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	<title>Mertesdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bungert55: aktualisiert, form</title>
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		<updated>2026-04-04T13:20:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisiert, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Mertesdorf COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/46/19/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 6/43/58/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Mertesdorf in TR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Trier-Saarburg&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Ruwer&lt;br /&gt;
|Höhe              = 199&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54318&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 0651&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07235085&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 4GH&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Untere Kirchstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;54320 Waldrach&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.mertesdorf.de/ mertesdorf.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Andreas Stüttgen&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Weingut Grünhaus.jpg|mini|hochkant|Schloss Grünhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maximiner gruenhaeuser herrenberg.jpg|mini|hochkant|Eingangstor Maximin Grünhäuser Herrenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EvangelischeKirchemertesdorfGruenh 1.jpg|mini|[[Johannes-Kirche zu Grünhaus/Mertesdorf|Evangelische Johannes-Kirche zu Grünhaus/Mertesdorf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freibad unteres ruwertal.jpg|mini|Freibad Unteres Ruwertal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mertesdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[moselfränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Meertesdaerf&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Weinort]] im [[Ruwertal]] bei [[Trier]] und ein anerkannter [[Erholungsort]]. Die [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] liegt im [[Landkreis Trier-Saarburg]] in [[Rheinland-Pfalz]] und gehört der [[Verbandsgemeinde Ruwer]] an, die ihren Verwaltungssitz in [[Waldrach]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mertesdorf liegt etwa zehn Kilometer von [[Trier]]-Stadtmitte entfernt im [[Ruwertal]].&lt;br /&gt;
Der alte Ortskern hat sich in einem Nebental der [[Ruwer]] entwickelt. Diese Lage gibt dem Ort einen bemerkenswerten landschaftlichen Reiz. Im Tal fließt die Ruwer durch einen Wiesengrund, in dem sich Mühlen aneinanderreihen. Beiderseits der Nebentalmündung klettern Weinberge z.&amp;amp;nbsp;T. steil bergan und umgeben das Dorf nördlich, während der Südhang von Wald begrenzt wird. Im Westen erhebt sich als Wahrzeichen des unteren Ruwertals der bewaldete [[Grüneberg (Trier)|Grüneberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Gemeindeteile sind [[Bahnhof Grünhaus-Mertesdorf|Eisenbahnhaltepunkt Grünhaus-Mertesdorf]], [[Lorenzhof]] und [[Weingut Maximin Grünhaus|Maximin Grünhaus]].{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2025 |Seiten=120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Meyers Orts- und Verkehrslexikon]] gehörten 1912/1913 das Forsthaus [[Friedrichshof (Grüneberg)]], das [[Schloss Grünhaus|Rittergut Grünhaus]], die Grünhäusermühle (Neumühle), die [[Weingut Karlsmühle|Karlsmühle]] und die Reisenmühle zum Dorf Mertesdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/20173007 Meyers Orts- und Verkehrslexikon]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] beträgt 760&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;Niederschlagsmittelwerte von Deutschland für den Zeitraum von 1961 bis 1990, Quelle: [[DWD]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Römerzeit ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Dorfes reicht bis in die [[Römerzeit]] zurück. Die Römerstraße von [[Trier]] nach [[Mainz]] führte durch dieses Nebental auf die [[Hunsrück]]höhen. Römische Baureste, ein römischer Friedhof nahe der heutigen [[Landesstraße&amp;amp;nbsp;151]], die nachgewiesene römische Gesteinsmühle im Tal sowie Zeugnisse des Römerweinbaus am [[Grüneberg (Trier)|Grüneberg]] zeugen für eine fast 2000-jährige Geschichte. Schon zur Römerzeit fand die Gegend um den Ort Eingang in die Literatur. In dem 483 Versen umfassenden Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Mosella (Ausonius)|Mosella]]&amp;#039;&amp;#039; beschrieb der Dichter [[Ausonius (Dichter)|Ausonius]] die Mosel und ihre Nebenflüsse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.thelatinlibrary.com/aus.mos.html |titel=Avsonii Mosella |werk=The Latin Library |sprache=la |abruf=2015-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Ruwer nennt er eine technische Besonderheit: die Marmorsägen, die [[Marmor]]blöcke zu Marmorplatten zerschnitten haben. Diese wurden bei den Großbauten der Kaiserstadt Trier als Fußbodenbeläge und Wandverkleidungen gebraucht. Bei Ausgrabungen an der [[Weingut Karlsmühle|Karlsmühle]] in der Mitte des letzten Jahrhunderts wurden Fragmente gefunden, welche auf eine römische Gesteinsmühle schließen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfgeschichte ===&lt;br /&gt;
Mertesdorf wurde 893 als &amp;#039;&amp;#039;Matrihesdorf&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal in einer Urkunde König [[Arnolf von Kärnten|Arnulfs]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mertesdorf.de/Ereignis/erstmalige-erwaehnung/ |titel=Dorfchronik: Erste Erwähnung |hrsg=Ortsgemeinde Mertesdorf |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Urkunde aus dem Jahr 966 weist bereits die Existenz einer Dorfkapelle nach. Im Mittelalter gehörte Mertesdorf über 1000 Jahre zur [[Abtei St. Maximin]] in Trier, einem der reichsten Klöster, das erst 1802 während der [[Franzosenzeit]] aufgelöst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mertesdorf.de/Ereignis/zeit-der-maximinischen-grundherrschaft/ |titel=Dorfchronik: Zeit der maximinischen Grundherrschaft |hrsg=Ortsgemeinde Mertesdorf |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenprozesse ===&lt;br /&gt;
Mertesdorf war 1587 bis 1629 von [[Hexenverfolgung]] betroffen. Mindestens 30 Menschen (20 Frauen und zehn Männer) gerieten in einen [[Hexenprozess]], 29 Fälle endeten tödlich. &amp;#039;&amp;#039;Maria Vetter&amp;#039;&amp;#039;, Frau von Theis Vetter, musste wie sechs andere Angeklagte unter der Folter gestehen, den Abt von [[Reichsabtei St. Maximin|St. Maximin]] auf zauberische Weise töten zu wollen. Ihr Mann wurde mit ihr hingerichtet. Sie wurde am 7. Juni 1594 verbrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rita Voltmer und Karl Weisenstein (Bearb.) |Titel=Das Hexenregister des Claudius Musiel. Ein Verzeichnis von hingerichteten und besagten Personen aus dem Trierer Land (1586–1594) |Reihe=Trierer Hexenprozesse, Quellen und Darstellungen |BandReihe=2 |Ort=Trier |Datum=1996 |ISBN= |Seiten=46, 53, 57 f., 313–381}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Auf dem [[Wiener Kongress]] (1815) kam die gesamte Region nach der Niederlage [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] an das [[Königreich Preußen]] und war ab 1822 Teil der neu gebildeten [[Rheinprovinz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte das gesamte Gebiet zum französischen Teil der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|Alliierten Rheinlandbesetzung]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Mertesdorf innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den Jahren 1855–1856 erbaute Kirche St. Martin wurde 1976 durch einen Neubau ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mertesdorf.de/dorfchronik/ |titel=Dorfchronik |hrsg=Ortsgemeinde Mertesdorf |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Ortsgemeinderat]] in Mertesdorf besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Ortsgemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 6 ||  6 || 4 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/2350408500 |titel=Mertesdorf, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Mertesdorf |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 9 ||  7 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/2350408500.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Mertesdorf |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 9 ||  7 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/fileadmin/wahlen.rlp.de/KW/Wahlband_Kommunalwahlen_2014.pdf Wahlband Kommunalwahlen 2014] (wahlen.rlp.de)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 7 ||  9 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/fileadmin/wahlen.rlp.de/KW/Wahlband_Kommunalwahl_2009.pdf Wahlband Kommunalwahl 2009] (wahlen.rlp.de)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 6 || 10 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/2004/https://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2004/gemeinderatswahlen/ergebnisse/2350408500.html Gemeinderatswahl 2004 Mertesdorf] (Internet Archive)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Andreas Stüttgen (SPD) wurde am 18.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 Ortsbürgermeister von Mertesdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/715/ausgabe/24/2019/artikel/00000000000015544728-OL-715-2019-24-24-0 |titel=Einladung zur konstituierenden Sitzung des Gemeinderates Mertesdorf am 18. Juni 2019 |werk=Amtsblatt der Verbandsgemeinde Ruwer, Ausgabe 24/2019 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 59,47 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2350000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |abruf=2021-02-10 |kommentar=siehe Ruwer, Verbandsgemeinde, elfte Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Stichwahl]] am 23.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 setzte er sich mit 55,9 % durch, nachdem bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni keiner der ursprünglich drei Bewerber eine ausreichende Mehrheit erzielt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/2350408500 |titel=Mertesdorf, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stüttgens Vorgängerin Ruth Wilhelm (CDU) hatte das Amt seit 2009 ausgeübt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/trier-trierer-land/die-buergermeister-der-vg-ruwer_aid-6157181 |titel=Die Bürgermeister der VG Ruwer |werk=[[Trierischer Volksfreund]] |hrsg=Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier |datum=2009-06-08 |abruf=2021-02-10 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war 2019 aber nicht erneut angetreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2019&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ruth Wilhelm |url=https://ol.wittich.de/titel/715/ausgabe/23/2019/artikel/00000000000015383483-OL-715-2019-23-23-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Mertesdorf am 26. Mai 2019 |werk=Amtsblatt der Verbandsgemeinde Ruwer, Ausgabe 23/2019 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |datum=2019-05-28 |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor ihr hatte Erich Griebeler (CDU) das Amt 16 Jahre inne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/themen/cdu-mertesdorf-ruth-wilhelm-will-griebelers-nachfolgerin-werden_aid-5342797 |titel=CDU Mertesdorf: Ruth Wilhelm will Griebelers Nachfolgerin werden |werk=Trierischer Volksfreund |hrsg=Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier |datum=2009-04-22 |abruf=2021-02-10 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Das Wappen ist geteilt und in der unteren Hälfte gespalten. Oben in Gold ein doppelköpfiger schwarzer, rot bewehrter und silbern [[nimbiert]]er Adler. Unten rechts in Silber ein diagonal schrägrechts liegendes schwarzes Schwert, das einen roten Mantel teilt. Unten links in Grün ein goldener Hügel, aus dem ein goldener Weinstock mit drei goldenen Blättern und zwei goldenen Trauben wächst.&lt;br /&gt;
|Quelle         = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Mertesdorf gehörte seit dem frühen Mittelalter bis Ende des 18. Jahrhunderts weitgehend zum Besitz der [[Reichsabtei St. Maximin]] in Trier, die einen doppelköpfigen nimbierten Reichsadler im Wappen führte. Das Schwert, das einen Mantel teilt, ist ein Symbol für den örtlichen Kirchenpatron [[Martin von Tours|St. Martinus]], der auch dem Ort den Namen gab (im frühen Mittelalter Martini villa, später Martinsdorf und zuletzt Mertesdorf). Der Weinstock erinnert daran, dass Mertesdorf die älteste [[Weinbau]]gemeinde im Ruwertal ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Es besteht eine [[Städtepartnerschaft|Gemeindepartnerschaft]] mit der französischen Gemeinde [[Saint-Just-la-Pendue]] ([[Département Loire]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Mertesdorf besitzt ein großes Sportzentrum (Ruwertalhalle) und ein beheiztes [[Freibad]], Gastronomie und eine Reihe von Wanderwegen.&lt;br /&gt;
Oberhalb von Mertesdorf, jenseits der [[Landesstraße&amp;amp;nbsp;151]], liegt die [[Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier|Zentraldeponie Mertesdorf]] und am [[Grüneberg (Trier)|Grüneberg]] befindet sich die [[Wehrtechnische Dienststelle 41]] der Bundeswehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Mertesdorf-Grünhaus verläuft die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 1#L 149|Landesstraße&amp;amp;nbsp;149]] durch das Ruwertal, die einst als [[Bundesstraße 52]] eine Verbindung zwischen [[Trier-Ruwer/Eitelsbach|Ruwer]] und [[Türkismühle]] / [[Nahe (Rhein)|Nahe]] war. Bei Grünhaus befand sich auch ein [[Bahnhof Grünhaus-Mertesdorf|Haltepunkt]] der ehemaligen [[Hochwaldbahn]] (Trier–Hermeskeil), auf deren Trasse heute der [[Ruwer-Hochwald-Radweg]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
In Mertesdorf, der neben [[Kasel (bei Trier)|Kasel]] und [[Waldrach]] ältesten [[Weinbau]]gemeinde im Ruwertal, werden 65 Hektar Weinbaufläche bewirtschaftet. Durch Erfolge einiger Weingüter konnte Mertesdorf in den letzten Jahren seine Bekanntheit heben.&lt;br /&gt;
In der Weinliteratur wurde dem Mertesdorfer Rieslingwein eine Spitzenstellung zuerkannt. So schrieb der englische Weinkritiker [[Stuart Pigott]]: „Die Weingüter in Mertesdorf gehören zu den herausragendsten des gesamten Mosel-Saar-Ruwergebiets und müssen zu den besten Rieslingerzeugern in Deutschland gerechnet werden. Mertesdorfer Rieslingweine zeichnen sich aus durch zartgliedrige finessereiche und pikante Frucht und durch ein schönes, variationsreiches Bouquet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Mertesdorfer Weingütern gehören das [[Weingut Maximin Grünhaus]], das [[Weingut Erben von Beulwitz]] oder das [[Weingut Karlsmühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mertesdorfer Weinlagen sind: Felslay, Johannisberg, Mäuerchen, [[Grünhäuser Herrenberg|Maximin Grünhäuser Herrenberg]], [[Grünhäuser Abtsberg|Maximin Grünhäuser Abtsberg]] und [[Grünhäuser Bruderberg|Maximin Grünhäuser Bruderberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Philosoph [[Karl Marx]] besaß in Mertesdorf einen Weinberg im Distrikt &amp;#039;&amp;#039;{{Coordinate|NS=49.767667|EW=6.706263|type=landmark|elevation=243|text=Im Viertelberg|name=Im Viertelberg|region=DE-RP}}&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturDB-Trier |1826 |Ortsgeschichte Mertesdorf |abruf=2015-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Josef Niederehe]] (* 1937 in Köln), [[Romanist]] und Sprachwissenschaftler; ab 1973 ordentlicher Professor für Romanistische Sprachwissenschaft an der [[Universität Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Mertesdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturdenkmale in Mertesdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wackenroder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz.&amp;#039;&amp;#039; Band 15, Abt. 2. L. Schwann, Düsseldorf 1936 (&amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Landkreises Trier&amp;#039;&amp;#039;), Nachdruck vom Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1981, S.&amp;amp;nbsp;239–241.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mertesdorf.de/ Internetpräsenz der Ortsgemeinde Mertesdorf]&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier |ort}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Rheinland-Pfalz/Landkreise/Trier-Saarburg/Städte_und_Gemeinden/Mertesdorf}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23504085}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Ruwer&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Trier-Saarburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2055606-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Trier-Saarburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ruwer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 893]]&lt;/div&gt;</summary>
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