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	<title>Meta Scheele - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T02:47:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meta_Scheele&amp;diff=1201213&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Sg.: ü</title>
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		<updated>2023-04-24T17:15:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ü&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meta Scheele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Oktober]] [[1904]] in [[Uetersen]]; † [[1. Juni]] [[1942]] in [[Erbach (Rheingau)|Erbach]]) war eine deutsche [[Roman]][[schriftsteller]]in und [[Historiker]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Meta Scheele war die Tochter des späteren Schulrats und [[Heimatforscher]]s Heinrich Julius Scheele (1876–1952) und dessen Frau Gertrud Henriette Friederike Scheele (geb. Lempfert). Sie wurde in Uetersen geboren und verbrachte dort ihre Kindheit. Ihr Bruder war Walter Scheele (1906–1978&amp;lt;!--* 3. September 1906; † 23. November 1978--&amp;gt;), der ab 1943 Hochschuldozent und Professor für [[Chemie]] an der [[Universität Hannover]] war. Meta Scheele wuchs später weiter in [[Ratzeburg]] auf (Ernst Barlach-Haus) und machte 1924 in [[Lübeck]] an der Ernestinenschule ihr Abitur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühwerk ===&lt;br /&gt;
Sie studierte von 1924 bis 1928 an den Universitäten [[Universität Hamburg|Hamburg]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] [[Geschichte]], [[Deutsche Sprache|Deutsch]] und [[Englische Sprache|Englisch]]. Im Jahr 1928 promovierte sie an der Universität Göttingen mit einer Arbeit über den [[Historischer Pyrrhonismus|Historischen Pyrrhonismus]], die Tradition der Geschichtsskepsis in Frankreich und Deutschland. Die Dissertation wurde betreut von den Göttinger Historikern [[Alfred Hessel]] (1877–1939) und [[Arnold Oskar Meyer]] sowie dem Germanisten [[Rudolf Unger]] (1876–1942). Im Jahr 1930 erschien die Dissertation unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Wissen und Glaube in der Geschichtswissenschaft. Studien zum historischen Pyrrhonismus in Frankreich und Deutschland&amp;#039;&amp;#039; in Carl Winters Universitätsbuchhandlung in Heidelberg als erste Monografie zur Geschichte des auf die Geschichte bezogenen Skeptizismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehejahre  ===&lt;br /&gt;
Meta Scheele heiratete am 28. Dezember 1930 in [[Ratzeburg]] ihren Kommilitonen Dr. phil. [[Werner Pleister]] (1904–1982&amp;lt;!--* 30. April 1904 in Osnabrück, † 19. November 1982 in München--&amp;gt;). Er hatte 1927 in Göttingen mit einer Arbeit über [[Justus Möser]] promoviert &amp;#039;&amp;#039;(Die geistige Entwicklung Justus Mösers bis zur Abfassung der Osnabrückischen Geschichte 1762)&amp;#039;&amp;#039;. Pleister und Scheele bewegten sich in einem [[nationalkonservativ]]en Milieu und standen unter anderen in Kontakt zu dem nationalsozialistischen Kulturfunktionär [[Hans Grimm]]. Von 1932 bis 1937 leitete Werner Pleister, Mitglied der [[NSDAP]], in Berlin die Literarische Abteilung des [[Deutschlandsender]]s, 1938 bis 1939 die Reichsstelle für den Unterrichtsfilm. 1937 wurde die Ehe zwischen Meta Scheele-Pleister und Werner Pleister geschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Jahre ===&lt;br /&gt;
Meta Scheele verließ Berlin und lebte in den Folgejahren in Ratzeburg und [[Lübeck]]. Am 5. November 1938 wurde sie in die [[Heilanstalt Strecknitz|Nervenheilanstalt Strecknitz]] in Lübeck eingewiesen. Von dort wurde sie am 23. September 1941 in die [[Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Eichberg|Eichberg-Klinik]] bei Erbach/Eltville im Rheingau deportiert. Als Opfer der zweiten Phase der nationalsozialistischen „[[Krankenmorde in der Zeit des Nationalsozialismus|Euthanasie]]“, der [[Aktion Brandt]], starb sie am 1. Juni 1942 in der Eichberg-Klinik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1930 und 1936 arbeitete Meta Scheele als [[Rezension|Rezensent]]in und [[Feuilleton]]istin für diverse Zeitungen und Zeitschriften. Überdies publizierte sie mehrere Romane, zum Teil im Stil der [[Neue Sachlichkeit (Literatur)|Neuen Sachlichkeit]] (&amp;#039;&amp;#039;Frauen im Krieg&amp;#039;&amp;#039;, Gotha 1930; &amp;#039;&amp;#039;Der geliebte Klang&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1934), einen historischen Roman (&amp;#039;&amp;#039;Stier und Jungfrau&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1936) und, in der Linie eines spezifisch deutschen Rembrandt-Kults, eine &amp;#039;&amp;#039;biographie romancée&amp;#039;&amp;#039; über [[Rembrandt van Rijn]] (&amp;#039;&amp;#039;Die Sendung des Rembrandt Harmenszoon van Rijn&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1934, Berlin 1934 u.ö.; als Wehrmachtsausgabe posthum erschienen 1943/44). Damit führte sie ihre historischen Interessen fort und vermischte Geschichtsschreibung und Roman in einer Weise, die schon den in ihrer Dissertation behandelten historischen Pyrrhonisten als hochgradig problematisch erschienen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bibliografie ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wissen und Glaube in der Geschichtswissenschaft. Studien zum historischen Pyrrhonismus in Frankreich und Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auch ein Marienleben.&amp;#039;&amp;#039; Osnabrück 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Gotha 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der geliebte Klang.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sendung des Rembrandt Harmenszoon van Rijn.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig/Berlin 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stier und Jungfrau.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gisela Schlüter: &amp;#039;&amp;#039;Die wahre Geschichte der Meta Scheele (1904-1942).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Achtzehnte Jahrhundert,&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des achtzehnten Jahrhunderts, 31/2 (2007): &amp;#039;&amp;#039;[[Historischer Pyrrhonismus]]&amp;#039;&amp;#039;, hg. v. G. Schlüter, S. 246–258.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Stadtgeschichtliches Heimatmuseum Uetersen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|139313028}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139313028|VIAF=100594919}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheele, Meta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Euthanasie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Uetersen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheele, Meta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin und Historikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Oktober 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uetersen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juni 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erbach (Rheingau)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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