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	<title>Merzalben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:30:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Merzalben&amp;diff=191932&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-10985-09: /* Tourismus */ Prädikatswanderweg verlinkt</title>
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		<updated>2026-02-18T10:57:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tourismus: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/Pr%C3%A4dikatswanderweg&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Prädikatswanderweg&quot;&gt;Prädikatswanderweg&lt;/a&gt; verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Merzalben COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49.24446&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7.73077&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Merzalben in PS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Südwestpfalz&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Rodalben&lt;br /&gt;
|Höhe              = 281&lt;br /&gt;
|PLZ               = 66978&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06395&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07340031&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE MZB&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Rathaus 9&amp;lt;br /&amp;gt;66976 Rodalben&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.merzalben.de/ www.merzalben.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Köhler&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Graefenstein-54-Bergfried-Merzalben-gje.jpg|mini|Ortsbild von Merzalben]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Merzalben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Südwestpfalz]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Rodalben]] an, innerhalb derer sie gemessen an der Fläche die größte, gemessen an der Einwohnerzahl jedoch die drittkleinste Ortsgemeinde darstellt. Der Name des Dorfes leitet sich von der [[Merzalbe]] ab, die durch den Ort fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im [[Pfälzerwald]], weitestgehend innerhalb seines Teilbereichs [[Gräfensteiner Land]]; lediglich der Nordosten gehört zur [[Frankenweide]]. Im Südosten reicht die Gemarkung bis an das [[Zieglertal (Pfälzerwald)|Zieglertal]] heran. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Leimen (Pfalz)]], &amp;#039;&amp;#039;Exklave von [[Wilgartswiesen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Exklave von [[Annweiler am Trifels]]&amp;#039;&amp;#039;, Wilgartswiesen, [[Münchweiler an der Rodalb]] und [[Clausen]]. Die nächste größere Stadt ist das südwestlich gelegene [[Pirmasens]]. 91 % der Gemarkungsfläche sind bewaldet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt; Zu Merzalben gehören zusätzlich die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Birkwieserhof, Kufenberg und [[Wieslauterhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{GemeindeverzeichnisRP |Stand=2022 |Seiten=165 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar westlich des Siedlungsgebiets erstreckt sich der [[Ofenberg (Pfälzerwald)|Ofenberg]] und unmittelbar südlich davon das [[Riegelbrunner Eck]]. Zwei Kilometer östlich des Siedlungsgebiets erstrecken sich der 521 Meter hohe [[Winschertberg]] und der 437 Meter hohe [[Schloßberg (Merzalben)|Schlossberg]]. Weiter südöstlich liegen der [[Wartenberg (Pfälzerwald)|Wartenberg]] samt dessen Gipfelplateau [[Wartenberger Kopf]] (493 Meter), der [[Vorderer Winschertkopf|Vordere Winschertkopf]] und der [[Schmaler Hals|Schmale Hals]]. Im äußersten Osten der Gemarkung erheben sich der 609,9&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Weißenberg (Frankenweide)|Weißenberg]] und der 606,2&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Hortenkopf]]. An der Gemarkungsgrenze zu Leimen erstreckt sich außerdem der 590,8&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Mühlenberg (Pfälzerwald)|Mühlenberg]]. Im Südosten befindet sich das [[Wieslautereck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Die [[Wasserscheide]] zwischen [[Mosel]] und [[Oberrhein]] verläuft mitten durch das Gemeindegebiet und durchfließt dabei den [[Kanapeeweiher]] sowie den [[Steinerner Woog|Steinernen Woog]]. Mitten durch Gemarkung und Siedlungsgebiet verläuft die Merzalbe. Vor Ort münden von rechts der [[Solchenbach]]  und das [[Krötenbächel]] sowie von links der [[Wilhelmsbach (Merzalbe)|Wilhelmsbach]] in diesen. Weiter südlich jenseits der Wasserscheide sowie der Bebauung verläuft der [[Wartenbach]], der kurz nach seiner Quelle zum [[Gambswoog]] aufgestaut ist und im Anschluss den [[Nickolauswoog]] sowie den [[Königswoog]] und den [[Sägwoog]] durchfließt. Sein linker Nebenfluss [[Scheidbach (Wartenbach)|Scheidbach]] nimmt von rechts den [[Dreibrunnentalbach (Scheidbach)|Dreibrunnentalbach]] auf und bildet zunächst die Gemarkungsgrenze, die anschließend vom Wartenbach fortgesetzt wird. Im Bereich des Gemarkungsdreiecks Merzalben/Münchweiler/Wilgartswiesen mündet er von links in die [[Lauter (Rhein, Neuburg)|Lauter]], die zuvor lediglich rund einen Kilometer weiter nordwestlich oberhalb des Wieslauterhofs entspringt und nach der Aufnahme des Wartenbachs die Merzalber Gemarkung verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Merzalben wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde wurden [[Friedrich III. (Leiningen)|Friedrich III. von Leiningen]] im Rahmen der Güterteilung zwischen den Brüdern Friedrich III. und Emich IV. von Leiningen das [[Burg Gräfenstein|„Castrum Grebinstein“]] mit den Dörfern „Merichisalbin“, [[Rodalben|„Rothalbin“]] und [[Thaleischweiler|„Eiswilre“]] zugesprochen. 1381 wechselte der zuvor zum [[Bistum Metz]] gehörende Ort ins [[Bistum Worms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Burg Gräfenstein im 17. Jahrhundert zerstört worden war, wurde der [[Gräfensteiner Amtshaus|Amtssitz]] ins nahe Rodalben verlegt, wodurch Merzalben seine Zentrumsfunktion verlor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vinzenz Bernhard |Hrsg=Stadt Rodalben |Titel=Kommunale Einrichtungen. Vom Amt Gräfenstein zum Amt Rodalben|Sammelwerk=750 Jahre Gräfensteiner Land 1237–1987. Mit der Geschichte von Rodalben |Verlag=Adolf Deil KG |Ort=Pirmasens |Datum=1987 |ISBN=3-926562-00-5 |Seiten=346}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf Merzalben gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur [[Markgrafschaft Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1794 wurde das [[Linkes Rheinufer|linke Rheinufer]] im [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieg]] besetzt. Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Merzalben in den [[Kanton Waldfischbach]] im [[Département du Mont-Tonnerre|Departement Donnersberg]] eingegliedert. Während dieser Zeit war der Ort Sitz einer &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;, zu der zusätzlich [[Leimen (Pfalz)|Leimen]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der auf dem [[Wiener Kongress]] getroffenen Vereinbarungen kam das Gebiet im Juni 1815 zunächst zu [[Kaisertum Österreich|Österreich]] und wurde 1816 auf der Grundlage eines [[Vertrag von München (1816)|Staatsvertrags]] an das [[Königreich Bayern]] [[Abtretung (Völkerrecht)|abgetreten]]. Unter der bayerischen Verwaltung gehörte Merzalben von 1817 an zum [[Landkommissariat Pirmasens]] im [[Rheinkreis]], das anschließend in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde Merzalben in den [[Landkreis Südwestpfalz|Landkreis Pirmasens (ab 1997 &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Südwestpfalz&amp;#039;&amp;#039;)]] eingegliedert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Gemeinde Merzalben innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des [[Regierungsbezirk Pfalz|Regierungsbezirks Pfalz]] im damals neu gebildeten Land [[Rheinland-Pfalz]]. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde die Gemeinde 1972 der neugeschaffenen [[Verbandsgemeinde Rodalben]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Merzalben, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0734004031&amp;amp;tp=46975 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2021-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 360&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 605&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 647&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 670&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1.028&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 1.160&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0.1em; clear:none;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 1.248&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 1.268&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 1.354&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1.293&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 1.209&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 1.153&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07340031}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Merzalben-Kruzifix-Pfarrkirche Hl. Kreuz-06-gje.jpg|mini|Pfarrkirche Hl. Kreuz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Ende 2014 waren 62,3 Prozent der Einwohner katholisch und 20,8 Prozent evangelisch. Die Übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0734004031 KommWis, Stand: 31. Dezember 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Katholiken gehören zum [[Bistum Speyer]], die Protestanten zur [[Protestantische Landeskirche Pfalz|Protestantischen Landeskirche Pfalz]]. Bis 1723 gehörte Merzalben zur katholischen Pfarrei von Rodalben, ehe es diesbezüglich eigenständig wurde. Zunächst war die Pfarrei ebenso für Leimen zuständig, ehe es 1864 selbständig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Merzalben besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|BGM]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|2024]] || 7 || 9 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3400403100 |titel=Merzalben, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Merzalben |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2019|2019]] || 7 || 9 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3400403100.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014|2014]] || 7 || 9 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2009|2009]] || 7 || 8 || 1 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 7 || 7 || 2 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* BGM = Bürgergemeinschaft Merzalben e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Michael Köhler (CDU) wurde am 10.&amp;amp;nbsp;Juli 2019 Ortsbürgermeister von Merzalben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Elig |url=https://www.rheinpfalz.de/startseite_artikel,-zoff-um-amt-des-zweiten-beigeordneten-_arid,1482483.html |titel=Zoff um Amt des zweiten Beigeordneten |werk=Die Rheinpfalz |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2019-07-12 |abruf=2020-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 75,38 % für fünf Jahre gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3400000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |kommentar=siehe Rodalben, Verbandsgemeinde, vierte Ergebniszeile |abruf=2020-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 setzte er sich mit 54,4 % gegen einen Mitbewerber durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3400403100 |titel=Merzalben, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Merzalben |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Köhlers Vorgänger war Benno Schwarz (CDU).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Von Blau und Gold geteilt, oben ein wachsender goldbewehrter silberner Greif, einen kleinen goldenen Schild mit einem roten Schrägwellenbalken haltend, unten auf grünem Hügel eine rote Burg.&lt;br /&gt;
|Quelle      = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&lt;br /&gt;
|Begründung  = Es wurde 1956 vom [[Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz|Mainzer Innenministerium]] genehmigt und erinnert mit dem Greif an die ehemalige Zugehörigkeit zur [[Markgrafschaft Baden]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Graefenstein kern.jpg|mini|Burgruine Gräfenstein]]&lt;br /&gt;
Die Ruine der [[Burg Gräfenstein]], die etwa zwei Kilometer östlich des Siedlungsgebiets liegt und der Region ihren Namen gab, sowie der Wieslauterhof sind als [[Gesamtanlage|Denkmalzonen]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen 13 Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter der 28 Meter hohe [[Luitpoldturm]]; er wurde 1909 auf dem Gipfel des Weißenberges als Aussichtsturm errichtet. Unmittelbar auf der Gemarkungsgrenze zu Wilgartswiesen befindet sich der [[Dreiherrenstein (Frankenweide)|Dreiherrenstein]], der zugleich als &amp;#039;&amp;#039;[[Ritterstein]]&amp;amp;nbsp;57&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesen ist.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Merzalben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Die etwa 2400&amp;amp;nbsp;Hektar große Kernzone [[Quellgebiet der Wieslauter]] des [[Naturpark Pfälzerwald|Naturparks Pfälzerwald]] liegt teilweise auf dem Gebiet von Merzalben.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.pfaelzerwald.de/wp-content/uploads/2015/03/Naturparkverordnung310107.pdf |titel=Landesverordnung über den „Naturpark Pfälzerwald“… |format=PDF; 836 KB |hrsg=Innenministerium und Wirtschaftsministerium von Rheinland-Pfalz |werk=Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Rheinland-Pfalz vom 28. Februar 2007 |datum=2007-01-22 |seiten=9 |abruf=2025-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsneckname ===&lt;br /&gt;
Der [[Ortsneckname]] für die Bewohner Merzalbens ist „Neecher“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://woerterbuchnetz.de/?sigle=PfWB&amp;amp;lemma=neger#0| titel=Neger| abruf=2021-05-04| werk=[[Pfälzisches Wörterbuch]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im pfälzischen Dialekt für „Neger“; angeblich geht dies auf die Worte eines Pfarrers namens Richard Frank zurück: „Christen wollt ihr sein? Heiden seid ihr. Neecher seid ihr!“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/pirmasens/artikel/warum-die-merzalber-so-naerrisch-sind| titel=Warum die Merzalber so „närrisch“ sind| abruf=2021-05-04| werk=Die Rheinpfalz| archiv-url=https://web.archive.org/web/20181020095202/https://www.rheinpfalz.de/lokal/pirmasens/artikel/warum-die-merzalber-so-naerrisch-sind/| archiv-datum=2018-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karneval ===&lt;br /&gt;
Seit 2017 findet alljährlich der Nachtumzug an [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Fastnacht]] statt. Er wird vom einheimischen Karnevalverein „Närrische Neecher Merzalben“ (abgeleitet vom Ortsspitznamen „Neecher“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;) organisiert. 2019 übertrug der SWR den Umzug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=S. W. R. Aktuell, S. W. R. Aktuell |url=https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/merzalben-wie-aus-negern-burgnarren-wurden-100.html |titel=Wie in Merzalben aus &amp;quot;Negern&amp;quot; &amp;quot;Burgnarren&amp;quot; wurden |sprache=de |abruf=2022-01-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220118182427/https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/merzalben-wie-aus-negern-burgnarren-wurden-100.html |archiv-datum=2022-01-18 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Sperrung der Facebookseite des Vereins und Rassismusvorwürfen wegen des Namens entschied sich der Verein 2021 zur Umbenennung in „Merzalwer Burgnarren“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Spätestens, als die [[Black Lives Matter|Black-Lives-Matter]]-Bewegung Fahrt aufnahm, war klar, dass es mit diesem Namen nicht weitergehen kann“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; so Vereinsvorsitzende Sylvia Teuscher im Interview mit dem SWR. Damit wurde auch das Vereinslogo abgeschafft, das bis dahin einen Schwarzen zeigte, der über die Mauer der Burg Gräfenstein springt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittersteine ===&lt;br /&gt;
Auf Gemarkung der Gemeinde stehen zahlreiche [[Liste der Rittersteine|Rittersteine]]. Neben dem Dreiherrenstein ist es der Ritterstein&amp;amp;nbsp;54 &amp;#039;&amp;#039;Schäferei&amp;#039;&amp;#039;, der auf eine Schäferei der Burg Gräfenstein hinweist. 55 &amp;#039;&amp;#039;Spalt&amp;#039;&amp;#039; verweist auf eine Schlucht, die volkstümlich als „Spalt“ bezeichnet wird. 56 &amp;#039;&amp;#039;Königswoog&amp;#039;&amp;#039; markiert einen gleichnamigen Woog, der einst der Holztrift diente.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Eitelmann|Titel=Rittersteine im Pfälzerwald|Ort=Neustadt an der Weinstraße|Datum=2005|ISBN=3-00-003544-3|Seiten=52f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Merzalben-Forsthaus Hoehstrasse 2-02-gje.jpg|mini|Forsthaus Merzalben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Merzalben Bestandteil der inzwischen aufgelösten [[Pirmasens Military Community]]. Ein freier Importeur vertrieb in Merzalben zeitweise unter anderem Autos von [[Lynx (Automarke)|Lynx]]. Die Gemeinde war Sitz der &amp;#039;&amp;#039;Raiffeisenkasse Merzalben eGmbH&amp;#039;&amp;#039;, die 1962 sowie durch weitere Fusionen in der [[VR-Bank Südwestpfalz Pirmasens-Zweibrücken]] aufging. Bis Ende 2003 war die Gemeinde Sitz eines Forstamtes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-suedwestpfalz_artikel,-geschichten-aus-dem-historischen-viertel-in-der-hauptstra%C3%9Fe-_arid,5703764.html |titel=Geschichten aus dem historischen Viertel in der Hauptstraße |werk=rheinpfalz.de|datum=2024-10-18 |sprache=de |abruf=2025-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die örtlichen Wälder unterstehen seit 2004 dem &amp;#039;&amp;#039;Forstamt [[Hinterweidenthal]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wald.rlp.de/forstamt-hinterweidenthal/wir/in-den-revieren |titel=In den Revieren |werk=wald.rlp.de|datum=2025-12-02 |sprache=de |abruf=2025-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die [[Landesstraße|Landesstraße 496]]. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südwestpfalz#K 52|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;52]] verbindet das Siedlungsgebiet mit der Burg Gräfenstein. Ausschließlich durch den Westen der Waldgemarkung verläuft die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Südwestpfalz#K 34|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;34]]. Über die nahegelegene Auffahrt [[Thaleischweiler-Fröschen]] der [[Bundesautobahn 62|A 62]] besteht Anschluss an den Fernverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Markierungen des PWV.JPG|mini|Wegemarkierungen (links) auf dem Gebiet von Merzalben]]&lt;br /&gt;
Am Ortsrand befindet sich die vom Ortsverein Merzalben des [[Pfälzerwald-Verein]]s bewirtschaftete [[Gräfensteinhütte]]. Durch die Gemeinde verläuft mit der [[Pfälzerwald-Tour]] ein Radweg, der von Kaiserslautern bis nach [[Hinterweidenthal]] führt. Durch die Gemeinde führt mit dem [[Pfälzer Waldpfad]] ein sogenannter [[Prädikatswanderweg]]; er verbindet sie mit Kaiserslautern und [[Schweigen-Rechtenbach]]. Zudem liegt Merzalben am [[Fernwanderweg Donnersberg–Donon]] und am [[Fernwanderweg Nahegau-Wasgau-Vogesen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hiking.waymarkedtrails.org&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hiking.waymarkedtrails.org/#routelist?map=15.0/49.2446/7.7438 |titel=Waymarked Trails: Wanderwege |werk=hiking.waymarkedtrails.org |datum=2025-12-02 |sprache=de |abruf=2025-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Waldgemarkung verlaufen ein [[Wanderwege im Pfälzerwald#Wege über Johanniskreuz (Kennzeichnung Farbiges Kreuz)|Wanderweg, der mit einem grünen Kreuz]] markiert ist und der von [[Freinsheim]] bis zum [[Erlenkopf (Wasgau)|Erlenkopf]] führt, einer, der [[Wanderwege im Pfälzerwald#Wege über Johanniskreuz (Kennzeichnung Farbiges Kreuz)|mit einem blauen Kreuz]] gekennzeichnet ist und die [[Wanderwege im Pfälzerwald#Kennzeichnung Farbige Balken|mit einem blau-weißen Balken]] gekennzeichnet ist und von [[Ramsen (Pfalz)|Ramsen]] bis nach [[Schönau (Pfalz)|Schönau]] verläuft. Der [[Wanderwege im Pfälzerwald#Kennzeichnung Farbige Balken|mit einem blau-roten Balken]] markierte Weg führt von [[Kirchheimbolanden]] bis nach [[Pirmasens]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hiking.waymarkedtrails.org&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Maenner]] (1850–1927), Reichsgerichtsrat&lt;br /&gt;
* [[Isidor Markus Emanuel]] (1905–1991), Bischof von Speyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit Merzalben verbunden sind ===&lt;br /&gt;
* [[Pietro Pileo di Prata]] (~1330–1401), italienischer Graf, Bischof, Kardinal und päpstlicher Diplomat, veranlasste den Bistumswechsel Merzalbens von 1381.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Frieß]] (1881–1965), Jäger und Autor, war von 1924 bis 1935 Oberförster im Forstamt Merzalben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.merzalben.de/ Internetpräsenz der Ortsgemeinde Merzalben]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o34004031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Südwestpfalz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4204636-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Südwestpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1237]]&lt;/div&gt;</summary>
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