenden 18. Jahrhundert erwarb der Eisenacher Kaufmann und Mäzen Roese das Gelände und legte einen Landschaftspark und Lustgarten – das sogenannte [[Roesesches Hölzchen|Roesesche Hölzchen]] an. In Erinnerung an die einstige Burganlage ließ er auf dem Metilstein eine [[Kunstruine]] errichten, welche aber im 19. Jahrhundert wieder beseitigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2025 wurden bei illegalen Grabungen durch eine Privatperson umfangreiche Teile des Mauerwerkes freigelegt. Der geständige Täter wurde dazu verpflichtet, den vorherigen Zustand wiederherzustellen, um die Burgreste vor witterungsbedingten Schäden zu schützen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Wuggazer |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/lokales/wartburgkreis/article411578070/eisenach-dreiste-raubgrabung-auf-dem-metilstein-findet-doch-noch-ein-gutes-ende.html |titel=Dreiste Raubgrabung auf Metilstein bei Eisenach findet doch noch ein gutes Ende |werk=thueringer-allgemeine.de |datum=2026-03-28 |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliches ==&lt;br /&gt;
Der Metilstein ist die am besten erhaltene Burgruine in der Eisenacher Flur.&lt;br /&gt;
In Gipfellage des markanten kegelförmigen Berges findet man bei der Begehung zunächst einen auf drei Seiten noch deutlich erkennbaren [[Burggraben|Graben]] vor. Verschiedene bearbeitete Felspartien, in Spuren noch erkennbares Mauerwerk, Mörtel, Ziegelbruch und ausgearbeitete Vertiefungen markieren die Lage der einstigen Hauptgebäude und einer [[Zisterne]]. Im Zentrum der Anlage wird auf einem bearbeiteten Felsen mit Treppenrest der [[Bergfried]] der Burg lokalisiert. Im östlichen Teil schließt sich heute eine planierte Freifläche an, hier standen wohl weitere Wirtschaftsgebäude. Von einer Felspartie im Süden hat man einen freien Blick zum Burgtor der Wartburg – ca. 500&amp;amp;nbsp;m entfernt. Zur Ruine führen mehrere Hohlwege aus nördlicher Richtung aus der Stadt kommend und vereinigen sich am Gedenkstein &amp;#039;&amp;#039;Roesestein&amp;#039;&amp;#039;; auch dies spricht für eine bedeutend längere Nutzungsdauer als Wohnburg.&lt;br /&gt;
[[Datei:ESA METILSTEIN map.png|mini|links|250px|1998 aufgemessene Befunde]]&lt;br /&gt;
In dem nebenstehenden Übersichtsplan von 1998 bedeuten:&lt;br /&gt;
(A) Vorburg/Wirtschaftsgebäude, (B) nördliche Wall-Graben-Befestigung, (C) Plateau, (D) Fels mit Spuren des Bergfriedes, Balkenlöchern von Gebäuden und eines Portales, (E) Zisterne mit Treppenanlage, (F) in den Fels eingearbeitete Struktur (Keller ?), (G) Rest des Ringgraben oder Zufahrt (?) (H) Felsnadel mit Bohrlöchern von einem Schutz-Geländer (Aussichtspunkt aus der Roese-Zeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Höhenschichtenplan bedeuten:&lt;br /&gt;
(1) der Metilstein, (2) der Eisenacher Stadtteil Ehrensteig – „Stieg“, (3) über (Kloster) St. Katharien, (4) Am Wolfgang, (5) Katharienstraße – „Vor dem Georgentor“, (6) der Siechenberg, (7) Am Schindersberg, (8) Das Roese’sche Hölzchen und (9) der Zeisiggrund.&lt;br /&gt;
Das dargestellte umfangreiche Wegenetz entspricht hierbei dem Stand der 1950er Jahre, das Gelände war der zentrale Teil des ehemaligen Landschaftsparkes „Roesesches Hölzchen“. Das Wegenetz wurde inzwischen, auch wegen fehlender Nutzung und Pflege, auf die Hauptwege reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eisenach-1647-Merian.jpg|Eisenach um 1647 (Merian)&lt;br /&gt;
Metilstein1.png|Metilstein (um 1780)&lt;br /&gt;
Metilstein2.png|Lageplan nach Helmbold&lt;br /&gt;
ESA Metilstein.jpg|Dreiburgen-Panorama (vom Moseberg)&lt;br /&gt;
ESA METILSTEIN RUINE.jpg|Gebäudereste im Zentrum der Ruine&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerd Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Kommunalbewegung im mittelalterlichen Eisenach.&amp;#039;&amp;#039; Eisenacher Schriften zur Heimatkunde. Heft 36. Eisenach 1987.&lt;br /&gt;
* Gerd Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Straßen um Eisenach.&amp;#039;&amp;#039; Eisenach 1993, S. 77–85.&lt;br /&gt;
* Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Gudensberg-Gleichen 2000, S. 49–50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|6981|Burg Metilstein|zugriff=2021-10-27}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=5495/ | wayback=20180425031930 | text=Rekonstruktionszeichnung}} von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=115316387X|REMARK={{GND|1153164310}} für die Burgruine Metilstein.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Eisenach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Thüringen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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