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	<title>Messerschmitt AG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Messerschmitt_AG&amp;diff=19256&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saul Goodman ABQ: Ergänzungen bzgl. Zwangsarbeit bei Messerschmitt</title>
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		<updated>2026-04-12T20:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen bzgl. Zwangsarbeit bei Messerschmitt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Logo             = Messerschmitt.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             =&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1938&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Augsburg-Haunstetten-Siebenbrunn|Haunstetten]] (heute [[Augsburg]]), [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Willy Messerschmitt]] (Vorstandsvorsitzender)&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  =&lt;br /&gt;
| Umsatz           =&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Flugzeug]]e und [[Fahrzeug]]e&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1968 Fusion mit der [[Bölkow GmbH]] zur Messerschmitt-Bölkow GmbH, 1969 weitere Fusion mit der [[Hamburger Flugzeugbau]] GmbH, zur [[Messerschmitt-Bölkow-Blohm]] GmbH (MBB)&lt;br /&gt;
| Homepage         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Messerschmitt AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein in [[Augsburg-Haunstetten-Siebenbrunn|Haunstetten]] (1972 nach [[Augsburg]] eingemeindet) ansässiger deutscher [[Flugzeughersteller]], später auch [[Kraftfahrzeughersteller]]. Er fusionierte 1969 zu [[Messerschmitt-Bölkow-Blohm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messerschmitt Bf 109E.jpg|mini|links|[[Messerschmitt Bf 109#Bf 109 E|Messerschmitt Bf 109 E]] im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] in München]]&lt;br /&gt;
1923 wurden in [[Augsburg]] die &amp;#039;&amp;#039;Bayerischen Flugzeugwerke&amp;#039;&amp;#039; (BFW) gegründet, unabhängig vom  [[BMW#Beginn|gleichnamigen Vorläuferunternehmen]] der Bayerischen Motorenwerke. Die BFW erwarb 1926 an der [[Augsburg-Haunstetten-Siebenbrunn|Haunstetter]] Straße in Augsburg die Hallen nebst [[Flugplatz Augsburg#Alter Flugplatz (südlich der Innenstadt)|Werksflugplatz]] der in Konkurs gegangenen [[Rumpler-Werke#Nachkriegsjahre|Bayerischen Rumpler-Werke]]. 1927 fing [[Willy Messerschmitt]] bei den Bayerischen Flugzeugwerken an und übernahm 1928 das Unternehmen zusammen mit einer Finanzgruppe um den Freiherrn [[Michel (Adelsgeschlecht)|Michel-Raulino]]. 1929 wechselte [[Paul John Hall]] als Oberingenieur der [[Raab-Katzenstein-Flugzeugwerke]] zu den BFW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Messerschmitt und das von ihm zusammengestellte Entwicklerteam gingen konzeptionell völlig neue Wege der Flugzeugentwicklung. Mit dem Reiseflugzeug [[Messerschmitt Bf 108|Bf 108 „Taifun“]] und dem Jagdflugzeug [[Messerschmitt Bf 109|Bf 109]] gewannen Messerschmitt und seine Mitarbeiter bis in die zweite Hälfte der 1930er Jahre hinein mehrere Entwicklungswettbewerbe. Die Muster Bf 109 und [[Messerschmitt Bf 110|Bf 110]] waren die Großserienmodelle der Firma und mit dem Großraumtransporter [[Messerschmitt Me 323|Me 323]] wurde das größte Landflugzeug dieser Zeit produziert. Aus der Bayerischen Flugzeugwerke AG wurde am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1938 die Messerschmitt AG mit dem Hauptwerk in Augsburg. Willy Messerschmitt wurde Vorstandsvorsitzender des neuen Unternehmens. Zusammen mit der seit 1936 als Bayerische Flugzeugwerke Regensburg GmbH bestehenden [[Messerschmitt GmbH]] mit den Werken in [[Regensburg]] und [[KZ-Außenlager Obertraubling#Fliegerhorst und Messerschmitt-Werke Obertraubling|Obertraubling]] wurde die Kapazität der Unternehmensgruppe signifikant erweitert. Als Zweigwerk der Messerschmitt AG kam später die [[Wiener Neustädter Flugzeugwerke]] GmbH (WNF) zur Firmengruppe. Es erfolgte der Bau zahlreicher Prototypen, die nicht die Serienreife erreichten. Der als Nachfolger der Bf 110 gedachte Entwurf [[Messerschmitt Me 210|Me 210]] geriet zum völligen Debakel und brachte die Firma in ernste Schwierigkeiten. Die daraus weiterentwickelte und auch mit [[KZ-Häftling]]en des [[KZ-Außenlager Augsburg-Pfersee#KZ-Außenlagerkomplex Schwaben (Messerschmitt)|KZ-Außenlagerkomplexes Schwaben]] gebaute [[Messerschmitt Me 410|Me 410]] war zwar ein besserer Entwurf, kam aber für die veränderte Kriegslage zu spät. So wurde die Bf 110 in der veränderten Rolle als Nachtjäger weitergebaut. In der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war die Messerschmitt AG jedoch auch für die Entwicklung einiger zukunftsweisender Flugzeugtypen verantwortlich. So entwickelte Messerschmitt mit der [[Messerschmitt Me 262|Me 262 „Schwalbe“]] das weltweit erste serienmäßig produzierte Flugzeug mit [[Turbinen-Strahltriebwerk|Strahltriebwerk]] und baute die Prototypen der [[Messerschmitt Me 163|Me 163 „Komet“]] des Flugzeugkonstrukteurs [[Alexander Lippisch]], dem bis dahin einzigen Jagdflugzeug mit einem [[Raketentriebwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Gründung der Messerschmitt AG wurden alle fortan entwickelten Flugzeuge mit dem Kürzel „Me“ (statt zuvor „Bf“) versehen. Alle bis dato bestehenden Flugzeugtypen behielten offiziell ihr Kürzel „Bf“, wenngleich es zu Überschneidungen kam, da zum Beispiel die [[Messerschmitt Bf 109|Bf&amp;amp;nbsp;109]] oder [[Messerschmitt Bf 110|Bf&amp;amp;nbsp;110]] teilweise als Me&amp;amp;nbsp;109 oder Me&amp;amp;nbsp;110 in Dokumenten auftauchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Messerschmitt Me 262 050606-F-1234P-055.jpg|mini|[[Messerschmitt Me 262]] „Schwalbe“, erstes einsatzfähiges Militärflugzeug mit Strahlantrieb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. August 1943 wurde die [[Messerschmitt GmbH]] in Regensburg erstmals von alliierten Bomberverbänden angegriffen (siehe auch [[Operation Double Strike]]). Bis dahin wurde dort die [[Messerschmitt Bf 109|Bf (Me) 109]] produziert. Ab 1944 wurde die Produktion dezentralisiert und im Rahmen der sogenannten [[U-Verlagerung]] in versteckte Werke auszulagern, in eine unterirdische Stollenanlage der damaligen &amp;#039;&amp;#039;Conrad-von-Hötzendorf-Kaserne&amp;#039;&amp;#039;, heute [[NATO School Oberammergau|NATO School]] in [[Oberammergau]], und ins &amp;#039;&amp;#039;Waldwerk TO&amp;#039;&amp;#039; bei Mappach zwischen [[Bruck in der Oberpfalz]] und [[Bodenwöhr]]. Von September 1944 bis April 1945 wurden im &amp;#039;&amp;#039;Waldwerk TO&amp;#039;&amp;#039;, rund fünf Kilometer südöstlich des Ortes, im &amp;#039;&amp;#039;Einsiedler Forst&amp;#039;&amp;#039; nahe &amp;#039;&amp;#039;Mappach&amp;#039;&amp;#039;, Rümpfe für Messerschmitt-Jagdflugzeuge montiert. Die Bauteile kamen nach &amp;#039;&amp;#039;Bodenwöhr Bahnhof&amp;#039;&amp;#039; aus dem Werk in Regensburg, dem [[KZ Mauthausen]] und dem [[KZ Flossenbürg]]. Bis zu 500 russischen Zwangsarbeitern oder Gefangene wurden eingesetzt und in 20 Baracken untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostbayern-kurier.de/die-messerschmitt-produktion-in-der-oberpfalz.html Marion Lanzel: Die Messerschmitt-Produktion in der Oberpfalz]; abgerufen am 3. April 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Messerschmitt AG baute und leitete ab 1942 zusammen mit der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]] das „Sammellager 5“ in [[Augsburg-Göggingen|Göggingen]]. Das Lager diente der Unterbringung von zeitweise fast 2.000 [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeitern]]. Diese, darunter viele „[[Ostarbeiter]]“, mussten, auch für andere Unternehmen, Arbeit verrichten. Die Lebensbedingungen waren schlecht, Krankheiten wie [[Typhus]] und [[Tuberkulose]] sowie Misshandlungen erschwerten das Leben dort weiter. Auch von anderen Außenlagern, etc. aus der Umgebung mussten Menschen bei der Messerschmitt AG arbeiten, so beispielsweise aus [[Außenlager des KZ Dachau|Außenlagern]] des [[KZ Dachau]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.augsburg.de/kultur/erinnerungskultur/halle-116/material-zur-ausstellung#flipbook-1162436/5/ bzw.https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/kultur/erinnerungskultur/halle116/English_Translation.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bauprojekte für Großbunker wurden mittels [[KZ-Außenlagerkomplex Kaufering]] und [[KZ-Außenlagerkomplex Mühldorf]] realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest ab dem Herbst 1943 waren die Alliierten über die genaue Lage dieser Produktionsanlagen informiert. Es gelang der österreichischen Widerstandsgruppe rund um Kaplan [[Heinrich Maier (Theologe)|Heinrich Maier]] exakte Pläne dem amerikanischen [[Office of Strategic Services]] beziehungsweise dem britischen Geheimdienst SOE zukommen zu lassen. Mit den Lageskizzen der Fabrikationsanlagen wurden den alliierten Bombern genaue Luftschläge ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Hansjakob Stehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Spione aus dem Pfarrhaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; vom 5. Januar 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Peter Broucek]] |url=https://books.google.at/books?id=R3dOqEb-sKwC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA163#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |titel=Die österreichische Identität im Widerstand 1938–1945 |werk=Militärischer Widerstand: Studien zur österreichischen Staatsgesinnung und NS-Abwehr |hrsg=[[Böhlau Verlag]] |datum=2008 |seiten=163 |zugriff=2017-08-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrea Hurton, [[Hans Schafranek]] |url=http://derstandard.at/1271378203933/Im-Netz-der-Verraeter |titel=Im Netz der Verräter |werk=[[derStandard.at]] |datum=2010-06-04 |zugriff=2017-08-03 }}&amp;lt;br&amp;gt; [[Peter Pirker (Historiker)|Peter Pirker]]: &amp;#039;&amp;#039;Subversion deutscher Herrschaft. Der britische Geheimdienst SOE und Österreich.&amp;#039;&amp;#039; 2012, S. 252 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Kooperation mit der [[Deutsche Erd- und Steinwerke|DEST]] wurde 1944 und 1945 vor allem noch unter dem Tarn-Namen „[[B8 Bergkristall]]“ beim [[Konzentrationslager Gusen II]] bei [[Linz]] eine umfangreiche und streng geheime [[Fließbandfertigung|Fließbandproduktion]] realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Haunschmied|Rudolf A. Haunschmied]], Jan-Ruth Mills, Siegi Witzany-Durda: &amp;#039;&amp;#039;St. Georgen-Gusen-Mauthausen – Concentration Camp Mauthausen Reconsidered&amp;#039;&amp;#039;. BoD, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8334-7440-8. S.&amp;amp;nbsp;107ff&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Kriegsmonaten wurde im [[KZ-Außenlager Horgau]] Tragflächen für die [[Messerschmitt Me 262|Me 262]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hitlers Flugzeugfabriken |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2010-12-28 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/geschichte/hitlers-flugzeugfabriken-a-949270.html |Abruf=2024-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr wurde die letzte hergestellte [[Messerschmitt Me 262|Me 262]] nach [[München]] ausgeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Messerschmitt KR201 Classic-Gala 2021 1X7A0121.jpg|mini|Messerschmitt Kabinenroller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren wurde ferner als Beitrag zu der damals beginnenden Massen-Motorisierung der [[Messerschmitt Kabinenroller]] produziert. Die Konstruktion dieses originellen Fahrzeugs ist dem Ingenieur [[Fritz Fend]] zu verdanken. Von 1955 bis 1957 wurden von Messerschmitt in Augsburg die Vespa-Motorroller in Lizenz produziert. Hier wurden die Hauptkomponenten vom Hersteller [[Piaggio]] in Italien bezogen und mit Teilen von u.&amp;amp;nbsp;a. deutschen Zulieferern (z.&amp;amp;nbsp;B. Bosch, Hella, VDO, Scharlach, Denfeld) ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Wiederaufrüstung der Bundesrepublik ab 1955 gründete 1956 die Messerschmitt AG und die [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke]] zur Fertigung der [[Fouga Magister]] die Flugzeug-Union Süd GmbH (FUS). Die Endmontage erfolgte zwischen 1958 und 1961 auf der neuen Messerschmitt-Werft in [[Flughafen München-Riem|Riem]]. Hinzu kam bei Messerschmitt die Wartung aller damaligen Trainer der Bundeswehr, neben der Magister waren dies noch die [[North American T-6|T-6]] und die [[Lockheed T-33|T-33]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1961 entstand am Standort [[Fliegerhorst Ingolstadt/Manching|Manching]] ein neuer Werft- und Montagebetrieb der Flugzeug-Union Süd GmbH und der Standort Riem wurde in Folge aufgegeben. Das Kampfflugzeug [[Lockheed F-104|F/RF/TF-104G „Starfighter“]] wurde in Manching montiert und in -&amp;amp;nbsp;mehr als 10.000 Flugstunden unfallfreien&amp;amp;nbsp;- Testbetrieb betreut. Zur Messerschmitt AG gehörte die [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke]] GmbH, die sich auf Projekte im Raumfahrtbereich spezialisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zivilen Nachkriegsentwicklungen, das Geschäftsreiseflugzeug [[Messerschmitt Me 308|Me 308]], das [[Wandelflugzeug]] [[Messerschmitt Me 408]], das Kurzstrecken-Verkehrsflugzeug [[Messerschmitt P.160|P.160]] und das Transportflugzeug P.141, kamen über das Projektstadium nicht hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1964 die Familie Heinkel ihre Anteile an der Ernst Heinkel Flugzeugwerke in die [[Vereinigte Flugtechnische Werke]] einbrachte, übernahm die Messerschmitt AG den 50-%-Anteil an der FUS, die dadurch eine 100%ige Tochter der Messerschmitt AG wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Fusion mit der [[Bölkow GmbH]] 1968 zur Messerschmitt-Bölkow GmbH gliederte die Messerschmitt AG im Mai 1967 ihr betriebsnotwendiges Vermögen mit den Beteiligungen an der Junkers-Flugzeug- und Motorenwerke GmbH, der [[Hispano Aviación]] S.A., der [[Entwicklungsring Süd|Entwicklungsring Süd GmbH]], der [[Flugplatz Augsburg|Augsburger Flughafen GmbH]] und der Gesellschaft für Flugtechnik GmbH auf die Tochtergesellschaft Flugzeug-Union Süd GmbH (nun Messerschmitt-Werke Flugzeug-Union Süd GmbH) aus. Die Messerschmitt AG selbst wurde nicht in die Fusion einbezogen, blieb als Grundstücks- und Liegenschaftsgesellschaft zunächst erhalten und wurde später in Raulino Treuhand- und Verwaltungs-AG umfirmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Fusion mit der [[Hamburger Flugzeugbau|Hamburger Flugzeugbau GmbH]] (1969), einer Tochter von [[Blohm + Voss|Blohm &amp;amp; Voss]], ließ das Unternehmen [[Messerschmitt-Bölkow-Blohm]] (MBB) entstehen, den damals größten deutschen Luft- und Raumfahrtkonzern. 1989 wurde MBB von der [[DASA (Luft- und Raumfahrtkonzern)|Deutsche Aerospace AG (DASA)]] übernommen. Diese ging 2000 in [[EADS]] (heute [[Airbus Group]]) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Schmoll]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Messerschmitt-Werke im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-931904-38-5.&lt;br /&gt;
* Hans J. Ebert: &amp;#039;&amp;#039;Messerschmitt Bölkow Blohm: 111 MBB Flugzeuge 1913–1973.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-87943-292-9.&lt;br /&gt;
* Willy Radinger, Walter Schick: &amp;#039;&amp;#039;Messerschmitt Geheimprojekte.&amp;#039;&amp;#039; Aviatic Verlag, ISBN 3-925505-14-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Messerschmitt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.luftarchiv.de/ Das Archiv der deutschen Luftwaffe 1935–1945]&lt;br /&gt;
* [https://www.messerschmitt-club-deutschland.de/ Messerschmitt Club Deutschland]&lt;br /&gt;
* [http://herbert-thiess.de/Laber/ Unterirdische Erprobungs- und Fertigungsanlage in Oberammergau (Bayern), U-Verlagerung „Cerusit“]&lt;br /&gt;
* [http://herbert-thiess.de/Ente/ Unterirdische Produktionsanlage in Eschenlohe (Bayern), U-Verlagerung „Ente“]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/045541|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Messerschmitt&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Deutsche Automobilmarken ab 1945&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungshersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Flugzeughersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messerschmitt|!Messerschmitt Ag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augsburg-Haunstetten-Siebenbrunn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehr- und Rüstungswirtschaft im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeughersteller (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saul Goodman ABQ</name></author>
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