<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Metallwert</id>
	<title>Metallwert - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Metallwert"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Metallwert&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T11:40:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Metallwert&amp;diff=1255862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: +Kategorie:Geldtheorie; ±Kategorie:Numismatik→Kategorie:Münzen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Metallwert&amp;diff=1255862&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-01-18T12:09:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: +&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Geldtheorie&quot; title=&quot;Kategorie:Geldtheorie&quot;&gt;Kategorie:Geldtheorie&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Numismatik&quot; title=&quot;Kategorie:Numismatik&quot;&gt;Kategorie:Numismatik&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:M%C3%BCnzen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Münzen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Münzen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metallwert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Numismatik]] und der [[Geldtheorie]] der [[Wert (Wirtschaft)|Wert]] des [[Metall]]s einer [[Münze]] oder eines sonstigen metallhaltigen [[Gegenstand]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Münzen als [[gesetzliches Zahlungsmittel]] sind wegen ihrer hohen [[Umlaufgeschwindigkeit (Geld)|Umlaufgeschwindigkeit]] und deshalb erforderlicher besserer [[Werkstoffeigenschaft]]en aus Metall hergestellt. Am häufigsten wird heute bei Münzen eine [[Legierung]] aus [[Kupfer]], [[Eisen]], [[Messing]] oder [[Nickel]] verwendet (siehe [[Nordisches Gold]]), früher gab es auch [[Silbermünze]]n oder [[Goldmünze]]n, deren Silber- oder Goldgehalt mindestens 50 % des [[Raugewicht]]s betrug. Veränderungen des [[Goldpreis|Gold-]] oder [[Silberpreis]]es wirken sich deshalb unmittelbar auf den Metallwert aus. Metalle besitzen einen eigenständigen [[Marktwert]], der Metallwert genannt wird. Davon unabhängig ist der auf einer Münze aufgeprägte [[Nominalwert]], der den offiziellen [[Tauschwert]] des [[Zahlungsmittel]]s repräsentiert. Bei der [[Denomination (Währung)|Denomination]] einer Metallmünze spielen [[Münzprägung|Prägekosten]], [[Seigniorage|Schlagschatz]] und [[Remedium (Numismatik)|Remedium]] eine Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Metallwert einer Münze hängt von der verwendeten Metallart (&amp;#039;&amp;#039;Münzmaterial&amp;#039;&amp;#039;) und vom [[Gewichtskraft|Gewicht]] ab. Bei der Verwendung von [[Edelmetall]]en haben Münzen zwei Gewichte, nämlich das Raugewicht und das [[Feingewicht]]. Das Verhältnis von Rau- und Feingewicht ist der [[Feingehalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Früher verwandte man für die [[Münzprägung]] Metalle wie Eisen ([[Spartiaten]]), [[Zinn]] ([[Syrakus]]), Kupfer ([[Römer]]), [[Silber]], [[Gold]] oder [[Platin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=f8BAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA153&amp;amp;dq=M%C3%BCnzen+metall&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=M%C3%BCnzen%20metall&amp;amp;f=false Leopold Einsle, &amp;#039;&amp;#039;Systematische Zusammenstellung der vorzüglichsten europäischen Maße, Gewichte und Münzen&amp;#039;&amp;#039;, 1846, S. 153]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das römische Münzsystem – und fast alle Münzsysteme bis in die [[Neuzeit]] – beruhte auf dem Metallwert; Münzen bestanden aus so viel Metall, wie als Nominalwert darauf stand. Eine Münze konnte man deshalb in ihren Metallwert umtauschen. Die wichtigsten Metalle für antike Münzen waren Gold und Silber, für [[Kleingeld]] benutzte man Kupfer und Messing.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=-4r3-1hvVcMC&amp;amp;pg=PT203&amp;amp;dq=Metallwert&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Metallwert&amp;amp;f=false Guy de la Bedoyere, &amp;#039;&amp;#039;Die Römer für Dummies&amp;#039;&amp;#039;, 2008, o. S.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Römer verwendeten im 3. Jahrhundert neben Gold, Silber und Messing&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=kUe6cUAYRA0C&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;dq=Metallwert&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Metallwert&amp;amp;f=false Reinhold Merkelbach, &amp;#039;&amp;#039;Hestia und Erigone: Vorträge und Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 272]&amp;lt;/ref&amp;gt; auch die [[Bronze]]münze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Metallwert repräsentierte später jedoch nicht mehr den Tauschwert, sondern der [[Geldwert]] hing vom aufgedruckten Nominalwert ab. Dabei war darauf zu achten, dass der Metallwert zu keiner Zeit den Nominalwert überstieg, weil sonst die Gefahr des [[Hortung|Hortens]] bestand. Erhöht sich der Metallwert des verwendeten Metalls, besteht die Gefahr, dass er den Nominalwert übersteigt. Diese Entwicklung trat im Jahre 215 [[nach Christus]] ein, als in Rom neben dem [[Denarius]] ein [[Denarius#Doppeldenar: der Antoninian|Doppeldenarius]] ausgegeben wurde, der jedoch lediglich 1 ½ Mal so viel wog wie ein einfacher Denarius. Dies bedeutete, dass aus der Silbermenge von bisher 3 Denaren nunmehr 4 Denare geprägt werden konnten, wobei 50 % Kupfer hinzugefügt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=2SDKBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA28&amp;amp;dq=Metallwert&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Metallwert&amp;amp;f=false Reinhold Merkelbach, &amp;#039;&amp;#039;Nikaia in der römischen Kaiserzeit&amp;#039;&amp;#039;, 1987, S. 26]&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit sank sein Metallwert erheblich, was die Prägekosten verminderte. Der Staat musste seine Soldaten bezahlen und half sich ausgleichend auch mit einer dauernden Verminderung des Metallgehalts der Münzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Merkelbach, &amp;#039;&amp;#039;Hestia und Erigone: Vorträge und Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 272&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Kupfermünze [[Follis]] legte Kaiser [[Anastasios I.]] im Jahr 498 eine Wertrelation zum Gold fest, die unabhängig vom Metallwert auch das [[Byzantinisches Reich|byzantinische Reich]] übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] ergab sich der Wert der [[Kurantmünze]]n aus ihrem Metallwert, der dem Nominalwert entsprechen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=BrqeDQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA201&amp;amp;dq=Metallwert&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Metallwert&amp;amp;f=false Hiram Kümper, &amp;#039;&amp;#039;Materialwissenschaft Mediävistik&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 201]&amp;lt;/ref&amp;gt; Münzen wurden gewogen, um ihren Metallwert zu bestimmen. Dieser geldwerttheoretische [[Metallismus]] stellte den Metallwert als Geldwert von Münzen in den Vordergrund. Deshalb machten sich die Wissenschaftler auch Gedanken über den Metallwert des Geldes. In der von [[Nikolaus Kopernikus]] im Jahre 1519 verfassten Denkschrift [[Monetae cudendae ratio]] vertrat er die Auffassung, dass der Geldwert auf dem Metallwert beruhe.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Kopernikus, &amp;#039;&amp;#039;Monetae cudendae ratio&amp;#039;&amp;#039;, 1526, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Thomas Gresham]], Finanzberater von Königin [[Elisabeth I.]], gelangte in seinem [[Greshamsches Gesetz|Greshamschen Gesetz]] zu der Schlussfolgerung, dass schlechtes Geld (mit geringem Metallwert) das gute Geld (mit hohem Metallwert) im Umlauf verdränge, wenn bei beiden der Nominalwert gleich sei. Der Konsument wird also zuerst die Münze mit dem geringeren Metallwert in Verkehr bringen und die wertvollere horten. Allerdings ist Greshams Denkleistung umstritten, denn wahrscheinlich stammen die Erkenntnisse des Greshamschen Gesetzes bereits von Kopernikus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johannes Buridan]](us) unterschied in seinem erst [[posthum]] in Paris 1513 veröffentlichten Buch erstmals zwischen aufgeprägtem Nennwert, dem dem Gelde innewohnendem Metallwert und dessen [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Buridan, &amp;#039;&amp;#039;Quaestiones super X libros Ethicorum Aristotelis ad Nicomachum&amp;#039;&amp;#039;, 1513, S. 670&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Kipper- und Wipperzeit]] zwischen 1620 und 1623 gerieten Silbermünzen durch betrügerische [[Münzentwertung]] in Verruf. Der [[Florin (Goldmünze)|Florin]] avancierte ab 1691 europaweit zum Kurantgeld. Ab 1773 passte man in [[England]] den Nominalwert der Münzen ihrem Metallwert ständig an, wobei geringste Unterschiede zwischen beiden Werten beim [[Bimetallismus]] das Greshamsche Gesetz zur Entfaltung brachten. Bis Dezember 1871 herrschten in [[Deutschland]] weiterhin Silbermünzen ([[Taler]]) vor, die durch Silber gedeckt waren ([[Silberstandard]]), danach kam der [[Goldstandard]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Karl Marx]] stand 1859 das zirkulierende Geld auf dem normalen Niveau, wenn seine Quantität ([[Geldmenge]]) – bei gegebenem Tauschwert der Waren – durch seinen eigenen Metallwert bestimmt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Marx, &amp;#039;&amp;#039;[[Zur Kritik der politischen Ökonomie]]&amp;#039;&amp;#039;, 1859, S. 188&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese [[Metallismus|metallistische]] Auffassung verlor um 1900 mit der zunehmenden Verbreitung von [[Banknote]]n ihre Grundlage, zumal der Metallwert über den Geldwert von Münzen stieg und nicht mehr ausreichend Edelmetall zur Prägung zur Verfügung stand. Es machte sich die Gegenrichtung des [[Nominalismus (Recht)|Nominalismus]] breit, bei der der Nominalwert im Vordergrund steht und der Metallwert oder die [[Geldentwertung]] keine Rolle spielt. Der Mitbegründer [[Georg Friedrich Knapp]] brachte seine nominalistischen Gedanken erstmals 1905 zum Ausdruck und sah die [[Geldeinheit]] als eine nominelle an, die keinen Eigenwert zu besitzen brauche: „Die Werteinheit ist nominal…“.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Friedrich Knapp, &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Theorie des Geldes&amp;#039;&amp;#039;, 1905, S. 1 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[deutsche Inflation 1914 bis 1923]] war eine [[Hyperinflation]] und stellte das Grundprinzip des Nominalismus „Mark = Mark“ in Frage. Der Nominalismus ist deshalb weder geeignet, eine [[Inflation]] zu verhindern, noch löst eine Abkehr vom Nominalismus Inflation aus. Die Stabilität der Währung hängt vielmehr davon ab, in welchem Umfang die [[Zentralbank]] ihre [[Geldpolitik]] und [[Zinspolitik]] richtig einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Oberbegriff zum Metallwert ist der &amp;#039;&amp;#039;Materialwert&amp;#039;&amp;#039;, der sich aus anderen [[Werkstoff]]en als Metall zusammensetzt. Materialwert ist der Preis, mit dem [[Rohstoff (Produktion)|Roh-]], [[Hilfsstoff (Rechnungswesen)|Hilfs-]] und [[Betriebsstoff]]e in der [[Betriebsbuchhaltung]] angesetzt werden; im Regelfall sind es die [[Anschaffungskosten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Arentzen/Eggert Winter (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, 1997, S. 2572; ISBN 9783322965936&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Metallwert ist heute bei Zahlungsmitteln im Regelfall niedriger als der Nominalwert einer Münze, weil ansonsten ihre Hortung droht. Steigt der Metallwert des verwendeten Metalls, besteht die Gefahr, dass er den Nominalwert übersteigt. Dann ergibt sich bei der Prägung ein Münzverlust. Sinkt der Metallwert, werden [[Kurantmünze]]n zu [[Scheidemünze]]n und umgekehrt. Scheidemünzen und Banknoten heißen auch [[Zeichengeld]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=HhIUAwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA37&amp;amp;dq=Metallwert&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Metallwert&amp;amp;f=false Georg Obst, &amp;#039;&amp;#039;Geld-, Bank- und Börsenwesen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1906, S. 37]&amp;lt;/ref&amp;gt; weil das [[Trägermedium]] im Verhältnis zum aufgedruckten Nominalwert einen geringen Metallwert besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anlagemünze]]n werden aus den Edelmetallen Gold, Silber, Platin und [[Palladium]] geprägt und weisen einen sehr hohen Feingehalt des Edelmetalls – und damit einen sehr hohen Metallwert – auf. Im Gegensatz zu [[Medaille]]n besitzen sie einen Nominalwert in einer bestimmten [[Währung]] und sind in ihrem [[Währungsraum]] alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=1CeIeWIIkygC&amp;amp;pg=PA22&amp;amp;dq=Metallwert&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Metallwert&amp;amp;f=false Hagen Rudolph, &amp;#039;&amp;#039;Das Edelmetall-Buch&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 21 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie weisen nicht nur einen hohen Metallwert auf, sondern auch einen über diesem liegenden [[Kurswert]]. Dieser über dem Metallwert liegende Aufpreis heißt [[Agio]]. Ähnlich wie bei [[Briefmarke]]n oder [[Antiquität]]en bildet sich ein [[Liebhaberpreis]],&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo G. Haller, &amp;#039;&amp;#039;Besser verdienen und mit Geld umgehen&amp;#039;&amp;#039;, 2012, o. S.&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass sie als gesetzliches Zahlungsmittel im Regelfall nicht zum Einsatz kommen. Prominentes Beispiel ist der [[Eagle (Münze)|Eagle]], der zwar in den [[USA]] offizielles Zahlungsmittel ist, aber wegen des vielfach höheren Metallwerts (1 [[Unze]] Gold beim &amp;#039;&amp;#039;Double Eagle&amp;#039;&amp;#039;) reinen [[Sammlerwert]] aufweist.&lt;br /&gt;
Bei Scheidemünzen gilt: &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;Nominalwert &amp;gt; Metallwert&amp;lt;/math&amp;gt;, &lt;br /&gt;
bei Kurantmünzen gilt:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;Nominalwert = Metallwert&amp;lt;/math&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Münzprägung durch den Staat kann ein [[Münzgewinn]] oder Münzverlust entstehen: &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Münzgewinn} = \text{Nominalwert} &amp;gt; \text{Metallwert} + \text{Prägungskosten}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Der Münzgewinn/Münzverlust kann beeinflusst werden entweder durch Verminderung des Feingewichts bei gleichbleibendem Nominalwert oder durch Heraufsetzung des Nominalwerts bei gleichbleibendem Feingewicht. Entstandene Münzgewinne/Münzverluste werden über den [[Staatshaushalt]] ausgeglichen. Liegt der Metallwert über dem Nominalwert einer Münze, besteht heute die Gefahr, dass diese Münze als [[Altmetall]] gesammelt, eingeschmolzen und der Erlös hieraus einbehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Metallwert ist bei [[Schmuck]] oder Haushaltsgegenständen wie [[Besteck]] die Orientierungsgröße zur Ermittlung des Marktwerts. Ihr Marktwert liegt wegen der handwerklichen [[Verarbeitung (Recht)|Verarbeitung]] und [[künstler]]ischen [[Gestaltung]] um 40 % bis 50 % über dem Metallwert.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Grusch/Diego Melingo, &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Edelmetall-Veranlagungen&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 1974&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Das Gesetz verbietet bei [[Versteigerung]]en von Gold- und Silbersachen eine Verschleuderung unter dem Metallwert. Gemäß {{§|1240|bgb|juris}} Abs. 1 [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] dürfen [[Verpfändung|verpfändete]] Gold- und Silbersachen nicht unter dem Gold- oder Silberwert (Metallwert) zugeschlagen werden. Das gilt auch nach {{§|817a|zpo|juris}} Abs. 3 ZPO in der [[Zwangsversteigerung (Deutschland)|Zwangsversteigerung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Barrenmünze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldtheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
	</entry>
</feed>