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	<title>Meta Quarck-Hammerschlag - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:30:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Meta_Quarck-Hammerschlag&amp;diff=1712928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, deutsch</title>
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		<updated>2026-02-09T17:57:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meta Quark-Hammerschlag von Ottilie Roederstein 1926.jpg|mini|Meta Quarck-Hammerschlag ([[Ottilie Roederstein]], 1926)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meta Quarck-Hammerschlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1864]] in [[Frankfurt-Höchst|Höchst am Main]]; † [[11. August]] [[1954]] in [[Frankfurt am Main]]), geboren als &amp;#039;&amp;#039;Meta Heinrichs&amp;#039;&amp;#039;, verwitwete Hammerschlag, war eine deutsche Sozialpolitikerin und Frauenrechtlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Meta Quarck-Hammerschlag war Tochter des Höchster [[Gelatine]]fabrikanten &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Chrysostomus Heinrichs&amp;#039;&amp;#039; (1836–1908) und dessen Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Luise&amp;#039;&amp;#039;, geb. Saurmann (1842–1932). Sie hatte vier Schwestern. Sie wuchs im [[Dalberger Haus]] auf, das der Vater 1868 als Fabrikgebäude erworben hatte. Sie besuchte die Volksschule in Höchst, ab 1874 die [[Elisabethenschule (Frankfurt am Main)|Elisabethenschule]] in Frankfurt. 1885 heiratete sie den Chemiker &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Hammerschlag&amp;#039;&amp;#039; (1853–1889) und zog nach [[Elberfeld]], wo ihr Mann in den &amp;#039;&amp;#039;[[Bayer AG|Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer &amp;amp; Co.]]&amp;#039;&amp;#039; arbeitete. Aus der Ehe entstammte eine Tochter, &amp;#039;&amp;#039;Luise Ernestine&amp;#039;&amp;#039; (1886–1974). 1887 zog die Familie nach Frankfurt, wo ihr Mann Teilhaber der Firma [[Friedrich Weisbrod]] wurde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes am 24. Januar 1889 behielt sie den Familiennamen bis an ihr Lebensende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Witwe und alleinerziehende Mutter engagierte sie sich ab 1891 als Sozialpolitikerin und Frauenrechtlerin. 1899 bis 1907 lebte sie in [[Karlsruhe]], um ihrer Tochter den Schulbesuch bis zum Abitur und die Aufnahme eines Studiums an der Universität Heidelberg zu ermöglichen. Nach ihrer Rückkehr wohnte sie zunächst im Haushalt ihrer jüngeren Schwester &amp;#039;&amp;#039;Leonore&amp;#039;&amp;#039; und deren Mannes &amp;#039;&amp;#039;Ernst Homberger&amp;#039;&amp;#039; in der [[Mainzer Landstraße]], nach dem Tod ihres Vaters 1908 zusammen mit ihrer Mutter in der elterlichen Villa im [[Frankfurt-Ostend|Frankfurter Ostend]] im Röderbergweg 96–100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Max Quarck.jpg|mini|Das Grab von Meta Quarck-Hammerschlag und ihrem Ehemann Max Quarck auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 heiratete sie den Sozialpolitiker [[Max Quarck]]. Im Garten der Villa nutzten sie im ehemaligen Kutscherhaus, einem bis heute erhaltenen historisierenden Fachwerkhaus, gemeinsame Arbeitsräume. Auch die [[Arbeiterwohlfahrt]] Hessen-Nassau hatte ihre Geschäftsstelle hier. Während die Villa im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört und 1965 abgetragen wurde, blieb das Kutscherhaus erhalten. Es wurde nach dem Krieg unterschiedlich genutzt, beherbergt heute die AWO-Geschichtswerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv im Hexenhäuschen, in: AWO-Zeitung, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e. V., Ausgabe 02/2008, S. 11, {{ZDB|2372637-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte der AWO lagert im Hexenhäuschen, in: AWO-Zeitung, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e. V., Ausgabe 03/2008, S. 7, {{ZDB|2372637-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der volkstümlichen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hexenhäuschen&amp;#039;&amp;#039; trägt es seit 2009 den offiziellen neuen Namen &amp;#039;&amp;#039;Meta-und-Max-Quarck-Haus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meta Quarck-Hammerschlag gehörte während der Zeit des [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreichs]] zu den Vorkämpferinnen einer [[Emanzipation#Frauenemanzipation|Emanzipation der Frauen]], kämpfte für den Abolitionismus (= Bekämpfung der Prostitution durch Verzicht auf Bestrafung der Frauen und sexuelle Aufklärung) und setzte sich für eine [[Demokratie|demokratische]] [[Verfassung]] des Staates ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Schwerpunkt lag in der [[Sozialfürsorge]] und Jugendpflege. Sie war ein frühes Mitglied des 1892 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Hauspflegevereins&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1911 gehörte sie der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ([[SPD]]) an. Sie gilt als eine ihrer Sozialpolitikerinnen der ersten Stunde. In ihren politischen Zielen wurde sie durch ihren späteren Ehemann beeinflusst, der seit 1901 als erster und zunächst einziger Sozialdemokrat in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung saß.&lt;br /&gt;
1920/21 gehörte sie zu den Mitgründerinnen der Frankfurter [[Arbeiterwohlfahrt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] gehörte Meta Quarck-Hammerschlag von 1919 bis 1924 und von 1926 bis 1933 in der Funktion einer ehrenamtlichen [[Stadtrat|Stadträtin]] als erste Frau dem [[Magistrat (Deutschland)|Magistrat]] der Stadt Frankfurt am Main an (1921 kam als zweite Frau [[Else Alken]] für das [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] hinzu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] wurde sie 1933 ihres Amtes enthoben und erhielt Betätigungsverbot. Die Arbeiterwohlfahrt wurde von den Nazis verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1943 verließ Meta Quarck-Hammerschlag Frankfurt am Main und kam in [[Limburg an der Lahn]] bei Verwandten aus der Familie Hammerschlag unter, die dort ein Großhandelsunternehmen betrieben. Nach ihrer Rückkehr 1948 gehörte sie zu den Neugründerinnen der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt. Sie lebte bis zu ihrem Tod 1954 im Stadtteil [[Frankfurt-Bornheim|Bornheim]] im Haushalt der [[Stadtältester|Stadtältesten]] [[Marie Bittorf]], mit der sie eine langjährige Freundschaft verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meta Quarck-Hammerschlag erhielt 1952 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]] verliehen und bezog seitdem eine städtische Ehrenrente. Sie ist auf dem [[Frankfurter Hauptfriedhof]] neben ihrem zweiten Ehemann Ernst Max Quarck begraben. Ein von [[Ottilie Roederstein]] gemaltes Porträt befindet sich im [[Historisches Museum Frankfurt|Historischen Museum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1952 wird ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stadtgeschichte-ffm.de/abteilungen/abteilung_3/03619inhalt.html |wayback=20110208235511 |text=—   }} Institut für Stadtgeschichte der Stadt Frankfurt am Main, Familienarchive&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine städtische Ehrenrente zugesprochen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.ffmhist.de/ffm33-45/portal01/portal01.php?ziel=t_hm_stadtgleichschaltung Die Gleichschaltung des Magistrats, ffmhist.de&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Die Arbeiterwohlfahrt Frankfurt hat anlässlich ihres 90-jährigen Bestehens im Jahr 2009 das Haus der Geschichtswerkstatt der AWO im Röderbergweg im Frankfurter Stadtteil [[Frankfurt-Ostend|Ostend]] Meta-und-Max-Quarck-Haus benannt&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.genios.de/document?id=FNP__AE170D2A15BD8B283000&amp;amp;src=hitlist&amp;amp;offset=200 Das Gedächtnis der AWO, Frankfurter Neue Presse, 23. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Seit 2017 erinnert eine Gedenkplakette am Dalberger Haus in der Höchster Altstadt an Meta Quarck-Hammerschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hanna Eckhardt, [[Sabine Hock]]: {{Frankfurter Personenlexikon|808|Quarck-Hammerschlag, Meta}} (überarbeitete Onlinefassung), sowie: Sylvia Goldhammer: &amp;#039;&amp;#039;Quarck-Hammerschlag, Meta&amp;#039;&amp;#039;, in: {{BibISBN|3782904591|Seiten=159 f.}}&lt;br /&gt;
* Hanna Eckhardt, Die Geschichtswerkstatt im Meta und Max Quarck-Haus, hrsg. vom AWO-Kreisverband Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2009&lt;br /&gt;
* dies. und Dieter Eckhardt, Frankfurter AWO-Frauen in den Jahren des Neubeginns, hrsg. vom AWO-Kreisverband Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2006&lt;br /&gt;
* dies., Ich bin radical bis auf die Knochen. Meta Quarck-Hammerschlag. Eine Biographie, Frankfurt 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* [[Institut für Stadtgeschichte (Frankfurt am Main)|Institut für Stadtgeschichte]] der Stadt Frankfurt am Main, [https://web.archive.org/web/20071026234606/http://www.stadtgeschichte-ffm.de/abteilungen/abteilung_3/03619inhalt.html Signatur: S 1/241]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20150219014550/http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_q/quarck-ma.htm Max Quarck, Friedrich-Ebert-Stiftung, fes.de]&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-109015 BUNDESARCHIV – Zentrale Datenbank Nachlässe] In: ‘‘nachlassdatenbank.de‘‘. Abgerufen am 1. September 2016 (Informationen über den Nachlass Meta Quarck-Hammerschlags im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116442409|titel=Quarck-Hammerschlag, Meta|datum=2020-05-09}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.today/2013.01.05-231534/http://dms.bildung.hessen.de/ereignisse/gedenktage/dezember/hist_12-21-1864_2265.html 145. Geburtstag von Meta Quarck-Hammerschlag - 21. Dezember 1864, Bildungsserver Hessen]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160503222701/http://www.ffmhist.de/ffm33-45/bitmap/hm_stadtmacht1_k.jpg Ausschnitt aus einem Foto von Meta-Quarck-Hammerschlag neben Bürgermeister Eduard Gräf (2. v. re.), Oberbürgermeister Ludwig Landmann (3. v. re.) und Stadtverordnetenvorsteher Leonhard Heißwolf (4. v. re.) sowie weiteren Mitgliedern des Magistrats und von Stadtverordneten der Stadt Frankfurt am Main, 1926, ffmhist.de]&lt;br /&gt;
* [https://library.fes.de/spdpdalt/19300906.pdfAn das geistige Deutschland, in: Sozialdemokratischer Pressedienst, 6. September 1930, S.11 (PDF-Datei; 3,1 MB)]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20141017151935/http://www.fbfv.de/detail.html?t_id=472 Bund für Volksbildung, auf dem roten Sofa 2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116442409|LCCN=no2018024366|VIAF=74603269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Quarck-Hammerschlag, Meta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt-Seckbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quarck-Hammerschlag, Meta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt-Höchst|Höchst]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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