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	<title>Methylenblau-Methode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:17:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Methylenblau-Methode&amp;diff=673153&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2014-05-30T09:59:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Methylenblau-Methode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dient der Bestimmung der [[Kationen-Austausch-Kapazität]] (KAK-Wert) von [[Tonmineral]]ien. Die in großem Umfang industriell eingesetzten Tonmineralien bestehen zum größten Teil aus Aluminium-[[Smektit]]en, sowie Beimengungen von [[Quarz]]en, Schichtsilikaten, Eisenoxohydroxiden, Karbonaten, Sulfaten und [[Pyrit]]. Aufgrund dieser &amp;quot;Verunreinigungen&amp;quot; sind die Tonmineralien zum einen negativ aufgeladen sowie zu einem Kationenaustausch befähigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Angaben entstammen einer Empfehlung des Vereins deutscher Giessereifachleute (VDG):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Durchführung der Messung werden 500 Milligramm der Probe in 50 ml destilliertem Wasser suspendiert und 5 ml einer gesättigten Natriumdiphosphatlösung als Entflockungsmittel hinzugegeben. Nach zehmminütigem Kochen und Rühren erfolgt nach Abkühlen die Zugabe von 10 ml 0,5-molarer [[Schwefelsäure]]. Die Schwefelsäure soll eventuelle negative Ladungen entlang der Kristalloberfläche neutralisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zugabe einer 0,02-molaren [[Methylenblau]]lösung erfolgt die [[Adsorption]] der positiv geladenen Methylenblaukationen an die Oberfläche der Tonkristalle mittels Kationenaustausch. Dabei ist darauf zu achten, dass die Menge an zugegebenem Farbstoff das Adsorptionsvermögen der Probe nicht übersteigt, denn anschließend erfolgt die Zugabe kleinerer Mengen Methylenblau bis &amp;quot;freier&amp;quot; grünlich erscheinender Farbstoff das Erreichen der Titrationsgrenze anzeigt. Die so bestimmte Menge an Methylenblau wird mit Referenzwerten verglichen, so dass Rückschlüsse auf die Beschaffenheit der Tonminerale gezogen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode stellt trotz ihrer Ungenauigkeit eines der wichtigsten Verfahren zur Qualitätskontrolle von Tonmineralen dar. Besser vergleichbare und genauere Ergebnisse liefert der simultane Einsatz von [[Photometrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Zeitschrift für Angewandte Geologie]], (02/2003) S. 13ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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