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	<title>Merzenich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merzenich&amp;diff=1113746&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Quellenfreund3000: https://www.statistikportal.de/de/gemeindeverzeichnis/05358040</title>
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		<updated>2026-04-22T16:04:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https://www.statistikportal.de/de/gemeindeverzeichnis/05358040&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Merzenich COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/49/59/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 06/31/59/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Merzenich in DN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Köln&lt;br /&gt;
|Kreis             = Düren&lt;br /&gt;
|Höhe              = 134&lt;br /&gt;
|PLZ               = 52399&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02421, 02275&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 05358040&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE MZH&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Valdersweg 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-merzenich.de/ www.gemeinde-merzenich.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Georg Gelhausen&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Merzenich Windmühle Wasserturm HDR.jpg|mini|Ehemalige Windmühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merzenich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]]  im [[Kreis Düren]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Der Ort Merzenich hat 7.222 Einwohner &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember 2022)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;, die gesamte Gemeinde 10.508 &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(31. März 2026)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;. Seit 1998 ist diese Zahl in etwa konstant, nachdem sie zuvor zweimal hintereinander um mehr als 10 % pro Jahrzehnt gestiegen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.it.nrw.de/kommunalprofil/k05358040.pdf |text=Landesdatenbank NRW, Strukturdaten für Merzenich, Kommunalprofil-Kurzfassung |wayback=20150605035627 |archiv-bot=2019-05-01 05:36:33 InternetArchiveBot}} (Stand: 18. Dezember 2008) 72&amp;amp;nbsp;KB, abgerufen am 18. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Merzenich liegt direkt am östlichen Stadtrand von [[Düren]] in der [[Jülich-Zülpicher Börde]], einem Teil der [[Niederrheinische Bucht|Niederrheinischen Bucht]], und wird vom [[Ellebach]] durchflossen. Unmittelbar nördlich liegt der [[Tagebau Hambach|Braunkohle-Tagebau Hambach]], der sich mit der [[Tagebau Hambach#Kritik und Protest|Verlegung der A 4]] und der nun abgesagten [[Rheinisches Braunkohlerevier#Umsiedlung|Umsiedlung]] der [[Ortschaft#Begriff im deutschen Verwaltungsrecht|Ortschaft]] [[Bürgewald (Merzenich)|Morschenich]] in das nördliche Gemeindegebiet vorschiebt. Im Abbaugebiet liegt auch der verbliebene Rest des [[Bürgewald]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.gemeinde-merzenich.de/umsiedlung_morschenich/Buergerinformationen/SuchraumKarteRWE.pdf |text=Verlegte A 4 mit AS Merzenich und neuer Hambachbahn auf der RWE-Suchraumkarte für Morschenich |archivebot=2019-05-01 05:36:33 InternetArchiveBot}} 2,27&amp;amp;nbsp;MB, abgerufen am 21. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Landschaften, Berge, Flüsse etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Gemeindegebiets ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet ist 37,91&amp;amp;nbsp;km² groß und liegt am östlichen Rand des Kreises Düren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Merzenich besteht aus den Ortschaften&lt;br /&gt;
* Merzenich&lt;br /&gt;
* [[Girbelsrath]]&lt;br /&gt;
* [[Golzheim (Merzenich)|Golzheim]]&lt;br /&gt;
* [[Bürgewald (Merzenich)|Bürgewald]] und&lt;br /&gt;
* [[Morschenich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;im Kreis Düren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Düren]]&lt;br /&gt;
* [[Niederzier]]&lt;br /&gt;
* [[Nörvenich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;im Rhein-Erft-Kreis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Elsdorf (Rheinland)|Elsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kerpen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Banner ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
DEU Merzenich COA.svg|Wappen der Gemeinde Merzenich&lt;br /&gt;
Banner Merzenich.svg|Banner der Gemeinde Merzenich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinde wurde mit Urkunde des Regierungspräsidenten Köln vom 24. Oktober 1975 das Recht zur Führung eines Wappens und ferner am 23. Juni 1978 das Recht zur Führung einer Flagge (als Banner) verliehen. Das Wappen basiert auf einem Siegel von 1447, das nur den Doppeladler zeigte. Der Turnierkragen stammt von den Herren Stach aus Golzheim und wurde später hinzugefügt. Die vier Lätze repräsentieren die Ortsteile Merzenich, Girbelsrath, Golzheim und Morschenich-Alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Im roten Fahnentuch oben ein goldener Doppeladler überhöht von einem durchgehenden vierlätzigen Turnierkragen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeinde-merzenich.de/ratpol/rat/ausschuesse/106060100000002160.php |titel=Hauptsatzung der Gemeinde Merzenich, § 2 Absatz 1 und 2 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130408050948/http://www.gemeinde-merzenich.de/ratpol/rat/ausschuesse/106060100000002160.php |archiv-datum=2013-04-08 |archiv-bot=2019-05-01 05:36:33 InternetArchiveBot |offline=1 |abruf=2012-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Europas mit über 15 m tiefster steinzeitlicher Brunnen (etwa 5100 v. Chr.) wurde bei Merzenich-[[Bürgewald (Merzenich)|Morschenich]] entdeckt und im Block geborgen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/europas-tiefster-brunnen-aus-der-steinzeit-entdeckt-und-im-block-geborgen-17099/ |titel=Europas tiefster Brunnen aus der Steinzeit entdeckt - und im Block geborgen |werk=Archäologie Online |hrsg=archaeomedia |datum=2011-07-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121023161440/http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/europas-tiefster-brunnen-aus-der-steinzeit-entdeckt-und-im-block-geborgen-17099/ |archiv-datum=2012-10-23 |kommentar=Originalwebseite nicht mehr verfügbar |offline=1 |abruf=2020-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Ortes wird von &amp;#039;&amp;#039;Martiniacum&amp;#039;&amp;#039;, einem Kompositum des lateinischen Personennamens &amp;#039;&amp;#039;Martin[i]us&amp;#039;&amp;#039; und des keltischen Suffixes &amp;#039;&amp;#039;[[-acum|-(i)acum]]&amp;#039;&amp;#039;, d. h. „Heim des Martinus“, abgeleitet. Erstmals erwähnt wurde Merzenich im Jahre 1225 in einer Urkunde des Grafen Otto von [[Bad Neuenahr|Neuenahr]]. Im Dorf gab es eine Burg, die bis auf einige Gräben völlig verschwunden ist, im 19. Jahrhundert verfiel sie und wurde nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1360 bestätigte [[Wilhelm I. (Jülich)|Herzog Wilhelm I. von Jülich]] die Verpflichtung zur Lieferung des [[Wachszins]]es von insgesamt 26 am [[Bürgewald]] liegenden Orten an die [[Klein St. Arnold (Arnoldsweiler)|Pfarrkirche von Arnoldsweiler]]. Unter diesen 26 Orten ist auch &amp;#039;&amp;#039;Mertzenich&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt. Die Bewohner dieser Orte, so auch die aus Merzenich, mussten jährlich am Pfingstdienstag den Wachszins nach [[Arnoldsweiler]] bringen. Dabei mussten die Merzenicher eine Kerze von 12 Pfund Wachs abliefern. Somit gehört Merzenich zu den Orten, welche die meiste Menge an Wachs abliefern mussten. Dieses Kerzenopfer ist auf die Legende des hl. [[Arnold von Arnoldsweiler|Arnoldus]] zurückzuführen, durch den die Dörfer den Wald erst nutzen durften. Zuvor stand dieser unter kaiserlichem [[Wildbann]], das Betreten war für die einfache Bevölkerung verboten. Über Jahrhunderte nutzten die berechtigten Gemeinden den Wald gleichermaßen, erst 1775 wurde jeder Gemeinde ein spezifisches Waldstück zugewiesen. Merzenich erhielt ebenfalls ein Stück des Waldes, die {{Coordinate|NS=50.88752|EW=6.53787|type=landmark|region=DE-NW|text=Merzenicher Bürge|name=Merzenicher Bürge}}, auch Merzenich-Girbelsrather Bürge genannt. Dieser Teil des Waldes ist mittlerweile abgeholzt und abgebaggert. Neben diesem Gemeindewald konnte die Merzenicher Bevölkerung den ebenfalls zum Bürgewald gehörenden {{Coordinate|NS=50.85736|EW=6.52899|type=landmark|region=DE-NW|text=Merzenicher Erbwald|name=Merzenicher Erbwald}} nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf A. H. Wyrsch: &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Arnold von Arnoldsweiler. Legende und Geschichte der Verehrung eines rheinischen Heiligen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forum Jülicher Geschichte Heft 9&amp;#039;&amp;#039;, Jülich 1994, S. 73 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Regest]]en der [[Erzbischof|Erzbischöfe]] von Köln wurde [[Golzheim (Merzenich)|Golzheim]] am 28. November 1015 erstmals erwähnt. 1382 wurde das Dorf Gerbätzräude ([[Girbelsrath]]) an [[Kurköln]] abgetreten.&amp;lt;!--Es liest sich im Artikel des Friedrich III. von Saarwerden etwas anders, aber da müßte sich jemand mit Geschichtskenntnissen drum kümmern.--&amp;gt; Morsaz (Morschenich) wurde 1158 erstmals genannt. Dort gab es von 1939 bis 1955 die Großversuchsanlage&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=T. Meyer, P. Bergsch, H. Geich, G. Kirstein, H. Welsch |Titel=Die Reihe Archivbilder Merzenich |Verlag=Sutton Verlag |Ort=Erfurt |Datum=2010 |ISBN=978-3-86680-580-4 |Seiten=28/30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Schachtanlage Union 103]], in der man versuchte, [[Braunkohle]] im [[Untertagebau]] abzubauen. Geplant war eine tägliche Fördermenge von etwa 10.000 Tonnen, die allerdings nie erreicht wurde. Durchschnittlich wurde eine Tagesförderung von 200 Tonnen erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Laurentius (Merzenich)}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Alte Kirche (Merzenich)}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Evangelisches Gemeindehaus (Merzenich)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurden die ehemaligen Gemeinden Girbelsrath, Golzheim und Morschenich eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=98}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die 26 Sitze des Gemeinderats verteilen sich auf:&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 13 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: 7 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]]: 2 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Freie Demokratische Partei|FDP]]: 2 Sitz&lt;br /&gt;
*AFD 2 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: September 2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Merzenich Rathaus HDR.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Georg Gelhausen (CDU) wurde im September 2025 erneut zum Bürgermeister gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Merzenich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdischer Friedhof ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jüdischer Friedhof (Merzenich)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Merzenich Walze Löhr HDR.jpg|mini|hochkant|Plastik des Merzenicher Originals „Walze Löhr“ vor dem Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heimatmuseum Merzenich}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Orionmuseum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Das Wahrzeichen des Ortes Merzenich, die alte katholische [[Pfarrkirche]], bestehend aus einem in der Hoch[[gotik]] entstandenen Turm und einem spätgotischen Langhaus, wird erstmals um 1300 genannt. Die jetzige Pfarrkirche St. Laurentius wurde um 1900 errichtet. Der Turmhelm wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört und nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Merzenich Alte Pfarrkirche.jpg|mini|Alte katholische Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Merzenich Fachwerkhaus.jpg|mini|Fachwerkhaus in Merzenich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Merzenicher [[Wahrzeichen]] ist der alte, restaurierte [[Wasserturm]], der 1608 erbaut wurde und bis ins 20. Jahrhundert eine [[Windmühle]] war. Heute wird er für kulturelle Veranstaltungen genutzt.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Turmwindmühle Merzenich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Siehe auch [[Wassertürme im Kreis Düren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf-merzenich.jpg|mini|Haltepunkt Merzenich S-Bahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er Jahre entstand bei Girbelsrath ein großes Gewerbegebiet. Dort ist die [[J. &amp;amp; W. Stollenwerk|J. &amp;amp; W. Stollenwerk oHG]], einer der größten [[Lebensmittelkonservierung|Konservenhersteller]] Europas, ansässig. Daneben haben die [[GMS Fahrbahnsanierungen|GMS Günter Meyer Gesellschaft für Fahrbahnsanierungen mbH]], ein Dienstleister für Fahrbahnsanierungen, sowie die Rövenich Industrietechnik GmbH, die seit 1972 Jahren für die regionale Industrie tätig ist, ihren Sitz. Außerdem sind viele mittelständische Unternehmen im Merzenicher Gewerbegebiet angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Von 1908 bis 1963 war Merzenich durch eine Kleinbahn und Straßenbahn der [[Dürener Kreisbahn]] erschlossen. Die Bahn fuhr von Düren über Merzenich, Nörvenich und [[Zülpich]] nach [[Embken]]. Ferner streift die [[Schnellfahrstrecke Köln–Aachen|Bahnstrecke Aachen&amp;amp;nbsp;– Köln]] das Gemeindegebiet. Bis 1995 zweigte auch die [[Bahnstrecke Düren–Neuss|Bahnstrecke Düren&amp;amp;nbsp;– Neuss]] in Richtung [[Elsdorf (Rheinland)|Elsdorf]] ab. Diese Strecke ist heute stillgelegt und demontiert. Am früheren Abzweig besteht seit dem 29.&amp;amp;nbsp;April 2003 ein [[S-Bahn]]-Haltepunkt mit großem [[Pendler]]-[[Parkplatz]] an der Strecke Aachen&amp;amp;nbsp;– Köln. Die S-Bahn-Linie 19 (zuvor: S 13 und S&amp;amp;nbsp;12) verbindet Merzenich an Arbeitstagen mit Köln und in der Gegenrichtung nach Düren. Im [[Schienenpersonennahverkehr]] wird der Haltepunkt Merzenich von folgenden Linien bedient (Stand 13.&amp;amp;nbsp;Dezember 2020):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf S-Bahn Rhein-Sieg|S19|Teilstrecke=West}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang dieser Bahnlinie verläuft auch ein [[Bahnradweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rurtalbus]] verbindet Merzenich mit den [[Aachener Verkehrsverbund|AVV]]-Linien 207, 208, 209, 217, 227 und 236 mit den Nachbarorten sowie mit der Kreisstadt Düren. Die Linien 229 und SB&amp;amp;nbsp;35 bedienen ausschließlich den Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Merzenich Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;, die Linie 276 die Haltestelle an der Schönen Aussicht. Zusätzlich verkehrt an Wochenenden ein Nachtbus. Bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019 wurde der Busverkehr von der [[Dürener Kreisbahn]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|207}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|208}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|209}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|217}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|227}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|229}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|236}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|276}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|SB35}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|R217}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|N2}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Merzenich verläuft die [[Bundesstraße 264]] von Düren in Richtung [[Köln]]. Nach Verlegung der A&amp;amp;nbsp;4 wegen des [[Tagebau Hambach|Tagebaus Hambach]] erhielt Merzenich im September 2014 eine Autobahnauffahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Grundschule]]n gibt es in Golzheim und Merzenich. [[Hauptschule|Hauptschüler]] werden mit Schulbussen nach Nörvenich gefahren. Sowohl in [[Niederzier]] als auch in Merzenich selbst gibt es Standorte der Gesamtschule Niederzier/Merzenich. Andere weiterführende Schulen befinden sich im nahen Düren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier [[Kindertagesstätte]]n stehen in Merzenich und je eine in Girbelsrath und Morschenich für den Nachwuchs bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strom, Gas, Wasser ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Strom erfolgt durch das [[RWE]], die Versorgung mit Gas und Wasser durch die [[Stadtwerke Düren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Telefonvorwahlen ==&lt;br /&gt;
In Merzenich gilt die Vorwahlnummer 02421. Nur für Gespräche nach Golzheim und Morschenich wird die 02275 vorgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Kalle Pohl]] (* 1951), Komiker&lt;br /&gt;
* [[Josef Bläser]] (* 1952), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Dirk Berger (Musiker)|Dirk Berger]] (* 1971), Produzent/Gitarrist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.musikautorenpreis.de/presse/mitteilungen/deutscher-musikautorenpreis-2017-die-gewinner/ |titel=Deutscher Musikautorenpreis 2017: Die Gewinner — Deutscher Musikautorenpreis |abruf=2017-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[The Krauts]]&lt;br /&gt;
* [[Manuel Rösler]] (* 1972), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Peggy Porschen]] (* 1976), in England lebende Konditorin, Buchautorin und Unternehmerin&lt;br /&gt;
* [[Florian Moll]] (* 1991), Behindertensportler&lt;br /&gt;
* [[Günther Körffer]] (* 1954), Konditor&lt;br /&gt;
* [[Udo Janßen]] (* 1967), Arzt und Gesundheitsökonom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* T. Meyer, P. Bergsch, H. Geich, G. Kirstein, H. Welsch: Die Reihe Archivbilder Merzenich, Sutton Verlag, 2010, ISBN 978-3-86680-580-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-merzenich.de/ Gemeinde Merzenich]&lt;br /&gt;
* [http://new.heimat.de/culturebase/adressausgaben/wowalo/adr_body.php3?vortid=1756 Das Merzenicher Heimatmuseum]&lt;br /&gt;
* [http://www.limburg-bernd.de/Dueren/DenkMer/Denkmalblatt.htm Denkmale in der Gemeinde Merzenich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Düren&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Merzenich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115116-1|VIAF=247677978}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Merzenich| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgewaldgemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Quellenfreund3000</name></author>
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