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	<title>Mestersvig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T07:15:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kenneth Wehr: /* Einleitung */ Infobox aktualisiert</title>
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		<updated>2024-11-24T13:35:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Infobox aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Siedlung in Grönland&lt;br /&gt;
|NAME=Mestersvig&lt;br /&gt;
|ALT=&lt;br /&gt;
|NAME-EXTRA=&lt;br /&gt;
|NAME-DK=&lt;br /&gt;
|BILD=Mestersvig airport.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-BESCHREIBUNG=Mestersvig (2007)&lt;br /&gt;
|KOMMUNE=Nordost-Grönland-Nationalpark&lt;br /&gt;
|DISTRIKT=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=&lt;br /&gt;
|STAND-EW=&lt;br /&gt;
|STATUS=Station&lt;br /&gt;
|DEMONYM=&lt;br /&gt;
|PLZ=3982&lt;br /&gt;
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|BREITENGRAD=72/14/01/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=23/55/22/W&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mestersvig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Grönland|grönländische]] Station und ehemalige Mine im [[Nordost-Grönland-Nationalpark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Mestersvig befindet sich am Südufer des [[Kong Oscar Fjord]]s an einer &amp;#039;&amp;#039;Noret&amp;#039;&amp;#039; genannten Bucht. Etwa 205 km südlich liegt [[Ittoqqortoormiit]] als nächstgelegener ziviler Ort. Der Name der Station bezieht sich auf den rund 10 km südöstlich gelegenen Fjord [[Mesters Vig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nunataqqi.gl/ Nunat Aqqi.] Karte über die vom Grönländischen Ortsnamenausschuss offiziell anerkannten Ortsnamen. [[Oqaasileriffik]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1948 entdeckte [[Lauge Koch]] in der Gegend [[Blei]]- und [[Zink]]vorkommen in Form von [[Galenit]] und [[Sphalerit]] mit 12 % Blei- und 10 % Zinkanteil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trap&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pie Barfod |Hrsg=Niels Nielsen, Peter Skautrup, [[Christian Vibe]] |Titel=Mesters Vig |Sammelwerk=Grønland |Reihe=Trap Danmark. Femte Udgave |BandReihe=XIV |Verlag=G. E. C. Gads Forlag |Datum=1970 |ISBN=87-12-88316-6 |Seiten=640}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsd&amp;quot;&amp;gt;[[Minik Rosing]], Ole Ventegodt: [https://denstoredanske.lex.dk/Mesters_Vig Mesters Vig.] [[Den Store Danske]].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1951 erhielt die &amp;#039;&amp;#039;Nordisk Mineselskab&amp;#039;&amp;#039; eine Lizenz für den Bergbau zwischen 70° und dem 74,5° N, einem etwa 500 km langen Küstenabschnitt zwischen [[Daneborg]] im Norden und Ittoqqortoormiit im Süden. 1952 wurde die Minengesellschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die zu gut einem Viertel vom dänischen Staat finanziert wurde. Ein weiteres gutes Viertel waren private dänische Aktionäre, während knapp die Hälfte des Aktienkapitals aus Schweden und Kanada kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trap&amp;quot;/&amp;gt; Noch im selben Jahr wurde ein Flugplatz in Mestersvig angelegt&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsd&amp;quot;/&amp;gt; und Untersuchungen vorgenommen, die ergaben, dass dort etwa 560.000 t abbaubares Erz lagen. 1956 begann man mit dem Abbau der Erzvorkommen. Bis 1962/63 wurden etwa 544.000 t Erz abgebaut&amp;lt;ref name=&amp;quot;trap&amp;quot;/&amp;gt; und 58.000 Bleierz und 75.000 t Zinkerz exportiert. Aufgrund niedriger Marktpreise und hohen Produktionskosten standen am Ende 99 Mio. kr. Ausgaben nur 107 Mio. kr. Einnahmen gegenüber, als die Mine schließlich erschöpft war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsd&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Unwirtschaftlichkeit hatte die Minengesellschaft bereits 1955 begonnen, andere Vorkommen in der Umgebung zu untersuchen. In Kooperation mit der US-amerikanischen Minengesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Amax&amp;#039;&amp;#039; wurde 1961/62 die &amp;#039;&amp;#039;Arktisk Minekompagni&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die die [[Molybdän]]vorkommen abbauen sollte, deren Untersuchung 1962 abgeschlossen wurde. Wegen zu geringer Vorkommen, schwieriger Abbaubedingungen und instabiler Marktpreise wurden die Abbaupläne jedoch verworfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;trap&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsd&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Blei- und Zinkabbaus wurde das Erz über eine extra gebaute Straße zum Fjord zur Verschiffung transportiert. Der [[Abraum (Bergbau)|Abraum]] wurde einen Berghang hinunter gekippt, von wo ein großer Teil in den am Kong Oscar Fjord mündenden Fluss [[Tunnelelv]] rutschte. 1979 wurden vor Ort erstmals Umweltstudien durchgeführt, die hohe Konzentrationen an Zink- und Blei-Belastung der Sedimente am Grund des Flusses und des Fjords sowie im Wasser nachwiesen. Auch [[Flechte]]n im Landesinneren und besonders [[Braunalgen]] zeigten eine hohe [[Schwermetalle#Biologische Eigenschaften und Umweltauswirkungen|Schwermetallbelastung]]. Spuren fanden sich auch am [[Kai (Uferbauwerk)|Hafenkai]] der Bucht Nyhavn. Bei späteren Untersuchungen im Jahr 2001 fanden sich noch Ablagerungen in Muscheln, Algen und [[Groppe]]n. Da sich Blei und Zink niemals auflösen, sondern nur immer weiter verteilen und vermischen können, wird noch für lange Zeit mit Belastungen gerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Environmental Impact of the Lead-Zinc Mine at Mestersvig, East Greenland |Autor=Poul Johansen, Gert Asmund, Peter Aastrup, Mikkel Tamstorf |Verlag=National Environmental Research Institute |Ort=Aarhus |Datum=2008-01 |Reihe=NERI Research Note |NummerReihe=241 |Online=[https://www2.dmu.dk/pub/ar241.pdf Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landebahn {{Flughafen-Codes|ICAO=BGMV}} in Mestersvig mit einer Länge von rund 1800 m wird immer noch betrieben und ist ein Teil des logistischen Netzwerks der [[Sirius-Schlittenpatrouille]] in Nordostgrönland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsd&amp;quot;/&amp;gt; 1968 waren noch elf Personen auf dem Flugplatz beschäftigt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;trap&amp;quot;/&amp;gt; im 21. Jahrhundert nur noch zwei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dsd&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Bjørn Thomassen |url=https://govmin.gl/publications/blyklippen-lead-zinc-mine-at-mestersvig/?wpdmdl=2350&amp;amp;refresh=669e748bc61561721660555 |titel=The Blyklippen lead-zincmine at Mesters Vig, EastGreenland |titelerg= |werk=govmin.gl |hrsg= |datum=2005 |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2024-07-22|abruf-verborgen= |format= |sprache= |kommentar=GEOLOGY AND ORE 5/2005 |zitat= |offline=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flughafen (Grönland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz in Grönland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Grönland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grönland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordost-Grönland-Nationalpark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Arktis)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kenneth Wehr</name></author>
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