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	<title>Mertingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Mertingen&amp;diff=279159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 16. April 2026 um 14:44 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-16T14:44:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Mertingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/39/27/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/48/12/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Mertingen in DON.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Donau-Ries&lt;br /&gt;
|Höhe              = 411&lt;br /&gt;
|PLZ               = 86690&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09078&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09779181&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 6 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Fuggerstr. 5&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.mertingen.de/ mertingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Veit Meggle&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Wählergruppe|PWG/FW]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mertingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Bayern|bayerischen]] [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]] im [[Landkreis Donau-Ries]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde befindet sich nahe der Stadt [[Donauwörth]] und etwa 35&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Augsburg]]. Der Ort Mertingen liegt an der [[Schmutter]] kurz vor deren Einmündung in die [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat sechs [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Mertingen |val=2122|zugriff=2019-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=74997025641 |objekt=Gemeinde Mertingen |abruf=2021-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Burghöfe (Mertingen)|Burghöfe]] ([[Gutshof|Gut]])&lt;br /&gt;
* [[Druisheim]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Hagenmühle (Mertingen)|Hagenmühle]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Heißesheim]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* Mertingen ([[Pfarrdorf]]) &lt;br /&gt;
* [[Überfeldsiedlung]] ([[Weiler]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkungen}}Es gibt auf dem Gemeindegebiet die [[Gemarkung]]en Druisheim und Mertingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemarkung Mertingen hat eine Fläche von 32,000&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 5192 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6163,41&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/096981 |titel= Gemarkung Mertingen (096981) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihr liegen die Gemeindeteile [[Burghöfe (Mertingen)|Burghöfe]], [[Hagenmühle (Mertingen)|Hagenmühle]], [[Heißesheim]] und [[Überfeldsiedlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/SMMqS |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planungsregion ===&lt;br /&gt;
Mertingen gehört zur [[Planungsregion Augsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet von Mertingen existiert mit der [[Mertinger Höll]] ein [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]]. Dieses liegt westlich von Heißesheim. Es handelt sich hierbei um eines der am besten erhaltenen [[Niedermoor]]gebiete Bayerns und beheimatet eine große Zahl gefährdeter Arten. Auf dem Gemeindegebiet befinden sich zudem Anteile von zwei [[Natura 2000]] - Gebieten: Der Großteil des [[FFH-Gebiet]]s [[Mertinger Hölle und umgebende Feuchtgebiete]] sowie die westliche Teilfläche des [[Vogelschutzrichtlinie|Vogelschutzgebiets]] [[Östliches Donauried]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Mertingen besitzt auf ihrem Gebiet außerdem drei [[Landschaftsschutzgebiet]]e. Zu diesen zählen die Mertinger Höll sowie die angrenzende 4. Gewanne mit ihren [[Feuchtwiese]]n und das östlich von Heißesheim gelegene sogenannte Langweidle, ein mit [[Moorwald]] und Feuchtwiesen bewachsenes Gebiet. Das dritte Landschaftsschutzgebiet ist der Mertinger Forst südlich von Mertingen, der zugleich die nördlichste Teilfläche des [[Naturpark]]s [[Naturpark Augsburg – Westliche Wälder|Augsburg Westliche Wälder]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Quelltümpel in der Mertinger Höll.jpg|Quelltümpel am Rand der [[Mertinger Höll]]&lt;br /&gt;
 Nasswiese mit Flachmulde in der 4. Gewanne südlich der Mertinger Höll.jpg|Nasswiese mit Flachmulde in der 4. Gewanne&lt;br /&gt;
 Birken am Höllgraben.JPG|Birken am Höllgraben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mertingen Zentrum.jpg|mini|Mertingen Ortsmitte]]&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Früheste Spuren menschlicher Besiedelung stammen aus der [[Altsteinzeit]]. Dies belegt der seltene Einzelfund eines [[Faustkeil]]s auf dem Höhenrücken südöstlich von Mertingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 15 v. Chr. eroberten die [[Römisches Reich|Römer]] zu Zeiten des Kaisers [[Augustus]] den Alpenraum und drangen bis zur Donau vor. Sie besetzten dieses neu erworbene Gebiet das zunächst Vindelicien genannt wurde und später als römische [[Provinz]] [[Raetia|Rätien]] mit dem Hauptort und Legionslager Augsburg (Augusta Vindelicorum) organisiert wurde. Die Römer sicherten sowohl die Donaugrenze im Raum Mertingen als auch die strategische im ersten nachchristlichen Jahrhundert herausragend wichtige Straßengabelung bei den Burghöfen in der Zeit von 41 bis 54 und 259/260 durch den Bau von nacheinander zwei [[Römische Militärlager|Kastellen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier beim [[Kastell Burghöfe|Kastell Submuntorium]] endete die um 44 n.&amp;amp;nbsp;Chr. gebaute aus Italien über Augsburg kommende [[Römisches Reich|römische]] Fernstraße [[Via Claudia Augusta]]. Sie mündete unweit der Burghöfe (damals lat. [[Submuntorium]]) in die die Donau nahe dem Südufer begleitende römische Militärstraße, die von Historikern [[Donausüdstraße]] genannt wird. Die Donau bildete im Abschnitt von Mertingen zwischen 15 v.&amp;amp;nbsp;Chr. bis etwa 95 n.&amp;amp;nbsp;Chr. die Nordgrenze des römischen Reiches zum bis dahin unbesetzten [[Germania magna|Germanien]]. Danach wurde die Grenze über die Donau nach Norden verschoben (vergl. [[Raetischer Limes]]). Um das Jahr 260 n.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde die Reichsgrenze in diesem Bereich zumindest de facto infolge des Drucks der germanischen Stämme ([[Limesfall]]) wieder bis zum Südufer der Donau zurückgenommen und befestigt ([[Donau-Iller-Rhein-Limes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisches Reich|Römer]] wurden Mitte des 5. Jahrhunderts von den aus dem Norden aus Germanien eingedrungenen [[Alamannen]] endgültig verdrängt. In der Flur „Wörthfeld“ wurden im Jahre 1969 32 Reihengräber aus der [[Merowinger]]zeit samt reichen Grabbeigaben (Waffen und Schmuck) entdeckt. Aufgrund dieser und weiterer Funde lässt sich vermuten, dass die Dörfer, die heute die Gemeinde Mertingen bilden nach dem Abzug der keltisch-römischen Bevölkerung bei der [[Landnahme]] durch die [[Alemannen]] nach vielen Jahren der Verlassen- und Vergessenheit neu gegründet wurden. Auf halber Strecke zwischen Mertingen und Druisheim entstand ab dem 7. Jahrhundert um das heutige Gut Burghöfe ein [[Fronhof|Herrenhof]] mit Wirtschaftshof (die späteren Burghöfe), der ab dem 9. Jahrhundert befestigt und zur [[Burg]] [[Turenberc]] ausgebaut wurde, [[Staufer|staufisches]] [[Tafelgut]] war, aber im 15. Jahrhundert wieder aufgegeben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wird der Ort „Mardinga“ im Jahre 969 in einer Stiftungsurkunde des [[Ulrich von Augsburg|Bischofs Ulrich]] erwähnt.&lt;br /&gt;
1634 wurden im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] schwere Verwüstungen durch 15.000 Mann starke schwedische Truppen unter König [[Gustav II. Adolf]] angerichtet. In den Jahren 1796 und 1800 drangen französische Truppen in Mertingen ein. Als [[Napoléon Bonaparte|Napoleon]] 1805 die Donau überquerte, zogen 200.000 Mann drei Tage lang durch Mertingen. Bei seinem [[Russlandfeldzug 1812|Russlandfeldzug]] im Jahre 1812 starben 30.000 [[Bayerische Armee|bayerische Soldaten]] – darunter sechs Mertinger. Im Jahre 1870 ließen sich in Heißesheim viele [[Mennoniten]] aus dem [[Baden (Land)|Badischen]] nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
[[Druisheim]] wurde am 1. Mai 1978 im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 794}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 2841 auf 4020 um 1179 Einwohner bzw. um 41,5 % – der höchste prozentuale Zuwachs im Landkreis im genannten Zeitraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerentwicklung von Mertingen (inkl. der Ortsteile) in Zahlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
| 1961 || 1970 || 1975 || 1980 || 1985 || 1990 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
| 2515 || 2652 || 2350 || 2806 || 2861 || 2903 || 3322 || 3675 || 3866 || 3808 || 3979&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit 1. Mai 2020 ist Meggle Veit (nominiert von PWG / FW und Freie Bürger / SPD) [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mertingen.de/index.php?id=0,127&amp;amp;gid=20 |titel=Gemeinderat |hrsg=Gemeinde Mertingen |abruf=2020-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dessen Vorgänger war Albert Lohner (ab 1996).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1. Juli 1972 hat Mertingen einen hauptberuflichen Bürgermeister. Die Vorgänger von Meggle waren:&lt;br /&gt;
* Hans Leinauer (CSU) vom 1. Juli 1972 bis 30. April 1996&lt;br /&gt;
* Albert Lohner (CSU) von 1. Mai 1996 bis 30. April 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat ist in der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Amtszeit 2020–2026]] wie folgt:&lt;br /&gt;
* [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]: 5&lt;br /&gt;
* [[Wählergruppe|PWG / FW]]: 5&lt;br /&gt;
* Freie Bürger / SPD: 3&lt;br /&gt;
* UBL: 2&lt;br /&gt;
* [[Bündnis 90/Die Grünen Bayern|GRÜNE]]: 1&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Amtszeit 2014–2020 musste die CSU zwei Sitze und Freie Bürger/SPD einen Sitz abgeben. Die PWG blieb unverändert, UBL und Grüne sind neu im Gemeinderat. 2014 hatte die SPD gegenüber 2008–2014 einen Sitz an die PWG abgeben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Gemeinderat gehört außerdem der [[Bürgermeister#Bayern|Erste Bürgermeister]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Sainte-Pazanne]] im [[Département Loire-Atlantique]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Mertingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Über von Silber und Rot gespaltenem [[Schildfuß]] [[Gespaltener Schild|gespalten]]; vorne in Rot ein silbernes Kreuz mit zwei Querarmen, hinten in drei Reihen [[Feh (Heraldik)|Eisenhütchen]] von Blau und Silber.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die Farben Silber und Rot im Schildfuß weisen auf das Hochstift Augsburg hin, das in Mertingen bereits im 11. Jahrhundert Besitz hatte. Das silberne Kreuz stellt das Kreuzpartikel des Stifts Heilig Kreuz von Donauwörth dar und steht als redendes Zeichen für dessen Herrschaft im Gemeindegebiet. Die Eisenhütchen erinnern an die Marschälle von Pappenheim, die um 1280 Lehnsherren in Mertingen waren und diese Zeichen in ihrem Wappen führten.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Durch die Konzerte des [[Kulturkreis Mertingen|Kulturkreises]] ist Mertingen weit über die Region hinaus bekannt geworden als Podium für junge, hochbegabte Musiker am Beginn ihrer Laufbahn. Eine Veranstaltung mit der Geigerin [[Veronika Eberle]] oder eine Lesung mit [[Peter Härtling]], begleitet von dem Pianisten [[Hartmut Höll]] und dem in Mertingen geborenen Bassisten [[Peter Lika]], ein Liederabend mit [[Francisco Araiza]] (Tenor) sind Erfolge dieser engagierten Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum ===&lt;br /&gt;
Die Museumsfreunde Mertingen haben in langjähriger Arbeit drei alte ortstypische Gebäude – ein bäuerliches Anwesen, einen Stadel und ein altes Schulhaus – wiederhergestellt, ausgebaut und als Museum eingerichtet.&lt;br /&gt;
Sie bewahren darin wesentliche Zeugnisse der Vergangenheit auf und vermitteln ein anschauliches Bild von der Lebensweise in einem nordschwäbischen Dorf im 19. und frühen 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau- und Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Mertingen|Liste der Bodendenkmäler in Mertingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Seit 2012 veranstaltet die [[Katholische Landjugendbewegung Deutschlands|KLJB]] Mertingen jedes Jahr am ersten Juliwochenende die Hangover Party Mertingen. Seit Jahren zählt sie zu den bekanntesten Open-Air Partys im Umkreis und lockt Besucher weit über die Landkreisgrenzen nach Mertingen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://hangoverparty-mertingen.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Sport ===&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;FC Mertingen&amp;#039;&amp;#039; wurde 1929 gegründet und hat unter anderem Abteilungen für [[Fußball]], [[Tischtennis]], [[Gymnastik]] und [[Bogenschießen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
Am Ortsrand von Mertingen verläuft die vierspurig ausgebaute [[Bundesstraße 2]], welche in Richtung Norden über [[Donauwörth]] nach [[Nürnberg]] und in Richtung Süden nach Augsburg zur [[Bundesautobahn 8]] [[Stuttgart]]–[[München]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ====&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Mertingen&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Augsburg–Nördlingen]]. Zwischen Donauwörth und Augsburg verkehren im 30-Minuten-Takt die Nahverkehrszüge der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] im [[Augsburger Verkehrsverbund]] (AVV). Hierdurch bestehen sehr gute Anbindungen nach München und Nürnberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1997 war Mertingen Ausgangspunkt der [[Bahnstrecke Mertingen–Wertingen|Strecke nach Wertingen]]. Der Personenverkehr wurde 1981 eingestellt. Am 9. Juli 2020 wurde im Positionspapier des [[Verband Deutscher Verkehrsunternehmen|VDV]] die Strecke als Prüffall einer zu reaktivierenden Bahnverbindung genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=VDV |url=https://www.vdv.de/reaktivierung-von-eisenbahnstrecken-2020.pdfx |titel=Reaktivierung von Eisenbahnstrecken |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2020-08-05 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie trägt die [[Streckennummernsystem in Deutschland|VzG-Nummer]] 5311.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zott Mertingen.jpg|mini|Molkerei Zott Mertingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gewerbepark Mertingen-Ost.jpg|mini|Gewerbepark Mertingen-Ost]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radwege ====&lt;br /&gt;
Mertingen liegt am [[Fernradweg]], der als [[Via Claudia Augusta (Radweg)|Via Claudia Augusta]] entlang einer gleichnamigen antiken [[Römerstraße]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
2017 standen bei rund 4000 Einwohnern 3023 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze am Ort zur Verfügung. Von der Wohnbevölkerung standen 1596 Personen in einer versicherungspflichtigen Tätigkeit, so dass die Zahl der Einpendler um 1427 höher war als die der Auspendler. 32 Einwohner waren arbeitslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden namhaften Unternehmen sind in Mertingen ansässig:&lt;br /&gt;
* [[Zott (Unternehmen)|Zott]] (Molkereiprodukte)&lt;br /&gt;
* Sigel (Büroprodukte)&lt;br /&gt;
* [[Fendt Caravan]] (Wohnwagen und Wohnmobile)&lt;br /&gt;
* Karger – Verzinkerei Mertingen (tiefster Horizontalkessel in Europa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Antonius-von-Steichele-Grundschule Mertingen mit zehn Lehrkräftenund 166 Schülern im Schuljahr 2019/2020.&amp;lt;ref&amp;gt;{{schuldatenbank Bayern|schule=Antonius-von-Steichele-Grundschule Mertingen|nr=8914|zugriff=2020-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zwei [[Kindertagesstätte]]n mit zusammen 245 Plätzen in [[Kinderkrippe]], [[Kindergarten]] und Hort; am 1. März 2018 wurden 254 Kinder betreut.&lt;br /&gt;
* Außenstelle der [[Volkshochschule Donauwörth]] seit 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Anton von Steichele]] (1816–1889), Erzbischof von München und Freising, geboren in Mertingen&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Kleiber]] (1863–1942), Militärkapellmeister und Komponist, geboren in Mertingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mertingen.de/ Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://museumsfreunde-mertingen.de/ Museumsfreunde Mertingen]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09779181}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lfu.bayern.de/natur/natura2000_managementplaene/7028_7942/doc/7330_301/texte/de7330301_t_mt_nfin_ffin.pdf FFH - Managementplan Mertinger Hölle und umgebende Feuchtgebiete] auf lfu.bayern.de&lt;br /&gt;
* [https://www.lfu.bayern.de/natur/natura2000_managementplaene/7028_7942/doc/7330_471/texte/de7330471_t_mt_nfin_ffin.pdf SPA - Managementplan Schwäbisches Donauried] auf lfu.bayern.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Mertingen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Donau-Ries}}&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Orte am Bayerisch-Schwäbischen Jakobusweg|[[Donauwörth]]|[[Druisheim]]}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115112-4|VIAF=247219230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Donau-Ries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerisches Alpenvorland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mertingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Donau-Ries]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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