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	<title>Messstation Hafelekar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Messstation_Hafelekar&amp;diff=2765720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Simon04: Lawinenwarndienst Tirol</title>
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		<updated>2026-04-30T14:27:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lawinenwarndienst Tirol&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hafelekar0016.JPG|mini|Forschungsstation und Amateurfunkerhütte (links) am Hafelekar (2007)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Messstation Hafelekar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Höhenstrahlungsobservatorium der [[Universität Innsbruck]], das einzige seiner Art in Österreich. Es befindet sich wenige Meter unterhalb der [[Hafelekarspitze]] in der [[Nordkette]] oberhalb von [[Innsbruck]], unweit der Station Hafelekar ({{Höhe|2269|AT|link=true}}) der [[Nordkettenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hafelekar0022.JPG|mini|hochkant|Messanlage Victor Franz Hess]]&lt;br /&gt;
Seit 1931 befindet sich auf Initiative des österreichischen [[Nobelpreis]]trägers [[Victor Franz Hess]] eine Messstation zur Beobachtung [[Kosmische Strahlung|kosmischer Strahlung]] am Hafelekar. Nach Errichtung der Nordkettenbahn 1928 hatte Hess diesen Platz auf {{Höhe|2300|AT}} gewählt, um die Station regelmäßig und gut erreichen zu können. Kernstück der Anlage wurde eine mit dem Edelgas [[Argon]] gefüllte [[Ionisationskammer]] (Steinke-Apparat), die mit 1,5&amp;amp;nbsp;Tonnen Blei gegen andere Strahlungen isoliert werden musste, was ohne die Bahn ein unlösbares Transportproblem gewesen wäre. Bei Ausfällen der Nordkettenbahn allerdings waren die Wissenschaftler nun auch bei extremem Wetter gezwungen, zu Fuß zum Hafelekar aufzusteigen, um die Anlage zu warten.&lt;br /&gt;
[[Datei:20251022 Hesshuette mit teleskop.jpg|mini|hochkant|Die historische Messstation Hafelekar (rechts) mit der 2025 errichteten, nach Marietta Blau benannten quantenoptischen Bodenstation.]]&lt;br /&gt;
1937 entdeckten [[Marietta Blau]] und ihre Assistentin [[Hertha Wambacher]] bei der Auswertung von am Hafelekar belichteten Fotoplatten erstmals „Zertrümmerungssterne“, sternförmig von einem Punkt ausgehende Spuren mehrerer Teilchen. Diese zeigen die Zertrümmerung eines Atomkerns durch ein Teilchen der Kosmischen Strahlen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uibk.ac.at/de/victor-franz-hess-messstation/forschungsstation-hafelekar/ |titel=Die Forschungsstation am Hafelekar – Universität Innsbruck |werk=Universität Innsbruck |sprache=de |abruf=2023-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=pTbBW0TffjE |titel=Marietta Blau – Queen of Cosmic Rays |werk=M Squared ▪︎ Science History |hrsg=YouTube |sprache=en |abruf=2023-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Anschluss Österreichs]] an das Deutsche Reich 1938 zwang die jüdische Wissenschaftlerin Blau zur Flucht nach Mexiko, weshalb sie ihre Forschungen am Hafelekar nicht weiterführen konnte. Das [[NSDAP]]-Mitglied Wambacher publizierte die Ergebnisse teilweise ohne Blau zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2022 wurde die Messstation als „Historic Site“ der [[European Physical Society]] anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uibk.ac.at/de/newsroom/2022/sanierte-victor-franz-hess-messstation-eroffnet/ |titel=Hess-Messstation als EPS Historic Site ausgezeichnet |datum=2022-09-29 |sprache=de |abruf=2023-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Betrieb ==&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Umbauphase wurde die Messstation 2022 wiedereröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Renovierung wurde die Hütte äußerlich wieder in den historischen Zustand versetzt sowie die Forschungsarbeit und Victor Franz Hess für Besucher des Hafelekars aufbereitet und ganzjährig von außen erlebbar gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Höhenstrahlungslabor wird heute vom &amp;#039;&amp;#039;Institut für Astro- und Teilchenphysik&amp;#039;&amp;#039; der [[Universität Innsbruck]] betreut. Aktuell wird eine UV-Messstelle von der [[Medizinische Universität Innsbruck|Medizinischen Universität Innsbruck]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1993 betreibt der [[Lawinenwarndienst Tirol]] eine Wetterstation zur Messung von Lufttemperatur, Luftfeuchte sowie Windgeschwindigkeit und Windrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lawinen.report/weather/stations?station=092dabe3-a4b7-db2d-6b29-e66cba4f4485 |titel=Wetterstation Hafelekar |werk=Lawinen.report |hrsg=Lawinenwarndienst Tirol |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uibk.ac.at/de/victor-franz-hess-messstation/ Victor Franz Hess Messstation], www.uibk.ac.at&lt;br /&gt;
* [http://physik.uibk.ac.at/hephy/Hess/homepage/Station.html Die Meßstation am Hafelekar], physik.uibk.ac.at&lt;br /&gt;
*[http://www.uibk.ac.at/astro/observatory/hafelekar/ Die Beobachtungsstation Hafelekar für Erforschung der kosmischen Höhenstrahlung], Uni Innsbruck&lt;br /&gt;
* [http://www.uv-index.at/ UV-Messstation am Hafelekar], uv-index.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate  |NS=47/18/45.75 |EW=11/23/01.9 |elevation=2300  |dim=20 |region=AT-7 | type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hötting]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karwendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsinstitut in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meteorologische Beobachtungseinrichtung|Hafelekar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universität Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sternwarte in Österreich|Hafelekar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinische Universität Innsbruck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Simon04</name></author>
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