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	<title>Mesopotam - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Albinfo: Einwohner</title>
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		<updated>2024-11-13T20:44:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MesopotamAmFlussBistrica.JPG|mini|Dorf und Bistrica]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mesopotam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{SqS|&amp;#039;&amp;#039;Mesopotami&amp;#039;&amp;#039;|x}}) ist eine zur [[Bashkia|Gemeinde]] [[Finiq]] gehöriges Dorf im Süden [[Albanien]]s. Der kleine Ort liegt fünf Kilometer südlich von [[Delvina]] nahe der Straße von [[Gjirokastra]] nach [[Saranda]] am Fluss [[Bistrica (Ionisches Meer)|Bistrica]] und nur rund ein Dutzend Kilometer von der Küste des [[Ionisches Meer|Ionischen Meer]]es entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Bewohner ==&lt;br /&gt;
Mesopotam bildet zusammen mit den Dörfern Bistrica, Velahova, Brajlar, Sirkat und Livina eine [[Njësia administrative]] innerhalb der Gemeinde Finiq mit einer Fläche von 110&amp;amp;nbsp;Quadratkilometern. Diese hat 1779 Einwohner (Volksäzhlung 2023).&amp;lt;ref name=&amp;quot;instatvl2023&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elsa Dhuli |Titel=Censi i popullsisë dhe banesave në Shqipëri 2023 – Qarke/Bashki / Albania Population and Housing Census 2023 – Prefectures/Municipalities. Vlora |Hrsg=[[Instituti i Statistikës|INSTAT]] |Ort=Tirana |Datum=2024 |Seiten=109 ff |Online=[https://www.instat.gov.al/media/14325/cens-2023-vlora.pdf instat.gov.al] |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2024-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwölf Jahre zuvor wurden noch 2786 Einwohner registriert (Volkszählung 2011).&amp;lt;ref name=&amp;quot;instatvl2011&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Censusi i popullsisë dhe banesave / Population and Housing Census – Vlorë 2011 |Autor=Ines Nurja |Herausgeber=[[Instituti i Statistikës|INSTAT]] |Jahr=2013 |Band=Pjesa/Part 1 |TitelErg=Rezultatet Kryesore/Main Results |Verlag=Adel Print |Ort=Tirana |Online=[http://www.instat.gov.al/media/3070/12__vlore.pdf instat.gov.al] |Format=PDF |Abruf=2019-04-14 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der mehrheitlich orthodoxen Bewohner von Mesopotam gehören zur griechischsprachigen Minderheit Albaniens. Nur die Landwirtschaft bietet den Bewohnern vor Ort einige Arbeitsplätze. Deshalb ist die Abwanderung seit mehr als einem Jahrzehnt hoch. Viele Menschen aus Mesopotam verdingen sich auch legal oder illegal als Saisonarbeiter im nahen Griechenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Ortes ist [[Griechische Sprache|griechischer Herkunft]] und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Flüssen&amp;#039;&amp;#039;. Damit wird auf das ehemalige Kloster &amp;#039;&amp;#039;St. Nikolaus&amp;#039;&amp;#039; angespielt, das auf einem Hügel zwischen zwei Armen der Bistrica lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend von Mesopotam war schon in antiker Zeit besiedelt und gehörte zum Gebiet der Stadt [[Phoinike]]. Noch sichtbar ist der Teil eines [[Aquädukt]]s aus der Zeit Kaiser [[Justinian I.|Justinians]]. Von Mesopotam aus wurde das Wasser der Bistrica nach Phoinike geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert, als etwas außerhalb des Dorfes eine große Klosterkirche errichtet wurde, war die Gegend unter [[Königreich Neapel|angevinischer]] Herrschaft. Im 14. Jahrhundert stritten die einheimischen Adelsgeschlechter Zenebishi und [[Bue Shpata|Shpata]] um den Besitz des Ortes. Um 1415 etablierten die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] ihre Herrschaft über den Süden Albaniens. Anders als das nahe gelegene Delvina, welches alsbald islamisiert war, blieben in Mesopotam die [[Orthodoxe Kirche|orthodoxen Christen]] in der Mehrzahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2015 war Mesopotam eine eigenständige [[Komuna|Kommune]] innerhalb des aufgelösten [[Kreis Delvina|Kreises Delvina]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St. Nikolauskirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mesopotam - St. Nikolaos 3.jpg|mini|Südseite der St. Nikolauskirche]]&lt;br /&gt;
Die dem [[Nikolaus von Myra|hl. Nikolaus]] (albanisch: &amp;#039;&amp;#039;Shën Kollë&amp;#039;&amp;#039;) geweihte Klosterkirche ist mit Ausmaßen von elf auf 19 Metern die größte [[Byzantinische Architektur|byzantinische]] Kirche des Landes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;koch&amp;quot; /&amp;gt; Manche Historiker nehmen an, dass an ihrer Stelle schon im frühen Mittelalter eine christliche Kirche vorhanden gewesen ist. Vom Kloster sind heute nur noch die Kirche, Reste der Umfassungsmauern der Klosteranlage und ein Wehrturm erhalten. Die Bausubstanz von Kirche und Maueranlagen werden ins 13. Jahrhundert datiert. Für den Bau der Kirche wurden Steine von antiken Gebäuden wiederverwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;koch&amp;quot; /&amp;gt; Der Bauschmuck – darunter Reliefe mit Pflanzen, Tieren und Fabelwesen – deutet auf süditalienischen Einfluss hin, den es zu jener Zeit tatsächlich in der Gegend gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau hatte ursprünglich ein anderes Aussehen: So hatte die Kirche zwei gleich große [[Apsis|Apsiden]] und eine Vorhalle, die sie auf drei Seiten umgab. 1793 und 1845 wurde das Gebäude durch Erdbeben beschädigt. Nach dem ersten Beben mussten neue Stützen im Innern und an der Südwand errichtet werden. Die Ostwand wurde mit einer einzigen Apsis neu aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;koch&amp;quot; /&amp;gt; Die heute noch sichtbaren Fresken stammen aus dieser Zeit. Nach dem zweiten Beben mussten große Teile der Nordwand erneuert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;koch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Herausgeber=Guntram Koch |Titel=Albanien – Kulturdenkmäler eines unbekannten Landes aus 2200 Jahren |TitelErg=Photoausstellung des Seminars für Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte der Philipps-Universität Marburg |Ort=Marburg |Jahr=1985 |Seiten=42–47 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mesopotam}}&lt;br /&gt;
* [http://unesdoc.unesco.org/images/0013/001389/138967F.pdf UNESCO: &amp;#039;&amp;#039;Le patrimoine culturel dans le Sud-Est européen: Albanie. Rapport de mission 26 avril – 7 mai 2004&amp;#039;&amp;#039;, S. 82–83.] (PDF; 3,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.balkantravellers.com/en/read/article/878 Balkantravellers.com: Monastery at Mesopotam, Photographed by Massimiliano Fusari]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=39/54/37/N |EW=20/5/32/E |type=city |pop=4200 |region=AL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4998114-6|VIAF=247414065}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Qark Vlora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Albanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finiq]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Albanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Albinfo</name></author>
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