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	<title>Mesiodens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mesiodens&amp;diff=1358202&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2025-12-27T13:21:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = K00.1&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Hyperdontie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Supernumerary teeth.jpg|mini|Mesiodens zwischen den noch vorhandenen oberen Milchschneidezähnen.]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mesiodens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altgriechische Sprache|griech.]] &amp;#039;&amp;#039;μέσος (mésos)&amp;#039;&amp;#039; „mittelseitig“, „zur Mitte des Zahnbogens hin“) und ([[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;dens&amp;#039;&amp;#039; „Zahn“, Synonym: &amp;#039;&amp;#039;Odontoid&amp;#039;&amp;#039; (von griech.: &amp;#039;&amp;#039;ὀδούς (odous) „Zahn“&amp;#039;&amp;#039;  und griech. &amp;#039;&amp;#039;εἶδος (eídos)&amp;#039;&amp;#039; „Aussehen“)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Gemoll]]: &amp;#039;&amp;#039;GEMOLL, Griechisch-deutsches Schul- und Handwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; G. Freytag Verlag, München&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein überzähliger, meist [[Atypie (Medizin)|atypisch]] geformter oder verkümmerter Zahn zwischen den Oberkieferfrontzähnen [[Zahnschema#FDI-Zahnschema|11 und 21]], in seltenen Fällen auch zwischen den Unterkieferfrontzähnen [[Zahnschema#FDI-Zahnschema|31 und 41]]. Die Prävalenz wird in der Literatur mit 0,15 bis 1,9 % angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathleen A. Russell, Magdalena A. Folwarczna: &amp;#039;&amp;#039;Mesiodens - Diagnosis and Management of a Common Supernumerary Tooth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Can Dent Assoc.&amp;#039;&amp;#039; 2003; 69(6), S. 362–366.&amp;lt;/ref&amp;gt; Männer sind etwa zweimal häufiger betroffen als Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt;L. D. Rajab, M. A. M. Hamdan: &amp;#039;&amp;#039;Supernumerary teeth: review of the literature and a survey of 152 cases.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Int J Paediatr Dent.&amp;#039;&amp;#039; 2002 Jul;12(4), S. 244–254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Weil ein Mesiodens nur in seltenen Fällen spontan durchbricht, ist er meist nur [[Röntgen|röntgenologisch]] nachweisbar. Im Erwachsenenalter kann der Mesiodens als Zufallsbefund bei einem [[Orthopantomographie|OPG]] auftreten. Bei Kindern ist grundsätzlich ein [[Ektopie|ektopischer]], asymmetrischer oder verzögerter Durchbruch eines oder beider mittlerer Schneidezähne verdächtig und sollte weiter untersucht werden. In der Regel erfolgt der Nachweis mittels zweier apikaler [[Röntgenfilm|Zahnfilmaufnahmen]] in unterschiedlicher Projektion, um die Lage des überzähligen Zahnes im Verhältnis zu den Wurzeln der benachbarten Zähne zu bestimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathleen A. Russell, Magdalena A. Folwarczna: &amp;#039;&amp;#039;Mesiodens - Diagnosis and Management of a Common Supernumerary Tooth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Can Dent Assoc.&amp;#039;&amp;#039; 2003; 69(6), S. 362–366.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Mesiodens kann auch invertiert (d.&amp;amp;thinsp;h. die Wurzelspitze zeigt Richtung Mundhöhle) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ lässt sich ein Mesiodens auch [[Computertomographie|computertomographisch]] darstellen. Dies erfolgt in der allgemeinen Praxis aufgrund der (noch) höheren [[Strahlenbelastung]] und aufgrund der Tatsache, dass diese Geräte noch nicht weit verbreitet sind, selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klassifizierung ===&lt;br /&gt;
Mesiodentes lassen sich anhand ihres Auftretens im [[Milchgebiss]] (supplementär) oder permanenten [[Gebiss]] (rudimentär) einteilen. Darüber hinaus können Mesiodentes anhand ihrer Form eingeteilt werden in:&lt;br /&gt;
* konisch&lt;br /&gt;
* tubulär&lt;br /&gt;
* molariform&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Falls der Mesiodens spontan durchbricht, kann dieser einfach [[Extraktion (Zahnmedizin)|extrahiert]] werden. In der Regel bleibt aber nur die [[Operation (Medizin)|operative]] Entfernung. Hier muss der Zeitpunkt für die Entfernung sorgfältig gewählt werden. Bei einem frühen Eingriff besteht die Gefahr, die noch im Wachstum befindlichen [[Zahnwurzel|Wurzeln]] der permanenten Zähne im Operationsgebiet zu schädigen. Andererseits besteht das Risiko der [[Odontogene Zyste|Zystenbildung]] oder, dass der Mesiodens die Wurzeln der Nachbarzähne [[Resorption|resorbiert]]. Stellt der Mesiodens kein Durchbruchshindernis für die Nachbarzähne bzw. kein Hindernis für eine [[Kieferorthopädie|kieferorthopädische Behandlung]] dar, kann zunächst (trotz eines [[Diastema mediale|Diastema]]s) abgewartet werden, bis das Wurzelwachstum der Nachbarzähne abgeschlossen ist. Dieses Vorgehen erfordert regelmäßige [[Röntgen|Röntgenkontrollen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jüri Kurol: &amp;#039;&amp;#039;Early treatment of tooth-eruption disturbances.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Am J Orthod Dentofacial Orthop.&amp;#039;&amp;#039; 2002 Jun;121(6), S. 588–591.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jüri Kurol: &amp;#039;&amp;#039;Impacted and ankylosed teeth: Why, when and how to intervene.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Am J Orthod Dentofacial Orthop.&amp;#039;&amp;#039; 2006 Apr;129(4 Suppl), S. S86–S90&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;L. Leyland, P. Batra, F. Wong, R. Llewelyn: &amp;#039;&amp;#039;A retrospective evaluation of the eruption of impacted permanent incisors after extraction of supernumerary teeth.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Clin Pediatr Dent.&amp;#039;&amp;#039; 2006 Spring;30(3), S. 225–231.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wenn ein Mesiodens zeitlebens symptomfrei bleiben kann, sollte er spätestens aber nach abgeschlossenem Wurzelwachstum  entfernt werden, allein schon, um die Gefahr einer [[Zyste (Medizin)|Zystenbildung]] zu bannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Zur Entstehung ([[Ätiologie (Medizin)|Ätiologie]]) von Mesiodentes gibt drei verschiedene, zum Teil kontrovers diskutierte Theorien:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Phylogenese|Phylogenetische]] Reversion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Grundlage dieser Theorie war die Annahme, dass es sich bei dem Mesiodens um einen [[Atavismus]] handelt. Demnach hatte der [[Mensch]] Vorfahren mit drei mittleren [[Schneidezahn|Schneidezähnen]]. Das gelegentliche Auftreten eines Mesiodens ist somit die Folge einer zufälligen Expression alter Gene. Diese Theorie konnte durch embryologische Untersuchungen widerlegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;J. D. Smith: &amp;#039;&amp;#039;Hyperdontia: Report of a case.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[J Am Dent Assoc]].&amp;#039;&amp;#039; 1969 Nov;79(5), S. 1191–1192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Dichotomie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Diese Theorie geht davon aus, dass sich eine der Zahnanlagen im Laufe ihrer Entwicklung teilt und somit eine zusätzliche Zahnanlage entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;G. S. Taylor: &amp;#039;&amp;#039;Characteristics of supernumerary teeth in the primary and permanent dentition.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dent Pract Dent Rec.&amp;#039;&amp;#039; 1972 Jan;22(5), S. 203–208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewebshyperaktivität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Diese – heute am weitesten verbreitete Theorie – geht davon aus, dass die zusätzliche Zahnanlage durch [[Hyperaktivität]] in der lamina dentalis bedingt ist. Eine kleine Abkapselung von aktiven [[Zelle (Biologie)|Zellen]] bildet die zusätzliche Zahnanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;R. E. Primosch: &amp;#039;&amp;#039;Anterior supernumerary teeth--assessment and surgical intervention in children.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pediatr Dent.&amp;#039;&amp;#039; 1981 Jun;3(2), S. 204–215.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Diastema mediale|Diastema]]&lt;br /&gt;
* [[Hyperdontie]]&lt;br /&gt;
* [[Zahnschema]]&lt;br /&gt;
* [[Dentition|Zahnwechsel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[David Haunfelder]], [[Lorenz Hupfauf]], [[Werner Ketterl]], [[Gottfried Schmuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Praxis der Zahnheilkunde&amp;#039;&amp;#039;, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;B3&amp;#039;&amp;#039; von W. Ritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Zahnmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kieferorthopädie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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