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	<title>Metakommunikation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Millbart: Revert auf Version von :Benutzer:90.187.102.221 (12:59 Uhr, 21. Dezember 2022). Grund: nicht vom &quot;Feinsten&quot;, siehe WP:LIT (bitte keine Ober- und Unterthemen, Literaturspam)</title>
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		<updated>2023-03-13T18:02:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert auf Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:90.187.102.221&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:90.187.102.221 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:90.187.102.221&lt;/a&gt; (12:59 Uhr, 21. Dezember 2022). Grund: nicht vom &amp;quot;Feinsten&amp;quot;, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:LIT&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:LIT (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:LIT&lt;/a&gt; (bitte keine Ober- und Unterthemen, Literaturspam)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metakommunikation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird „Kommunikation über [[Kommunikation]]“ bezeichnet. Das Konzept stammt ursprünglich aus der [[Gestaltpsychologie]] nach [[Wolfgang Metzger]] und aus dem [[Paul Watzlawick#Kommunikationstheorie|systemischen Ansatz der Familientherapie]]. [[Gregory Bateson]] verwendete den Begriff erstmals 1954 in seinem Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Eine Theorie des Spiels und der Phantasie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;nachgedruckt in: Gregory Bateson: &amp;#039;&amp;#039;Ökologie des Geistes.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt, 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem er zwischen meta-sprachlichen und meta-kommunikativen Ebenen unterschied. Der Ausdruck fand schließlich Eingang in den Mainstream der [[Kommunikationstheorie]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Der Begriff beschreibt, wie Kommunikationspartner ihre Aufmerksamkeit auf eine [[Metaebene|höhere Ebene]] verlagern und sich darüber austauschen, wie sie miteinander umgehen oder was sie im Moment stark beschäftigt. Dabei wird eine Haltung der [[Distanzierung|Distanz]], aber auch der Offenheit zum eigenen Kommunikationsverhalten und zu den Motiven für dieses Kommunikationsverhalten eingenommen. Diese Form der Kommunikation mit Selbstdistanz, bei der nicht ein Resultat entscheidend ist, das gesendet und rezipiert werden soll, sondern der (kollektive) Kooperationsprozess selbst, wird gelegentlich auch als Hyperkommunikation bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hyperkommunikation.ch/lexikon/lexikon_index.htm &amp;#039;&amp;#039;Hyperkommunikation&amp;#039;&amp;#039;] auf hyperkommunikation.ch, abgerufen am 18. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsbereiche ==&lt;br /&gt;
[[Paul Watzlawick]], der jede Botschaft in Inhalts- und Beziehungsebene unterteilt, verortet viele Störungen der alltäglichen menschlichen Kommunikation (insbesondere bei Paaren) auf der Beziehungsebene und sieht Metakommunikation als ein Mittel an, diese aufzulösen. In der [[Interkulturelle Kommunikation|interkulturellen Kommunikation]] gilt Metakommunikation als sprachliches Instrument zur Auflösung von Missverständnissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Bolten |Titel=Einführung in die interkulturelle Wirtschaftskommunikation |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=2 |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2015 |ISBN=978-3-8252-4371-5 |Seiten=122}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Watzlawick |url=https://www.paulwatzlawick.de/axiome.html |titel=Die Axiome von Paul Watzlawick |abruf=2018-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Heutzutage findet das Konzept auch in der Management- und [[Ratgeberliteratur]] Verwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aspekte der Metakommunikation ==&lt;br /&gt;
Wer Metakommunikation betreibt, sollte sich nach Meinung des Sprachforschers [[Friedemann Schulz von Thun]] über folgende wichtige Aspekte Gedanken machen, die die Ausdrucksweise des Senders besser verständlich machen ([[Metabotschaft]]en):&lt;br /&gt;
* Einfachheit der sprachlichen Formulierung&lt;br /&gt;
* Gliederung/Ordnung im Aufbau&lt;br /&gt;
* Kürze – Prägnanz&lt;br /&gt;
* Zusätzliche Stimulanz&lt;br /&gt;
* Übereinstimmung von verbaler und [[Nonverbale Kommunikation|nonverbaler Kommunikation]] ([[Gestik]], [[Mimik]], Körperhaltung, Betonung, Sprechweise, Sprache)&lt;br /&gt;
* mäßige, nur deutlich erkennbare Ironie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Botschaft besteht laut [[Friedemann Schulz von Thun]], der den Ansatz von Watzlawick weiterentwickelt, aus vier Teilen, die sich an folgendem Beispiel erläutern lassen: „Der Mann (=&amp;amp;nbsp;Sender) sagt zu seiner am Steuer sitzenden Frau (= Empfänger): ,Du, da vorne ist grün!‘.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Friedemann Schulz von Thun: &amp;#039;&amp;#039;Miteinander reden: 1, Störungen und Klärungen&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg, ISBN 978-3-499-62717-0, S.&amp;amp;nbsp;27–34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Die Sach-Aussage: Sie ist der konkrete Fakt; in diesem Fall, dass die Ampel grün ist.&lt;br /&gt;
# Die Selbstoffenbarung bzw. Selbstkundgabe: Sie zeigt die Person des Senders näher und gibt freiwillig oder unfreiwillig Informationen über den Sender preis. Über den Mann erfährt man in dem vorliegenden Beispiel, dass er die Verkehrsregeln kennt, aufmerksam ist und Deutsch spricht.&lt;br /&gt;
# Die Beziehungsseite: Sie gibt das Verhältnis zwischen Sender und Empfänger an. Das heißt hier, dass der Mann für die Frau ein Helfer zu sein scheint und dass sich beide gut kennen.&lt;br /&gt;
# Der Appell: Er fordert den Empfänger auf, hier zu beschleunigen. Wird der Appell Anlass dafür, die anderen drei Bereiche zu bestimmen und zu funktionalisieren, spricht man von [[Manipulation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Konversationsmaximen]]&lt;br /&gt;
* [[Metakommunikatives Axiom]]&lt;br /&gt;
* [[Vier-Ohren-Modell]]&lt;br /&gt;
* [[Zwischenmenschliche Kommunikation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunikationswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpsychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Millbart</name></author>
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