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	<title>Mertens-Wasserwaran - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T04:53:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-01-11T12:12:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:3|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Mertens-Wasserwaran&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Varanus mertensi&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Ludwig Glauert|Glauert]], 1951&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Varanus (Varanus)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Varanus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Untergattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Warane&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Varanus&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Varanidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schleichenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anguimorpha&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Toxicofera&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Varanus mertensi - Wyndham WA.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mertens-Wasserwaran&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Varanus mertensi&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Australische Wasserwaran&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine in [[Australien]] heimische [[Art (Biologie)|Art]] der [[Warane]] (&amp;#039;&amp;#039;Varanus&amp;#039;&amp;#039;). Er ist der wohl am stärksten ans Wasser gebundene Waran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Mertens-Wasserwaran erreicht eine Gesamtlänge von bis zu 1,3&amp;amp;nbsp;m bei einer [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 48&amp;amp;nbsp;cm; typisch für ausgewachsene Exemplare sind Gesamtlängen von nur wenig über einem Meter. Die Nasenlöcher sind stark nach dorsal (rückenwärts) verlagert, wodurch der Mertens-Wasserwaran nur kleine Teile der Schnauze aus dem Wasser heben muss, um im Wasser schwimmend zu atmen. Der Schwanz ist etwa anderthalbmal so lang wie Kopf und Rumpf zusammen, mit oberseits deutlich ausgeprägtem Kiel seitlich stark abgeflacht und dient als Ruderschwanz. Die Schuppen des Mertens-Wasserwaran sind sehr glatt und vor allem nasse Exemplare daher recht glitschig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Körperoberseite ist schwarz bis braun oder grau und verstreut gezeichnet mit kleinen gelblichen Punkten. Die Unterseite ist gelb bis cremefarben und an Hals und Brust leicht grau gesprenkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die Art bewohnt das nördliche Australien von [[Kimberley (Australien)|Kimberley]] im Osten bis zum Westen der [[Kap-York-Halbinsel]]. Ihre Vorkommen sind an permanente Gewässer gebunden, so etwa Flüsse, Seen und permanente [[Billabong]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Wie alle Warane ist auch der Mertens-Wasserwaran tagaktiv. Die Nacht verbringen die Tiere in Bauen, die als gerade Gänge von 0,3–3,2&amp;amp;nbsp;m Länge mit vergrößerter Kammer am Ende in die Uferböschung angelegt sind, und deren Eingänge oft nur wenig über der Wasseroberfläche liegen. Die Baue werden um etwa 8 Uhr morgens verlassen, bei Störungen als Zuflucht genutzt und um etwa 16 Uhr kehren die Warane wieder zur Nacht in den Bau ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mayes2007&amp;quot;/&amp;gt; Gelegentlich schlafen die Warane auch im Wasser, in hohlen Baumstämmen oder auf Ästen, die über dem Wasser hängen. Bei Störungen tauchen die Warane ab. Im Gegensatz zu vielen anderen australischen Waranen hält Mertens-Wasserwaran normalerweise keine saisonale Ruheperiode und bleibt das ganze Jahr über aktiv; dies hängt mit der ganzjährigen Verfügbarkeit von Nahrung an permanenten Gewässern zusammen. Nur in seltenen Fällen vergraben sich die Mertens-Wasserwarane zu einer Ruheperiode in der [[Trockenzeit]] von Mai bis Oktober.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mayesetal2005&amp;quot;/&amp;gt; Der Mertens-Wasserwaran ist ein wenig umsichtiger Thermoregulator, hält jedoch normalerweise seine Körpertemperatur auf einem Niveau um 34&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Der Mertens-Wasserwaran sucht [[Züngeln (Reptil)|züngelnd]] sowohl an Land als auch im Wasser nach Beute. Im seichten Wasser kann er mit seinem Schwanz Fische in Richtung seines Mauls befördern, und im tiefen Wasser läuft er am Grund. Das Nahrungsspektrum umfasst aquatische und am Ufer lebende Beutetiere wie [[Krebstiere]], Käfer, Fische, Spinnen, diverse [[Insekten]], Aphipoden, Frösche, Reptilieneier, Vögel und kleine Säuger. Bekannt sind sie dafür, vergrabene Schildkröteneier auszugraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
Die männlichen Mertens-Wasserwarane sind in der Trockenzeit von Juli bis September [[Spermatogenese|spermatogenetisch]], und speichern ihr Sperma bis zur Zeit von Dezember bis März. In diesen Zeitraum der Regenzeit fällt die [[Vitellogenese]] der Weibchen, und damit auch die Paarungszeit. Durch die vorzeitige Produktion des Spermas ist der Mertens-Wasserwaran immer zum frühestmöglichen Zeitpunkt paarungsbereit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mayesetal2007&amp;quot;/&amp;gt; Auch beim Mertens-Wasserwaran finden typische Kommentkämpfe zwischen den Männchen statt, die um Weibchen kämpfen. Die Gelege werden in der frühen Trockenzeit abgelegt&amp;lt;ref name=&amp;quot;mayesetal2007&amp;quot;/&amp;gt; und umfassen 3–14 Eier. Die Jungtiere schlüpfen dann während des Höhepunkts der nächsten Regenzeit, wenn ein Höchstmaß an Nahrung vorhanden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mayesetal2007&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Erstbeschreibung erfolgte 1951 durch den Herpetologen [[Ludwig Glauert]]. [[Typuslokalität]] ist [[Moola Bulla]], [[Western Australia]] (18°12&amp;#039;S, 127°30&amp;#039;E). Das [[Artepitheton]] ehrt den deutschen Herpetologen [[Robert Mertens]] (1894–1975), der 1942 eine bedeutende Monographie über Warane verfasste. Innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Varanus&amp;#039;&amp;#039; wird &amp;#039;&amp;#039;Varanus mertensi&amp;#039;&amp;#039; anhand seiner [[Hemipenis]]struktur der [[Untergattung]] &amp;#039;&amp;#039;Varanus&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. DNA-Analysen sprechen für eine besonders nahe Verwandtschaft mit &amp;#039;&amp;#039;[[Varanus giganteus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Varanus spenceri]]&amp;#039;&amp;#039; und bestätigen die Einordnung anhand der Hemipenis-Morphologie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fitchetal2006&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Wie andere australische Warane ist der Mertens-Wasserwaran durch die in Australien eingeführte ([[Neozoon|neozoische]]) [[Agakröte]] (&amp;#039;&amp;#039;Bufo marinus&amp;#039;&amp;#039;) gefährdet. Sie sterben, wenn sie die Hautgifte durch den Versuch aufnehmen, die Kröte zu fressen. Bei einer Population am Daly River ([[Northern Territory]]) wurde der Bestandsrückgang ein Jahr nach Ankunft der Agakröten im Vergleich zur Population vor Ankunft der Agakröten auf bis zu 92 % geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;doodyetal2007&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* K. Christian (2004): &amp;#039;&amp;#039;Varanus mertensi&amp;#039;&amp;#039;. In: E. R. Pianka &amp;amp; D. R. King (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varanoid Lizards of the World&amp;#039;&amp;#039;. Indiana University Press, Bloomington &amp;amp; Indianapolis. ISBN 0-253-34366-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;doodyetal2007&amp;quot;&amp;gt;J. S. Doody, B. Green, R. Sims &amp;amp; D. Rhind (2007): &amp;#039;&amp;#039;A Preliminary Assessment of the Impacts of Invasive Cane Toads (Bufo marinus) on Three Species of Varanid Lizards in Australia&amp;#039;&amp;#039;. Mertensiella 16 (&amp;#039;&amp;#039;Advances in Monitor Research III&amp;#039;&amp;#039;): 218–227&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;fitchetal2006&amp;quot;&amp;gt;A. J. Fitch, A. E. Goodman &amp;amp; S. C. Donnellan (2006): &amp;#039;&amp;#039;A molecular phylogeny of the Australian monitor lizards (Squamata:Varanidae) inferred from mitochondrial DNA sequences&amp;#039;&amp;#039;. Australian Journal of Zoology 54: 253–269&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mayes2007&amp;quot;&amp;gt;P. J. Mayes (2007): &amp;#039;&amp;#039;The Use of Burrows and Burrow Characteristics of the Semi-Aquatic Varanus mertensi (Reptilia:Varanidae)&amp;#039;&amp;#039;. Mertensiella 16 (&amp;#039;&amp;#039;Advances in Monitor Research III&amp;#039;&amp;#039;): 312–321&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mayesetal2005&amp;quot;&amp;gt;P. J. Mayes, G. G. Thompson &amp;amp; P. C. Whiters (2005): &amp;#039;&amp;#039;Diet and foraging behavior of Varanus mertensi (Reptilia:Varanidae)&amp;#039;&amp;#039;. Wildlife Research 32: 67–74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mayesetal2007&amp;quot;&amp;gt;P. J. Mayes, S. D. Bradshaw &amp;amp; F. J. Bradshaw (2007): &amp;#039;&amp;#039;Reproductive Seasonality in the Semi-Aquatic Monitor, Varanus mertensi (Reptilia:Varanidae)&amp;#039;&amp;#039;. Mertensiella 16 (&amp;#039;&amp;#039;Advances in Monitor Research III&amp;#039;&amp;#039;): 322–335&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Varanus mertensi}}&lt;br /&gt;
* {{ReptileDatabase|Varanus|mertensi}}&lt;br /&gt;
* P. J. Mayes (2006): &amp;#039;&amp;#039;[http://ro.ecu.edu.au/theses/42 The ecology and behaviour of Varanus mertensi (Reptilia: Varanidae)]&amp;#039;&amp;#039;. Theses: Doctorates and Masters. Paper 42. Edith Cowan University.&lt;br /&gt;
* S. Ward, J. Woinarski, T. Griffiths &amp;amp; L. McKay (2006): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.lrm.nt.gov.au/__data/assets/pdf_file/0018/10881/varanus_mertensi_vu.pdf Mertens Water Monitor, Varanus mertensi] (PDF; 525&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;. Northern Territory Government, Threatened Species of the Northern Territory.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warane]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemisches Tier Australiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bithisarea</name></author>
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