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	<title>Messerschmitt M22 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T09:37:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Messerschmitt_M22&amp;diff=2398036&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Konstruktion */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-08-13T15:40:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Konstruktion: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:BFW M22 44217594.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Nachtjagd]]- und [[Aufklärungsflugzeug|Nachterkundungsflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1919}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Messerschmitt AG#Geschichte|BFW]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = April 1930&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = –&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1929&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 1 Prototyp&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Messerschmitt M&amp;amp;nbsp;22&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein von den [[Messerschmitt AG#Geschichte|Bayerischen Flugzeugwerke AG]] (BFW) konstruiertes [[Deutsches Reich|deutsches]] [[Militärflugzeug]] am Ende der 1920er Jahre und zugleich der erste bei BFW entwickelte mehrmotorige Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der geheime Auftrag zur Entwicklung der M22 wurde von der [[Reichswehr]] 1927 erteilt, um unter Umgehung des von den Siegermächten des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] erlassenen Produktionsverbots von Militärflugzeugen wenigstens durch den Bau einzelner [[Prototyp (Technik)|Prototypen]] mit der technischen Entwicklung im Ausland Schritt halten zu können. Obwohl firmenintern von einem [[Bomber|Bombenflugzeug]] ausgegangen wurde, war sie vom [[Reichswehrministerium]] unter der Bezeichnung Bf&amp;amp;nbsp;22 als „Najaku“ (Nachtjagd- und Nachterkundungsflugzeug) in Auftrag gegeben worden. Zwar trug die Konstruktion [[Willy Messerschmitt]]s Namen, doch hatte dieser auf die Entwicklung der M22 keinen Einfluss. Vielmehr wurde sie von der beim Zusammenschluss von BFW mit dem [[Udet Flugzeugbau]] übernommenen Konstruktionsgruppe unter dem Leiter &amp;#039;&amp;#039;Wenz&amp;#039;&amp;#039; ausgearbeitet. Nachdem der Bau des Prototyps 1929 begonnen und im gleichen Jahr abgeschlossen worden war, wurde er auf Initiative von Julius Krauß, seines Zeichens ebenfalls ein ehemaliger Udet- und nunmehriger BFW-Mitarbeiter, umfangreichen Festigkeitsversuchen unterzogen, was für eine BFW-Konstruktion dieser Zeit eher ungewöhnlich ist, aber wahrscheinlich der mehrmotorigen Auslegung geschuldet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1930 waren alle Tests beendet und die M22 startete mit dem BFW-Werkspilot &amp;#039;&amp;#039;Franz Sido&amp;#039;&amp;#039; zu ihrem Erstflug. Kurz danach übernahm der bei der Dienststelle &amp;#039;&amp;#039;WaPrüf &amp;amp;nbsp;6&amp;amp;nbsp;F&amp;#039;&amp;#039; des [[Heereswaffenamt]]s angestellte Flugzeugführer &amp;#039;&amp;#039;Eberhard Mohnike&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag der Reichswehr die weitere Erprobung, verursachte aber bereits am 6.&amp;amp;nbsp;Mai 1930 eine Bruchlandung, die vor allem die rechte Seite des Flugzeugs mit Fahrwerk, Triebwerkskonstruktion und [[Tragwerk (Flugzeug)|Tragwerk]] in Mitleidenschaft zog. Nach der Reparatur, die auch eine Verstärkung von Fahrwerksstreben und Motoraufhängungen und den Anbau aerodynamischer Ausgleichsflächen für die Verminderung der Steuerdrücke beinhaltete, absolvierte die M22 im Auftrag der [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt]] (DVL) mit deren Pilot &amp;#039;&amp;#039;Joachim von Köppen&amp;#039;&amp;#039; einige Flüge zur Erteilung der amtlichen Zulassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Oktober 1930 sollte die Abnahme durch das Reichswehrministerium stattfinden, wofür abermals Eberhard Mohnike für einen vorgesehenen halbstündigen Flug herangezogen wurde. In dessen Verlauf stürzte die M22 in den nahe dem [[Flugplatz Augsburg-Haunstetten|Flugplatz]] befindlichen [[Siebentischwald]], wobei der Flugzeugführer ums Leben kam. Die Untersuchung erbrachte den Bruch einer der beiden Luftschrauben, die das Flugzeug in geringer Höhe in einen unkontrollierbaren Flugzustand brachte, als Unfallursache. Auslöser war nach Aussagen zweier Zeugen ein von Mohnike geflogener, im Programm nicht vorgesehener [[Looping (Kunstflug)|Looping]], der zu überhöhten [[Drehzahl]]en der Triebwerke führte, die wahrscheinlich die Struktur der Luftschraube überlasteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Die M&amp;amp;nbsp;22 war als zweimotoriger, einstieliger [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]] in [[Flugzeug#Bauweisen|Gemischtbauweise]] ausgelegt, wobei der Oberflügel direkt auf dem Rumpf aus stoffbespannten Stahlrohrfachwerk befestigt war. Der Flugzeugführer befand sich in einer offenen, vor dem oberen Flügel gelegenen Kabine, davor war im Bug ein offener MG-Stand untergebracht. Ein weiterer Stand befand sich im Rumpfrücken hinter den Tragflächen. Im Rumpfinneren waren die Treibstofftanks untergebracht. Die in zwei Ebenen verspannten [[Tragfläche]]n bestanden aus [[Holm (Flügel)|zweiholmigen]], [[sperrholz]]beplankten Holzgerüsten, wobei Ober- und Unterflügel dieselbe Spannweite und Tiefe aufwiesen, mit I-Stielen verbunden und leicht [[Tragwerk (Flugzeug)|gestaffelt]] zueinander angeordnet waren. Die beiden Triebwerke mit dreiblättriger Zug[[luftschraube]] befanden sich in zwei aerodynamisch verkleideten Gondeln an Streben zwischen den Tragflächen. Die Höhenflosse des [[Leitwerk]]s war zum Rumpf hin abgestrebt, an [[Seitenruder|Seiten-]] und [[Höhenruder]] befanden sich Ausgleichsflächen. Das starre Fahrwerk bestand aus den an V-Streben mit ölgedämpfter Federung befestigten Scheibenrädern ohne Achsverbindung untereinander und einem gefederten Schleifsporn am Heck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge ||13,60 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite ||17 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 5,17 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 63,2 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächenbelastung || 60,0 kg/m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächenleistung || 16,8 PS/m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistungsbelastung || 3,6 kg/PS&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rüstmasse || 2900 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuladung || 900 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 3800 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || 2 × [[Bristol Jupiter|Siemens Jupiter VIu]] mit je {{PS2kW|530}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 220 km/h in Bodennähe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 185 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landegeschwindigkeit || 90 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit || 2:24 min auf 1000 m Höhe&amp;lt;br /&amp;gt;8:30 min auf 3000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 500 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 6200 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans J. Ebert, Johann B. Kaiser, Klaus Peters: &amp;#039;&amp;#039;Willy Messerschmitt – Pionier der Luftfahrt und des Leichtbaus&amp;#039;&amp;#039; (= Die deutsche Luftfahrt, Band 17). Bernard &amp;amp; Graefe, Bonn 1992, ISBN 3-7637-6103-9.&lt;br /&gt;
* Manfred Griehl: &amp;#039;&amp;#039;Messerschmitt. Flugzeuge seit 1925.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Typenkompass.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02980-4.&lt;br /&gt;
* Bruno Lange: &amp;#039;&amp;#039;Typenhandbuch der deutschen Luftfahrt&amp;#039;&amp;#039; (= Die deutsche Luftfahrt, Band 9). Bernard &amp;amp; Graefe, Koblenz 1986, ISBN 3-7637-5284-6.&lt;br /&gt;
* Jean Roeder: &amp;#039;&amp;#039;Bombenflugzeuge und Aufklärer. Von der Rumpler-Taube zur Dornier Do 23&amp;#039;&amp;#039; (= Die deutsche Luftfahrt, Band 16). Bernard &amp;amp; Graefe, Koblenz 1990, ISBN 3-7637-5295-1&lt;br /&gt;
* Helmut Stützer: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Militärflugzeuge 1919–1934.&amp;#039;&amp;#039; Mittler, Herford 1984, ISBN 3-8132-0184-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;AERO.&amp;#039;&amp;#039; Heft 113, S. 3159.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Messerschmitt M 22}}&lt;br /&gt;
* [https://www.germanaircraftwwii.com/blog/609273-messerschmitt-m22/ Fotos und Dreiseitenriss der M 22]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Messerschmitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messerschmitt|M22]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufklärungsflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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