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	<title>Messbuch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-09T13:50:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;m&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Missale Romanum|Für das päpstliche Schreiben &amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum&amp;#039;&amp;#039; (Paul VI. 1969) siehe [[Missale Romanum (apostolische Konstitution)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:DomMuseum-02-3.jpg|mini|Missale secundum ritum ecclesiae Bremense (1511) im [[Bremen|Bremer]] [[Dom-Museum (Bremen)|Dom-Museum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1985-0819-018, Illustration, mittelalterliches Messbuch.jpg|mini|150px|Missale (14. Jh.) aus der Handschriftensammlung der Gothaer Forschungsbibliothek]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Messbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch {{laS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Missale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} (Plural &amp;#039;&amp;#039;Missalia, Missalien, Missalen&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;Missal&amp;#039;&amp;#039; (Plural &amp;#039;&amp;#039;Missale&amp;#039;&amp;#039;), ist ein [[liturgisches Buch]] der [[Lateinische Kirche|lateinischen Kirche]] und beschreibt den [[Ordo missae]] für die [[Heilige Messe|Feier der Eucharistie]] an Sonn-, Fest- und Werktagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt und Definition ==&lt;br /&gt;
Das Missale enthält vor allem die Messordnung ({{laS|ordo missae}}), die Gebete, die vom [[Priester (Christentum)|Priester]] gesungen oder gesprochen werden: [[Hochgebet]]e mit [[Präfation]]en, [[Tagesgebet]], [[Gabengebet]], [[Schlussgebet]], Gebet über das Volk, sowie die gleich bleibenden Texte des [[Ordinarium Missae]]: [[Kyrie eleison]], [[Gloria]], [[Credo]], [[Sanctus]], [[Vater unser]], [[Agnus Dei]]. Die jeweiligen liturgischen Handlungen werden in den in roter Schrift stehenden [[Rubrik (Liturgie)|Rubriken]] (von {{laS|ruber}} ‚rot‘) beschrieben. Die zugehörigen biblischen Schriftlesungen erscheinen im Messbuch selbst und/oder in eigenen liturgischen Büchern, den [[Lektionar]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Diözesan- und [[Ordensritus|Ordensriten]] haben eigene Messbücher (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Missale Aboense]], [[Missale Parisiense]], [[Missale secundum ritum ecclesie Bremense]]). Im Besitz der [[Christian-Weise-Bibliothek]] [[Zittau]] befinden sich die [[Zittauer Missalien]]. Diese Missalia sind aber von Ortstraditionen überformte römische Messbücher; davon zu unterscheiden sind die – von Rom unabhängig – entstandenen Eigenriten von Mailand und Toledo, die freilich im Verlauf der Geschichte auch vom römischen Messbuch beeinflusst worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[evangelisch]]en Kirchen heißt das Buch des [[Liturgie#Evangelische Liturgie|Liturgen]] für die Feier des [[Gottesdienst#Lutherische Kirchen|Gottesdienstes]] „[[Agende]]“. In den [[Byzantinischer Ritus|byzantinisch]]-[[orthodox]]en Kirchen werden die entsprechenden Bücher als [[Euchologion]], [[Hieratikon]] oder [[Leitourgikon]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missale Romanum ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Das Messbuch für den [[Römischer Ritus|römischen Ritus]] ist das &amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum&amp;#039;&amp;#039; in lateinischer und in slawischer Sprache (Manuskript: [[Berliner Missale Romanum]], Erstdruck 1483) sowie in weiteren Sprachen, heute in zahlreichen landessprachlichen Ausgaben gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Missale.jpg|280px|mini|links|Offertorium, Secreta, Communio, Postcommunio, [[Introitus (Gesang)|Introitus]], Oratio. Fragment eines Missale aus dem 14. oder 15. Jahrhundert (Helsinki, Universitätsbibliothek)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Messbücher mit den gesamten Texten der heiligen Messe entstanden im Mittelalter, als die [[Privatmesse]] &amp;#039;&amp;#039;(Missa solitaria)&amp;#039;&amp;#039; verbreitete Praxis in den Klöstern wurde. Es waren Rollenbücher für den zelebrierenden Priester, die nicht nur die Priestergebete, sondern auch die von anderen Mitwirkenden der heiligen Messe verrichteten Gebete und Gesänge enthielten, welche u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Lektionar]]en und [[Graduale Romanum|Gradualien]] aufgeschrieben waren. Die im Hochmittelalter neu entstehenden [[Bettelorden]] waren Wanderorden, deren Lebensweise keine &amp;#039;&amp;#039;[[Stabilitas loci]]&amp;#039;&amp;#039; kannte. Sie legten bei ihrer schnellen Ausbreitung in ganz Europa Wert auf eine einheitliche Liturgie und übernahmen dabei die stadtrömischen Riten und Texte, die sie in viele Länder brachten. Der &amp;#039;&amp;#039;Ritus Romanus&amp;#039;&amp;#039; war bald die verbreitetste Liturgieform.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Angelus Häußling|Angelus A. Häußling]] OSB: Art. &amp;#039;&amp;#039;Missale&amp;#039;&amp;#039; in: [[Lexikon für Theologie und Kirche]], 3. Aufl., Bd. 7, Sp. 283–286, hier Sp. 283 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Andreas Jungmann]] S.J.: &amp;#039;&amp;#039;Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1, 5. verbesserte Aufl., [[Herder Verlag]] Wien-Freiburg-Basel 1962, S. 132f f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals gedruckt wurde das &amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum&amp;#039;&amp;#039; 1474 in Mailand unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Missale secundum consuetudinem Romanae Curiae&amp;#039;&amp;#039; (damals noch ohne &amp;#039;&amp;#039;Rubricae generales&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ritus servandus&amp;#039;&amp;#039;). Diese Fassung geht auf das [[Missale curiae]] zurück, das heißt auf das um 1220 zusammengestellte Messbuch der päpstlichen Palastkapelle. Die rubrizistischen Vorschriften beruhen ab 1501 auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ordo servandus per sacerdotem in celebratione Missae sine cantu et ministris&amp;#039;&amp;#039; des [[Johannes Burckard]] von 1498 bzw. 1502, also ursprünglich auf einem [[Ordo missae]] für [[Privatmesse]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Missale Romanum 1632.jpg|mini|Missale Romanum, 1632]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Römische Messbuch wurde zwischen dem [[Konzil von Trient]] (Tridentinum, 1545–1563) und dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] (1962–1965) immer wieder geändert. Es wurden Anpassungen vorgenommen; so wurden die Texte für neue Feste aufgenommen. Das erste Missale von 1570 sah z. B. eine Kommunion der Gläubigen nicht vor. Doch bald wurde nach der Kommunion des Priesters der Ritus der Krankenkommunion für die Gläubigen eingeschoben. Tiefgreifende Änderungen bewirkte zuletzt die [[Reform der Karwochenliturgie]], die Papst [[Pius XII.]] in den 1950er-Jahren vornahm und die ihren Niederschlag auch im &amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum&amp;#039;&amp;#039; fand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.liturgie.de/liturgie/pub/op/download/roemrithg.pdf liturgie.de: Tridentinische Liturgie. Hintergrundinformationen.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1959 erschien die 33. Auflage des Missale.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum ex decreto SS. Concilii Tridentini restitutum summorum pontificum cura recognitum&amp;#039;&amp;#039;, Editio 33, post typicam, Pustet Verlag, Ratisbonae (Regensburg), 1959 (55, 832, 228, 36, 37, 4 Seiten).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum&amp;#039;&amp;#039; vor der [[Liturgiereform]] des Zweiten Vatikanischen Konzils war die von Papst [[Johannes XXIII.]] herausgegebene [[Liturgie von 1962|&amp;#039;&amp;#039;Editio typica&amp;#039;&amp;#039; von 1962]]. Diese Ausgabe (und keine frühere) wurde am 7. Juli 2007 von Papst [[Benedikt XVI.]] in seinem Motu proprio &amp;#039;&amp;#039;[[Summorum pontificum]]&amp;#039;&amp;#039; zum Gebrauch in genau definiertem Rahmen als [[Tridentinische Messe|außerordentliche Form des römischen Ritus]] wieder zugelassen. Die vierte Sektion der Glaubenskongregation erteilte bis 2021 auch Indulte für den Gebrauch noch früherer Ausgaben der liturgischen Bücher. Seit dem Motu proprio &amp;#039;&amp;#039;[[Traditionis custodes]]&amp;#039;&amp;#039; von Papst [[Franziskus (Papst)|Franziskus]] (Juli 2021) kann nicht mehr von einer „außerordentlichen Form“ gesprochen werden. Die Feier der heiligen Messe nach dem &amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum&amp;#039;&amp;#039; von 1962 kann seitdem nur in Ausnahmefällen vom zuständigen Ortsbischof genehmigt werden.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tridentinische Messe#Geschichte|titel1=Geschichte der tridentinischen Messe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das gegenwärtige Missale Romanum ===&lt;br /&gt;
Das [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweite Vatikanische Konzil]] beschloss eine [[Liturgiereform]], die zu einem erneuerten Missale Romanum (Erstausgabe 1970) führte; es wurde durch Papst [[Paul VI.]] mit der Apostolischen Konstitution [[Missale Romanum (apostolische Konstitution)|&amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum&amp;#039;&amp;#039;]] am 3. April 1969 promulgiert und wird daher auch „Missale Pauls VI.“ genannt. Es liegt in lateinischer Sprache vor und bildet die Grundlage für die muttersprachlichen Bearbeitungen. Die Bestimmungen der Konstitution &amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum&amp;#039;&amp;#039; traten am 30. November 1969, dem [[1. Sonntag im Advent]], in Kraft, die neue lateinische &amp;#039;&amp;#039;Editio typica&amp;#039;&amp;#039; erschien am 26. März 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorläufer für die deutsche Fassung war eine 1965 erschienene Vorausausgabe („1965er-Ritus“), der von 1971 bis 1973 „Studientexte“ folgten. 1975 erschien das endgültige deutsche „Meßbuch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Missale von 1970 bietet deutlich mehr Texte zur Auswahl als die früheren Ausgaben, so etwa 90 [[Präfation]]en (statt 11 im Missale von 1570, zu denen im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert weitere fünf hinzugefügt worden waren) und vier [[Eucharistisches Hochgebet|eucharistische Hochgebete]]. Die neuen Texte sind nur zum kleineren Teil Neuschöpfungen, sondern es wurden in großem Umfang zum Teil sehr alte Texte wiederaufgenommen. Neu ist, dass die &amp;#039;&amp;#039;Feier der [[Gemeindemesse]]&amp;#039;&amp;#039; die Grundform der heiligen Messe darstellt, die die [[stille Messe]] oder &amp;#039;&amp;#039;Lesemesse&amp;#039;&amp;#039; ablöste, die spätestens seit dem Beginn der [[Neuzeit]] die Grundform darstellte. Das vorher vorherrschende Leitbild  einer „Klerusliturgie“, das ideale Verhältnisse, einen Chor und eine Vielzahl liturgischer Rollen vorausgesetzt hatte und ohne mitfeiernde Gemeinde auskam, war vielfach nicht mehr praktiziert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LThK|[[Angelus Häußling|Angelus A. Häußling]]|Missale|3|7|284f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Andreas Jungmann: &amp;#039;&amp;#039;Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe.&amp;#039;&amp;#039; Band I, 5. Aufl., Herder, Wien-Freiburg-Basel 1962, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Missale von 1970 wurde die für Feier und Verständnis der Messfeier wichtige &amp;#039;&amp;#039;Institutio Generalis Missalis Romani&amp;#039;&amp;#039; (IGMR&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.liturgie.de/liturgie/index.php?bereich=publikationen&amp;amp;datei=pub/oP/dok/InstGenMissRomani2002 IGMR]&amp;lt;/ref&amp;gt;) vorangestellt (3. Ausgabe 2002). Ihre deutsche Fassung heißt &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch]]&amp;#039;&amp;#039; (AEM&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.liturgie.de/liturgie/index.php?bereich=publikationen&amp;amp;datei=pub/oP/dok/AllEinfrMessbuch AEM]&amp;lt;/ref&amp;gt;), künftig &amp;#039;&amp;#039;Grundordnung des Römischen Messbuches&amp;#039;&amp;#039; (GORM)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/arbeitshilfen/AH_215.pdf GORM]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Außerdem findet man darin die &amp;#039;&amp;#039;Normae universales de anno liturgico et de calendario&amp;#039;&amp;#039;, verdeutscht unter dem Titel [[Grundordnung des Kirchenjahres|Grundordnung des Kirchenjahres und des römischen Generalkalenders]]. Die &amp;#039;&amp;#039;Institutio Generalis Missalis Romanae&amp;#039;&amp;#039; ist kein rubrizistischer Text, sondern eine theologische Messerklärung, die als „Handbuch der Theologie der Eucharistie“ angesehen werden kann. Nach Einschätzung des Liturgiewissenschaftlers [[Angelus Häußling]] OSB ist damit das Missale kein reines „Klerusbuch“ mehr, sondern das wichtigste Gebetbuch aller katholischen Christen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LThK|Angelus Häußling|Missale|3|7|285}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau des &amp;#039;&amp;#039;Missale&amp;#039;&amp;#039; ist ähnlich wie der der Vorgänger: In der Mitte des Buches stehen weiterhin der &amp;#039;&amp;#039;[[Ordo missae]]&amp;#039;&amp;#039;, die Texte des Gesamtablaufs der heiligen Messe mit den [[Rubrik (Liturgie)|Rubriken]] und den Texten des [[Ordinarium]]s sowie die wichtigsten [[Präfation]]en. Voraufgehen die [[Proprium (Liturgie)|Propriumstexte]] der Zeiten im [[Kirchenjahr]] &amp;#039;&amp;#039;(Proprium de tempore)&amp;#039;&amp;#039; in zeitlicher Reihenfolge, beginnend mit dem [[Advent]] und endend mit den [[Sonntage im Jahreskreis|Sonntagen im Jahreskreis]]. Auf den &amp;#039;&amp;#039;Ordo missae&amp;#039;&amp;#039; folgen die Propriumstexte für die Heiligenfeste &amp;#039;&amp;#039;(Proprium de Sanctis)&amp;#039;&amp;#039;, die allgemeinen Heiligenmessen (&amp;#039;&amp;#039;[[Commune (Liturgie)|Commune-Messen]]&amp;#039;&amp;#039;) und Messformulare zu bestimmten Anlässen und Gelegenheiten (traditionell &amp;#039;&amp;#039;[[Votivmesse]]n&amp;#039;&amp;#039; genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschsprachige Ausgabe (1975) des erneuerten Missale Romanum führt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Feier der heiligen Messe&amp;#039;&amp;#039; und besteht (wie sein lateinisches Vorbild) aus zwei Teilen:&lt;br /&gt;
# dem Buch für die Hand des [[Zelebrant|zelebrierenden Priesters]] &amp;#039;&amp;#039;(Sacerdos celebrans)&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Meßbuch für die Bistümer des deutschen Sprachgebietes&amp;#039;&amp;#039;; es enthält viele Texte auch in lateinischer Sprache und lehnt sich im Aufbau an die Gliederung der lateinischen &amp;#039;&amp;#039;Editio typica&amp;#039;&amp;#039; an;&lt;br /&gt;
# dem Buch mit den biblischen Texten für den Wortgottesdienst der Messfeier: &amp;#039;&amp;#039;[[Lektionar|Meßlektionar]] für die Bistümer des deutschen Sprachgebietes&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte &amp;#039;&amp;#039;[[Editio typica]]&amp;#039;&amp;#039; des erneuerten lateinischen Missale Romanum erschien 2002 unter Papst [[Johannes Paul II.]] Einer gemäß der Übersetzerinstruktion &amp;#039;&amp;#039;[[Liturgiam authenticam]]&amp;#039;&amp;#039; des Heiligen Stuhls von 2001 engstens an den lateinischen Wortlaut angelehnten Revision des deutschsprachigen &amp;#039;&amp;#039;Messbuchs&amp;#039;&amp;#039; verweigerten die zuständigen Bischofskonferenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz im Sommer 2013 die Approbation. Dies folgte aus dem Umstand, dass der ebenfalls auf der Grundlage von &amp;#039;&amp;#039;Liturgiam authenticam&amp;#039;&amp;#039; erstellte Ritualefaszikel &amp;#039;&amp;#039;Die kirchliche Begräbnisfeier in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes. Zweite authentische Ausgabe&amp;#039;&amp;#039; (2009) nach Scheitern in der gottesdienstlichen Realität durch ein um den Untertitel &amp;#039;&amp;#039;Manuale&amp;#039;&amp;#039; erweitertes Buch gleichen Titels ersetzt werden musste, das 2012 im Auftrag allein der genannten Bischofskonferenzen publiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Bebilderung der nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil herausgegebenen Messbücher betrifft, so sind die lateinischen und volkssprachlichen Ausgaben vor 2002 nur wenig illustriert, meist mit schwarz-weißen Bildern, oder ganz auf den Text konzentriert wie in Deutschland und Frankreich. Seit 2005 sind viele Ausgaben der &amp;#039;&amp;#039;Editio typica tertia&amp;#039;&amp;#039; farbig illustriert, besonders im englischen Sprachraum.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralf van Bühren]], &amp;#039;&amp;#039;Die Bildausstattung des „Missale Romanum“ nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil&amp;#039;&amp;#039;, 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volksmessbücher ===&lt;br /&gt;
Im deutschen Sprachraum erschienen ab dem Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zweisprachige „Volksmessbücher“ im Rahmen der [[Liturgische Bewegung|liturgischen Bewegung]]. Diese Volksmessbücher sollten den [[Laie (Religion)|Laien]] eine bewusstere Mitfeier der heiligen Messe und des Kirchenjahres ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am verbreitetsten war der „[[Schott (Messbuch)|Schott]]“, erstmals 1884 von dem [[Benediktiner]] P.&amp;amp;nbsp;[[Anselm Schott]] herausgegeben unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;„Das Meßbuch der heiligen Kirche“&amp;#039;&amp;#039;. Der „Schott“ wurde dann in zahlreichen Auflagen&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel: Anselm Schott: &amp;#039;&amp;#039;Das Meßbuch der heiligen Kirche (lateinisch und deutsch mit liturgischen Erklärungen).&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Pius Bihlmeyer, 33. Aufl. Freiburg im Breisgau 1928.&amp;lt;/ref&amp;gt; als „&amp;#039;&amp;#039;Das vollständige Römische Meßbuch, lateinisch und deutsch, mit allgemeinen und besonderen Einführungen im Anschluß an das Meßbuch von Anselm Schott O.S.B. herausgegeben von [[Mönch]]en der [[Erzabtei Beuron]]&amp;#039;&amp;#039;“ als Volltext oder in Teilausgaben. Zwischen 1927 und 1972 erschien ferner das &amp;#039;&amp;#039;Lateinisch-Deutsches Volksmeßbuch – das vollständige römische Messbuch für alle Tage des Jahres, mit Erklärungen und einem Choralanhang&amp;#039;&amp;#039; von P.&amp;amp;nbsp;[[Urbanus Bomm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Tradition sieht sich das &amp;#039;&amp;#039;Volksmissale. Das vollständige römische Messbuch nach der Ordnung von 1962 Lateinisch/Deutsch.&amp;#039;&amp;#039; [[Priesterbruderschaft St. Petrus]] e. V. - Verein St. Petrus, Opfenbach 2017 von [[Martin Ramm]] [[Priesterbruderschaft St. Petrus|FSSP]], das nicht mehr dem  „einzigen Ausdruck der &amp;#039;&amp;#039;[[Lex orandi, lex credendi|lex orandi]]&amp;#039;&amp;#039; des Römischen Ritus“ entspricht und eine Form der Liturgie bietet, die nur unter eng gefassten Auflagen mit Erlaubnis des [[Ortsbischof]]s und nicht mehr in Pfarrkirchen gefeiert werden darf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.domradio.de/themen/papst-franziskus/2021-07-16/nur-noch-mit-erlaubnis-des-ortsbischofs-papst-schraenkt-feier-des-alten-messritus-ein |titel=Papst schränkt Feier des alten Messritus ein {{!}} DOMRADIO.DE |sprache=de |abruf=2021-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das 1928 erstmals erschienene Heft [[Kirchengebet]] bot die Texte des [[Ordinarium]]s der heiligen Messe. Diese Veröffentlichungen förderten die von Papst [[Pius X.]] angeregte tätige Teilnahme &amp;#039;&amp;#039;([[Participatio actuosa]])&amp;#039;&amp;#039; von [[Laie (Religion)|Laien]] an der Liturgie und begünstigten die verschiedenen Formen der [[Gemeinschaftsmesse]], die ab den 1920er-Jahren entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Ausgaben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Missale Romanum.jpg|mini|Missale Romanum Papst Pauls VI. (lateinisch), 1970]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St-Anna-Haus-Köln-Lindenthal-Kapelleneinrichtung-Missale.JPG|mini|Messbuch für die Bistümer des deutschen Sprachgebietes]]&lt;br /&gt;
* Missale Romanum ex decreto Sacrosancti Oecumenici Concilii Vaticani II instauratum auctoritate Pauli PP. VI promulgatum. Editio typica. Typis Polyglottis Vaticanis 1970; Editio typica altera 1975; Editio typica tertia &amp;#039;&amp;#039;(Ioannis Pauli PP. II cura recognitum)&amp;#039;&amp;#039; 2002.&lt;br /&gt;
* Missale Romanum ex decreto … promulgatum. Lectionarium. 3 vol. Typis Polyglottis Vaticanis 1970–1972. 2. Ausgabe: 1981.&lt;br /&gt;
* Die Feier der heiligen Messe. Meßbuch für die Bistümer des deutschen Sprachgebietes. Authentische Ausgabe für den liturgischen Gebrauch. Teil I: Die Sonn- und Feiertage deutsch und lateinisch. Die Karwoche deutsch. Teil II: Das Meßbuch deutsch für alle Tage des Jahres außer der Karwoche. Einsiedeln u.&amp;amp;nbsp;a. 1975; 2. Aufl. 1988.&lt;br /&gt;
* Die Feier der heiligen Messe. Meßbuch. Für die Bistümer des deutschen Sprachgebietes. Authentische Ausgabe für den liturgischen Gebrauch. Karwoche und Osteroktav. Ergänzt um die Feier der Taufe und der Firmung sowie die Weihe der Öle. Solothurn u.&amp;amp;nbsp;a. 1996.&lt;br /&gt;
* Die Feier der heiligen Messe. Meßlektionar für die Bistümer des deutschen Sprachgebietes. Authentische Ausgabe für den liturgischen Gebrauch. 8 Bde. Einsiedeln u.&amp;amp;nbsp;a. 1982–1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderformen ===&lt;br /&gt;
Papst [[Benedikt XVI.]] veröffentlichte am 7. Juli 2007 das [[Motu proprio]] &amp;#039;&amp;#039;[[Summorum Pontificum]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem er unter anderem die Messfeier nach dem Missale Romanum von 1962 (ohne die Neufassung der Messordnung von 1965) als Sonderform (lateinisch: &amp;#039;&amp;#039;forma extraordinaria&amp;#039;&amp;#039;) der Messfeier im römischen Ritus in gewissen Grenzen zulässt; es trat am 14. September 2007, dem Fest [[Kreuzerhöhung]], in Kraft und ersetzt die unter Papst Johannes Paul II. getroffenen Regelungen von „Quattuor abhinc annos“ und „Ecclesia Dei“, die zuvor die Zelebration nach dem Missale Romanum von 1962 regelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Begleitbrief stellte Benedikt XVI. klar, „dass selbstverständlich das von Papst [[Paul VI.]] veröffentlichte und dann in zwei weiteren Auflagen von [[Johannes Paul II.]] erneut herausgegebene Missale die ordentliche Form – die &amp;#039;&amp;#039;forma ordinaria&amp;#039;&amp;#039; – der Liturgie der heiligen Eucharistie ist und bleibt.“ Die letzte dem Konzil vorausgehende Fassung des Missale Romanum, die unter der Autorität von Papst Johannes XXIII. 1962 promulgiert wurde ([[Liturgie von 1962|1962er-Ritus]]), könne demgegenüber als &amp;#039;&amp;#039;forma extraordinaria&amp;#039;&amp;#039; („Sonderform“) der liturgischen Feier Verwendung finden. Weiterhin stellte er fest, dass es nicht angebracht sei, von diesen Fassungen des Römischen Messbuches als von „zwei Riten“ zu sprechen. Es handle sich vielmehr um einen zweifachen Usus („Brauch, Gewohnheit“) ein und desselben Ritus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Personalordinariat|Anglikaner in voller Gemeinschaft mit der Kirche Roms]] wurde nach einigen [[Pastoral Provision|Provisorien]] 2015 ein eigenes Missale in mutterkirchlicher Tradition ([[Book of Common Prayer]]) publiziert: „Divine Worship: The Missal“. Sein Gebrauch ist im „Anglican Use“ (alias: „Ordinariate Use“) seit 2016 obligatorisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Missale Ambrosianum und Missale Hispano-Mozarabicum ==&lt;br /&gt;
Die Kirchen von Toledo und Mailand können zwar auch dem römischen Ritus folgen und das Missale Romanum (in der lateinischen Ursprungs- und in der angepassten landessprachlichen Version) benutzen; sie besitzen daneben einen auf Spätantike und Frühmittelalter zurückgehenden Eigenritus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche von Toledo pflegt den mozarabischen, die von Mailand den ambrosianischen Ritus, auch altspanische bzw. Mailänder Liturgie genannt. Beide wurden im Laufe der Entwicklung, freilich in unterschiedlicher Stärke, vom Missale Romanum nachhaltig beeinflusst, im Gefolge des Zweiten Vatikanischen Konzils jedoch in einer eigenen [[Liturgiereform]] gründlich erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Ausgaben ===&lt;br /&gt;
* Missale Hispano-Mozarabicum (hg. von der spanischen Bischofskonferenz und dem Erzbischof von Toledo). Barcelona 1991.&lt;br /&gt;
* Messale Ambrosiano (hg. vom Erzbischof von Mailand, Giovanni Kardinal Colombo). Mailand 1976 (zwei Bdd.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Missalia ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra sortable&amp;quot; style=&amp;quot;border: 2px solid gray; border-collapse: collapse;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; |Abbildung&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Entstehungszeit&lt;br /&gt;
! Entstehungsort&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:StoweMissalFol001r InitialPage.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
|[[Stowe Missal]]&lt;br /&gt;
|um 750&lt;br /&gt;
|Irland&lt;br /&gt;
|einziges erhaltenes keltisches Missale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Missale von Silos]]&lt;br /&gt;
|1151&lt;br /&gt;
|[[Nájera]], Spanien&lt;br /&gt;
|ältestes erhaltenes christliches Buch aus Papier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Skara 02.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
|[[Missale Scarense]]&lt;br /&gt;
|um 1150/1160&lt;br /&gt;
|England oder Nordwestfrankreich&lt;br /&gt;
|älteste in Schweden erhaltene Handschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Saint Bernward of Hildesheim - Google Art Project.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
|[[Stammheimer Missale]]&lt;br /&gt;
|um 1170/1180&lt;br /&gt;
|wahrscheinlich Hildesheim&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Missale des Johannes Semeca, Halberstadt 1241-1245, Domschatz Halberstadt, Inv.-Nr. DS474.jpg|zentriert|90px|]]&lt;br /&gt;
|Semeca Missale&lt;br /&gt;
|1241–1245&amp;lt;br /&amp;gt;Historische Missalia&lt;br /&gt;
|Halberstadt&lt;br /&gt;
| Missale des Johannes Semeca (Zemeke), [[Domschatz Halberstadt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Winterbach-Missale&lt;br /&gt;
|um 1320/30&lt;br /&gt;
|Köln, St. Klara&lt;br /&gt;
|Darmstadt, Hessische Landes- und Hochschulbibliothek, Hs. 874&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Missale aus St. Severin&lt;br /&gt;
|um 1325–1350, erweitert um 1485 und im frühen 16. Jh.&lt;br /&gt;
|Köln, St. Severin&lt;br /&gt;
|Darmstadt, Hessische Landes- und Hochschulbibliothek, Hs. 876&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Novak.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
|[[Missale von Fürst Novak]]&lt;br /&gt;
|1368&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|kirchenslawisch in [[Glagolitische Schrift|glagolitischer Schrift]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Hrvoje&amp;#039;s missal 1.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
|[[Missale glagoliticum Hervoiae ducis Spalatensis]]&lt;br /&gt;
|1404&lt;br /&gt;
|Split&lt;br /&gt;
|kirchenslawisch in glagolitischer Schrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zittauer Missalien|Böhmisches Missale]]&lt;br /&gt;
|1410&lt;br /&gt;
|[[Prag]]?&lt;br /&gt;
|&amp;lt;!--- A VII (1415)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zittauer Missalien|Lausitzer Missale]]&lt;br /&gt;
|1435&lt;br /&gt;
|[[Zittau]]?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Missale des Priesters Mavra]]&lt;br /&gt;
|1460&lt;br /&gt;
|[[Općina Vrbnik|Vrbnik]], [[Dalmatien]]&lt;br /&gt;
|kirchenslawisch in glagolitischer Schrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Missale secundum consuetudinem Romane Curie&lt;br /&gt;
|1474&lt;br /&gt;
|[[Mailand]]&lt;br /&gt;
|Missale für den römischen Ritus, Buchdruck&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Missale speciale (Constantiense) Initium Canonis Missae.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
|[[Missale speciale (früher Constantiense)]]&lt;br /&gt;
|nach 1473&lt;br /&gt;
|Basel&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Missale parisiense.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
|[[Missale Parisiense]]&lt;br /&gt;
|1481&lt;br /&gt;
|[[Paris]]&lt;br /&gt;
|für die [[Erzbistum Paris|Erzdiözese Paris]], weitere Drucke 1487, 1504, 1539, 1555, 1585, 1602&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Missale Romanum Glagolitice.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
|[[Missale Romanum Glagolitice]]&lt;br /&gt;
|1483&lt;br /&gt;
|[[Venedig]]? oder Kosinj?&lt;br /&gt;
|kirchenslawisch in glagolitischer Schrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Missale Slesvicense 1.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
|[[Missale Slesvicense]]&lt;br /&gt;
|1486&lt;br /&gt;
|[[Schleswig]]&lt;br /&gt;
|für Dänemark&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Missale Aboense 1.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
|[[Missale Aboense]]&lt;br /&gt;
|1488&lt;br /&gt;
|[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|für Finnland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Zittauer Missalien|Lausitzer Missale]]&lt;br /&gt;
|1500&lt;br /&gt;
|Zittau?&lt;br /&gt;
|&amp;lt;!--A II--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:DomMuseum-02-3.jpg|zentriert|90px]]&lt;br /&gt;
|[[Missale secundum ritum ecclesie Bremense]]&amp;lt;!-- &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;ae&amp;#039;&amp;#039; war im Mittelalter die übliche Schreibweise bitte so erhalten!!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1511&lt;br /&gt;
|[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|für [[Erzbistum Bremen|Erzdiözese Bremen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Missale Coloniense&lt;br /&gt;
|1520&lt;br /&gt;
|Skriptorium der [[Köln]]er Kreuzherren&lt;br /&gt;
|Köln, Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek, Frühdruck 217&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Canon Missae]]&lt;br /&gt;
* [[Tridentinische Messe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Feier der Heiligen Messe. Messlektionar. Für die Bistümer des deutschen Sprachgebietes. Authentische Ausgabe für den liturgischen Gebrauch&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg et al. 1981 etc.&lt;br /&gt;
* Maurizio Barba: &amp;#039;&amp;#039;Il Messalo Romano. Tradizione e progresso nella terza edizione tipica&amp;#039;&amp;#039;. Libreria Editrice Vaticana, Città del Vaticano 2004.&lt;br /&gt;
* Maurizio Barba: &amp;#039;&amp;#039;Institutio Generalis Missalis Romani. Textus – Synopsis – Variationes&amp;#039;&amp;#039;. Libreria Editrice Vaticana, Città del Vaticano 2006.&lt;br /&gt;
* [[Ralf van Bühren]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildausstattung des „Missale Romanum“ nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Liturgische Bücher in der Kulturgeschichte Europas&amp;#039;&amp;#039; (= Bibliothek und Wissenschaft, 51), hrsg. von Hanns Peter Neuheuser. Harrassowitz, Wiesbaden 2018, S. 173–181.&lt;br /&gt;
* Dominik Daschner: &amp;#039;&amp;#039;Die gedruckten Messbücher Süddeutschlands bis zur Übernahme des Missale Romanum Pius V. (1570)&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Frankfurt a. M. 1995. ISBN 978-3-631-47990-2.&lt;br /&gt;
* Sebastian Gögler: &amp;#039;&amp;#039;Meßbuch und Meßbücher?&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag|Benediktinische Monatschrift]]&amp;#039;&amp;#039; XXI. Jg. (1939), S. 139–145.&lt;br /&gt;
* [[Emil Joseph Lengeling]]: &amp;#039;&amp;#039;Missale Monasteriense 1300-1900: Katalog, Texte und vergleichende Studien&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 1995. ISBN 978-3-402-04055-3.&lt;br /&gt;
* Hermann Reifenberg: &amp;#039;&amp;#039;Messe und Missalien im Bistum Mainz seit dem Zeitalter der Gotik, unter besonderer Berücksichtigung von Würzburg und Bamberg&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 1960.&lt;br /&gt;
* [[Manlio Sodi]] – Alessandro Toniolo: &amp;#039;&amp;#039;Concordantia et Indices Missalis Romani (Editio typica tertia)&amp;#039;&amp;#039;. Libreria Editrice Vaticana, Città del Vaticano 2002.&lt;br /&gt;
* Manlio Sodi – Alessandro Toniolo: &amp;#039;&amp;#039;Praenotanda Missalis Romani. Textus – Concordantia – Appendices (Editio typica tertia)&amp;#039;&amp;#039;. Libreria Editrice Vaticana, Città del Vaticano 2002.&lt;br /&gt;
* [[Anthony Ward (Priester)|Anthony Ward]] – Cuthbert Johnson (edd.): &amp;#039;&amp;#039;Missalis Romani editio princeps. Mediolani 1474 prelis mandata. Reimpressio vaticani exemplaris introductione aliisque elementis aucta&amp;#039;&amp;#039;. Ed. Liturgiche, Roma 1996.&lt;br /&gt;
* [[Bardo Weiß]]: &amp;#039;&amp;#039;Themenschlüssel zum Messbuch. Eine pastoralliturgische Arbeitshilfe&amp;#039;&amp;#039;. Benziger, Einsiedeln/Zürich 1976, 2. Aufl. 1979 - Herder, Freiburg im Breisgau/Wien 1976, 2. Aufl. 1979, ISBN 978-3-545-50506-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Missals|Messbuch}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* New Advent Catholic Encyclopedia: [http://www.newadvent.org/cathen/10354c.htm Artikel &amp;#039;&amp;#039;Missal&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.musicasacra.com/pdf/missale62.pdf &amp;#039;&amp;#039;Missale Romanum ex decreto Sacratissimi Concilii Tridentini Restitutum&amp;#039;&amp;#039;]; 1960 (pdf; 78,98 MB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.clerus.org/bibliaclerusonline/pt/xt.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;ex decreto Sacrosancti Oecumenici Concilii Vaticani II instauratum, auctoritate Pauli PP. VI promulgatum, Ioannis Pauli PP. II cura recognitum&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100826060712}}; (3. Ausgabe, 2002)&lt;br /&gt;
* Papst Paul VI.: [http://www.stjosef.at/dokumente/missale_romanum_konstitution.htm &amp;#039;&amp;#039;Apostolische Konstitution „Missale Romanum“&amp;#039;&amp;#039;], 1975&lt;br /&gt;
* [https://dli.institute/wp/wp-content/uploads/2017/11/ah77_12.pdf &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch (AEM)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.liturgie.de/liturgie/index.php?bereich=publikationen&amp;amp;datei=pub/oP/dok/InstGenMissRomani2002 &amp;#039;&amp;#039;Institutio Generalis Missalis Romani&amp;#039;&amp;#039;]; 3. Ausgabe 2002 (lateinisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.dbk-shop.de/index.php?page=product&amp;amp;info=16013&amp;amp;dl_media=12518 &amp;#039;&amp;#039;Grundordnung des Römischen Messbuchs. Vorabpublikation zum Deutschen Messbuch (3. Auflage)&amp;#039;&amp;#039;]; (bis zum Erscheinen der 3. Auflage für den deutschen Sprachraum noch ohne verbindlichen Charakter): Die &amp;#039;&amp;#039;Institutio Generalis Missalis Romani&amp;#039;&amp;#039; (3. Ausgabe 2002) in deutsche Übersetzung mit neuem Titel (PDF-Datei; 532 kB)&lt;br /&gt;
* [http://erzabtei-beuron.de/schott/index.php &amp;#039;&amp;#039;Schott-Messbuch&amp;#039;&amp;#039;]; herausgegeben von den Benediktinern der Erzabtei Beuron&lt;br /&gt;
* Stephan U. Neumann: [http://www.christ-in-der-gegenwart.de/aktuell/artikel_angebote_detail?k_beitrag=3925332 &amp;#039;&amp;#039;Neuübersetzung des Messbuchs vorerst gescheitert.&amp;#039;&amp;#039;] [[Christ in der Gegenwart]], 25. Juni 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4170131-8}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Missale| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebetbuch|! Missale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchart (Liturgie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilige Messe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Darkking3</name></author>
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