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	<title>Messinische Salinitätskrise - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;H7: 2 Versionen von 266559576 bis 266559612 rückgängig gemacht - keine Verbesserung des Artikels: Wie schon beim letzten mal begründet, die maximale Meerestiefe steht bereits im Artikel zum Mittelmeer</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Inserciomamifers.jpg|mini|400px|Künstlerische Darstellung des westlichen Mittelmeers nach der vollständigen Abtrennung vom [[Atlantischer Ozean|Atlantik]]. Die Flüsse haben tiefe Schluchten in die exponierten Kontinentalränder gegraben. Der starke Anstieg der Salzkonzentration in den verbliebenen schrumpfenden Wasserkörpern führt zur Bildung von Evaporiten. Das in die Karte eingefügte Bild veranschaulicht den Transit von Säugetieren von [[Nordafrika]] nach [[Iberische Halbinsel|Iberien]] über die trockengefallene [[Straße von Gibraltar]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Messinische Salinitätskrise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Messinische Salzkrise&amp;#039;&amp;#039;, englisch: &amp;#039;&amp;#039;Messinian salinity crisis&amp;#039;&amp;#039;, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MSC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Abschnitt der [[Erdgeschichte]], in dem das [[Mittelmeer]] teilweise oder vollständig ausgetrocknet war. Hierbei lagerten sich in den tiefsten Meeresbecken bis zu drei Kilometer mächtige Verdunstungsgesteine ([[Evaporit]]e) ab. Dies geschah in der Zeit vor ungefähr sechs Millionen Jahren bis vor etwa fünf Millionen Jahren am Ende des [[Messinium]]s, der letzten Stufe des [[Miozän]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits um 1833 war dem britischen [[Geologie|Geologen]] [[Charles Lyell]] in verschiedenen Fossilfundstellen in [[Italien]] ein frappierender [[Faunenschnitt]] aufgefallen, an dem viele Lebewesen, die zuvor das Mittelmeer bevölkert hatten, verschwanden und durch andere Organismen verdrängt wurden. Aus letzteren sollte dann weitgehend die heutige [[Fauna]] hervorgehen. Mit diesem markanten Ereignis legte Lyell die Grenze zwischen den geologischen Epochen des Miozäns und des [[Pliozän]]s fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Hinweise ===&lt;br /&gt;
In der Ebene von [[Valence]] in Südfrankreich wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts bei der Anlage von Trinkwasserbrunnen eine unter quartären Schottern verborgene Schlucht entdeckt, die unerklärlich tief in den kristallinen Untergrund eingeschnitten war. Später gelang es, diese Schlucht im gesamten [[Französisches Rhonetal|Tal der Rhone]] zwischen [[Lyon]] und der [[Camargue]] nachzuweisen, wo sie mit Meeressedimenten des Pliozäns gefüllt war. Manche französischen und italienischen [[Paläontologie|Paläontologen]] zogen schon damals eine zeitweilige Austrocknung des Mittelmeeres in Betracht, um dieses Phänomen zu erklären. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren solche Vorstellungen verbreitet, galten jedoch als hoch spekulativ. So benutzte der [[Science-Fiction]]-Autor [[H. G. Wells]], der in seiner Jugend unter anderem bei [[Vincent Illing]] in London Geologie studiert hatte, die Idee in seiner Kurzgeschichte &amp;#039;&amp;#039;The Grisly Folk&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 offenbarten seismische Messungen des nordamerikanischen [[Ozeanographie|Ozeanographen]] [[Brackett Hersey]] eine bisher unbekannte geologische Struktur, die sich stets etwa 100 bis 200 Meter unter dem Boden des Mittelmeeres befand. Da diese Fläche, der sogenannte „M-Reflektor“, dem heutigen Profil des Meeresbodens eng folgte, lag es nahe, dass es sich um eine harte Gesteinsschicht handelte, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt gleichmäßig und zusammenhängend im ganzen Mittelmeerraum abgelagert hatte. Außerdem traten in den seismischen Profilen Strukturen auf, die an [[Salzstock|Salzstöcke]] erinnerten, die aus der Tiefe empordrangen und die überlagernden [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]] durchstießen. Viele Geologen vermuteten damals, dass das Salz aus der Zeit des [[Perm (Geologie)|Perms]] oder der [[Trias (Geologie)|Trias]] stammen müsste, denn während dieser geologischen Zeitalter waren vor mehr als 200 Millionen Jahren an vielen Stellen der Welt ergiebige [[Salzlagerstätte]]n entstanden, u.&amp;amp;nbsp;a. auch die der [[Zechstein]]-Serie Mitteleuropas. Da sich die bisher bekannten permischen und triassischen Salzlager allerdings in einem relativ flachen [[Epikontinentalmeer]], d.&amp;amp;nbsp;h. über [[Kontinentale Erdkruste|kontinentaler Kruste]], gebildet hatten und nicht in einem tiefen [[Ozean]]becken, galten die neu entdeckten Strukturen als Beleg, dass sich das Mittelmeerbecken irgendwann während der 200 Millionen Jahre nach der Trias eingesenkt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Geologen spekulierten, ob diese Salzstöcke nicht doch gleichzeitig mit den kleinen verstreuten [[Evaporit]]-Vorkommen entstanden sein könnten, wie sie zum Beispiel bei der Stadt [[Messina]] auf [[Sizilien]] aufgeschlossen sind (und die der Messin-Stufe ihren Namen gegeben haben). Weitere salz- und gipsführende Formationen dieses Alters fanden sich im [[Piemont]], in der [[Toskana]], in [[Kalabrien]] sowie in [[Spanien]], [[Marokko]], [[Algerien]], [[Tunesien]], [[Griechenland]], in der [[Türkei]], auf [[Zypern]] und in [[Israel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entdeckung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stromatolites in Sharkbay.jpg|mini|Stromatolithen in übersalzenen tropischen Gewässern (hier: [[Shark Bay]], Australien)]]&lt;br /&gt;
Die ersten handfesten Belege für die ehemalige Austrocknung des Mittelmeers ergaben sich im Sommer 1970 im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Leg-13&amp;#039;&amp;#039;-Expedition des Tiefseebohrschiffs &amp;#039;&amp;#039;[[Glomar Challenger]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Geologen unter der wissenschaftlichen Leitung von [[William Ryan (Geologe)|William Ryan]] und [[Kenneth Jinghwa Hsü|Kenneth Hsü]] förderten im Balearen-Becken Bohrkerne zu Tage, die die überraschende Natur des „M-Reflektors“ enthüllten. Bereits in den Bohrungen 121 bis 123 wurden kleinere Reste von [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]] (ein Gestein ähnlich wie [[Kalkstein]], nur mit magnesiumreichem [[Carbonate|Karbonat]]) und Gipsgerölle erbohrt, ohne dass man jedoch weiterreichende Schlussfolgerungen daraus gezogen hätte. Der [[Gips]] konnte ja schließlich vom nahe gelegenen Festland eingespült worden sein. In der Bohrung 124 fanden sich dann aber in einer Tiefe von etwa 2000 Metern unter dem Meeresspiegel [[Stromatolith]]en und anstehender [[Anhydrit]]. Bei Stromatolithen handelt es sich nun um feine Wechsellagerungen von verfestigtem Schlamm und [[Kalkstein#Von Mikroorganismen abgelagerter Kalkstein|Kalk]], der von [[Algenmatte]]n in der [[Gezeiten]]zone von flachen tropischen Gewässern abgelagert wird. Der sogenannte „Hühnerdraht“-Anhydrit hingegen ist ein [[Anhydrit|Calciumsulfat]]&amp;amp;nbsp;– wie Gips, jedoch ohne eingeschlossenes [[Kristallwasser]]&amp;amp;nbsp;–, das fast ausschließlich in „Salzmarschen“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Sabcha]]s&amp;#039;&amp;#039;), sehr heißen und trockenen Küstenebenen, ausgefällt wird, in denen selbst das [[Grundwasser]] Temperaturen über 30&amp;amp;nbsp;°C erreicht. Bei niedrigeren Temperaturen bildet sich lediglich Gips. Die [[Fossil]]ien (in diesem Fall mikroskopisch kleine Kalkschalen von [[Foraminiferen]]) in den Meeresablagerungen unterhalb der Sabcha-Sedimente datieren nicht aus dem Perm, sondern stammen aus der weit jüngeren Stufe des Messins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erklärungsversuche ===&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick schienen diese Befunde völlig unvereinbar miteinander zu sein. Einerseits deuteten die erbohrten Gesteine und Sedimentstrukturen eindeutig auf eine Ablagerung unter sehr flachem Wasser hin. Andererseits ließen die seismischen Daten erkennen, dass der „M-Reflektor“ die tiefen Böden des Mittelmeeres bedeckte, so als ob er sich dort, an Ort und Stelle, in großer Tiefe, gebildet hätte. Außerdem sollten die Evaporite plötzlich gleichzeitig mit einer Vielzahl von kleinen isolierten Vorkommen auf den umliegenden Festländern entstanden sein, die man bisher nur für unbedeutende lokale Ereignisse gehalten und kaum miteinander in Verbindung gebracht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Erklärungsversuch, der auch von einem Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Leg-13&amp;#039;&amp;#039;-Expedition vertreten wurde, dem [[Sedimentologie|Sedimentologen]] [[Vladimir Nesteroff]], lautete: Als sich die messinischen Evaporite ablagerten, müsse das Mittelmeer noch ein flaches Nebenmeer gewesen sein, das sich nach der Abschnürung vom Atlantik in eine weite Salzpfanne verwandelt hätte. Die Einsenkung des Ozeanbeckens könne dann aber nicht mehr irgendwann im Laufe des [[Mesozoikum]]s oder [[Känozoikum]]s stattgefunden haben, sondern müsste sich sehr rasch, vor weniger als fünf Millionen Jahren ereignet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Forscher, wie der Leiter der Expedition Bill Ryan selbst, zweifelten jedoch an der Möglichkeit einer dermaßen raschen „Ozeanisierung“ von kontinentaler Kruste. In der klassischen [[Geosynklinaltheorie]] waren solche Ideen über „Einsturzbecken“ und „Senkungströge“ noch vertretbar gewesen, aber seit dem Aufkommen des neuen geotektonischen Modells der [[Plattentektonik]] in den sechziger Jahren waren sie immer mehr in Diskredit geraten. Deshalb folgerte man, dass sich der Anhydrit auf irgendeine Weise in tiefem Wasser gebildet haben musste. Tatsächlich wurden bei späteren Bohrungen nicht nur oberhalb der Salze Tiefseesedimente gefunden, sondern auch schon darunter. Aus diesem Grund erwog man Modelle, wie sich auch an der Basis einer großen [[Wassersäule (Hydrologie)|Wassersäule]] schwere Salzlaken oder [[Sole]]n ansammeln könnten, die stark genug konzentriert wären, um leicht lösliche [[Mineral]]e auszufällen.&lt;br /&gt;
[[Datei:STS059-238-074 Strait of Gibraltar.jpg|mini|Die Straße von Gibraltar und das westliche Mittelmeer (Alborán-See) aus dem All gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Entstehung Mittelmeer.webm|mini|Video: Entstehung des Mittelmeers]]&lt;br /&gt;
Letztendlich setzte sich jedoch eine Vorstellung durch, die die widersprüchlichen Befunde endlich vereinen konnte. Die Evaporite hatten sich zwar unter flachem Wasser abgelagert (schließlich hätten die Algenmatten, die die Stromatholiten gebildet hatten, niemals in der lichtlosen Tiefsee existieren können), aber dennoch lagen sie mehrere tausend Meter unterhalb des Weltmeeresspiegels. Während die [[Straße von Gibraltar]] geschlossen war und das Eindringen von Wasser aus dem Atlantik verhinderte, müssen die Evaporite auf dem Grund von sehr tiefen, wüstenhaften Becken entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wichtigen Hinweis lieferte bereits das Bohrloch 133 westlich von Sardinien. Hier fanden sich unter dem „M-Reflektor“ keine Evaporite, sondern Wechsellagerungen von wohlgerundeten [[Kies]]en mit intensiv rot und grün gefärbten [[Siltstein]]en. Offenbar handelte es sich um die Ablagerungen von Wüstenflüssen, die den sardischen Festlandssockel hinabgeströmt waren und an seinem Fuß Schuttfächer gebildet hatten. Im Bohrloch 134 fand sich bereits [[Steinsalz]], das zu den Verdunstungsmineralen gehört, die fast als allerletzte ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kamen außerdem immer mehr Hinweise zu Tage, dass sich die seit langem bekannten [[Unterseeischer Canyon|Tiefsee-Canyons]] vor den Mündungen der [[Rhone]] und anderer Flüsse nicht erst im [[Pleistozän]] durch das Wirken von [[Trübestrom|Unterwasserlawinen]] gebildet hatten wie die Canyons im Atlantik und Pazifik, sondern bereits am Ende des Miozäns in die steilen Flanken des weitgehend ausgetrockneten Mittelmeerbeckens bis tief hinunter zu den heutigen [[Tiefseeebene]]n geschnitten wurden. Zum Beispiel befand sich das Bett des [[Nil]] damals bei [[Assuan]] bereits 750 Meter unter dem heutigen Meeresspiegel, wie man bei der Errichtung des [[Assuan-Staudamm|Nasser-Staudamms]] von 1959 bis 1970 feststellte, an der Mündung bei [[Kairo]] sogar 2400 Meter tief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Erkenntnisse ==&lt;br /&gt;
Allerdings konnte das enorme Volumen der erhaltenen messinischen Evaporite, die, wie man später feststellte, maximale Mächtigkeiten von bis zu drei Kilometern erreichten, nicht im Laufe eines einzigen Austrocknungsereignisses abgelagert worden sein. Das gesamte im Mittelmeer gelöste [[Meersalz|Salz]] hätte dazu niemals ausgereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ablagerungszyklen ===&lt;br /&gt;
Nach eingehender Untersuchung des Bohrloches 124 erkannte Kenneth Hsü zwei Jahre nach Ende der Bohrkampagne, dass die Beschaffenheit der Schichten deutlich auf mehrere Zyklen hinwies, in denen das Mittelmeer ausgetrocknet und wieder gefüllt worden war. Zu diesem Zeitpunkt war ihm auch bereits die Existenz eines großen Brackwassersees ([[Paratethys]]) in Osteuropa bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Das älteste Sediment jedes einzelnen Zyklus stammte entweder aus der Tiefsee oder aus einem großen Brackwassersee. Feinkörnige Sedimente auf Böden mit ruhigem Wasser oder aus großer Tiefe weisen vollkommen gleichmäßige Streifung auf. In dem Maße, wie das Becken austrocknete und die Wassertiefe abnahm, wurde infolge des zunehmenden Spiels der Wellen die Bänderung immer unregelmäßiger. Und als die Stellen, wo sich Sedimente ablagerten, nur noch von Zeit zu Zeit unter Wasser standen, bildete sich Stromatolith. Schließlich lag, nach weiterer Austrocknung, auch das zuvor noch zeitweilig überschwemmte Gelände völlig trocken, und jetzt wurde vom salzhaltigen Sabcha-Grundwasser Anhydrid ausgefällt. Plötzlich aber schwappte entweder Meerwasser über die Straße von Gibraltar&amp;amp;nbsp;– oder eine größere Brackwassermenge brach aus dem osteuropäischen Brackwassersee ein. Nun füllte sich das Balearen-Becken wieder, und feinkörnige Schlamm-Massen, die der Wassereinbruch mitführte, überlagerten abrupt den „Hühnerdraht-Anhydrit“. Im Lauf der Jahrmillionen, die die sogenannte Messina-Phase des Spätmiozäns umfasste, wiederholte sich dieser Zyklus mindestens acht- bis zehnmal.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kenneth J. Hsü: &amp;#039;&amp;#039;Das Mittelmeer war eine Wüste. Auf Forschungsreisen mit der Glomar Challenger.&amp;#039;&amp;#039; S. 112, Harnack, München 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Messinian palaeogeography.svg|mini|Paläogeographie des westlichen Mittelmeeres zu Beginn des Messiniums: B&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;Betische Straße, G&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;heutige Straße von Gibraltar M&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;Alborán-Becken, S&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;Sorbas-Becken, R&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;Rif-Straße. Die heutigen Küstenlinien sind in Rot eingezeichnet.]]&lt;br /&gt;
Vor 20 Millionen Jahren bildete der Vorläuferozean des Mittelmeeres, die [[Tethys (Ozean)|Tethys]], noch eine breite Wasserstraße zwischen dem [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] und dem sich öffnenden Atlantik. Jedoch wurde die Tethys im Laufe der folgenden Zeit immer weiter eingeengt, bis im mittleren Miozän vor etwa 15 Millionen Jahren die [[Afrikanische Platte]] mit [[Vorderasien]] kollidierte. Dies führte zur Auffaltung von [[Faltengebirge|Kettengebirgen]] im Nahen Osten und beendete die Verbindung des entstehenden Mittelmeeres zum Indischen Ozean. Von nun an bestanden nur noch Verbindungen zum Atlantik in Gestalt der [[Betische Straße|Betischen Straße]] im Süden der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] (&amp;#039;&amp;#039;Iberischer Block&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Iberische Kleinplatte&amp;#039;&amp;#039; oder einfach &amp;#039;&amp;#039;Iberia&amp;#039;&amp;#039;), nördlich der [[Betische Kordillere|Betischen Kordillere]], und der [[Rif-Straße]] in Nordwest-Afrika, südlich des [[Rif (Gebirgszug)|Rif-Gebirges]]. Die heutige Straße von Gibraltar war vom Gebirgsbogen, welcher Betische Kordillere und Rif miteinander verband (&amp;#039;&amp;#039;Gibraltar-Bogen&amp;#039;&amp;#039;), verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der genaue Ablauf und die genauen Gründe für die messinische Salinitätskrise sind noch immer umstritten. Man darf jedoch davon ausgehen, dass das Mittelmeer ohne jeglichen Zufluss in einigen zehntausend Jahren verdunsten würde. Während man früher meist von einem globalen Meeresspiegelabfall ausging oder von einer seitlichen Einengung der verbliebenen Meeresstraßen durch [[Tektonik|tektonische]] Bewegungen, so wird seit 2003 ein Modell diskutiert, nach dem großräumige Bewegungen im oberen Erdmantel zu einer Verschließung der Meerespassagen zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer führten.&amp;lt;ref&amp;gt;Svend Duggen, Kaj Hoernle, Paul van den Bogaard, Lars Rüpke, Jason Phipps Morgan: &amp;#039;&amp;#039;Deep roots off the Messinian salinity crisis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nature&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 422, 2003, S. 602–606, [[doi:10.1038/nature01553]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;S. Duggen, K. Hoernle, P. van den Bogaard, D. Garbe-Schönberg: &amp;#039;&amp;#039;Post-collisional transition from subduction- to intraplate-type magmatism in the westernmost Mediterranean: Evidence for continental-edge delamination of subcontinental lithosphere&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Petrology&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 46, 2005, Nr. 6 S. 1155–1201, [[doi:10.1093/petrology/egi013]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Modell schlagen die Autoren vor, dass die [[Subduktion]] ozeanischer [[Lithosphäre]] unter der Alborán-See (westlichstes Mittelmeer) Bänder von subkontinentaler Mantellithosphäre unter dem Südrand von Iberia und Nordwest-Afrika abschälte. Das Entfernen von Material im unteren Bereich der Lithosphäre zusammen mit dem Aufströmen von Mantelmaterial in den freiwerdenden Raum führte am Ende des Miozäns zu einer raschen Anhebung der darüber liegenden restlichen Lithosphäre einschließlich der Kruste und der Meerespassagen am Südrand von Iberia und Nordwest-Afrika. Diese Vorgänge im oberen Erdmantel wurden aus der zeitlichen und räumlichen Entwicklung der [[Geochemie|geochemischen]] Zusammensetzung von Vulkangesteinen in Südspanien, Nordmarokko und vom Meeresboden des dazwischenliegenden Teils des Mittelmeers (Alborán-See) rekonstruiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nature2011&amp;quot;&amp;gt;Garcia-Castellanos, D., A. Villaseñor: &amp;#039;&amp;#039;Messinian salinity crisis regulated by competing tectonics and erosion at the Gibraltar Arc.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 480, 2011, S. 359–363, [[doi:10.1038/nature10651]] ({{Webarchiv | url=https://docs.google.com/uc?id=0B_xuyENh5ksFN2MwYWE5YjUtNzNkOS00OGZlLWFkMDYtOWMxYTViYjRiZjc0&amp;amp;export=download&amp;amp;hl=en | webciteID=6ZtnwbiXF | text=alternativer PDF-Link}}; 3,7&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Anhand von geochemischen Analysen und Altersdatierungen konnte gezeigt werden, dass sich die Zusammensetzung der Vulkangesteine in der Region zwischen 6,3 und 4,8 Millionen Jahren, also weitgehend zeitgleich mit der Austrocknung des Mittelmeers, drastisch änderte (vom Subduktions- zum Intraplattentyp). Dieser Wechsel weist stark auf einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Vorgängen im Erdmantel und der Messinischen Salinitätskrise hin. Unterstützt wird das Modell von thermomechanischen ([[geophysik]]alischen) Berechnungen, die zeigen, dass die Vorgänge im oberen Erdmantel zu einer Anhebung der Meeresstraßen um knapp einen Kilometer und somit über den Meeresspiegel verursacht haben können. Dadurch kam es zu einer Verschließung der Meerespassagen, Isolierung und letztlich Austrocknung des Mittelmeers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Clauzon et al. (1996)&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Clauzon, Jean-Pierre Suc, Francois Gautier, André Berger, Marie-France Loutre: &amp;#039;&amp;#039;Alternate interpretation of the Messinian salinity crisis: Controversy resolved?&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geology&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 24, 1996, Nr. 4, S. 363–366, [[doi:10.1130/0091-7613]].&amp;lt;/ref&amp;gt; begann die Salinitätskrise vor 5,75 Millionen Jahren, laut Krijksman et al. (1999)&amp;lt;ref&amp;gt;W. Krijgsman, F.J. Hilgent, I. Raffi, F.J. Sierros, D.S. Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Chronology, causes and progression of the Messinian salinity crisis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nature&amp;#039;&amp;#039; Bd. 400, 1999, S. 652–655, [[doi:10.1038/23231]].&amp;lt;/ref&amp;gt; jedoch bereits vor 5,96&amp;amp;nbsp;Ma. Beide Autoren schlagen eine Zweiteilung der Salinitätskrise vor. Während Clauzon annimmt, dass in der ersten Phase (5,75–5,60&amp;amp;nbsp;Ma) nur ein moderater Rückgang des Meeresspiegels stattfand, bei dem sich nur in den Randbereichen des Mittelmeeres Evaporite ablagerten, und dass darauf eine Phase (5,60–5,32&amp;amp;nbsp;Ma) der völligen Abschnürung und Eindampfung gefolgt sei, in der sich die Evaporite in den tiefen Becken und die riesigen Canyons gebildet hätten, schlägt Krijksman hingegen vor, dass Letzteres bereits in der ersten Phase (5,59–5,50&amp;amp;nbsp;Ma) geschehen sei, während sich in der zweiten Phase (5,50–5,33&amp;amp;nbsp;Ma) die zyklischen Evaporitablagerungen in einem großen &amp;#039;&amp;#039;Lago-Mare&amp;#039;&amp;#039;-Becken („Meersee“) gebildet hätten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Messinian Mediterranean and Gibraltar - reconstructed landscape.jpg|mini|Rekonstruktion der Meerenge von Gibraltar an der Wende vom Miozän zum Pliozän]]&lt;br /&gt;
Vor ungefähr 5,33 Millionen Jahren, an der Wende vom [[Miozän]] zum [[Pliozän]], erfolgte nach neuesten Erkenntnissen zunächst eine leichte Senkung der Landbrücke zwischen Europa und Afrika, sodass für einige Jahrtausende nur geringe Wassermengen aus dem Atlantik in das ausgetrocknete Mittelmeerbecken schwappten. Nach und nach grub sich das Wasser immer tiefer in die Landbrücke, bis schließlich durch einen 200 Kilometer langen und bis zu 11 Kilometer breiten Kanal etwa 100 Millionen Kubikmeter pro Sekunde einströmten und dabei mit einer Geschwindigkeit von 144 Kilometern pro Stunde den Strömungskanal um 40 Zentimeter pro Tag vertieften. Insgesamt wurden dabei 500 Kubikkilometer Gestein weggewaschen. Das führte dazu, dass auf dem Höhepunkt dieses Vorgangs der Wasserspiegel im Mittelmeerbecken täglich um mehr als 10 Meter anstieg, bis nach maximal zwei Jahren das Mittelmeer wieder aufgefüllt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nature2009&amp;quot;&amp;gt;D. Garcia-Castellanos et al.: &amp;#039;&amp;#039;Catastrophic flood of the Mediterranean after the Messinian salinity crisis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 462, 2009, S. 778–781, [[doi:10.1038/nature08555]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither ist diese Meerenge die einzige natürliche Verbindung zwischen Atlantik und Mittel- und Schwarzem Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzteren Fall wäre das erneute und endgültige Fluten des Beckens durch einen vermutlich verhältnismäßig engen, aber tiefen Kanal in der Straße von Gibraltar&amp;lt;ref name=&amp;quot;nature2009&amp;quot; /&amp;gt; ein sehr viel weniger spektakulärer Vorgang gewesen als bisher gedacht. Das grandiose Bild von einem tausend Meter hohen Wasserfall, tausendmal so mächtig wie die [[Niagarafälle]], der tosend in die tiefen Wüstenbecken einbricht, wie es besonders von Kenneth Hsü popularisiert wurde, müsste damit wohl etwas revidiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nature2009&amp;quot; /&amp;gt; Auch Befunde auf Sizilien sprechen zumindest in der Endphase nur für eine zügige, aber nicht für eine katastrophale Flutung des Mittelmeeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den isolierten Evaporit-Vorkommen auf den Festländern rund um das Mittelmeer handelt es sich übrigens meistens um Sedimente in kleineren, aber auch höher gelegenen Randbecken, die während späterer Gebirgsbildungsphasen über den Meeresspiegel angehoben wurden, zum Beispiel in Italien, auf Sizilien und auf Kreta. Die Becken in Südspanien und Nordwestafrika hingegen bildeten bis zur Öffnung der Straße von Gibraltar die einzige Verbindung zum Atlantik. Schon geringe tektonische Bewegungen oder [[Eustatik|eustatische]] Meeresspiegelschwankungen in dieser Region konnten die Verbindung mit dem Atlantik, mit dem Mittelmeer, aber auch mit den einzelnen Teilbecken untereinander blockieren oder wiederherstellen. Damit bildet die tektonische und sedimentäre Entwicklung der Betischen Straße und der Rif-Straße wahrscheinlich den Schlüssel zum endgültigen Verständnis der messinischen Salinitätskrise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinkhole Orjen.jpg|mini|hochkant|Blick über den Rand eines tiefen [[Ponor]]s (Schluckloch) im Karst des [[Orjen]]-Gebirges in [[Montenegro]]]]&lt;br /&gt;
Neben der [[Erosion (Geologie)|Erosion]] der untermeerischen Canyons wird die Austrocknung des Mittelmeeres auch für die tiefgreifende [[Karst|Verkarstung]] im Norden und Osten der [[Adriatisches Meer|Adria]] verantwortlich gemacht sowie für die rasche Abtragung der [[Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bewertung der [[klima]]tischen Folgen der messinischen Salinitätskrise ist es oft schwer, Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Hat die vermehrte Bildung von [[Gletscher]]n eine globale Senkung des Meeresspiegels ausgelöst und somit die Abschnürung des Mittelmeeres bewirkt? Oder hat die Bindung enormer Mengen von Salz die [[Salinität]] des Weltmeeres verringert, damit den Gefrierpunkt des Meerwassers erhöht und die Bildung von Eis gefördert? Jedenfalls lässt sich während des Miozäns ein trockeneres, steppenartiges Klima in Teilen Mitteleuropas nachweisen, während im Pliozän, nach der Flutung des Mittelmeeres, das Klima immer feuchter und kühler wurde, bis hin zur [[Letzte Eiszeit|letzten Eiszeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Boden des Mittelmeeres weitgehend trocken und wüstenartig war, breiteten sich Nadelwälder von den umliegenden Plateaus die Kontinentalabhänge hinunter aus. Die heutigen Mittelmeerinseln bildeten hohe Bergesgipfel mit alpiner [[Flora]]. Nach der Flutung überlebten diese Vergesellschaftungen zum Beispiel auf [[Sardinien]] und [[Korsika]], während sie sich anderswo wieder in die Hochgebirge zurückzogen. Anscheinend erlaubte die Austrocknung auch die Wanderung vieler Tierarten aus Afrika nach Europa, wie [[Wildpferd]]e und sogar [[Flusspferde]], die sich dann zuweilen, wie die [[Ziegenartige]]n auf den [[Balearen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Myotragus balearicus]]&amp;#039;&amp;#039;), nach der Flutung zu Zwergformen weiterentwickelten. Hsü spekulierte sogar, ob die [[Versteppung]] großer Teile Afrikas, die man oft für das „Herabsteigen aus den Bäumen“ der frühen Hominiden verantwortlich macht, nicht ebenfalls von der Salinitätskrise bewirkt worden sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zukünftige Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Schon heute ist das Mittelmeer wegen seiner hohen Verdunstungsrate und der geringen Öffnung der Straße von Gibraltar wieder deutlich salziger als zum Beispiel der Nordatlantik. Ebenso ist die Straße von Gibraltar bereits wieder seichter als im Pliozän. Man darf davon ausgehen, dass sie sich wahrscheinlich in zwei oder drei Millionen Jahren wieder schließen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In seinem [[Science-Fiction]]-Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der letzte Tag der Schöpfung]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1981 lässt der Autor [[Wolfgang Jeschke]] Menschen in die Zeit der messinischen Salinitätskrise zurückreisen. Die Flutung des Mittelmeers vor etwa 5 Millionen Jahren wird dadurch erklärt, dass Zeitreisende die Landbrücke von Gibraltar gezielt sprengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kenneth J. Hsü: &amp;#039;&amp;#039;Das Mittelmeer war eine Wüste. Auf Forschungsreisen mit der Glomar Challenger.&amp;#039;&amp;#039; Harnack, München 1984. ISBN 3-88966-012-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Messinian salinity crisis|Messinische Salinitätskrise}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spektrum.de/news/die-mega-flut/1016715 &amp;#039;&amp;#039;Salzkrise – Die Mega-Flut.&amp;#039;&amp;#039;] Artikel bei spektrum.de&lt;br /&gt;
* [https://www.scinexx.de/dossier/die-grosse-flut/ &amp;#039;&amp;#039;Die große Flut.&amp;#039;&amp;#039;] Forscher enträtseln die Urzeit-Katastrophe am Mittelmeer. Artikel bei scinexx.de&lt;br /&gt;
* Rob Butler: [https://www.see.leeds.ac.uk/structure/tectonics/messinian/ &amp;#039;&amp;#039;The Messinian Salinity Crisis.&amp;#039;&amp;#039;] Webseite der Universität Leeds&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.messinianonline.it/ | wayback=20130709230054 | text=&amp;#039;&amp;#039;Messinian Online – Living in an Evaporitic World.&amp;#039;&amp;#039;}} Webseite zur Messinischen Salinitätskrise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Messinische Salinitatskrise}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis der Erdgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Mittelmeerraums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresspiegel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;H7</name></author>
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