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	<title>Mestwin I. - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:22:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mestwin_I.&amp;diff=568153&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-02-02T19:51:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MestwinI.Pommerellen.JPG|mini|Mestwin I. mit seiner Gemahlin Zwinisława, aus dem Stammbaum der Greifen von [[Cornelius Krommeny]], 1598.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mestwin I.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Mściwoj&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mszczuj&amp;#039;&amp;#039;; * um [[1160]]; † [[1. Mai]] [[1219]] oder [[1220]]) war ein Herzog in [[Pommerellen]] aus der Dynastie der [[Samboriden]]. In den Jahren 1210–1211 stand sein Herrschaftsbereich kurzzeitig unter der Hoheit des [[Dänemark|dänischen]] Königshauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und politischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestwin I..jpg|mini|Mestwin I., nach einem im [[Kloster Oliva]] vorhandenen Begräbnis-Denkmal Mestwins angefertigter [[Kupferstich]] (1749).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mestvinus dux Pomeraniae.PNG|mini|Siegel Mestwin I.]]&lt;br /&gt;
Mestwin I. war ein Sohn des Herzogs [[Sobiesław I.]] († 1187) und einer Schwester des [[Wojewode]]n &amp;#039;&amp;#039;Żyrosław&amp;#039;&amp;#039; von [[Kujawien]] aus dem Geschlecht der &amp;#039;&amp;#039;Pował&amp;#039;&amp;#039;, deren Name nicht überliefert ist. Sein Vorgänger war sein Bruder [[Sambor I.]]  In den &amp;#039;&amp;#039;Olivaer Tafeln&amp;#039;&amp;#039; hat Mestwin den Beinamen „pacificus“ (der Friedfertige). Als etwa 1207 die Familie &amp;#039;&amp;#039;Pował&amp;#039;&amp;#039;, der seine Mutter entstammte, ausstarb, machte er seine Erbansprüche auf das Gebiet der [[Kastellanei]] Wyszogród (heute [[Fordon]]) geltend. Er war mit Zwinisława († 1240) verheiratet, die wahrscheinlich eine Tochter von Herzog [[Mieszko III.|Mieszko von Polen]] war oder dem lokalen Landadel entstammte. Seine Herrschaft fiel in die Zeit der Hegemonie Dänemarks über den südlichen [[Ostsee]]raum. König [[Waldemar II. (Dänemark)|Waldemar II.]] unterwarf [[Herzogtum Mecklenburg|Mecklenburg]], [[Herzogtum Pommern|Pommern]] und kurzzeitig das Herzogtum der Samboriden, Pommerellen. Die [[Freie Stadt|Freien Städte]] [[Lübeck]] und [[Hamburg]] hatten seine Schutzhoheit ebenfalls anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Johannes Voigt (Historiker, 1786)|Johannes Voigt]] (1786–1863) war Pommerellen um diese Zeit schon von Polen völlig unabhängig.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Preußens von den ältesten Zeiten bis zum Untergange der Herrschaft des Deutschen Ordens&amp;#039;&amp;#039;. Erster Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit des Heidentums&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg 1827,    [https://books.google.de/books?id=N9ItAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA370 S. 370.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen musste Mestwin&lt;br /&gt;
1210 dem dänischen König den [[Lehnseid]] leisten, als dieser auf einem Kriegszug in das [[Pruzzen]]land auch [[Danzig]] eingenommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich am 24. Juni 1209 stiftete Mestwin I., „von Gottes Gnade Fürst in Danzig“, „zu einem Kloster für die Nonnen, welche Gott und der heiligen Maria dienen“, mehrere Ortschaften zwischen der [[Radunia|Radaune]] und ihrem Zufluss [[Stolpe (Fluss)|Stolpe]]. Da er die Zustimmung seiner vier Söhne und seiner Gemahlin hatte, fügte die Fürstin als ihren Anteil die ganze Oxhöfter Kämpe (&amp;#039;&amp;#039;Kępa Oksywska&amp;#039;&amp;#039;), das Dorf Bolschau im Burgbezirk [[Białogarda|Belgard]] sowie das Dorf Grabowo bei [[Świecie|Schwetz]] hinzu. In den Urkunden ist festgelegt „freiwillig und gottergebenen Sinnes samt allem ihrem Geschmeide“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bald nach 1209 errichtete Klosteranlage des [[Kloster Zuckau|Klosters Zuckau]] vermutet man an der Mündung der Stolpe in die Radaune. Das Kloster in [[Żukowo (Powiat Kartuski)|Zuckau]] war ein [[Prämonstratenser|Prämonstratenser-Nonnenkloster]]. Seine Gründung geschah nicht mit Hilfe benachbarter pommerscher Niederlassungen. Das wurde, vielleicht durch die dänisch-pommerschen Kämpfe in jener Zeit, verhindert. Mutterkloster für Zuckau war vielmehr das Sankt Vinzenzstift bei [[Breslau]], das seit 1180 von Prämonstratensern besetzt war. Bereits 1201 bestätigte Papst [[Innozenz III.]] dem St. Vinzenzstift unter anderem eine Jacobikirche in Zuckau. Die Überlieferung lässt nicht erkennen, wie die Verbindung zwischen der Danziger Fürstenfamilie und dem Breslauer Sankt Vinzenzstift zustande kam. Die Gründung eines Nonnenklosters entsprach anscheinend einem Bedürfnis. Es sollte eine Versorgungs- und Bildungsstätte für die Töchter des Fürstenhauses und des pommerellischen Adels geschaffen werden. Das gab es in anderen Ländern auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuckau entwickelte sich zum Hauskloster für weibliche Angehörige des pommerellischen Fürstenhauses. Witosława, Tochter des Stifterpaares und Schwester von Swantopolk II. und Sambor II., ist als „magistra“ (Meisterin) dieses Klosters 1275 und 1289 nachgewiesen. Neben einer [[Novize]]nschule unterhielt das Kloster später auch eine Knaben- und eine Mädchenschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mestwin I. ist außerdem bekannt, dass er in einer Versammlung polnischer Großer und hoher Geistlichkeit in Mąkolin im Jahre 1212 als Herzog (dux) auftrat, da er sich bereits 1211 von der dänischen Oberherrschaft gelöst hatte. Um 1213, anlässlich einer Bestätigung für das Kloster Zuckau, bezeichnete er sich aber wieder als „princeps“ (im Sinne eines Statthalters). Mestwin starb am 1. Mai 1219 oder 1220.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestwin I. teilte vor seinem Tode sein Herrschaftsgebiet nach slawischem Brauch unter seinen vier Söhnen auf. Swantopolk, der Älteste, erhielt das Gebiet um Danzig, Wartisław den südlichen Landesteil mit Schwetz und [[Gniew|Mewe]], Sambor erhielt die Residenz [[Lubiszewo Tczewskie|Lubiszewo]] bei [[Dirschau]] und Ratibor den Westteil mit dem Hauptsitz in Belgard. Wartisław starb in Schwetz um 1229, die Brüder teilten sich sein Herrschaftsgebiet auf. Swantopolk errang die Oberherrschaft über ganz Pommerellen durch den Besitz von Danzig und die Burgen [[Sartowice|Sartowitz]], Zantir und Schwetz am [[Weichsel]]ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Mestwin hatte aus der Ehe mit Zwinisława vier Söhne und fünf Töchter:&lt;br /&gt;
* [[Swantopolk II.]] (ca. 1195–1266), Statthalter, ab 1227 Herzog von Pommerellen in Danzig&lt;br /&gt;
* [[Wartisław I. (Pommerellen)|Wartisław I.]] (ca. 1195–1227/1233), Herzog von Pommerellen in Schwetz und Mewe&lt;br /&gt;
* [[Sambor II.]] (ca. 1211/12–1276/1278), Statthalter, ab 1227 Herzog von Pommerellen in [[Lubiszewo Tczewskie|Liebschau]] und Dirschau&lt;br /&gt;
* [[Ratibor (Pommerellen)|Ratibor]] (ca. 1212–1272), Herzog von Pommerellen in Belgard&lt;br /&gt;
* [[Miroslawa von Pommerellen|Miroslawa]] (ca. 1190–1233/1240), als Gattin von Herzog [[Bogislaw II. (Pommern)|Bogislaw III.]] durch Heirat Herzogin von Pommern&lt;br /&gt;
* Jadwiga (ca. 1200–1249), als Gattin von Herzog [[Władysław Odonic]] durch Heirat Herzogin von [[Herzogtum Großpolen|Großpolen]]&lt;br /&gt;
* Witosława (ca. 1205–1290), Priorin des Klosters von Zuckau&lt;br /&gt;
* [[Nomen nominandum|NN]] (?–?), Nonne im Kloster von Zuckau&lt;br /&gt;
* [[Nomen nominandum|NN]] (?–?), Nonne im Kloster von Zuckau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hirsch]], [[Max Toeppen]], [[Ernst Strehlke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Scriptores rerum Prussicarum]]: Die Geschichtsquellen der preußischen Vorzeit&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Leipzig 1861, [https://books.google.de/books?id=YX8OAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA797 S. 797].&lt;br /&gt;
* {{ADB|21|503|504|Mestwin I.|[[Max Perlbach]]|ADB:Mestwin I.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/pommerellen_fuersten_von/mestwin_1_fuerst_von_pommerellen_+_1214.html Mestwin I. Fürst von Pommerellen] auf Portal: &amp;#039;&amp;#039;genealogie-mittelalter.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138418063|VIAF=89962063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mestwin 01}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samboride]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mestwin I.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mściwoj; Mszczuj&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herzog von Pommerellen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1160&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Mai 1219 oder 1220&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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