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	<title>Messalianer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T05:58:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Messalianer&amp;diff=284822&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tolanor: Lit mit Digitalisaten</title>
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		<updated>2024-12-02T22:22:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lit mit Digitalisaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Messalianer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Syrische Sprache|syrisch]] &amp;#039;&amp;#039;Beter&amp;#039;&amp;#039;; auch Massalianer, Euphemiten, [[Enthusiasmus#Religionsgeschichte|Enthusiasten]] oder Euchiten) waren die Anhänger verschiedener [[Mönchtum|mönchsähnlicher]] [[Spiritualität|spiritualistischer]] Gemeinschaften der [[Spätantike]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleinasien ==&lt;br /&gt;
Die früheste derartige Bewegung begann im [[Kleinasien]] des [[4. Jahrhundert]]s. Es handelte sich um eine nichtchristliche Gemeinschaft, die eine besondere und verstümmelte Form des [[Parsismus]] pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symeon/Makarios ==&lt;br /&gt;
Eine weitere Gemeinschaft trat um 350 in [[Syrien]] und etwas später in [[Kleinasien]] auf. Ihr geistiger Führer war [[Symeon von Mesopotamien]], dessen Schriften unter dem Namen des [[Makarios der Ägypter|Makarios]] erhalten sind. Sie wollten durch ständiges Gebet die Einwohnung des Teufels in getauften Christen abwehren. Die Lehre der Messalianer ist aus der syrischen christlichen Tradition erwachsen, galt aber als [[Manichäismus|manichäisch]] beeinflusst und wurde 390 auf der [[Synode von Side]] und 431 auf dem [[Konzil von Ephesos]] verurteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönchsregel [[Basilius der Große|Basilius des Großen]] übernimmt jedoch weitgehend die der Messalianer. So kommt das beständige Lesen in der Schrift neben Beten, Fasten und Arbeit, das Basilios fordert, schon in der dritten Homilie des Makarios/Symeon vor. Über diese Vermittlung findet messalianisches Gedankengut seinen Weg in monastische Traditionen des Ostens und über die Regel des [[Benedikt von Nursia]] &amp;#039;&amp;#039;([[Regula Benedicti]]&amp;#039;&amp;#039;) auch in die des Westens. Möglicherweise waren die syrischen Mönche, bei denen Basilius studierte, Messalianer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste deutsche Übersetzung der Schriften des Makarius/Symeon durch [[Gottfried Arnold (Theologe)|Gottfried Arnold]] war von entscheidendem Einfluss auf den [[Pietismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Forschung galten Symeon und Makarios lange Zeit als unterschiedliche Personen, wobei Makarios als orthodox und abhängig von [[Gregor von Nyssa]] galt. Erst [[Hermann Dörries]] gelang die Identifikation.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Dörries: &amp;#039;&amp;#039;Die Theologie des Makarios-Symeon&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]], Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Band 103). Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1978, ISBN 3-525-55361-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Diadochus von Photice|Diadochos von Photike]]: &amp;#039;&amp;#039;De perfectione spirituali capita centum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheca Teubneriana|Biblioteca scriptorum Graecorum et Romanorum Teubneriana]]&amp;#039;&amp;#039;). Herausgegeben von [[Karl Suso Frank]]. Teubner, Leipzig 1912 (lateinisch/griechisch)&lt;br /&gt;
**deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Gespür für Gott. Hundert Kapitel über die christliche Vollkommenheit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Christliche Meister.&amp;#039;&amp;#039; Band 19). Johannes-Verlag, Einsiedeln 1982, ISBN 3-265-10260-2, S. 21–26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hermann Dörries]]: &amp;#039;&amp;#039;Urteil und Verurteilung. Kirche und Messalianer: Zum Umgang der Alten Kirche mit Häretikern&amp;#039;&amp;#039;. In: Hermann Dörries: &amp;#039;&amp;#039;Wort und Stunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Studien zur Kirchengeschichte des vierten Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1966, S. 334–351 ([https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00051591_00344.html? Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Klaus Fitschen]]: &amp;#039;&amp;#039;Messalianismus und Antimessalianismus: ein Beispiel ostkirchlicher Ketzergeschichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 71). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1998 ([https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00040049_00002.html? Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4169493-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnostische Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häresiegeschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische christliche Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mönchtum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Kleinasien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (Spätantike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialgeschichte (Spätantike)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tolanor</name></author>
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