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	<title>Messerschmitt Me 321 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:40:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Messerschmitt_Me_321&amp;diff=270639&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Billyhill: kleine Ergänzung.</title>
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		<updated>2025-11-06T21:47:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine Ergänzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Messerschmitt Me 321 Gigant&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Messerschmitt Me 321 gliders on airfield c1942.jpg|250px|Me 321 Gigant]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Lastensegler]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Messerschmitt AG]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 25. Februar 1941&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1941&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = Juni 1941 bis April 1942&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Messerschmitt Me 321 Gigant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Lastensegler]] der [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutschen]] [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Mit 55&amp;amp;nbsp;Meter Spannweite und über 34&amp;amp;nbsp;Tonnen Abflugmasse handelt es sich um das größte je gebaute [[Gleitflugzeug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1940 in Auftrag gegeben, um im Rahmen des [[Unternehmen Seelöwe|Unternehmens „Seelöwe“]] Truppen und Kriegsmaterial nach England zu transportieren. Über 20&amp;amp;nbsp;Tonnen [[Nutzlast]], entsprechend 200 bewaffneten Soldaten oder einem [[Panzerkampfwagen IV]], sollten transportiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Geleitet von [[Josef Fröhlich (Ingenieur)|Josef Fröhlich]], wurde das Flugzeug unter hohem Zeitdruck innerhalb von drei Monaten konstruiert.&amp;lt;ref name=peter /&amp;gt; Am 25.&amp;amp;nbsp;Februar 1941 absolvierte die Me&amp;amp;nbsp;321 mit [[Karl Baur (Pilot)|Karl Baur]] ihren Jungfernflug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Kurt Braatz]] |Titel=Karl Baur: Der Messerschmied |Sammelwerk=[[Flugzeug Classic]] |Nummer=12 |Verlag=[[GeraMond Verlag|GeraMond]] |Ort=München |Datum=2025 |ISSN=1617-0725 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mangels leistungsstarker Flugzeuge musste sie von drei [[Messerschmitt Bf 110|Bf&amp;amp;nbsp;110]] geschleppt werden (sog. Troika-Schlepp). Später wurde dazu eine [[Junkers Ju 90|Ju 90]] eingesetzt, die in der Lage war, auch vollbeladene Me&amp;amp;nbsp;321 zu schleppen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Kössler]], Günther Ott: &amp;#039;&amp;#039;Die großen Dessauer.&amp;#039;&amp;#039; Aviatic-Verlag, 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die in der Literatur aufgeführten „zahlreichen schweren Unfälle mit dem Troika-Schlepp“ werden für den Fliegerhorst [[KZ-Außenlager Obertraubling|Obertraubling]] ausführlich beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schmoll: &amp;#039;&amp;#039;Messerschmitt-Giganten und der Fliegerhorst Regensburg-Obertraubling.&amp;#039;&amp;#039; Regensburg 2002, S.&amp;amp;nbsp;36. In den Verlustlisten der Luftwaffe [[Bundesarchiv-Militärarchiv]] Freiburg: Verlustlisten Verbände und Schulen und sonstige Verbände, Bestand RL 2III lassen sie sich nicht nachweisen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die motorisierte Version des Lastenseglers ging im April 1942 erstmals mit vier Motoren an den Start. Es zeigte sich, dass dieses Modell zu schwach motorisiert war, daher wurde die Weiterentwicklung [[Messerschmitt Me 323|Me&amp;amp;nbsp;323]]&amp;amp;nbsp;V2 mit sechs Motoren ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Me321+He111Z.jpg|mini|Me 321, geschleppt von einer He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;Z]] &lt;br /&gt;
Mitte 1941 wurden für den bevorstehenden [[Unternehmen Barbarossa|Angriff auf die Sowjetunion]] Großseglerstaffeln aufgestellt, die als Schleppflugzeuge Bf&amp;amp;nbsp;110 einsetzten. 1942 wurde für diese Aufgabe die [[Heinkel He 111|He 111&amp;amp;nbsp;Z]] als Schleppflugzeug entwickelt, die Zusammensetzung von zwei He&amp;amp;nbsp;111&amp;amp;nbsp;H6, mit zwei Rümpfen und fünf Motoren mit je 1340&amp;amp;nbsp;PS&amp;lt;ref name=peter /&amp;gt;. Um den Start zu erleichtern, wurden an die Me&amp;amp;nbsp;321 bis zu acht [[Walter HWK 109-500|Walter-Startraketen]] angebaut. Außerdem konnte das 1,7&amp;amp;nbsp;Tonnen schwere Fahrwerk beim Abheben abgeworfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Die ersten vier Flugzeuge wurden im Mai 1941 von der Luftwaffe übernommen. Bis zum 30.&amp;amp;nbsp;September 1941 waren 49 von 100 bestellten Flugzeugen von den Messerschmitt-Werken in [[Flugplatz Leipheim|Leipheim]] und 64 von 100 bestellten Flugzeugen aus [[Obertraubling]] geliefert worden. Die letzten zwei Flugzeuge wurden im April 1942 übernommen, sodass insgesamt 200 Serienflugzeuge gebaut wurden.&lt;br /&gt;
Es ist allerdings unklar, ob die Prototypen zu den Serienflugzeugen zählten oder ob diese zusätzlich zu den 200 Flugzeugen gebaut wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg: &amp;#039;&amp;#039;Produktionsprogramme. Bestand RL 3.&amp;#039;&amp;#039; Vgl. Peter Schmoll, 2002, S.&amp;amp;nbsp;58, der von 175 Stück spricht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenfälle bei der Erprobung und Schulung ==&lt;br /&gt;
Bei der Erprobung und Schulung mit der Me 321 kam es zu folgenden schweren Zwischenfällen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 14. März 1941: Die Me 321 V1, Halter BFW, stürzte in Leipheim ab und wurde zerstört. Kein Personenschaden.&lt;br /&gt;
* 19. Mai 1941: Zwei Bf 110 E2 (W.-Nr. 3933, 3974) des Sonderkommandos Merseburg stürzen beim Schleppen einer Ju 52/3m in [[Flugplatz Merseburg|Merseburg]] ab. Beide Besatzungen (vier Soldaten der Luftwaffe) kamen ums Leben. Die Ju 52/3m erlitt keinen Schaden. Das ist der einzige Unfall, der „Schleppen“ als Unfallursache hat.&lt;br /&gt;
* 28. Mai 1941: Die Me 321 (W.-Nr. 452), Halter BFW, verunglückte in der Nähe von Regensburg durch Leitwerksbruch. Die fünfköpfige Besatzung kam ums Leben (drei von Luftwaffe, einer von Messerschmitt, einer von Erprobungsstelle Rechlin).&lt;br /&gt;
* 28. Juni 1941: Die Me 321 (W.-Nr. 466) der GS 22 wurde durch einen Startunfall in Leipheim zerstört. Kein Personenschaden.&lt;br /&gt;
* 25. Juli 1941: Die Bf 110 E (W.-Nr. 3924) der Fliegerschule Schlepp Obertraubling hatte in Obertraubling einen Startunfall, bei dem die zweiköpfige Besatzung verletzt wurde.&lt;br /&gt;
* 4. August 1941: Die Bf 110 C4 (W.-Nr. 3634) der Fliegerschule Schlepp Regensburg ging aus unbekannten Gründen verloren. Die zweiköpfige Besatzung wurde getötet.&lt;br /&gt;
* 6. August 1941: Die Bf 110 E2/U1 (W.-Nr. 3729) des Sonderkommandos Merseburg wurde aufgrund eines Motorschadens in [[Flugplatz Zerbst|Zerbst]] zerstört. Die zweiköpfige Besatzung wurde verletzt.&lt;br /&gt;
* 13. August 1941: Die He 111 H5 (W.-Nr. 3933) der GS 4 stürzte in [[Flugplatz Augsburg-Haunstetten|Augsburg]] ab. Die Besatzung verzeichnete zwei Tote und zwei Verletzte.&lt;br /&gt;
* 3. Oktober 1941: Die Bf 110 E1 (W.-Nr. 4029) der Fliegerschule Schlepp Obertraubling machte einen Totalbruch. Ein Besatzungsmitglied wurde verletzt.&lt;br /&gt;
* 8. November 1941: Die Bf 110 B (W.-Nr. 968) der GS 2 erlitt in Obertraubling einen Startunfall. Die zweiköpfige Besatzung wurde verletzt.&lt;br /&gt;
* 15. November 1941: Die Bf 110 E1 (W.-Nr. 3947) der Fliegerschule Schlepp Obertraubling stürzte in Kassel aufgrund technischer Mängel ab. Die zweiköpfige Besatzung wurde verletzt.&lt;br /&gt;
* 10. Dezember 1941: Die Me 321 (W.-Nr. 577) des Versuchskommandos Obertraubling stürzte bei Kelheim ab, wobei die dreiköpfige Besatzung ums Leben kam.&lt;br /&gt;
* 8. Januar 1942: Die Bf 110 E1 (W.-Nr. 4025) der Fliegerschule Schlepp Obertraubling ging in Echterdingen aus unbekannten Gründen verloren. Kein Personenschaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere acht leichtere Unfälle waren 1941 bei Schulung und Erprobung zu verzeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BA/MA Freiburg, Bestand RL2/III 770-772, Verlustlisten Schulen und sonstige Verbände.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten&amp;lt;ref name=peter&amp;gt;Ernst Peter: &amp;#039;&amp;#039;Der Flugzeugschlepp von den Anfängen bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag Stuttgart, 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 28,15 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 55 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 10 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 300 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 10,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gleitzahl]] || 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Laderaum || 100 m³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 11.300 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 34.400 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schleppgeschwindigkeit || 220 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Peter: &amp;#039;&amp;#039;„...schleppte und flog Giganten“ – Die Geschichte des größten Lastenseglers der Welt (Me 321) und des größten Transportflugzeuges (Me 323) des Zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 1976, ISBN 3-87943-426-3.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Dabrowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Giganten der Luft.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas Verlag, Friedberg 1993, ISBN 3-7909-0482-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Herbert Ringlstetter|Titel=Großraumlastensegler Messerschmitt Me 321|Sammelwerk=[[Flugzeug Classic]]|Nummer=7|Jahr=2008|ISSN=1617-0725|Seiten=38–43}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Schmoll]]: &amp;#039;&amp;#039;Messerschmitt-Giganten und der Fliegerhorst Regensburg-Obertraubling 1936–1945.&amp;#039;&amp;#039; 3., erweiterte und überarbeitete Auflage, MZ-Buchverlag, Regenstauf 2022, ISBN 978-3-95587-416-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.whq-forum.de/cms/248.0.html Geschichte und technische Daten der Me 321]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link|date=2020-08-11 |url=http://www.luftwaffen-projekte.de/lwp/giganten/giganten.htm |text= Deutsche Lastenflugzeuge im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Messerschmitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lastensegler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messerschmitt|Me 321]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1941]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Billyhill</name></author>
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