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	<title>Metageschäft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T03:51:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Metagesch%C3%A4ft&amp;diff=1436240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wowo2008: /* Bankwesen */ +Genossenschaftsbanken.</title>
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		<updated>2022-11-15T09:27:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bankwesen: &lt;/span&gt; +Genossenschaftsbanken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Metageschäft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|à metà}}, „zur Hälfte“) ist ein [[Vertrag]], bei dem sich die [[Vertragspartei]]en darauf [[Einigung|einigen]], den [[Gewinn]], [[Jahresfehlbetrag|Verlust]] oder das [[Risiko]] eines [[Geschäft (Wirtschaft)|Geschäfts]] zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Vertragsparteien werden zwar im eigenen Namen, aber für Rechnung der Meta tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Dr_Gablers_Wirtschafts_Lexikon/j3_RBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=metagesch%C3%A4ft+lexikon&amp;amp;pg=PA1683&amp;amp;printsec=frontcover Reinhold Sellien, &amp;#039;&amp;#039;Dr. Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, 1977, S. 313]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Meta ist eine [[Innengesellschaft]] in Form der [[GbR|Gesellschaft bürgerlichen Rechts]] (Innen-GbR), deren Gründung Bestandteil des Metavertrags ist. Die [[Gesellschafter]] der GbR werden &amp;#039;&amp;#039;Metisten&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Unterschieden wird zwischen &amp;#039;&amp;#039;offenen Metageschäften&amp;#039;&amp;#039;, bei denen der Geschäftspartner der Metisten (also ein [[Dritter]]) Kenntnis vom Metageschäft der Metisten hat, und &amp;#039;&amp;#039;verdeckten Metageschäfte&amp;#039;&amp;#039;n, bei denen der Geschäftspartner nur mit einem Metisten [[rechtsgeschäft]]lich in Kontakt tritt und die Beteiligung des/der anderen Metisten nicht erkennen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/280_Keywords_Kreditgesch%C3%A4ft/wcpwDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=verdeckte+Metagesch%C3%A4fte&amp;amp;pg=PA113&amp;amp;printsec=frontcover Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;280 Keywords Kreditgeschäft: Grundwissen für Fachleute aus der Finanzwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2019, S. 112 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Regelmäßig sind dem Geschäftspartner der weitere oder die weiteren stillen Metisten beim verdeckten Metageschäft nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bankwesen ==&lt;br /&gt;
Häufigster Fall im [[Bankwesen]] sind die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftskredite&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Metakredite&amp;#039;&amp;#039;) zwischen einer [[Sparkasse]] und der [[Landesbank]] als Metisten und [[Kreditgeber]] einerseits und einem [[Kreditnehmer]], dem [[Kunde]]n der Sparkasse andererseits.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Wirtschaftslexikon_Taschenbuchaus/9_71BQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=verdeckte+Metagesch%C3%A4fte&amp;amp;pg=PA2118&amp;amp;printsec=frontcover Thorsten Hadeler/Ute Arentzen, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Wirtschaftslexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 2118]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Genossenschaftsbank]]en können im Metageschäft für Gemeinschaftskredite auf die [[DZ Bank]] zurückgreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;DZ Bank AG (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Geschäftsbericht 2019&amp;#039;&amp;#039;, 2020, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kreditgeschäft]] der Sparkassen und Genossenschaftsbanken mit dem [[Kleine und mittlere Unternehmen|Mittelstand]] wäre ohne den Gemeinschaftskredit nicht denkbar. Die für den Gemeinschaftskredit häufig verwendete Bezeichnung „Metakredit“ ist insofern irreführend, als das Anteilsverhältnis von Sparkasse und Landesbank an einem Kredit nicht stets 50:50 sein muss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Der_w%C3%BCrttembergische_Sparkassenverbund/ckze38AgjKIC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gemeinschaftskredit&amp;amp;pg=PA155&amp;amp;printsec=frontcover Evelyn Nieth/Manfred Biehal, &amp;#039;&amp;#039;Der württembergische Sparkassenverbund&amp;#039;&amp;#039;, 1916-1982, 1984, S. 155 FN 59]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund strenger Kreditkontingentierungen oder der [[Risikopolitik]] der [[Risikoallokation|Risikoteilung]] teilen Sparkassen ihr [[Kreditrisiko]] mit der Landesbank, indem letztere eine [[Bankbürgschaft]] übernimmt, die der Sparkasse als [[Kreditsicherheit]] für den Kredit der Sparkasse an ihren Kunden dient. Als alleiniger Kreditgeber fungiert im [[Außenverhältnis]] die Sparkasse, so dass dem Kreditnehmer das Metageschäft meist verborgen bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Gemeinschaftskredit gewährt, so hat nach {{§|5|rechkredv|juris}} [[RechKredV]] jedes beteiligte oder unterbeteiligte [[Kreditinstitut]] nur seinen eigenen Anteil an dem Kredit in die [[Bilanz]] aufzunehmen, soweit es die [[Mittel (Buchhaltung)|Mittel]] für den Gemeinschaftskredit zur Verfügung gestellt hat. Wird von der Landesbank lediglich die [[Haftung (Recht)|Haftung]] für den [[Forderungsausfall|Ausfall]] eines Teils der [[Forderung]] aus einem Gemeinschaftskredit übernommen, so hat die Sparkasse den vollen Kreditbetrag auszuweisen und die Landesbank den Haftungsbetrag in der Bilanz im Unterposten „Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen“ ([[Eventualverbindlichkeit]]en) zu vermerken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Bankbilanz_nach_HGB/VCHRDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gemeinschaftskredit&amp;amp;pg=PA754&amp;amp;printsec=frontcover Christian Gaber, &amp;#039;&amp;#039;Bankbilanz nach HGB&amp;#039;&amp;#039;, 2018, S. 606]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Kreditgeschäft hinaus gibt es im Rahmen der [[Sparkassen-Finanzgruppe]] auch Kooperationen zwischen Sparkassen und Landesbanken bei [[Finanzprodukt]]en, die Sparkassen nicht selbst in [[Eigenfertigung]] „herstellen“ und deshalb offen oder verdeckt die Landesbanken einbeziehen (beispielsweise in der [[Außenhandelsfinanzierung]], bei [[Auslandsüberweisung]]en oder im [[Emission (Wirtschaft)|Emissionsgeschäft]]). Die Landesbanken überlassen diese von ihnen „hergestellten“ Finanzprodukte den Sparkassen auf dem [[Interbankenmarkt]] zum [[Interbankenkurs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
Bis Dezember 2015 waren in [[Österreich]] Metageschäfte in § 31 Kapitalverkehrsteuergesetz geregelt. Bestand zwischen mehreren Händlern (Metisten) eine Metageschäftsverbindung, so war die Abrechnung zwischen den Metisten über Geschäfte, die einer von ihnen in eigenem Namen, aber für gemeinschaftliche Rechnung abgeschlossen hat, kein Anschaffungsgeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Metageschaft}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzmarktgeschäft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wowo2008</name></author>
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